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Tokarczuk, OlgaDie Jakobsbücher

Hardcover

Kampa Verlag AG (2020)

1184 Seiten; Historische Abbildungen; 258 mm x 138 mm

ISBN 978-3-311-10014-0

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Langtext
Hätte Olga Tokarczuk nur diesen Roman geschrieben, alleine für ihn hätte sie sich den Nobelpreis verdient! Nach der Inhaltsangabe ein historischer Roman - es ist auch einer, aber er geht weit über Zeit und selbst sein geographisches Umfeld hinaus, stellt sich einem lesend doch öfters die Frage, wie eine gerechte Welt beschaffen sein müsste. VERLAGSBESCHREIBUNG: Er galt als Luther der Juden ? seine Anhänger sahen in ihm einen Messias, für seine Gegner war er ein Scharlatan, ja Ketzer. Jakob Frank war eine der schillerndsten Gestalten im Europa des 18. Jahrhunderts. Die Religionen waren ihm wie Schuhe, die man auf dem Weg zum Herrn wechseln könne: Er war Jude, bevor er mit seiner Gefolgschaft zum Islam und dann zum Katholizismus konvertierte. Er war ein Grenzgänger, der, aus dem ostjüdischen Schtetl stammend, das Habsburger und das Osmanische Reich durchstreifte und sich schließlich in Offenbach am Main niederließ. »Die Jakobsbücher« sind das vielstimmige Porträt einer faszinierenden Figur, deren Lebensgeschichte zum Vexierbild einer Welt im Umbruch wird. Olga Tokarczuk hat einen historischen Roman über unsere Gegenwart geschrieben, der zugleich ein Plädoyer für Toleranz und Vielfalt ist. Ihr Opus magnum, vom Nobelpreiskomitee explizit in der Begründung erwähnt.