Rezensionen
QUID+ Ich will aber!
Vorlesegeschichten zum Thema Wut für Kinder von 3–6 Jahren mit Eltern-Guide
Autor:
Erschienen 2025 bei Klett Lerntraining bei PONS Langenscheidt GmbH
ISBN 978-3-12-949830-9
Wertvolles Buch zum Begleiten von Wut - 5 Sterne
„Ich will aber! - Vorlesegeschichten zum Thema Wut“ aus der neuen Quid+ Reihe von Barbara Franco ist bei Klett Lerntraining erschienen. Es enthält vierzehn Vorlesegeschichten, meist jeweils um die zehn Seiten lang, mit wiederkehrenden Protagonisten und vielen bunten Illustrationen. Unterschiedliche Aspekte von Wut werden spielerisch beleuchtet. Die Kinder in den Geschichten werden jeweils liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, was mir sehr gut gefällt. Das Buch wird von 3-6 Jahren empfohlen und wird uns sicher noch länger begleiten. Mein Kind liest die Geschichten sehr gerne. Wir nehmen es jeweils als Impuls, über vergangene Situationen zu sprechen.
Am Schluss gibt es noch einen knapp 40 Seiten langen Teil für Eltern. Leider wurde ich selbst sehr autoritär erzogen und durfte meine Gefühle nicht fühlen, weshalb es für mich manchmal herausfordernd ist, starke Gefühle meines Kindes zu begleiten (ich arbeite daran), da ist dieser Teil für mich doppelt wichtig. Es gibt auch ein paar Spiel-Impulse, um zB Wut abzubauen.
Ich finde das Buch sehr wertvoll und bin gespannt, was die Quid+ Reihe noch so zu bieten hat.
Am Schluss gibt es noch einen knapp 40 Seiten langen Teil für Eltern. Leider wurde ich selbst sehr autoritär erzogen und durfte meine Gefühle nicht fühlen, weshalb es für mich manchmal herausfordernd ist, starke Gefühle meines Kindes zu begleiten (ich arbeite daran), da ist dieser Teil für mich doppelt wichtig. Es gibt auch ein paar Spiel-Impulse, um zB Wut abzubauen.
Ich finde das Buch sehr wertvoll und bin gespannt, was die Quid+ Reihe noch so zu bieten hat.
von skiaddict7 - 2025-12-01 11:00:00
Wertvolles Buch zum Begleiten von Wut - 5 Sterne
„Ich will aber! - Vorlesegeschichten zum Thema Wut“ aus der neuen Quid+ Reihe von Barbara Franco ist bei Klett Lerntraining erschienen. Es enthält vierzehn Vorlesegeschichten, meist jeweils um die zehn Seiten lang, mit wiederkehrenden Protagonisten und vielen bunten Illustrationen. Unterschiedliche Aspekte von Wut werden spielerisch beleuchtet. Die Kinder in den Geschichten werden jeweils liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, was mir sehr gut gefällt. Das Buch wird von 3-6 Jahren empfohlen und wird uns sicher noch länger begleiten. Mein Kind liest die Geschichten sehr gerne. Wir nehmen es jeweils als Impuls, über vergangene Situationen zu sprechen.
Am Schluss gibt es noch einen knapp 40 Seiten langen Teil für Eltern. Leider wurde ich selbst sehr autoritär erzogen und durfte meine Gefühle nicht fühlen, weshalb es für mich manchmal herausfordernd ist, starke Gefühle meines Kindes zu begleiten (ich arbeite daran), da ist dieser Teil für mich doppelt wichtig. Es gibt auch ein paar Spiel-Impulse, um zB Wut abzubauen.
Ich finde das Buch sehr wertvoll und bin gespannt, was die Quid+ Reihe noch so zu bieten hat.
Am Schluss gibt es noch einen knapp 40 Seiten langen Teil für Eltern. Leider wurde ich selbst sehr autoritär erzogen und durfte meine Gefühle nicht fühlen, weshalb es für mich manchmal herausfordernd ist, starke Gefühle meines Kindes zu begleiten (ich arbeite daran), da ist dieser Teil für mich doppelt wichtig. Es gibt auch ein paar Spiel-Impulse, um zB Wut abzubauen.
Ich finde das Buch sehr wertvoll und bin gespannt, was die Quid+ Reihe noch so zu bieten hat.
von skiaddict7 - 2025-12-01 11:00:00
Hilfreich für Kinder und Erwachsene - 4 Sterne
Dieses Buch ist eine tolle Sammlung von 14 Vorlesegeschichten zu den Themen Wut und Frustration, aber es hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Was mir gefallen hat: Die Themen sind vielfältig und beziehen sich auf vielen Alltagssituationen, die bei Kleinkindern häufig auftreten. Es geht unter anderem um Kinder, die nicht verlieren können, schnell entmutigt sind, die beißen, schreien, oder hauen.
Die Geschichten sind schön und kurz, aber bieten leider an sich wenige Lösungen an. Sie dienen eher als Anregung, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Am Ende jeder Geschichte gibt es einen kurzen Text für die Erwachsenen, der erklärt, warum Kinder sich so verhalten und wie man ihnen helfen kann, besser mit der Situation umzugehen.
Ich finde die Erklärungen allerdings ein bisschen zu theoretisch und allgemein. Es ist leicht gesagt, dass Eltern ihrem Kind bei einer Niederlage dabei helfen sollen, die Erfahrung zu verstehen und daraus zu lernen. Aber was mache ich konkret, wenn mein Kind z.B. bei einem Sport gar nicht mehr mitspielen möchte, weil er es nicht schafft, ein Tor zu schießen, und auch nicht darüber reden will?
Was mir gefallen hat: Die Themen sind vielfältig und beziehen sich auf vielen Alltagssituationen, die bei Kleinkindern häufig auftreten. Es geht unter anderem um Kinder, die nicht verlieren können, schnell entmutigt sind, die beißen, schreien, oder hauen.
Die Geschichten sind schön und kurz, aber bieten leider an sich wenige Lösungen an. Sie dienen eher als Anregung, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Am Ende jeder Geschichte gibt es einen kurzen Text für die Erwachsenen, der erklärt, warum Kinder sich so verhalten und wie man ihnen helfen kann, besser mit der Situation umzugehen.
Ich finde die Erklärungen allerdings ein bisschen zu theoretisch und allgemein. Es ist leicht gesagt, dass Eltern ihrem Kind bei einer Niederlage dabei helfen sollen, die Erfahrung zu verstehen und daraus zu lernen. Aber was mache ich konkret, wenn mein Kind z.B. bei einem Sport gar nicht mehr mitspielen möchte, weil er es nicht schafft, ein Tor zu schießen, und auch nicht darüber reden will?
von Bibibabby - 2025-11-29 21:52:00
Trotzen hilft - aber reden noch viel mehr - 5 Sterne
„Ich will aber!“ ist ein interessantes Vorlesebuch was die Themen Trotz, Wünsche und Gefühle sehr gut aufgreift. Im Buch finden sich mehrere kurze Geschichten über Kinder, die „Ich will aber!“ sagen – und dabei lernen, Kompromisse zu finden oder ihre Gefühle zu verstehen. Die Kinder können sich sofort damit identifizieren, denn auch sie haben diese Gefühlslagen sicher schon einmal erlebt. Die Zielgruppe bekommt durch diese Geschichten Wege gezeigt, mit diesen umzugehen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen Jungen der trotzig auf die Überschrift stampft. Man erkennt sofort worum es in dem Buch geht.
Die Illustrationen sind liebevoll, farbenfroh und zeigen Situationen aus dem Kinderalltag, in denen man sich leicht wiederfindet.
Die Texte sind einfach geschrieben und ideal zum gemeinsamen Lesen. Sie sind gut verständlich.
Alles in allem ist es ein tolles Buch was den Kindern zeigt: Wut darf sein – aber Reden über diese Gefühle kann noch mehr helfen.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen Jungen der trotzig auf die Überschrift stampft. Man erkennt sofort worum es in dem Buch geht.
Die Illustrationen sind liebevoll, farbenfroh und zeigen Situationen aus dem Kinderalltag, in denen man sich leicht wiederfindet.
Die Texte sind einfach geschrieben und ideal zum gemeinsamen Lesen. Sie sind gut verständlich.
Alles in allem ist es ein tolles Buch was den Kindern zeigt: Wut darf sein – aber Reden über diese Gefühle kann noch mehr helfen.
von REM444 - 2025-10-15 14:17:00
Tolles Konzept! - 4 Sterne
Die Bücher aus dem Klett Lerntraining QUID+ folgen einem neuen Konzept, um Eltern und Kinder gemeinsam wachsen zu lassen: Sie bestehen aus Vorlesegeschichten für die Kleinen und erklärenden Texten für die Großen. So können die Erwachsenen besser verstehen, was in den Kindern vorgeht und mithilfe der Geschichten mit den Kindern ins Gespräch kommen.
Besonders bei so einem wichtigen und brisanten Thema wie Wut ist dies äußerst hilfreich und nervenschonend. Die Geschichten setzen unterschiedliche Schwerpunkte wie z.B. Wie fühlt sich Wut an (Flammen im Bauch, ein wachsendes Monster oder ein stürmisches Meer)? Wie äußert sich kindliche Wut: z.B. Schreien, Beißen oder Zerstörung von Gegenständen, aber auch Rückzug und Bocken? Wie kann ich mit Wut umgehen? Was sind die Anlässe und Auslöser? (z.B. enttäuschte Erwartungen, Eifersucht oder Ängste).
Gerade bei so komplexen Themen sind die bewusst ausgestalteten Geschichten und die erklärenden Texte einer Verhaltenspsychotherapeutin eine große Hilfe, um sich ganz zielgerichtet aktuellen Problemen nähern zu können.
Dennoch habe ich leider zwei Kritikpunkte: Zum einen gefallen mir die Illustrationen nicht so ganz: Die völlig überdimensionierten Augen sollen wohl die beteiligte Gefühlsebene betonen, ich fand sie aber eher abschreckend. Außerdem illustrieren die stark auf die Personen reduzierten Zeichnungen die Gesamtsituation oft nur wenig, so dass visuell orientierte Kinder den Geschichten schwerer folgen können. Zum anderen hätte ich Geschichten und Erläuterungen lieber in zwei Bücher aufgeteilt. So wäre das Buch nicht so schwer geworden, und die Kinder hätten ein eigenes Buch, in welchem sie allein schmökern und ‚ihre Anteile‘ ohne Probleme finden könnten.
Besonders bei so einem wichtigen und brisanten Thema wie Wut ist dies äußerst hilfreich und nervenschonend. Die Geschichten setzen unterschiedliche Schwerpunkte wie z.B. Wie fühlt sich Wut an (Flammen im Bauch, ein wachsendes Monster oder ein stürmisches Meer)? Wie äußert sich kindliche Wut: z.B. Schreien, Beißen oder Zerstörung von Gegenständen, aber auch Rückzug und Bocken? Wie kann ich mit Wut umgehen? Was sind die Anlässe und Auslöser? (z.B. enttäuschte Erwartungen, Eifersucht oder Ängste).
Gerade bei so komplexen Themen sind die bewusst ausgestalteten Geschichten und die erklärenden Texte einer Verhaltenspsychotherapeutin eine große Hilfe, um sich ganz zielgerichtet aktuellen Problemen nähern zu können.
Dennoch habe ich leider zwei Kritikpunkte: Zum einen gefallen mir die Illustrationen nicht so ganz: Die völlig überdimensionierten Augen sollen wohl die beteiligte Gefühlsebene betonen, ich fand sie aber eher abschreckend. Außerdem illustrieren die stark auf die Personen reduzierten Zeichnungen die Gesamtsituation oft nur wenig, so dass visuell orientierte Kinder den Geschichten schwerer folgen können. Zum anderen hätte ich Geschichten und Erläuterungen lieber in zwei Bücher aufgeteilt. So wäre das Buch nicht so schwer geworden, und die Kinder hätten ein eigenes Buch, in welchem sie allein schmökern und ‚ihre Anteile‘ ohne Probleme finden könnten.
von Lulu24 - 2025-09-26 08:10:00


