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Rezensionen

Heike Fröhling
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Eine Geschichte, die ich verschlungen habe 15. April 2019
Es könnte nicht besser laufen: Gerade hat Pia Wegener, das Küken der Agentur, mit ihrem Chef und ihren Kollegen einen großen Abschluss gefeiert, den sie an Land gezogen hat. Da kommt es zu einem Ereignis, das sie völlig aus der Bahn wirft. Dieses führt auch dazu, dass sie ihren Freund Fabian brüsk vor den kopf stößt.
Als in der Villa ihrer Nachbarin Regina Schumacher eingebrochen wird und diese sich dort nicht mehr sicher fühlt, bietet ihr Pia einen Schlafplatz in ihrer Wohnung an. Was für die blinde Frau und ihre Hündin Luna gar nicht so einfach ist.
Eine gemeinsame Reise nach Schottland in Reginas Vergangenheit öffnet auch für Pia ganz neue Sichten auf eine neue Zukunft.


Pia, die mir anfangs sehr ich-bezogen vorkommt, hat, als ich sie im Laufe der Geschichte näher kennengelernt habe, schnell mein Herz erobert. Mit ihrer ehrlichen, erfrischenden Art kann man gar nicht anders als sie zu mögen. Genau wie Regina Schumacher, die mit Mitte 60 eine ganz andere Generation ist – und außerdem blind. In Rückblicken in die Jahre 1971/72 lerne ich sie und ihre Familie kennen und erfahre, wie es zu ihrer Erblindung gekommen ist. Zusammen mit ihrer Hündin Luna bildet sie ein unschlagbares Team.
Obwohl die beiden Frauen so unterschiedlich sind, ist es faszinierend zu lesen wie sie sich anfreunden und ganz langsam einander öffnen.
Mir, als großer Hundefan, hat natürlich Luna sehr gut gefallen. Es ist so gut nachzuvollziehen, warum sie sich wann wie verhält. Sie würde ich sofort bei mir aufnehmen.

Beide reisen Reginas Vergangenheit entgegen, die in Schottland liegt. Ich hätte noch seitenlang mit dem Zug durch Schottland und mit dem Bus über die Inseln fahren können. Dank dem leichten und eingängigen Schreibstil und den farbigen Erzählungen hatte ich fast das Gefühl dabei zu sein.

Eine interessante Geschichte, so voller Gefühl und Emotionen, bei der ich einerseits geschmunzelt und andererseits eine kleine Träne verdrückt habe, hat mir wunderbare Lesestunden geschenkt.