Atmosphere
Roman | Der Nr-1-Bestseller in den USA und UK: »Sie werden diesen packenden Roman verschlingen.« Kristin Hannah
Hardcover
Ullstein Buchverlage (2025)
416 Seiten; 22 cm x 13.8 cm
ISBN 978-3-550-20310-7
versand- oder abholbereit innerhalb von 3 Werktagen
Text der Buchrückseite
Greif nach den Sternen!
Joan Goodwin sieht zu den Sternen auf, seit sie denken kann. Als Professorin für Astrophysik hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, und sie ist glücklich, wenn sie ihrer Nichte abends unter freiem Himmel die Sternbilder erklären kann.
1980 wagt sie den Schritt ihres Lebens: Sie bewirbt sich als eine der ersten Frauen für das Space-Shuttle-Programm der NASA. Mit einer Gruppe aus hoch qualifizierten Piloten, Commanders und Ingenieurinnen beginnt sie die intensive Vorbereitung auf ihren ersten Flug ins All. Während sie ihrem Traum von den Sternen immer näher kommt, geschieht etwas, das Joan nicht erwartet hätte: Sie begegnet der Liebe ihres Lebens. Mit einem Mal stellt sie alles infrage, was sie über ihren Platz im Universum geglaubt hat.
»Sie werden diesen packenden Roman verschlingen und den Frauen die Daumen drücken, dass sie nicht nur im Raumfahrtprogramm erfolgreich sind, sondern auch darüber hinauswachsen. Ein perfektes Ende. Ich liebe es.«
KRISTIN HANNAH
Hauptbeschreibung
Der Nr. 1-Bestseller aus den USA v
on der Autorin von
Die sieben Männer der Evelyn Hugo
und
Daisy Jones & The Six
Joan Goodwin sieht zu den Sternen auf, seit sie denken kann. Als Professorin für Astrophysik hat sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, und sie ist glücklich, wenn sie ihrer Nichte abends unter freiem Himmel die Sternbilder erklären kann.
1980 wagt sie den Schritt ihres Lebens: Sie bewirbt sich als eine der ersten Frauen für das Space-Shuttle-Programm der NASA. Mit einer Gruppe aus hoch qualifizierten Piloten, Commanders und Ingenieurinnen beginnt sie die intensive Vorbereitung auf ihren ersten Flug ins All. Während sie ihrem Traum von den Sternen immer näher kommt, begegnet Joan unerwartet einer Liebe, die alles überstrahlt.
»Sie werden diesen packenden Roman verschlingen und den Frauen die Daumen drücken, dass sie nicht nur im Raumfahrtprogramm erfolgreich sind, sondern auch darüber hinauswachsen. Ein perfektes Ende. Ich liebe es.«
Kristin Hannah
Hersteller: Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126, 10117 Berlin DE
E-Mail: produktsicherheit@ullstein.de
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Wunderbare Geschichte
Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch in kürzester Zeit gehört. Das Setting in der Nasa in den 80er Jahren und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die Beziehung von Joan und ihrer Nichte war sehr berührend. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Erzählung teils zu direkt und sehr dick aufgetragen war. Trotzdem habe ich die Geschichte um Joan, als Frau in einer Männerdomäne, die mit Identitätsfragen und gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen hat, sehr genossen.
Weltraumroman und Liebesgeschichte
Auch in diesem Roman kommt das typische Jenkins-Reid-Gefühl auf: nahbare Figuren, große Träume, eine Prise Melancholie und ein Setting in einem anderen Jahrzehnt, in dessen Lebensgefühl man richtig eintauchen kann. Allerdings hat mich „Atmosphere“ nicht ganz so sehr gefesselt wie andere Romane der Autorin, etwa „Carrie Soto is back“. Die Rückblenden waren stellenweise zu gemächlich erzählt, und einige Szenen im Shuttle wirkten für mich eher unglaubwürdig, weil die Astronaut:innen sich zu ihrer eigenen Sicherheit wahrscheinlich in Wirklichkeit streng an die Vorgaben halten. Trotzdem: Joans innere Zerrissenheit zwischen Karriere und Pflicht, Leidenschaft und Liebe ist spannend erzählt und ich habe den Roman gerne gelesen. Wer Jenkins Reid mag, wird auch hier wieder mit Emotionen, schnellen Dialogen und einem interessanten Einblick in eine andere Zeit belohnt – nur eben etwas weniger temporeich.
ein buch, was ich aufgrund des covers wohl nie in die hand genommen hätte
was man bereit ist für sein Traum aufzugeben
Die, damals verbotene, Liebesgeschichte steht im Vordergrund der Handlung, doch so nebenbei erhalten wir interessante Einblicke ins Universum und das Nasa Programm für Astronauten, das zwar fiktiv ist, in dieser Zeitrahmen jedoch wirklich stattgefunden hat. Zusammenhalt und Kollegialität, Fürsoge für andere, Mut und Opferbereitschaft, was man für seinen Traum aufzugeben bereit ist, sind Themen, die einen großen Raum einnehmen. Sehr gut geschrieben, leicht lesbar, spannend und mit einen hoch interessanten Hintergrund versehen.
Der Traum vom Fliegen
"Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich die Sterne anschaue, weiß ich, dass ich nicht allein bin."
Die NASA-Astronautin Vanessa Ford gerät während einer Space-Shuttle-Mission in eine lebensbedrohliche Lage. Im Mission Control Centrum hält Joan Goodwin als CAPCOM mit ihr Kontakt.
In Rückblenden erfahren wir, wie Joan ins NASA-Trainingsprogramm kam und dort Vanessa kennenlernte und eine heimliche Beziehung mit ihr begann. Gleichzeitig lernen wir Joans privates Umfeld kennen, das viele ihrer Entscheidungen maßgeblich prägt.
Die Handlung des Romans wechselt zwischen Vanessas Einsatz im All und den Erinnerungen Joans, bis dann beide Handlungsstränge in einem sowohl dramatischen als auch emotionalen Höhepunkt zusammenfinden.
Der Roman "Atmosphere" verbindet die Faszination der bemannten Raumfahrt mit einer sehr persönlichen Geschichte. Taylor Jenkins Reid gelingt es dabei, die Emotionen der Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man sich mitten im Geschehen wiederfindet. Die Stimmung des Buches schwankt zwischen sehr spannenden, und dann wieder leisen, nachdenklichen Momenten.
Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblenden. Dadurch wird nicht nur Joans verzweifelte Lage als CAPCOM am Boden greifbar, sondern auch ihre Vorgeschichte und die wachsende Nähe zu Astronautin Vanessa. Aus einer rein professionellen Verbindung entsteht Freundschaft – und mehr. Ein einziger Augenblick kann alles verändern, und genau dieses Gefühl transportiert die Autorin meisterhaft.
Neben Joan und Vanessa bleiben auch Nebenfiguren, allen voran Joans Nichte Frances im Gedächtnis. Ihre Geschichte bringt Wärme, Menschlichkeit und eine andere, zunehmend verletzlichere Seite von Joan zum Vorschein.
Der Roman ist flüssig geschrieben, gut recherchiert und bietet eine gelungene Mischung aus technischer Präzision und emotionaler Tiefe. Nur gelegentlich wirken einzelne Passagen etwas zu gedehnt, was den Lesefluss leicht bremst – deshalb vier statt fünf Sterne. Insgesamt aber ein beeindruckendes Leseerlebnis, das Raumfahrt und zwischenmenschliche Beziehungen zu einem stimmigen Ganzen verbindet.
Über den Weltraum hinaus
Die Geschichte spielt im Amerika der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt steht die Astrophysikerin Joan Goodwin, welche nach ihrer erfolgreichen Bewerbung bei der NASA eine intensive Ausbildung mit vielen Höhen und Tiefen zur Astronautin durchstehen muss. Während ihrer Zeit beim Space-Shuttle-Programm findet sie Anschluss unter Gleichgesinnten und wider Erwarten begegnet sie sogar der großen Liebe ihres Lebens.
In zwei Zeitebenen, die am Ende zu einer Einheit verschmelzen erzählt TJR in klaren und feinfühligen Worten die Geschichte einer jungen Frau mit viel Leidenschaft für ihren Beruf und einer tiefen Sehnsucht nach Identität und ihrem Platz im Leben. In einer Branche, die von Männern dominiert wird, lernt sie, sich zu behaupten und für sich selbst und die anderen Frauen einzustehen.
TJK hat ein großes Talent dafür Figuren so menschlich erscheinen zu lassen, dass man meint, sie seien echt. Auch bei „Atmosphere“ konnte sie dieses Talent wieder unter Beweis stellen. Joan ist eine durchweg nahbare Hauptfigur, mit der sich bestimmt viele Leser:innen identifizieren können. Doch auch die Nebenfiguren sind authentisch gezeichnet. Die Dynamiken untereinander glaubhaft und so realistisch, dass man nicht anders kann, als jede Emotion selbst mitzufühlen.
Ich muss gestehen, dass mich der Zusatz „a love story“ in der englischsprachigen Originalausgabe zunächst abgeschreckt hat. Das Romance-Genre ist so gar nicht meins aber gleichzeitig konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass TJR eine simple Love-Story ohne weitere Facetten schreibt.
Ein durch und durch überzeugender Roman, mit ganz viel Gefühl und Tiefgang!
Wenn eine Frau von den Sternen träumt
Joan liebt die Sterne und ihre Nichte Frances und hat schon als Professorin für Astrophysik am eigenen Leib erfahren, dass Frauen härter arbeiten müssen. Da sie schon selbst seit ihrer Jugend vom Weltraum träumt, wünscht sie sich, eines Tages ein Vorbild für junge Frauen sein zu können, die ihr Geschlecht nicht mehr als Hindernis sehen sollen.
Sie hat viele junge Kollegen und Kolleginnen, die auch hart arbeiten, aber dann ist da noch das Leben, das sich sowohl bei als auch außerhalb der Arbeit entfaltet. Joan hätte nicht damit gerechnet, dass sie sich auch selbst verlieben würde, und in der Hinsicht entwickelt sich alles langsam, sanft und emotional, weil alles, was sie tun, und alles, was sie sind, wirkt sich auch auf die Arbeit aus.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es geht um Frauen in der Wissenschaft und auch im All, aber auch um Liebe, Familie und Verantwortung. Für mich hat sich das Buch aber ein bisschen zu sehr gezogen, und das trotz der kleinen Zeitsprünge, weil hier schon eine größere Zeitspanne behandelt wird. Außerdem fand ich die Handlung schon ein bisschen vorhersehbar, auch durch den Blick in die Zukunft, durch den man sich einiges zusammenreimen kann.
Tiefgreifend
Der Schreibstil trägt dazu bei, dass die Emotionen und Gefühle der Protagonisten greifbar werden. Es bleibt nichts anderes übrig, als in manchen Situationen mitzufiebern, zu zweifeln und so manches in Frage zu stellen. Es entwickelt sich mit der Zeit ein Sog und die Geschichte wirkt real. Dies liegt auch an den Beschreibungen und der gesamten Atmosphäre, die sich super schnell ändern kann.
So wie sich das Leben einzelner Protagonisten verändert.
Wir erleben mit, wie aus Fremden Freude werden. Wie aus Freunden vielleicht auch etwas mehr wird. Und wie sich innerhalb von einem Wimpernschlag alles ändern kann.
Durch den Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit schafft Taylor Jenkins Reid es, eine packende und spannende Handlung aufzubauen. Sie bringt uns die Weiten des Universums näher und die Arbeit bei der NASA. Sie zeigt uns anhand von Joan wie hart es sein kann nur zu zuschauen und nichts machen zu können. Joan ist generell eine sehr nahbare Protagonistin und ihre Art einfach toll. Doch auch von anderen Protagonisten wie Vanessa, erfährt man vieles.
Doch besonders Joans Nichte Frances bleibt mir im Kopf: Sie und Joan haben eine tolle Beziehung zueinander und jede Szene zwischen den Beiden ist eine Szene, in der man etwas lernt. In der man eine andere Seite von Joan kennenlernt.
Schlussendlich ist "Atmosphere" ein Buch, dessen Geschichte man selbst erlebt haben muss. Sie ist facettenreich und tiefgreifend und öffnet die Tore in eine völlig neue Welt.
Es ist eine Geschichte, die die Vergänglichkeit auf eine neue Weise zeigt und auch, wie Liebe immer eine Rolle spielt...
Beeindruckend, berührend, bewegend, Feminismus und die Nasa
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ein Roman über die NASA und den Weltraum? Zuerst dachte ich, das wird nicht ganz mein Thema sein. Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der 1980er-Jahre hineingezogen – und sie hat mich bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen.
Im Zentrum stehen zwei Astronautinnen, die davon träumen, als erste Frauen ins All zu fliegen, und ihr gesamtes Leben diesem Ziel widmen. Die Autorin schafft es, die damalige gesellschaftliche Realität eindrucksvoll zu schildern: Frauen wurden im Berufsleben oft unterschätzt und mussten sich doppelt beweisen. Auch queere Identität spielt eine wichtige Rolle – und zeigt auf schmerzhafte, aber ehrliche Weise, wie sehr sich queere Menschen damals noch verstecken mussten.
Neben diesen ernsten Themen gelingt es Reid meisterhaft, eine fesselnde, emotionale Geschichte zu erzählen. Die Spannung reißt nie ab, und ich habe die beiden Protagonistinnen sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint relevante gesellschaftliche Themen mit einer packenden Handlung und authentischen Figuren. Wer Taylor Jenkins Reid liebt – oder starke Frauenfiguren und emotionale Geschichten schätzt – sollte dieses Buch nicht verpassen.
Beeindruckend, berührend, bewegend, Feminismus und die Nasa
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ein Roman über die NASA und den Weltraum? Zuerst dachte ich, das wird nicht ganz mein Thema sein. Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der 1980er-Jahre hineingezogen – und sie hat mich bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen.
Im Zentrum stehen zwei Astronautinnen, die davon träumen, als erste Frauen ins All zu fliegen, und ihr gesamtes Leben diesem Ziel widmen. Die Autorin schafft es, die damalige gesellschaftliche Realität eindrucksvoll zu schildern: Frauen wurden im Berufsleben oft unterschätzt und mussten sich doppelt beweisen. Auch queere Identität spielt eine wichtige Rolle – und zeigt auf schmerzhafte, aber ehrliche Weise, wie sehr sich queere Menschen damals noch verstecken mussten.
Neben diesen ernsten Themen gelingt es Reid meisterhaft, eine fesselnde, emotionale Geschichte zu erzählen. Die Spannung reißt nie ab, und ich habe die beiden Protagonistinnen sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint relevante gesellschaftliche Themen mit einer packenden Handlung und authentischen Figuren. Wer Taylor Jenkins Reid liebt – oder starke Frauenfiguren und emotionale Geschichten schätzt – sollte dieses Buch nicht verpassen.
Unterwegs zu den Sternen
Ich habe den interessanten und spannenden Roman gern gelesen, obwohl ich es schon schwierig fand, die technischen und wissenschaftlichen Aspekte in allen Einzelheiten zu verstehen. Nach “Die sieben Männer…“ ist auch dies wieder ein sehr lohnendes Buch von Reid.
Ein packend geschriebener Weltraumroman mit zusätzlicher Ebene
Jane Goodwin schafft es als eine der ersten Frauen, ins SpaceShuttle-Programm der NASA aufgenommen zu werden. Entsprechend vorprogrammiert sind natürlich auch patriarchale Strukturen und sexistische Abwertung am Arbeitsplatz. Diese werden thematisiert, nehmen aber keinen allzu großen Raum ein, was ich im Rahmen der Gesamthandlung auch okay fand. Obwohl Reid sich, dem Nachwort entsprechend, einige künstlerische Freiheiten herausgenommen hat, ist der Roman voller technischer und organisatorischer Details. Das mochte ich einerseits total gern, fand es streckenweise aber auch etwas zäh.
Doch „Atmosphere“ ist weit mehr als ein Weltraumroman! Es ist auch eine Geschichte über Queer Awakening, queeres Leben in einer überaus queerfeindlichen Umgebung und über Selbstfindung. Gerade letzteres driftet ja gerne auch mal ins Pathetische ab, was hier überhaupt nicht der Fall ist. Ich mochte nämlich ganz besonders an diesem Roman, dass seine Figuren erwachsen gezeichnet sind und sich auch entsprechend verhalten. Das Drama kommt eher aus dem Rahmen und nicht aus der zentralen Beziehung selbst. Je älter ich werde, desto genervter bin ich von ewig andauernden Kommunikationsproblemen! :D
Die Liebesgeschichte ist ehrlich, authentisch und einfach nett zu verfolgen. Mit geschickten Vor- bzw. Rückblenden hält Reid die Lesenden bei der Stange. Sie schafft es dadurch, eine primär von Alltag geprägte Haupthandlung absolut packend einzurahmen. Denn was sich auf dem zentralen Weltraumflug ereignet, hat mich am Ende mit Tränen in den Augen zurückgelassen…
Besonders erwähnen möchte ich auch noch die Beziehung von Jane und deren Nichte Frances. Absolut ergreifend wird hier noch einmal auf andere Weise das Konzept „Familie“ diskutiert. Janes Schwester Barbara war mir persönlich am Ende zu überzeichnet, was meine Lesefreude minimal getrübt hat.
Ein großartiger Roman, der mich enorm unterhalten hat und dessen Hauptfiguren ich wirklich sehr mochte. Ich wünsche ihm sehr viele Leser*innen und bin mir sicher, dass er viele auf eine angenehme Art inspirieren kann.
4,5 Sterne
Großartig
Ich muss sagen, diese Entscheidung war genau die richtige. Dieses Buch ist einfach großartig und das Beste was ich in letzter Zeit gelesen habe.
Die Autorin entführt uns in die Welt der NASA der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt steht die Professorin für Astrophysik Joan Goodwin. Sie ist eine der ersten Frauen, die sich für das Space-Shuttle-Programm bewirbt.
Sie betreibt ihre Arbeit mit großer Leidenschaft, obwohl sie sich immer wieder in der männerdominierten Welt behaupten muss.
Als sie sich in ihrer Mitstreiterin Vanessa Ford die Liebe ihres Lebens findet, müssen die Frauen ihre Beziehung geheim halten, weil es sonst das Aus ihrer beruflichen Laufbahn bedeuten würde.
Unbedingte Leseempfehlung !
Neues Lieblingsbuch
Ich bin ohne Erwartungen und ohne den Klappentext zu lesen in das neue Buch von Taylor Jenkins Reid gestartet und wurde mit einem spannenden, tiefgründingen und wahnsinnig emotionalen Buch überrascht. Ein echtes Lesehighlight!
In „Atmosphere“ begleiten wir Joan Goodwin, eine ehrgeizige Astrophysikerin, die 1980 als eine der ersten Frauen am Space-Shuttle-Programm der NASA teilnimmt. Der Weg ins All ist nicht leicht, besonders nicht mit den Herausforderungen von Familie, Beruf und plötzlich auch der Liebe.
Taylor Jenkins Reid schafft es, mit Zeitsprüngen Spannung zu halten und Joans berufliche Erlebnisse gekonnt mit ihrem Privatleben zu verweben. Joan ist eine starke, empathische und inspirierende Hauptfigur. Ihre Zielstrebigkeit und ihr Umgang mit anderen haben mich sehr berührt. Besonders schön fand ich ihre enge Beziehung zu ihrer Nichte Frances, die für viele emotionale Momente sorgt.
Auch wer sich bisher nicht für Raumfahrt interessiert hat, wird durch die faszinierenden Einblicke in die NASA-Welt mitgerissen. Die Geschichte zeigt: Manchmal hilft der Blick aus der Ferne, ob aus dem All oder einfach mit Abstand, um zu sehen, was im Leben wirklich zählt.
Ein bewegender, kluger und herzerwärmender Roman.
Gutes Buch, aber kein Highlight
Im Mittelpunkt steht Joan Goodwin, die schon als Kind vom Weltall fasziniert war. Als eine der ersten Frauen bei der NASA wird sie Teil des Space-Shuttle-Programms und bereitet sich intensiv auf ihren ersten Flug vor – bis sie plötzlich die Liebe ihres Lebens kennenlernt.
Man merkt total, wie viel Recherche TJR ins Buch gesteckt hat. Die Details zu Raumfahrt, Sternen und Astronomie fand ich mega spannend. An ein paar Stellen war es mir fast etwas zu technisch, aber insgesamt hat’s mir echt gut gefallen. Das 80s-Setting mochte ich auch total und ganz besonders auch den feministischen Unterton, der immer wieder in einigen Dialogen durchkommt.
Die Liebesgeschichte war für mich keine "Überraschung." Wer Evelyn Hugo kennt, hat da schnell eine Ahnung, wohin die Reise geht. Trotzdem fand ich schön, wie sich die Beziehung zwischen Joan und Vanessa langsam entwickelt. Gut gefallen hat mir auch, dass TJR Queerfeindlichkeit in den 80ern thematisiert und zeigt, wie unmöglich es für die beiden ist, eine Beziehung führen zu können.
Auch der Plot mit Joans Schwester Barbara und ihrer Nichte Frances war schön erzählt. Barbara hat mich zwischendurch echt auf die Palme gebracht mit ihrem Egoismus.
Aber warum ist der Funke letztlich nicht übergesprungen? Für meinen Geschmack nimmt die Liebesgeschichte ziemlich viel Platz ein, dadurch bleiben die Nebenfiguren eher blass. Ganz am Anfang des Buches passiert ein Vorfall, der sich durch das ganze Buch zieht, und auch die Nebenfiguren betrifft. Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern, aber für diesen Vorfäll hätte ich mir noch eine tiefere Verbindung zu den anderen Figuren gewünscht. So richtig mitgefiebert hab ich am Ende eigentlich nur mit Joan und Vanessa. Da hat mir einfach was gefehlt.
Insgesamt ein gutes Buch, spannend recherchiert und erzählt – aber mich hat’s nicht so abgeholt wie andere Bücher von TJR.
Bis zu den Sternen und zurück
Ich durfte wieder einmal wundervolle Lesestunden erleben.
In 'Atmosphere' von Taylor Jenkins Reid ist für jeden etwas dabei - Liebe, Drama, Spannung, Familie, Freundschaften, das Weltall und starke Frauenfiguren. Das Buch bietet Momente zum Lachen, und ich habe auch ein paar Tränen verdrückt.
Wir begleiten Joan Goodwin in den Jahren 1980 bis 1984 auf ihrem aufregenden Weg zur Astronautin.
Zusammen mit einigen weiteren Charaktere, die man schnell ins Herz schließt, kämpf sie sich durch die anspruchsvolle Ausbildung bei der NASA am Johnson Space Center in Houston.
Joan ist mit Leib und Seele Astrophysikerin, doch ihr größter Traum ist es, als erste Frau ins Weltall zu fliegen - ein Ziel das ihr einiges abverlangt.
Ihr Herz gehört dabei aber auch ihrer absoluten Lieblingsperson, Frances, ihrer Nichte.
Während es Frances' Mutter, Barbare, oft an Empathie und Herz fehlt, gleicht Joan dies auf eine so liebevolle Weise aus, die mich tief berührt hat.
Als Joan sich dann auch noch zum ersten Mal richtig verliebt, scheint ihr Glück perfekt - doch wie so oft im Leben fordert das Gute auch seine Opfer.
Ich möchte nicht zu viel verraten, sondern empfehle, das Buch lieber selbst zu entdecken.
Nachdem ich im Vorfeld des öfteren von ein paar Längen im Mittelteil gelesen habe, hatte ich so meine Vorbehalte.
Doch völlig zu Unrecht.
Das Buch hat mich total abgeholt und begeistert. Das Thema Weltall und der Weg dorthin haben mir besser gefallen als ich vermutet habe.
Alle Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass man sie sofort ins Herz schließt.
Joan ist jemand, die man sofort als Freundin haben möchte, und die gesamte Clique, inklusive ihrer eigenwilligen Persönlichkeiten, ist äußerst sympathisch. Ein bisschen Gegenwind gibt es natürlich auch - eine absolute Antiperson ist ebenfalls dabei, somit sind Aufreger-Momente garantiert.
Ich hatte eine äußerst unterhaltsame Lesezeit und freue mich schon sehr auf weitere Werke der Autorin, die noch vor mir liegen. ????
Was wirklich zählt
Verglichen mit den anderen Werken der Autorin fehlt dieser Geschichte in meinen Augen die glamouröse Leichtigkeit, die man von ihren Büchern kennt. Dafür gewinnt man hier aber mehr Tiefe, mehr Ernsthaftigkeit, mehr Einblick in ein System, das Frauen lange diskriminierte. Das Buch ist meinen Augen nicht nur Unterhaltungslektüre, es betreibt fast schon Aufklärungsarbeit darüber, wie schwer es war nicht nur als Frau, sondern als homosexuelle Frau, in einer Männerdomäne Fuß zu fassen.
Joan ist einfach so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit. Sie weiß was sie will und sie ist bereit alles für ihren Traum zu geben. Und gleichzeitig ist sie ein perfekte Beispiel dafür, dass Träume sich ändern können und dürfen. Diese Botschaft hat mir fast mit am besten gefallen.
Die Erzählweise ist vllt anfangs ungewohnt- während einer laufenden Weltraummission wird Joans und Vanessas Geschichte rekapituliert. Vor allem die Szenen an Bord des Space Shuttles fand ich super spannend und auch nervenaufreibend. Ich mochte die vielem Gegensätze innerhalb der Erzählung, die Stärke und Weichheit wie Joan und Vanessa verkörpern.
Das Buch liest sich unglaublich packend und richtig flüssig. Joan ist eine eher ungewöhnliche Heldin, aber dafür umso faszinierender. Mochte ich sehr.
Große Gefühle im All
Ihr Schreibstil ist so unglaublich gefühlvoll und poetisch, weshalb mich Taylors Geschichten immer tief berühren. Ihre Protagonisten fühlen sich so echt und authentisch menschlich an, auch die Charaktere aus Atmosphere bilden da keine Ausnahme.
Die Geschichte startet gleich mit einer nervenaufreibenden Szene im All, bei der Joan ihre Stärke und innere Ruhe beweisen muss. Sie ist eine der ersten Frauen bei der NASA und leitet nun als Capcom die Mission, die gerade droht, tragisch zu enden. Dieser Spannungsbogen zieht sich wegen wirklich fies platzierte Cliffhanger durch die gesamte Geschichte, denn zuerst lernen wir Joan besser kennen und wie sie überhaupt zur NASA gekommen ist, bevor wir immer wieder ein weiteres Puzzleteil zur Mission erhalten.
Joan wirkte anfänglich noch sehr zurückhaltend und gerade in Bezug auf ihre Schwester wie ein People Pleaser. Trotzdem kristallisierte sich für mich schnell ihre Willensstärke heraus, die sie antreibt, ihre Träume zu verfolgen. Im Verlauf der Geschichte lernt sie, den Mut zu haben, für sich und für ihre alles geliebte Nichte einzustehen. Sie findet zu sich selbst, lernt dabei ihre Sexualität besser kennen und erfährt zum ersten Mal das Wunder der Liebe. Auch wenn der Weltraum und die Sterne natürlich eine große Rolle spielen, so nimmt das Thema Sexualität, Liebe, Familie,Freundschaft und die Emanzipation der Frauen den größten Teil ein, was mir persönlich sehr gefallen hat.
Zum Schluss hatte ich wirklich Tränen in den Augen, nachdem man so vieles über Joan, Vanessa und die restliche Crew gelernt hat, habe ich eine unglaubliche starke Verbundenheit zu den Charakteren aufgebaut. Ich hatte das Gefühl, direkt neben Joan in der Zentrale zu sitzen und habe ihre Angst und die Liebe, die sie empfindet, geteilt. Nachdem ich das Buch beendet habe, flossen bei mir die Tränen. Diese Geschichte und Protagonisten werden mir noch lange im Kopf herumschwirren, besonders wenn ich in den Sternenhimmel blicke.
Fazit: Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass egal, über welches Thema Taylor Jenkins Reid schreibt, sie mich damit begeistern und abholen wird. Was mich an ihren Büchern besonders fasziniert, ist die Art, wie sie ihre Figuren schreibt, sie fühlen sich nicht wie Schauspieler an, sondern wie echte Menschen in ihrer ganzen Komplexität. Nach dieser Geschichte bin ich mir sicher, ich werde mir nie wieder ein Buch der Autorin entgehen lassen. 5 Sterne
Die ersten Frauen im All
“Die sieben Ehemänner der Evelyn Hugo” ist eines meiner liebsten Bücher überhaupt. Es war so emotional, bewegend und beeindruckend zu lesen, dass es wirklich mein Herz erobert hat. Auch andere Bücher von Taylor Jenkins Reid habe ich gelesen. Auch wenn sie mir nicht so nah gegangen sind, war doch jedes einzelne ein wunderbares Stück Literatur.
Daher habe ich mich ausgesprochen auf dieses Buch gefreut. Vor allem der Fakt, dass es mal wieder queer wird, hat mich begeistert. Außerdem war das Thema genau mein Fall. Die Weltall Missionen fand ich schon immer faszinierend.
Das Buch beginnt mit Beschreibungen einer Mission im Jahre 1984, die wider Erwarten katastrophale Ausmaße annimmt. Das fand ich sehr gut gewählt, da man beim Lesen von der ersten Minute an total gefesselt ist. Die Beschreibungen dieser Mission werden unterbrochen mit der Geschichte, wie sich Joan auf ihre Stelle bewirbt, Astronautin wird und ihre TeamkollegInnen kennenlernt. In der Mitte des Buches wird dann wieder kurz mit einer Erzählung aus dem Jahre 1984 unterbrochen, die eine viel stärkere Wirkung hat, dadurch dass wir die TeamkollegInnen von Joan inzwischen kennenlernen durften. Danach geht es weiter mit der Geschichte zu ihrer Ausbildung und Beziehungsbildung bis zur Gegenwart, wo wir die Auflösung der katastrophalen Situation sehen.
Diesen Aufbau fand ich sehr gelungen, da er dafür sorgt, dass alle Informationen, die wir im Laufe des Buches erhalten, viel intensivere Gefühle auslösen.
Mir hat gefallen, wie explizit sich das Buch mit Diskriminierung von Frauen und Queerfeindlichkeit zum einen in der Zeitperiode aber auch vor allem bei der NASA auseinandersetzt. Der Subplot, wie Joan ihre Nichte großzieht und versucht, mit dem Charakter ihrer Schwester klarzukommen, war sehr gelungen.
Leider fand ich das Buch insgesamt irgendwie blasser und weniger ergreifend als andere Werke der Autorin. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber ich hatte das Gefühl, dass die hohe Emotionalität, die ich von ihren anderen Büchern gewohnt bin, hier zum Teil etwas zu kurz kam.
Das Buch ist trotz meiner kleinen Kritik ein sehr gelungenes Werk, das absolut lesenswert ist.
Sternenstaub
Der Einstieg in Atmosphere von Taylor Jenkins Reid fiel mir nicht ganz so leicht. Das lag vor allem an den unglaublich vielen Namen, die zu Beginn in die Geschichte eingeführt wurden und mal komplett benannt, an anderer Stelle jedoch nur noch mit Spitznamen erwähnt wurden. Eigentlich keine Sache, die mir übermäßig Probleme macht, allerdings im Verbund mit den Fachbegriffen der Astronautenszene gab es zwischenzeitlich doch den ein oder anderen Knoten in meinem Kopf. Bis der Punkt kam, an dem ich zumindest die wichtigen Charaktere gut zuordnen und mich dadurch immer mehr in die Geschichte einfinden konnte.
Joan fand ich von Beginn an eine spannende Protagonistin. Eine Frau, die viele Fähigkeiten hat, diese aber selbst nicht wahrnimmt und sich generell scheinbar wenig mit ihrem Innenleben beschäftigt. Dennoch steht sie mit beiden Beinen fest im Leben und wirkt zu keiner Zeit unglücklich, nur eben noch nicht ganz angekommen. Ich mochte die besondere Beziehung zu ihrer Nichte Frances, aber auch die Beziehung zu ihrer Schwester, die auf eine andere Weise ganz besonders war.
Als Leser:in merkt man schnell, wohin die Geschichte sich bewegen wird und dennoch habe ich die Entwicklung Joans und den Weg bis zur Selbsterkenntnis total gerne gelesen. Es war absolut unaufgeregt, nicht ereignisreich und dadurch extrem authentisch und lebensnah und das obwohl das sonstige Setting kaum weiter weg vom eigenen Leben sein könnte.
Die Gefühle der Astronautin Joan und ihrer zahlreichen Kolleg:innen konnten super transportiert werden und ich mochte die Einblicke in das Leben einer (baldigen) Astronautin. Auch wenn die Autorin dieses Leben nicht selbstgeführt hat, so wirkte es dennoch als könnten genau diese Gefühle, Gedanken und Erlebnisse das Leben der Menschen prägen. Einblicke, die für mich interessant zu lesen waren und mich in eine ganz andere Welt verfrachtet haben. Eine Welt, die bis vor kurzem gedanklich für mich absolut uninteressant waren. Nicht, dass ich das Universum nicht interessant fand, aber für mich war die Erde schon groß genug und der Entdeckungsdrang dieser genügte mir. Nach dem Roman kann ich jeden verstehen, der noch mehr sehen will und die Erde aus einer ganz anderen Perspektive sehen möchte.
Ein ruhiger Roman über die (Selbst-)Liebe und Findung, angeborene, aber auch gefundene Familie, das Leben und über die Welt im großen und ganzen, aber auch die Welt, die sich nur für das Individuum dreht.
Die Sterne sind unverrückbar
Zwei Frauen (Joan und Vanessa) und ihre Beziehung stehen im Mittelpunkt. Sie verbindet einiges und beide wollen Astronautinnen sein.
Die Autorin arbeitet die Unterschiedlichen Charakteren der beiden gut heraus. Hinzu kommt die rührende Beziehung von Joan zu ihrer Nichte. Das wird vielleicht ein wenig zu idealistisch geschildert, auch ist die Liebesgeschichte und ihr Verlauf zu pathetisch gehalten.
Die Autorin legt die Handlung in die frühen Achtziger Jahre, was gut funktioniert. Geschickt baut sie zwei Handlungsstränge auf, so bleibt eine gewisse Spannung kontinuierlich aufrechterhalten.
Das Buch liest sich und flott wie es nur gute Unterhaltungsromane schaffen. Ich würde das Buch in die Nähe von Eine Frage der Chemie rücken, obwohl es nicht ganz darankommt
Atmosphere
Ad astra
Fesselnd und authentisch, mit historischen Details zur Raumfahrt und einem starken Fokus auf weibliche Stärke und Freundschaft.
Joan wird in den 80er als eine der ersten Frauen zur Astronautin ausgebildet, doch der Preis ist hoch…. Sooo ein großartiger Roman!!!


