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Corona - Nichts wird mehr sein wie es war. 17 Geschichten die jetzt Mut machen

Hardcover

story.one publishing (2020)

80 Seiten; 8 Farbabb.; 196 mm x 125 mm

ISBN 978-3-99087-141-6

Sofort verfügbar oder abholbereit

Langtext
Nichts ist mehr wie es war. Corona hat alles verändern, uns alle und jeden Einzelnen von uns.

Wir haben Angst vor dem Virus, Angst um unsere Angehörige. Wir dürfen Oma und Opa nicht sehen. Krankenhäuser, Ärzte und alle, die Alte und Kranke pflegen, sind am Limit.
Was wird mit meinem Job? Kann ich die Miete noch weiter zahlen? Wann können die Kinder wieder in die Schule? Gibt es überhaupt noch etwas, was sicher ist?

Und dann gibt es da diese Solidaritätswelle. Menschen helfen sich gegenseitig, achten aufeinander, machen sich Mut. Und Menschen erzählen ihre Geschichte, persönlich und direkt. Was sie erleben, was sie denken, was sie empfinden und was sie hoffen. Über das was Ihnen Mut macht - jeden Tag auf Neue.

Es sind Geschichten über Optimismus und Zuversicht. Denn wir alle brauchen gerade jetzt Geschichten. Geschichten, die uns Mut machen. Darüber, sich nicht unterkriegen zu lassen und einander zuzulächeln. Geschichten, die uns berühren. Die uns stark machen oder uns zum Lachen bringen.

Es ist Zeit für ein neues Miteinander. Lasst uns einander erzählen, zuhören und voneinander lesen!
"Corona bringt das Leben irgendwie auf den Punkt. Irgendwann, liebe Leute, in absehbarer Zeit, wird es heißen: Wir haben es geschafft, das Virus ist verdrängt. Und ihr werdet sehen, dann werden wir auf die Straßen laufen, uns umarmen, miteinander weinen, lachen und feiern." Sonja Schiff

Schiff, Sonja
Sonja Schiff ist nach einer Pflegeausbildung eher per Zufall in der Altenpflege gelandet. Das war 1990. "Ich war 26 Jahre alt, als ich das erste Mal in meinem Leben einer Hundertjährigen begegnete. Diese alte Frau, verletzlich, runzelig und angekommen am Ende ihres Lebens hat mich, jung, oberflächlich und am Sprung ins pralle Leben, für immer verändert. Vier Jahre lang habe ich sie, bis zu ihrem Tod, zu Hause gepflegt. Danach war ich ein anderer Mensch." 2014 hat sie darüber ihr erstes Buch geschrieben: "10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte". Sie arbeitet außerdem als selbständige Alternswissenschaftlerin, immerwährende Pionierin, überzeugte Netzwerkerin und leidenschaftliche Schreiberin.

Ein "Mut-mach-Buch" 07. April 2020
In diesem kleinen „Mut-mach-Buch“ haben 17 Personen ihre Gedanken zum „Corona-Virus“ aufgeschrieben. Darunter bekannte Namen wie Matthias Strolz oder Uwe Böschemeyer.

Es sind Gedanken die ebenso unterschiedlich wie ihre Autoren sind. Manche muten philosophisch an, andere beschreiben einfach den geänderten Alltag.

Die 17 Gedankensplitter sind:

Mama, die Corona-Fighterin!
Korrektur ohne Angabe von Gründen
Pasta mit Kaviar - in Zeiten von Corona
Der Grund für unsere Hoffnung
Verkehrt herum
Er hat Eier
#CorCooning - und du so!
Corona - nichts wird mehr sein wie es war
Nachbarschaftshilfe
Wahrnehmung
Geht’s ham!
Kaffeehaus im Kopf
Wenn der Wienfluss wieder leuchtet
Frau Mann
Die Rückkehr des Topfschnittes
Die Linse scharf stellen
Keine Schule


Es ist schwer, hier einen Favoriten zu wählen. Ich probier’s dennoch:

Sehr gut gefällt mir „Kaffeehaus im Kopf“: die plötzliche Einschränkung, nicht mehr in das Lieblingskaffeehaus gehen zu dürfen, weckt Sehnsüchte, die durch Betrachten der Website nur unzureichend gestillt werden können. Allerdings entwickelt sich eine Vorfreude dort, wenn alles Beschränkungen aufgehoben sind, einen Kaffee zu trinken.

Berührend finde ich „Frau Mann“ und „Keine Schule“. Wir machen uns vermutlich viel zu wenig Gedanken, wie es den Kindern mit den geänderten Rahmenbedingungen geht. Die erste Freude über „keine Schule“ ist einer Bangigkeit gewichen, FreundInnen, Lehrkräfte oder auch nur die gewohnte Routine wiederzusehen. Es scheint, als hätten viele Erwachsene nicht geahnt, wie gerne ihre Kinder in die Schule gehen.

Über „Er hat Eier“ muss ich herzlich schmunzeln, da der erste Impuls, den jungen Mann anzukeifen übermächtig gewesen sein muss. Allerdings hat die Autorin der Zeilen die Situation völlig verkannt.

Fazit:

17 Gedankensplitter, die so unterschiedlich wie die Menschen sind. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.