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Dario FerrariDie Pause ist vorbei

Quartbuch

Hardcover

Wagenbach, K; Sellerio (2026)

352 Seiten; 21.5 cm x 13.5 cm

ISBN 978-3-8031-3384-7

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Die Pause ist vorbei

Dario Ferrari, 1982 in Viareggio in der Toskana geboren, besitzt einen Doktor in Philosophie – ein Titel, der laut Selbstaussage nur dazu tauge, um Kurzbiografien wie diese hier aufzuhübschen. Er ist Lehrer an einem Gymnasium in Rom und übersetzt aus dem Englischen. »Die Pause ist vorbei« fand in Italien über 100.000 Leser, gewann verschiedene Literaturpreise und erscheint in mehreren Sprachen.

Kurztext
Oblomow in der Toskana: ein Generationenporträt nicht mehr ganz junger Italiener – aus der Sicht des selbstironischen, stets bräsigen und immer beredten Tagediebs Marcello Gori.

Hauptbeschreibung
Marcello, um die dreißig und frischgebackener Ex-Langzeitstudent ohne richtigen Job, wohnt im Touristenstädtchen Viareggio – natürlich bei seiner Mutter. Er fürchtet, seine Freundin könnte es ernst mit ihm meinen, und ebenso sehr, sie könnte ihn verlassen. Seine größte Sorge aber ist: Er will auf gar keinen Fall die Bar seines Vaters übernehmen.
Mehr aus Trotz bewirbt sich Marcello um eine Promotionsstelle an der Uni Pisa – und zur allseitigen Überraschung, auch seiner eigenen, bekommt er sie. Schnell gerät Marcello in die Ränkespiele eines legendären Literaturprofessors, der ihm ein Thema für seine Doktorarbeit aufdrückt: das schriftstellerische Werk des linken Terroristen Tito Sella. Doch warum interessiert sich sein Professor so sehr für den kaum bekannten, im Gefängnis verstorbenen Sella? Und was verrät dessen angeblich verschollene Autobiografie?
Hochkomisch und einnehmend erzählt Dario Ferrari von Marcello, der sich erfolgreich dem Erwachsenwerden widersetzt – und dem zusehends die Grenzen verschwimmen: zwischen Literatur und Leben, zwischen dem schreibenden Terroristen und sich selbst.

Hersteller: Verlag Klaus Wagenbach GmbH
Emser Str. 40/41, 10719 Berlin DE
E-Mail: mail@wagenbach.de


In Italien ein Kultbuch
Eine Campussatire und zugleich ein vielschichtiger Entwicklungsroman, der mit beißendem Witz und Sarkasmus die Orientierungslosigkeit einer Generation beschreibt. Der Autor entwirft ein Panorama der italienischen Geschichte bis zurück in die 1970er und setzt sich zugleich in satirischer Form mit dem akademischen Betrieb der Gegenwart auseinander. Großes Lesevergnügen!