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Barta, DominikVom Land

Hardcover

Zsolnay, Paul, Verlag GmbH (2020)

176 Seiten; 208 mm x 127 mm

ISBN 978-3-552-05987-0

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Besprechung
"Ein Debüt, das mich ab der ersten Seite gefesselt hat. [...] Dominik Bartas Roman ist eine feinsinnige Milieustudie, die zeigt, wie Fremdenhass entstehen kann hinter der Fassade der vermeintlichen Idylle." Felix Münger, SRF2 Kultur 52 beste Bücher, 09.02.20

"In kurzen und präzisen Sätzen schildert Dominik Barta das raue Leben und die Umstände am Land. Obwohl er selbst schon lange weggezogen ist, fällt seine Diagnose weder verurteilend noch verklärend aus. Er bringt all seinen Figuren ein gleiches Maß an Zuneigung und Verständnis entgegen und blickt trotz tragischem Ende hoffnungsvoll in die Zukunft." Claudia Gschweitl, Ö1 Ex Libris, 09.02.20

"Ein heißer Kandidat für eine Nominierung zum Österreichischen Buchpreis" Mareike Fallwickl, Bücherwurmloch, 08.03.20

"Barta schafft es, auf wenigen Seiten die schroffen, zarten, schönen und schrecklichen Seiten des Landlebens zu erfassen. Ein großes Debüt." Ariane Heimbach, Brigitte WOMAN, 03/20

"Ein starkes Debüt. Es hebt langsam, fast harmlos an - aber dann dreht der Autor an ein paar Schrauben und auf einmal treten persönliche und politische Scheußlichkeiten hervor." Sebastian Fasthuber, Falter, 05.02.20

"Wenn das Zwischenmenschliche politisch wird - Dominik Barta legt ein beeindruckendes Debüt vor." Imogena Doderer, 3sat Kulturzeit, 04.02.20

"Dominik Bartas Roman ist Bestandsaufnahme, Diagnose und Hoffnungsschimmer. Außerdem ist 'Vom Land' ein schöner Beweis für das Können des Autors." Peter Pisa, Kurier, 01.02.20

"'Vom Land' erzählt von den Gegensätzen. Von den Alteingesessenen, die abends im Wirtshaus beim Stammtisch gegen das Asylantenpack pesten. Und von den Jungen, für die Freundschaft mit einem Syrer fast schon selbstverständlich ist." Christine Westermann, WDR 5, 26.01.20

"Dieser Text durchbricht die Kälte unserer Zeit und legt offen, was wir in unserem Innersten sind: vom Leben, in das wir ungefragt geworfen wurden, zutiefst versehrte Wesen." Katja Gasser, ORF

Langtext
"Dieser Text durchbricht die Kälte unserer Zeit und legt offen, was wir in unserem Innersten sind." (Katja Gasser, ORF) Das starke, gesellschaftlich relevante Debüt von Dominik Barta

Dass Theresa, um die sechzig und Bäuerin, sich plötzlich krank fühlt, bringt alle Gewissheiten ins Wanken. Die erwachsenen Kinder müssen anreisen, von wo auch immer es sie hin verschlagen hat, um endlich wieder miteinander zu reden. Theresas Mann muss lernen, Hilfe und Gefühle zu akzeptieren. Und selbst der zwölfjährige Daniel muss seinem verbohrten Onkel Max entschlossen entgegentreten, um seinen einzigen wirklichen Freund zu schützen. Theresa aber schweigt, findet keine Worte, keinen Weg.
Mit großer Präzision und archaischer Kraft und Empathie erzählt Dominik Barta in seinem Debütroman von den Menschen und den Umständen. Er schreibt eine große Tradition der österreichischen Literatur fort und geht dorthin, wo die Provinz heute politisch ist.

Barta, Dominik
Dominik Barta, geboren 1982 in Oberösterreich, studierte in Wien, Bonn und Florenz. Er gewann 2009 den ZEIT-Essaywettbewerb und 2017 einen Ö1 Literaturwettbewerb und schreibt auch fürs Theater. Vom Land ist sein Debütroman.


Berührend bitter! 27. Mai 2020
Es ist keine leichte Kost, die uns Dominik Barta da vorsetzt. Es ist Hausmannskost. Schwer verdaulich, aber ehrlich sättigend. In seinem großartigen Debütroman berührt der Autor mit seiner klaren, eindringlichen Sprache und einer tragischen Familiengeschichte. Ich empfehle dieses Buch für Leser, die mehr als nur heitere Unterhaltung suchen.
Gut zu lesen, aber zu viel Klischee 10. März 2020
Ein vielversprechender Anfang, detailgenaue Schilderungen von den Verhältnissen im Dorf. Mehr durch ihr Verhalten sprechen die Menschen als durch Worte. Die Krankheit der Mutter - oder könnte es der Beginn einer Genesung sein mit weniger Druck, einfach zurückzukehren zum Alten? - ist eine kaum zu akzeptierende Verändererung für Mann, Kinder und Umgebung. Nur einer flüstert ihr zu - fahr einfach weg.
Doch danach wird Vieles an Problematik hineingestopft, das ich mehr und mehr als Klischees empfunden habe. Ich denk, dass es nicht so einfach ist mit den menschlichen Beziehungen, auch nicht und schon gar nicht auf dem Land.
Maria Dörfler
Vom Land wie es heute ist 10. März 2020
Dieser Roman räumt auf mit der ländlichen Idylle, die wir alle noch in unseren Köpfen gespeichert haben.
Aktueller geht es kaum!
Unbedingt lesen!