Doras Licht
Hardcover
Kampa Verlag (2026)
448 Seiten; 20.5 cm x 12.5 cm
ISBN 978-3-311-10167-3
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Kurztext
Es muss doch jemanden geben, der verantwortlich ist. Hätte ihr Tod nicht verhindert werden können? Gab es keine Anzeichen dafür, dass eine junge Frau so einen Entschluss fasst? Wieso hat niemand eingegriffen? Hat er Dora am Ende selbst im Stich gelassen?
Ein zurückhaltender Kunstprofessor sucht verzweifelt nach einer Erklärung für den Tod seiner Studentin – und muss seine eigenen Werte und Beziehungen hinterfragen, sein Liebesleben, seine Lebensträume sortieren.
Hauptbeschreibung
Arno Andrich verlässt seine Wahlheimat Wien und ist im Begriff, seine erste ordentliche Professur für Medienkunst in Kassel anzutreten, als er von Dora erfährt. Der unerwartete Tod seiner ehemaligen Studentin macht ihn fassungslos, und sein One-Night-Stand mit der verführerischen jungen Frau geht Arno nicht aus dem Kopf. Dora ist vor der Atlantikküste Frankreichs ertrunken; die Polizei vermutet einen Suizid, lädt Arno aber für eine Zeugenaussage vor. Auf dem Kommissariat erhält er, der seit einem Jahr keinerlei Kontakt mehr zu Dora hat, eine Notiz von ihr, die am Strand gefunden wurde:
Arno anrufen und ihm alles erzählen.
Er fühlt sich ebenso verdächtigt wie verantwortlich, und es beginnt eine beinahe manische Suche nach den Gründen, nach Mitverantwortlichen für Doras Tod, die Arno bis nach La Rochelle und auch in seine eigene Vergangenheit führt.
Eigenschaften
Ein kluges und bewegendes Romandebüt, packend und zugleich behutsam erzählt
Ein gesellschaftskritischer Roman, der sich der Frage stellt, wie viel Verantwortung eine einzelne Person für sich und ihre Mitmenschen trägt.
Über Selbstannahme und Beziehungen, Depressionen und Missbrauch. Eine schmerzliche und zugleich schöne Geschichte. Einfühlsam und psychologisch nuanciert.
Hersteller: Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
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