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Shelly KupferbergStunden wie Tage

Hardcover

Diogenes (2026)

272 Seiten; 18.4 cm x 11.6 cm

ISBN 978-3-257-07348-5

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Stunden wie Tage

Hauptbeschreibung

Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes schicksalhaftem Leben.




Text der Buchrückseite

Martha hat gerade ihre Ausbildung zur Kontoristin abgeschlossen und tritt eine Stelle als Hausbesorgerin in einem Mietshaus in Berlin-Schöneberg an. Sie ahnt nicht, dass sie von nun an dem Haus ein Leben lang verbunden sein wird. Die neue Aufgabe verlangt der jungen Frau einiges ab, doch mit ihrem resoluten Charme führt sie bald ein strenges Regime über die Hausbewohner, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der Nudist Klampkin mit seinem aufmüpfigen Papagei, der feine Herr Hutschenreuter und die alte Putti Levin, nie um ein Wort verlegen. Am liebsten ist Martha jedoch die kleine Tochter des Hausbesitzers Henry Berkowitz. Immer inniger wird die Beziehung zwischen dem Mädchen Liane und der sonst eher spröden Hausbesorgerin, auch dann noch, als sich um sie herum die Zeiten verdunkeln, Hitler an die Macht kommt und ein Krieg ausbricht. Als eine von ihnen in die Fänge des Regimes gerät, steht für die andere die Welt still.




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Stunden wie Tage
Berlin, in den 1930er-Jahren: Die junge Martha, zielstrebig und gewissenhaft, sucht eine Stelle und findet sie als Hausbesorgerin eines Mietshauses, das der jüdischen Familie Berkowitz gehört. Schnell wird sie zur "Seele des Hauses", hat regen Kontakt zu allen Mietern und auch zur Besitzer-Familie. Henry Berkowitz hat Katharina geheiratet, eine russische Opernsängerin und deren Tochter Liane adoptiert. Katharina leidet sehr darunter, dass sie aus Russland fliehen musste und schafft es nicht immer, für ihre Tochter da zu sein. Da Martha und ihr Mann keine Kinder bekommen können, entwickelt Martha bald eine sehr innige Beziehung zu Liane. Mit der Machtübernahme der Nazis muss Henry das Land verlassen, Liane, die gerade die Schule abschließt, schließt sich dem Widerstand an. Als Liane 1942 verhaftet und schließlich hingerichtet wird, ist es Martha, die Katharina auffängt und unterstützt.

Kupferberg verwebt hier Fiktion mit historischen Tatsachen. Die Geschichte von Liane Berkowitz und ihrer Familie ist tatsächlich so passiert, auch Martha hat tatsächlich existiert. Kupferberg hat akribisch recherchiert und mit Zeitzeugen gesprochen. In ihrer klaren, eindringlichen Sprache findet sie einen Weg, auch das größte Grauen zu erzählen. "Nicht auffallen" ist die Taktik, die Martha anwendet, um ihren Arbeitgebern zu helfen. Sie schafft es, deren Eigentum für sie zu erhalten, das sie ihr aus Dankbarkeit schließlich übereignen. Nicht retten kann sie Liane, das belastet die tief religiöse Frau bis an ihr Lebensende, wo sie schließlich verwirrt durch die Straßen ihres Bezirks irrt. Kaum jemand kennt ihre Geschichte, bis Shelly Kupferberg darauf stösst.

Stunden wie Tage
Berlin zur NS Zeit. Martha erhält die Stelle als Hausbesorgerin in einem Schöneberger Mietshaus, welches den Brüdern Berkowitz gehört. Martha schließt die Tochter von Henry Berkowitz ins Herz. Liane ist ein neugieriges und lebensfrohes Mädchen. Mitten im Krieg lernt sie die Liebe kennen, und gerät in die Fänge des Regimes Die Hauptprotagonistinnen haben tatsächlich gelebt. Deren Schicksale hat die Autorin recherchiert, und in diesem großartigen Roman verewigt.

Stunden wie Tage
Worum geht es in diesem Buch?
Das Buch erzählt eindrucksvoll vom Leben der jungen, fleißigen Martha, die als Hausbesorgerin bei der jüdischen Familie Berkowitz, im Berliner Stadtteil Schöneberg arbeitet.
Martha freut sich über die Besuche von Liane, der Adoptivtochter der Familie Berkowitz, zu der sie eine enge, liebevolle Beziehung aufbaut.

Dieses Buch ist gut weil …
Shelly Kupferberg gelingt es genau wie in ihrem Debütroman „Isidor“ einen Einblick in ein wichtiges Stück Zeitgeschichte zu geben.

Dieses Buch empfehle ich …
allen Leser*innen, die eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft lesen, aber auch in den schwierigen Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus eintauchen möchten.

Basierend auf wahren Fakten, erzählt der Roman die Lebensgeschichte Martha's. Eine eigenwillige Hausbesorgerin zur Zeit des Nationalsozialismus. Unglaublich toll!!!