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Steffi HentschkeManchmal würde ich gern schreien

Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt

Hardcover

Aufbau (2026)

304 Seiten

ISBN 978-3-351-04269-1

Sofort verfügbar oder abholbereit

Manchmal würde ich gern schreien


Steffi Hentschke, geboren 1988 in Zittau, berichtet als langjährige Nahostkorrespondentin aus Tel Aviv und wird für ihre nuancierten Analysen über den israelisch-palästinensischen Konflikt geschätzt. Sie wurde an der Henri-Nannen-Schule ausgebildet, absolvierte 2019 das Middle East Fellowship der Internationalen Journalisten-Programme IJP und 2024 das Arthur-Burns-Fellowship. Sie berichtet tagesaktuell vor allem für DIE ZEIT und trägt damit wesentlich zur Einordnung der Ereignisse in Nahost bei. Zudem arbeitet sie regelmäßig für die Bundeszentrale für politische Bildung, spricht als Expertin und moderiert Diskussionsrunden.




Hauptbeschreibung


Warum sich der Nahostkonflikt nicht durch Diskussionen darüber, wer angefangen hat, beenden lässt


Wie soll man sachlich bleiben in diesem hoch emotionalisierten Konflikt? Diese Frage stellt sich seit dem 7. Oktober 2023 radikaler als je zuvor. Steffi Hentschke lebt in Tel Aviv und arbeitet als Nahostkorrespondentin. 2012 beginnt sie, sich mit Israel und Palästina zu befassen. Sie reist nach Jerusalem, Ramallah, in den Iran, in den Libanon. Ihr Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse.


»Ich schätze Steffi Hentschke für ihre klugen, differenzierten Analysen – für Berichte, in denen sie genau hinsieht, versucht zu verstehen und Komplexitäten nicht künstlich vereinfacht. Sie ist eine der Journalistinnen, die ich immer lese, wenn ich wissen will, was in Israel los ist.« Ronya Othmann


»Steffi Hentschke traut uns zu, empathisch mit der Zivilbevölkerung zu sein, egal auf welcher ›Seite‹ sie lebt. Ihr Buch zeigt die Widersprüche, die Gewalt, die Unmöglichkeit einfacher Antworten. Und ist genau deshalb so wertvoll.« Ronen Steinke


»Eines der wichtigsten Werke zum Nahostkonflikt, das ich bisher gelesen habe. Große Leseempfehlung!« Joana Osman


»Es ist eben doch ein sehr komplizierter Konflikt, und die Tatsache, dass Steffi Hentschke nicht leichtfertig Urteile fällt, ist die große Stärke dieses Buchs.« Dana von Suffrin








Hersteller: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85, 10969 Berlin DE
E-Mail: produktsicherheit@aufbau-verlage.de


Persönliche Erfahrungsgeschichte einer deutschen Journalistin in Israel
Bei "Manchmal würde ich gern schreien" von Steffi Hentschke handelt es sich um ein sehr persönliches Buch. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch ihre Erfahrungen als Journalistin in Israel, angefangen von ihren ersten Praktika in Israel Anfang der 2010er Jahre über die Eskalationen um 2020 bis hin zum traumatischen Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, des darauffolgenden Einmarsches Israels im Gaza-Streifen und der Bombardierung dieses, der Verhandlungen um die Freilassung der Geiseln bis hin zu den Anfängen des Kriegs mit dem Iran im Jahr 2025. Spürbar wird, wie die Autorin empathisch mit den unschuldigen Opfern beider Seiten mitfühlen kann.

Es ist ein sehr persönliches und nahbares Buch: wir lernen die Autorin als junge Frau kennen, erleben Israel und auch die palästinensischen Gebiete in der Westbank und zum Teil im Gaza-Streifen durch ihre Augen, erfahren, wie sie sich Mühe gibt, sich ein differenziertes Bild der Lage zu machen und beide Seiten zu verstehen. Zusätzlich zu ihrer persönlichen Geschichte beschreibt sie den Nahostkonflikt aus ihrer Sicht und macht dabei dessen Komplexität deutlich.

Insgesamt ist es ein sehr interessantes, zugängliches und leicht zu lesendes Buch für alle, die sich für den Nahostkonflikt interessieren. Besonderes Vorwissen zu dem Thema ist nicht nötig, die Autorin erklärt alles so, dass es gut verständlich ist. Kein Buch wird es schaffen, diesen alten Konflikt abschließend zu erklären, aber für eine erste Annäherung an das Thema kann ich dieses Werk jedenfalls empfehlen. Für mich war es sehr interessant und ich habe es gerne gelesen.