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Die Optimisten
von Rebecca Makkai
Von 1985 bis 2015 30. März 2020
von begine

Die Optimisten, geschrieben von der Autorin Rebecca Makkai ist ein spannender Roman. Der Schauplatz des Romans ist Chicago und Paris und wird in zwei Zeitebenen erzählt.
1985 sind die Anfangsjahre der HIV Erkrankung und wird in der Homoszene, der Chicago Boys Town, dargestellt. Der schwule Kunstexperte Yale Tischmann erzählt aus seiner Perspektive von der Liebe und den Ängsten vor Ansteckung und Tod.

30 Jahre später 2015 sucht Fiona, die die Schwester eines damals Gestorbenen ist, ihre Tochter Claire in Paris. Dort trifft sie Bekannte aus Chicago wieder.

Die Autorin versteht es mit ihrem guten eindringlichen Stil den Leser in ihren Bann zu ziehen.

Die Optimistin ist eine spannende bewegende Geschichte.


Rendezvous in zehn Jahren
von Judith Pinnow
Gefunden und verloren 30. März 2020
Valerie tröstet sich nach ihrer Scheidung mit einem Wochenendtrip nach Amsterdam. In einem Café trifft sie Ted. Man flirtet ein wenig und beschließt, sich in genau zehn Jahren am selben Ort zu treffen. Telefonnummern werden nicht getauscht, ein großer Fehler, denn... Amor hat bei beiden heftig zugeschlagen! Beide bemerken das unmittelbar nach dem Abschied und machen sich mehr oder wenig zaghaft auf die Suche nacheinander. Da sie in München wohnt, fährt er dorthin zum Oktoberfest und will seine Traumfrau dort aufspüren. Zur selben Zeit sucht Valerie in Amsterdam. Ds kann nicht klappen! Es geht schief, was nur schief gehen kann. Beide geben nicht so schnell auf, es folgen weitere unglückliche Zufälle. Ein Jahr erfolgloser Suche vergeht, auch ein zweites. Vielleicht sollten sie aufgeben und auf das vereinbarte Treffen in zehn Jahren hoffen? Wer würde so lange warten wollen?
Judith Pinnow hat eine romantische Geschichte geschrieben, voll von Sehnsucht, Wünschen, Träumen. Sowohl Ted als auch Valerie sind sehr sympathisch, ihre Freunde auch, nur mit einer Person konnte ich so gar nicht warm werden.
Gut und leicht zu lesende Unterhaltung aus dem Ullstein Verlag, Aufmunterndes an trüben Tagen.

Echo des Schweigens
von Markus Thiele
Ein deutscher John Grisham 30. März 2020
Echo des Schweigens fällt auf wegen dem Cover, das ein Spiel aus Gestalten und Schatten bietet und dem geheimnisvollen Titel.

Markus Thiele, ein deutscher John Grisham, hat mit Echo des Schweigens einen komplexen, glaubwürdigen Justizroman mit historischen Anteil geschrieben.
Mit Rechtsanwalt Hannes Jansen und der Gerichtsmedizinerin Sophie Tauber hat er gute Hauptfiguren geschaffen.
Während Hannes aktuell einen wichtigen Fall hat, forscht Sophie dem Geheimnis um die Vergangenheit ihrer vor kurzen verstorbenen Mutter nach.

Neben diesem Plot 2017/2018 gibt es auch einen Handlungsstrang der Vergangenheit, der eine Familiengeschichte in den frühen vierziger Jahren enthält. Schlimme Zeiten!
Zwei Zeitebenen einzusetzen ist inzwischen ein häufiges Element, aber hier funktioniert es gut, obwohl es lange dauert, bis man Zusammenhänge ziehen kann.
Der Roman ist etwas oberflächlich, lässt sich aber wirklich gut lesen.