Land
Roman | Wortmächtiger Roman über Heimat, Verwurzelung und Familie | Von der Autorin von »Judith und Hamnet«
E-Book (EPUB)
Piper ebooks (2026)
512 Seiten
ISBN 978-3-492-61329-3
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Hauptbeschreibung
»Ihr werdet nie verstehen, wie das Land erinnert, wie tief die Wurzeln reichen.«
Auf einer windgepeitschten Halbinsel, die sich weit in den Atlantik erstreckt, arbeiten Tomás und sein Sohn Liam für den Ordnance Survey, der ganz Irland kartieren soll. Wir schreiben das Jahr 1865, und das Land ist gezeichnet von der Großen Hungersnot, die ihre Heimat verwüstet und entvölkert hat. An einem regnerischen Herbsttag verlieren sich Sohn und Vater in einem kleinen Hain. Und Tomás meint, als er zurückkehrt, seine Berufung gefunden zu haben: Die Karten, die er anfertigt, sollen zum Zeugnis der Katastrophe werden und damit jenen dienen, die das irische Erbe erhalten wollen. Besessen von seiner Idee, krempelt Tomás das Leben seiner Familie um – die mit ihm fortan auf diesem alten, ewigen Land leben wird.
Eine irische Familie, deren Kinder sich verlieren und finden. Ein Land voller verborgener Schätze und einander überlagernder Leben. Ein uralter Hain und die Geister, die darin wohnen. Maggie O'Farrell gelingt das Kunststück, all das zu einem tief bewegenden Roman zu verweben – und davon zu erzählen, wie weder das Land noch die Geschichte je wirklich still halten: Nichts verschwindet, nichts vergeht.
»Eine herzzerreißende Geschichte über Resilienz und Liebe. ›Land‹ ist ganz einfach der beste Roman, den ich seit Jahren gelesen habe.« Louise Kennedy
»›Land‹ kommt einem so nahe, wie es ein Roman nur tun kann. Am besten erlebt man ihn, indem man kopfüber hineinspringt.« Yael van der Wouden
»Weit und zugleich ganz nah: Dieses wunderschöne Buch hat mich vollkommen verschlungen. Ich werde seine Figuren schmerzlich vermissen.« Charlotte McConaghy
»Maggie O'Farrell spannt den Bogen und trifft zielsicher ins menschliche Herz.« The Times
»Maggie O'Farrell ist ein Wunder – in jeder Hinsicht.« Ann Patchett
- Nation
- 1865
- Unabhängigkeit
- British Book Award Preisträgerin
- National Book Critics Circle Award
- An Gorta Mór
- Roman
- Unabhängigkeitsbewegung
- anspruchsvolle Bücher
- Judith und Hamnet
- irische Identität
- Historischer Familienroman
- britische Bestsellerautorin
- 1860er
- Bestseller aus Großbritannien
- Familie
- Irland
- irische Literatur
- Irish Potato Famine
- britische Literatur Frauen
- Women's Prize for Fiction Preisträgerin
- Historischer Roman 19. Jahrhundert
- Vater Sohn
- anspruchsvolle Romane
- Familienbeziehungen
- Great Famine
- Große Hungersnot Irland
Mehr als nur eine Familiengeschichte
Tomás arbeitet daran, das Land zu vermessen und auf Karten festzuhalten. Doch nach und nach wird deutlich, dass ihn etwas anderes antreibt. Es geht nicht nur um Orte und Grenzen, sondern auch um das, was verloren gegangen ist und nicht vergessen werden soll. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Auffällig ist, wie viel Bedeutung den kleinen Dingen gegeben wird. Ein Weg durch den Wald, ein Stück Küste oder eine Erinnerung aus der Vergangenheit bekommen oft mehr Gewicht als große Ereignisse. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Menschen und zu dem Land, in dem sie leben.
Die Familiengeschichte entwickelt sich ruhig und ohne künstliche Dramatik. Nicht jede Entscheidung ist sympathisch, aber sie wirkt glaubwürdig. Gerade das macht die Figuren greifbar. Ihre Sorgen, Hoffnungen und Verluste fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein.
Nach dem letzten Kapitel blieb vor allem die Atmosphäre zurück. Die Bilder der Landschaft, die alten Geschichten und die enge Verbindung zwischen Menschen und ihrer Heimat begleiten einen noch eine ganze Weile. Manche Bücher erzählen eine Geschichte und sind dann abgeschlossen. Dieses hier wirkt noch lange nach. Deshalb sind es für mich fünf Sterne.



