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Rezensionen

Stunden wie Tage

Autor: Shelly Kupferberg

Erschienen 2026 bei Diogenes
ISBN 978-3-257-07348-5
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Stunden wie Tage - 5 Sterne

Berlin, in den 1930er-Jahren: Die junge Martha, zielstrebig und gewissenhaft, sucht eine Stelle und findet sie als Hausbesorgerin eines Mietshauses, das der jüdischen Familie Berkowitz gehört. Schnell wird sie zur "Seele des Hauses", hat regen Kontakt zu allen Mietern und auch zur Besitzer-Familie. Henry Berkowitz hat Katharina geheiratet, eine russische Opernsängerin und deren Tochter Liane adoptiert. Katharina leidet sehr darunter, dass sie aus Russland fliehen musste und schafft es nicht immer, für ihre Tochter da zu sein. Da Martha und ihr Mann keine Kinder bekommen können, entwickelt Martha bald eine sehr innige Beziehung zu Liane. Mit der Machtübernahme der Nazis muss Henry das Land verlassen, Liane, die gerade die Schule abschließt, schließt sich dem Widerstand an. Als Liane 1942 verhaftet und schließlich hingerichtet wird, ist es Martha, die Katharina auffängt und unterstützt.

Kupferberg verwebt hier Fiktion mit historischen Tatsachen. Die Geschichte von Liane Berkowitz und ihrer Familie ist tatsächlich so passiert, auch Martha hat tatsächlich existiert. Kupferberg hat akribisch recherchiert und mit Zeitzeugen gesprochen. In ihrer klaren, eindringlichen Sprache findet sie einen Weg, auch das größte Grauen zu erzählen. "Nicht auffallen" ist die Taktik, die Martha anwendet, um ihren Arbeitgebern zu helfen. Sie schafft es, deren Eigentum für sie zu erhalten, das sie ihr aus Dankbarkeit schließlich übereignen. Nicht retten kann sie Liane, das belastet die tief religiöse Frau bis an ihr Lebensende, wo sie schließlich verwirrt durch die Straßen ihres Bezirks irrt. Kaum jemand kennt ihre Geschichte, bis Shelly Kupferberg darauf stösst.
von Lucia Kirchner-Krämer - 2026-04-16 12:10:19

Stunden wie Tage - 5 Sterne

Berlin zur NS Zeit. Martha erhält die Stelle als Hausbesorgerin in einem Schöneberger Mietshaus, welches den Brüdern Berkowitz gehört. Martha schließt die Tochter von Henry Berkowitz ins Herz. Liane ist ein neugieriges und lebensfrohes Mädchen. Mitten im Krieg lernt sie die Liebe kennen, und gerät in die Fänge des Regimes Die Hauptprotagonistinnen haben tatsächlich gelebt. Deren Schicksale hat die Autorin recherchiert, und in diesem großartigen Roman verewigt.
von Doris Stadlbauer - 2026-04-16 10:00:59

Stunden wie Tage - 5 Sterne

Worum geht es in diesem Buch?
Das Buch erzählt eindrucksvoll vom Leben der jungen, fleißigen Martha, die als Hausbesorgerin bei der jüdischen Familie Berkowitz, im Berliner Stadtteil Schöneberg arbeitet.
Martha freut sich über die Besuche von Liane, der Adoptivtochter der Familie Berkowitz, zu der sie eine enge, liebevolle Beziehung aufbaut.

Dieses Buch ist gut weil …
Shelly Kupferberg gelingt es genau wie in ihrem Debütroman „Isidor“ einen Einblick in ein wichtiges Stück Zeitgeschichte zu geben.

Dieses Buch empfehle ich …
allen Leser*innen, die eine berührende Geschichte über Liebe und Freundschaft lesen, aber auch in den schwierigen Alltag in der Zeit des Nationalsozialismus eintauchen möchten.
von Andrea Ennsthaler - 2026-04-03 14:42:44

Kein Titel - 5 Sterne

von Uni-Buchladen Team - 2026-04-03 11:55:42

Basierend auf wahren Fakten, erzählt der Roman die Lebensgeschichte Martha's. Eine eigenwillige Hausbesorgerin zur Zeit des Nationalsozialismus. Unglaublich toll!!! - 5 Sterne

von Barbara Reitzer - 2026-03-31 13:51:12