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Rezensionen



gelungene Fortsetzung der Fotografinnen-Saga 17. Juni 2019
Kurz zum Inhalt:
Die Wanderfotografin Mimi Reventlow hat sich vor einiger Zeit in der Leinenweberstadt Laichingen in der Schwäbischen Alb niedergelassen, um ihren kranken Onkel Josef zu pflegen.
Sie hat dort Josefs Fotoatelier übernommen und ist von den meisten Dorfbewohnern akzeptiert worden - nur dem Webereibesitzer Gehringer ist sie ein Dorn im Auge.
Als sich dann der Mann von Evelyne sich das Leben nimmt, und sie mit ihren Kindern vor dem Nichts steht, halten alle zusammen und Mimi kann mit ihren schönen Fotografien Freude schenken.
Doch leider täuscht sich Mimi in dem Mann, der ihr nahesteht, und sie muss sich entscheiden: bleibt sie in Laichingen oder zieht sie weiter...


Meine Meinung:
Der zweite Teil der Fotografin-Saga schließt nahtlos an den ersten Teil an und man ist sofort wieder mittendrin in Laichingen. Alle Charaktere hat man sofort wieder vor Augen und man zittert und fiebert mit ihren Schicksalen mit. Die vielen Wendungen nehmen einen sehr mit - so viele bedrückende Einzelschicksale! Ich leide mit Evelyne mit; ich hoffe, dass Alexander seine Chance nutzen kann und ich finde Mimi toll, wie sehr sie helfen will.

Der Gehringer ist mir immer noch so verhasst wie vorher. Was er sich so alles einfallen lässt, um Mimi Steine in den Weg zu legen, ist einfach unglaublich.
Mimi ist immer noch eine starke Persönlichkeit, obwohl ich sagen muss, dass mich hier diesmal ihre "rosarote Brille" Johann gegenüber schon sehr genervt hat. Sie ist doch kein Teenager-Mädchen mehr, das nicht erkennen kann, wie die Leute zu einem stehen?!

Die Erzählweise ist sehr bildhaft und man bekommt wieder sehr viele Einblicke in die damalige Art zu fotografieren, was ich sehr spannend fand.
Die Sprecherin Svenaja Pages hat eine angenehme Stimme, und man kann der Geschichte aufgrund ihrer Sprechweise und guten Betonung sowie Intonation sehr gut folgen.

Das Cover entspricht jenem der Printausgabe und zeigt im Vordergrund Mimi in der damaligen Mode sowie die Häuser von Laichingen im Hintergrund. Auch die Schrift lässt gleich auf einen historischen Roman schließen.


Fazit:
Fesselnde Geschichte über Mimis Schicksal in Laichingen in einer schwierigen Zeit; ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt und vergebe 4,5 Sterne.