Mit anderen Augen
E-Book (EPUB)
Diogenes Verlag AG (2026)
496 Seiten
ISBN 978-3-257-61615-6
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Wunderbar leicht, ernst und witzig zugleich
Ein Roman für fast alle Frauen über 50!
Tilda, mit 52 noch nicht alt, aber auch nicht mehr jung, geschieden, erfolgreich als Fotografin mit ihrer eigenen kreativen Firma, zwei tolle 20jährige Töchter, zwei ebenfalls tolle, langjährige Freundinnen, ein Haus in der Nähe des Strandes, ein Hund. Eigentlich hat sie alles.
Alles, ausser ihren kleinen Finger. Also, da ist er schon noch, sie spürt ihn, sieht ihn aber nicht mehr. Als weitere Körperteile verschwinden, Tilda sich zur Ärztin wagt, und ihr die Diagnose "Unsichtbarkeit" gestellt wird, ist sie erst mal am Boden zerstört, denn sie hat noch nie davon gehört.
In einer Selbsthilfegruppe, lernt sie weitere betroffene Frauen kennen und stellt fest, dass diese ihr bisher unbekannte Krankheit weitaus verbreiteter ist, als angenommen. Es gibt sogar Literatur dazu und sie bekommt einen Termin bei einer Spezialistin, die aber umstritten ist.
Während sie selbst versucht, soviel wie möglich über die Krankheit herauszufinden, auch ob sie heilbar ist (Wissenschaftlerin Selma sagt ja, Selbsthilfegruppeleiterin Brenda nein), muss sie und ihr Umfeld erst mal lernen, damit umzugehen. Soll sie Handschuhe tragen, damit der fehlende Finger nicht auffällt? Neben solchen äusserlichen Fragen geht es auch ums Innere, ums Eingemachte.
Ausgerechnet jetzt lernt Tilda einen Mann kennen, der sich für sie interessiert. Kann und will sie sich auf Patrick einlassen, solange sie selbst noch nicht weiss, wie mit der Diagnose umgehen? Was, wenn sie eines Tages gar nicht mehr zu sehen ist, wie Carol aus der Gruppe?
Autorin Jane Tara hat mit "Mit anderen Augen" einen unglaublich kreativen Roman vorgelegt. Ein wichtiges und ernstes Thema hat sie in eine humorvolle Geschichte verpackt. Nur schon die Charaktere: alle absolut gelungen. Allen voran Tilda, die sich auf Selmas Therapieideen einlässt. Dicht gefolgt von Patrick, der mit seiner Persönlichkeit und seinem Beruf überrascht. Aber auch Paula, die wir alle kennen und Carol, Erica, Leith, Yumiko. Gurinder erinnerte mich an eine frühere Ärztin von mir. Wirklich toll gezeichnete Figuren, keine zu wenig, keine zu viel.
Genau so die Seitenzahl: obwohl hoch mit fast 500 Seiten, ist keine zu wenig und keine zu viel. Es kommen keine Längen auf. Im Gegenteil: diese Geschichte, im Stil des magischen Realismus gehalten, kommt wunderbar leicht, witzig und ironisch daher und verliert trotzdem nie die Ernsthaftigkeit. Dieser kluge Roman regt zum Nachdenken über die eigene Lebenssituation und "Un-/Sichtbarkeit" an und wird sicher noch lange nach hallen. "Mit anderen Augen" könnte ein Kandidat für die Jahreshighlight-Liste sein.
Fazit: Ein grossartiger Roman, dem ich ganz viele Leserinnern wünsche!
(Solche, die nicht mehr jung, aber auch noch nicht wirklich alt sind ????)
Tilda, mit 52 noch nicht alt, aber auch nicht mehr jung, geschieden, erfolgreich als Fotografin mit ihrer eigenen kreativen Firma, zwei tolle 20jährige Töchter, zwei ebenfalls tolle, langjährige Freundinnen, ein Haus in der Nähe des Strandes, ein Hund. Eigentlich hat sie alles.
Alles, ausser ihren kleinen Finger. Also, da ist er schon noch, sie spürt ihn, sieht ihn aber nicht mehr. Als weitere Körperteile verschwinden, Tilda sich zur Ärztin wagt, und ihr die Diagnose "Unsichtbarkeit" gestellt wird, ist sie erst mal am Boden zerstört, denn sie hat noch nie davon gehört.
In einer Selbsthilfegruppe, lernt sie weitere betroffene Frauen kennen und stellt fest, dass diese ihr bisher unbekannte Krankheit weitaus verbreiteter ist, als angenommen. Es gibt sogar Literatur dazu und sie bekommt einen Termin bei einer Spezialistin, die aber umstritten ist.
Während sie selbst versucht, soviel wie möglich über die Krankheit herauszufinden, auch ob sie heilbar ist (Wissenschaftlerin Selma sagt ja, Selbsthilfegruppeleiterin Brenda nein), muss sie und ihr Umfeld erst mal lernen, damit umzugehen. Soll sie Handschuhe tragen, damit der fehlende Finger nicht auffällt? Neben solchen äusserlichen Fragen geht es auch ums Innere, ums Eingemachte.
Ausgerechnet jetzt lernt Tilda einen Mann kennen, der sich für sie interessiert. Kann und will sie sich auf Patrick einlassen, solange sie selbst noch nicht weiss, wie mit der Diagnose umgehen? Was, wenn sie eines Tages gar nicht mehr zu sehen ist, wie Carol aus der Gruppe?
Autorin Jane Tara hat mit "Mit anderen Augen" einen unglaublich kreativen Roman vorgelegt. Ein wichtiges und ernstes Thema hat sie in eine humorvolle Geschichte verpackt. Nur schon die Charaktere: alle absolut gelungen. Allen voran Tilda, die sich auf Selmas Therapieideen einlässt. Dicht gefolgt von Patrick, der mit seiner Persönlichkeit und seinem Beruf überrascht. Aber auch Paula, die wir alle kennen und Carol, Erica, Leith, Yumiko. Gurinder erinnerte mich an eine frühere Ärztin von mir. Wirklich toll gezeichnete Figuren, keine zu wenig, keine zu viel.
Genau so die Seitenzahl: obwohl hoch mit fast 500 Seiten, ist keine zu wenig und keine zu viel. Es kommen keine Längen auf. Im Gegenteil: diese Geschichte, im Stil des magischen Realismus gehalten, kommt wunderbar leicht, witzig und ironisch daher und verliert trotzdem nie die Ernsthaftigkeit. Dieser kluge Roman regt zum Nachdenken über die eigene Lebenssituation und "Un-/Sichtbarkeit" an und wird sicher noch lange nach hallen. "Mit anderen Augen" könnte ein Kandidat für die Jahreshighlight-Liste sein.
Fazit: Ein grossartiger Roman, dem ich ganz viele Leserinnern wünsche!
(Solche, die nicht mehr jung, aber auch noch nicht wirklich alt sind ????)
Tolles Buch
von brauneye29
Zum Inhalt:
Tilde, erfolgreiche Geschäftsfrau, Mutter von erwachsenen Zwillingen ist zweiundfünfzig als sie plötzlich bemerkt, dass ihr kleiner Finger nicht mehr da ist und es soll nicht das letzte sein, was verschwindet. Ihre Ärztin diagnostiziert die Erkrankung Unsichtbarkeit, wenig erforscht und nicht heilbar. Aber damit will Tilda sich eigentlich nicht zufrieden geben.
Meine Meinung:
Das Buch hat schon was echt humoriges in der Art und Weise wie es geschrieben ist, aber auch sehr viel wahres in Petto. Denn gerade wenn die Wechseljahre beginnen, haben viele Frauen wirklich das Gefühl unsichtbar zu sein, natürlich nicht wie hier im Buch mit tatsächlich nicht mehr sichtbaren Körperteilen, aber eben von der Gesellschaft oder ihrem Partner. Deshalb gefiel mir dieses Buch auch ungeheuer gut, denn es appelliert zunächst erstmal daran, dass man sich selbst sehen muss. Findet man sich selbst nicht gut, wie könnten es dann andere tun? Mit viel Humor geschrieben, fand ich das Buch richtig gut.
Fazit:
Tolles Buch
Tilde, erfolgreiche Geschäftsfrau, Mutter von erwachsenen Zwillingen ist zweiundfünfzig als sie plötzlich bemerkt, dass ihr kleiner Finger nicht mehr da ist und es soll nicht das letzte sein, was verschwindet. Ihre Ärztin diagnostiziert die Erkrankung Unsichtbarkeit, wenig erforscht und nicht heilbar. Aber damit will Tilda sich eigentlich nicht zufrieden geben.
Meine Meinung:
Das Buch hat schon was echt humoriges in der Art und Weise wie es geschrieben ist, aber auch sehr viel wahres in Petto. Denn gerade wenn die Wechseljahre beginnen, haben viele Frauen wirklich das Gefühl unsichtbar zu sein, natürlich nicht wie hier im Buch mit tatsächlich nicht mehr sichtbaren Körperteilen, aber eben von der Gesellschaft oder ihrem Partner. Deshalb gefiel mir dieses Buch auch ungeheuer gut, denn es appelliert zunächst erstmal daran, dass man sich selbst sehen muss. Findet man sich selbst nicht gut, wie könnten es dann andere tun? Mit viel Humor geschrieben, fand ich das Buch richtig gut.
Fazit:
Tolles Buch



