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Patricia VandenbergFamilie Dr. Norden Classic 34 - Arztroman

E-Book (EPUB)

Martin Kelter Verlag (2020)

64 Seiten

ISBN 978-3-7409-6196-1

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Kurztext / Annotation
Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird. Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen. Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas. Es war Herbst geworden nach herrlichen warmen Spätsommertagen. Ein kalter Nordwind fegte die Blätter von den Bäumen und jagte sie über regennasse Straßen. In Dr. Nordens Praxis ging es zu wie in einem Taubenschlag. Wendy wußte nicht, wo sie zuerst hinspringen sollte. An solchen Tagen wäre sie mit einer Hilfe einverstanden gewesen, so sehr sie sich sonst dagegen sträubte. Anscheinend hatte der Himmel ihr Stoßgebet erhört, denn jetzt trat eine junge Frau ein, bei deren Anblick ein heller Schein über Wendys angespanntes Gesicht lief. 'Tina, du kommst wie gerufen', sagte sie erfreut, 'suchst du vielleicht einen Job?''Woher weißt du das?' fragte Martina Kröger. 'Ich dachte es nur, weil du hier erscheinst zu dieser Zeit.''Ich gehöre zu denen, die eingespart werden, weil ich mal drei Wochen krank war. Das darf man sich jetzt nicht mehr leisten, Wendy. Ich wollte Dr. Norden fragen, ob er eine Pflegestelle für mich weiß.''Wir könnten hier Hilfe brauchen. Ich war ja nie so recht einverstanden, aber du siehst ja, wie es hier zugeht. Wenn du einspringen könntest, wäre es prima.''Und für mich die Rettung.

1967 in der schönen bayerischen Landeshauptstadt geboren, bin ich ein echtes 'Münchner Kindl'. Bereits im Alter von acht Jahren entdeckte ich die Welt der Bücher für mich, die mich seither nicht mehr losgelassen hat. Sprache war und ist für mich ein fantastisches, vielfältiges Ausdrucksmittel, dessen Gebrauch ich von Kind an in Tagebucheinträgen, Kurzgeschichten und Erzählungen geübt habe. Dieses Talent entdeckte und förderte schließlich meine Schwiegermutter, die wunderbare Romanautorin Gerty Schiede. Sie war es, die mich in die Welt , das Leben und Wirken des Dr. Norden und seiner großen, glücklichen Familie einführte. Sie lehrte mich, die Welt mit seinen Augen zu sehen. Inzwischen selbst Mutter von vier Kindern und ausgestattet mit viel Neugier und einer lebhaften Fantasie fand und finde ich in dieser Serie endlich ein schönes Medium, um über all das zu schreiben, was unser Leben so lebenswert macht: Liebe, Kinder, Freude, Irrungen und Wirrungen. Mit meinen Geschichten möchte ich meinen Leserinnen und Lesern immer wieder aufs Neue schöne, unterhaltsame, spannende Stunden schenken mit der Sicherheit, dass das Gute über das Böse siegt und die Liebe stärker ist als der Hass. Das ideale Umfeld und die Ruhe zum Schreiben finde ich in meinem Haus, das inmitten idyllischer Natur in einer kleinen Stadt nahe München liegt. Hier lebe ich seit vielen Jahren mit meiner Familie, Hund und Katze. Meine größte Inspiration sind meine wunderbaren Kinder, die es mir leicht machen, das lustige, aufregende, mitunter auch anstrengende aber unbezahlbare Leben in einer Großfamilie, wie die Nordens es führen dürfen, am eigenen Leib zu erleben. Sie sind es auch, die mich immer wieder mit neuen Ideen für Titel und Geschichten versorgen. Aber auch meine vielfältigen Interessen, Familie, Freunde und Nachbarn sorgen dafür, dass mir die Ideen für immer neue Erlebnisse rund um meinen täglichen Begleiter

Textauszug

Es war Herbst geworden nach herrlichen warmen Spätsommertagen. Ein kalter Nordwind fegte die Blätter von den Bäumen und jagte sie über regennasse Straßen.

In Dr. Nordens Praxis ging es zu wie in einem Taubenschlag. Wendy wußte nicht, wo sie zuerst hinspringen sollte. An solchen Tagen wäre sie mit einer Hilfe einverstanden gewesen, so sehr sie sich sonst dagegen sträubte.

Anscheinend hatte der Himmel ihr Stoßgebet erhört, denn jetzt trat eine junge Frau ein, bei deren Anblick ein heller Schein über Wendys angespanntes Gesicht lief.

"Tina, du kommst wie gerufen", sagte sie erfreut, "suchst du vielleicht einen Job?"

"Woher weißt du das?" fragte Martina Kröger.

"Ich dachte es nur, weil du hier erscheinst zu dieser Zeit."

"Ich gehöre zu denen, die eingespart werden, weil ich mal drei Wochen krank war. Das darf man sich jetzt nicht mehr leisten, Wendy. Ich wollte Dr. Norden fragen, ob er eine Pflegestelle für mich weiß."

"Wir könnten hier Hilfe brauchen. Ich war ja nie so recht einverstanden, aber du siehst ja, wie es hier zugeht. Wenn du einspringen könntest, wäre es prima."

"Und für mich die Rettung. Du weißt ja, daß ich mit jeder Mark rechnen muß."

"Mußt du immer noch seine Schulden abbezahlen?" fragte Wendy.

"Noch zweitausend, dann habe ich es endlich hinter mir. Dummheit muß bestraft werden, Wendy, aber sag lieber, was ich tun kann."

"Erst werde ich dem Chef Bescheid sagen, daß wir gerettet sind, aber du kannst dir inzwischen schon einen Kittel heraussuchen, in dem Raum, wo 'privat' steht."

Gleich danach rief Dr. Norden Wendy zu sich.

"Schauen Sie sich die Röntgenaufnahmen von Peter Binder an, Wendy. Seine Mutter hat sie gebracht. Der Bruch will nicht heilen, da hat ein Kollege wohl einen Wurm hineingebracht. Es ist tatsächlich schlimmer, als ich annahm."

"Aber es ist nicht Ihre Schuld", sagte Wendy resolut. "Ich wollte Ihnen sagen, daß Tina Kröger hier ist und aushelfen kann. Sie gehört zu den Entlassenen."

"Ausgerechnet sie, da hat sie wohl jemanden nicht in den Kram gepaßt. Mich würde es nicht wundern, wenn es der gleiche ist, der an Peter Binders Bein schuld ist. Ich werde nachher gleich mit ihr reden."

"Dann kann sie bleiben?"

"Natürlich. Sie waren doch immer diejenige, die sich nicht ins Handwerk pfuschen lassen wollte."

"Sie pfuscht nicht", sagte Wendy.

"Wenn man jemand so gut kennt, blockiert man nicht."

Tina konnte wieder lächeln. Es wurde nicht mehr geredet, sie ging Wendy gleich zur Hand und sie hatte Erfahrung, da brauchte man nichts sagen.

Mittags hatte Dr. Norden dann Zeit, ein paar Minuten mit ihr zu reden. Seine Mittagspausen waren jetzt sowieso kurz.

"Hatte Hunger das Sagen bei den Entlassungen?" fragte er direkt.

Sie nickte. "Daß Sie das schon wissen", sagte sie gepreßt.

"Ich habe es vermutet. Sie sind eine erfahrene Krankenschwester. Was sagen Sie zu diesen Röntgenaufnahmen, Tina?"

Sie blickte erschrocken auf die Sichtscheibe. "Die kenne ich, woher haben Sie die?"

"Frau Binder hat sie mir gebracht, und wahrscheinlich ist das nicht der einzige Fall, wo etwas schiefgelaufen ist."

"Sie haben recht, Dr. Hunger trinkt, und ich habe das ziemlich laut gesagt. Ich meine sowieso, daß er überprüft werden müßte. Aber er ist ja mit der Tochter vom Chefarzt verlobt."

"Der sagt nichts?"

"Ich will mich nicht weiter äußern, es klingt so nach Klinikklatsch, aber entlassen werden wirklich nur die, die ein bißchen mehr Ahnung und Durchblick haben."

"Dr. Norden deutete auf die Röntgenbilder. "Dieser Sache werde ich nachgehen. Ich habe schon Verbindung zu Professor Riedmann aufgenommen. Er ist eine Kapazität, und wir versuchen für Peter zu retten, was noch zu retten ist. Wären Sie bereit, Ihre Meinung dazu zu sagen?"

"Selbstverständlich, wenn ich auch nicht kompetent bin. Aber ich weiß, daß ich nicht e

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