Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Walch, UrsulaBlutiges Brautgeld. Afrikas beraubte Frauen - eine Hebamme klagt an

Hardcover

Lesethek Verlag (2020)

240 Seiten; 216 mm x 156 mm

ISBN 978-3-99100-289-5

Sofort verfügbar oder abholbereit

Langtext
Ihre Tätigkeit als Hebamme führte Ursula Walch zusammen mit einer spanischen NGO in den Senegal, um dort die Geburtshilfe näher kennenzulernen. Dabei stieß sie auf das Fanado-Ritual, jenes Frauen verachtende Phänomen in der facettenreichen senegalesischen Gesellschaft. In diesem Buch berichtet sie von ihrer Reise in die Mangrovenwälder der Casamance, der Tradition der Genitalverstümmelung und dem Abenteuer des Gebärens fernab der westlichen Schulmedizin, wobei weder Sitten und Gebräuche noch der faszinierende Rhythmus Afrikas zu kurz kommen. Wie ein roter Faden ziehen sich die Begegnungen mit Abysarr, einer traditionellen Hebamme, auf der kleinen Insel Felik durch die Geschichte, die dann sogar das Tabu bricht und von ihrem eigenen Schicksal erzählt. Das Buch ist ein Panorama der Welt der Frauen und des Gebärens in einer fernen Kultur und Weltregion. In fesselnder Erzählform möchte es darüber informieren, wie wichtig es für beide Seiten ist, zuzuhören und sich in liebevollem Respekt zu nähern. Es ist ein Buch voller Tragik und zugleich voller Hoffnung.

Mag. phil. Ursula Walch, Hebamme, Projektleiterin und Schriftstellerin, international für Womens Health tätig, Vorträge an Kongressen und Universitäten in Ländern Lateinamerikas, Engagement bei humanitären Projekten in Afrika, nach 11 Jahren in Spanien Aufbau des FH-Studiengangs für Hebammen in Graz, 2009 bis heute Betreuung eines Gesundheitsprojektes in der Westsahara, ab 2014 Gründung der Non-profit-Organisation SAAMA gegen weibliche Genitalverstümmelung in Österreich und Senegal, 2017 das Zentrum in Dakar, 2019 Aufklärungskampagne in der Casamance.