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Alem, RajaSarab

Taschenbuch

Unionsverlag (2019)

352 Seiten; 191 mm x 126 mm

ISBN 978-3-293-20861-2

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Besprechung
"Wie differenziert, teilweise auch komisch Raja Alem die Komplikationen dieser schwierigen Ost-West-Begegnung beschreibt, hat man so nicht oft gelesen. Sarab ist nicht nur eine fesselnde Frauenfigur, sondern auch ein kluger Roman, der uns mitten ins Herz einer Verblendung führt, das leider bis heute schlägt."

Kurztext / Annotation
Die Geburtsstunde der al-Kaida - der Roman aus erster Hand.

An einem Morgen des Jahres 1979 überfallen Fanatiker die Moschee in Mekka und nehmen Tausende als Geiseln. Unter den Aufständischen, in Männerkleidern versteckt, ist das Mädchen Sarab. Auf der Flucht durch die Katakomben stößt sie auf einen bewusstlosen französischen Soldaten. Es beginnt eine Geschichte, die alle Grenzen überschreitet.

Langtext

An einem Morgen des Jahres 1979 hält die Welt den Atem an. Ein Trupp von terroristischen Fanatikern besetzt die Große Moschee in Mekka und nimmt Tausende von Gläubigen als Geiseln. Unter den Aufständischen, in Männerkleidern versteckt, ist das Mädchen Sarab.

Als der Gegenangriff beginnt und es Fallschirmjäger vom Himmel regnet, flieht sie in die Katakomben und stößt auf einen bewusstlosen französischen Soldaten. Durch einen Abwasserkanal schleppt sie ihn ins Freie und versteckt sich mit ihm in einer leeren Wohnung. Zwischen den beiden, die sich zunächst bis aufs Blut hassen, beginnt eine Geschichte, die in Mekka, dann in Paris, alle Grenzen überschreitet.

Raja Alem lässt eine Liebe zwischen zwei Menschen entstehen, die auf beklemmende Weise unauflöslich wird.

Alem, Raja
Raja Alem, geboren 1970 in Mekka, studierte Englische Literatur in Dschidda, Saudi-Arabien, und hat Romane, Theaterstücke sowie Kurzgeschichten publiziert. Sie hat für ihr Werk zahlreiche Preise erhalten, darunter den renommierten International Prize for Arabic Fiction (Arabic Booker) für den Roman Das Halsband der Tauben. 2014 wurde sie mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet. Raja Alem lebt in Dschidda und Paris.

Fähndrich, Hartmut
Hartmut Fähndrich, geboren 1944 in Tübingen, ist seit 1978 Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich. Neben seiner Übersetzertätigkeit arbeitet er auch als Herausgeber und Publizist. Wegen seiner Verdienste um die Übersetzung arabischer Literatur erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Hieronymus-Ring des VdÜ, 2004 den Übersetzerpreis der Arabischen Liga, 2005 den Anerkennungspreis des Großen Literaturpreises des Kantons Bern und 2016 den Spezialpreis Übersetzung der Schweizer Literaturpreise. 2018 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Sheikh-Hamad-Preis für Übersetzung und Kulturaustausch ausgezeichnet.