Rezensionen
Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
Thriller | Limitiert: farbiger Buchschnitt exklusiv in der 1. Auflage
Autor: Rebecca Russ
Erschienen 2025 bei Rütten & Loening Berlin
ISBN 978-3-352-00984-6
Zwei Handlungsstränge - 4 Sterne
Zum einen gefällt mir das Cover des Thrillers "Der Weg" von Rebecca Russ extrem gut und auch der Farbschnitt, bei dem auf den Buchseiten steht "Jeder Schritt könnte dein letzter sein", zum anderen erinnern mich vor allem die Passagen, in denen Julia alleine herumirrt, irgendwie an das "Blair witch project". Diese Passagen, in denen Julia und Nicki auf Wanderschaft gehen, in denen Nicki sich merkwürdig verhält und plötzlich verschwindet, wechseln sich ab mit etwas kursiv gedruckten Kapiteln, in denen von der Vergangenheit von Julia, Nicki und Lars erzählt wird. Welcher Teil nun spannender ist, bleibt jedem Leser selbst zu urteilen überlassen. Ich finde beide Handlungsstränge, die ja auch irgendwie miteinander verknüpft sind, wirklich gut geschrieben und ich wurde mehrfach mit der ein oder anderen Wendung überrascht.
von leseratte1604 - 2025-08-24 12:33:00
Sehr spannend - 5 Sterne
Bereits letztes Jahr habe ich ein Buch von Rebecca Russ gelesen, das mir sehr gut gefallen hat, sodass ich mit einigen Erwartungen an „Der Weg“ herangegangen bin. Und auch diesmal schaffte es die Autorin, mich von Anfang an zu packen, auch wenn das Setting (abgelegener Wanderweg, eine Person bleibt allein zurück, abgeschnitten in der Einsamkeit) nicht unbedingt das Rad neu erfindet. Trotzdem lag von Beginn an ein gewisses Unbehagen in der Luft, das mich nicht losließ und mich einfach gefangen nahm.
Julia erzählt in Ich-Form, was die Perspektive naturgemäß einschränkt, aber auch die Spannung erhöht und hier schafft es die Autorin wirklich meisterhaft, mit festen Gewissheiten oder Annahmen zu spielen und am Ende auf so ziemlich alle Fragen eine Antwort zu haben. Und selbst wenn ich manche Entwicklungen oder Beschreibungen am Ende vielleicht ein wenig dick aufgetragen fand, tat das für mich der Lesefreude keinen Abbruch.
Ich habe mittlerweile das Gefühl, wenn man wie ich viel und oft Krimis und vor allem Thriller liest, dann hat man zwar vielleicht nicht unbedingt alles gesehen, kennt aber schon so ein wenig die Kniffe und Tricks und kann gewisse Geschehnisse auch eher vorhersagen, was hier auch teilweise der Fall war. Aber trotzdem konnte mich die Autorin auch überraschen und das macht dann eben auch den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem guten oder sehr guten Buch.
Ich fand „Der Weg“ wirklich toll, es war spannend und unterhaltsam und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.
Julia erzählt in Ich-Form, was die Perspektive naturgemäß einschränkt, aber auch die Spannung erhöht und hier schafft es die Autorin wirklich meisterhaft, mit festen Gewissheiten oder Annahmen zu spielen und am Ende auf so ziemlich alle Fragen eine Antwort zu haben. Und selbst wenn ich manche Entwicklungen oder Beschreibungen am Ende vielleicht ein wenig dick aufgetragen fand, tat das für mich der Lesefreude keinen Abbruch.
Ich habe mittlerweile das Gefühl, wenn man wie ich viel und oft Krimis und vor allem Thriller liest, dann hat man zwar vielleicht nicht unbedingt alles gesehen, kennt aber schon so ein wenig die Kniffe und Tricks und kann gewisse Geschehnisse auch eher vorhersagen, was hier auch teilweise der Fall war. Aber trotzdem konnte mich die Autorin auch überraschen und das macht dann eben auch den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen und einem guten oder sehr guten Buch.
Ich fand „Der Weg“ wirklich toll, es war spannend und unterhaltsam und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.
von Rinoa - 2025-07-24 11:59:00
Es ist anders, als du denkst - 4 Sterne
Es ist alles anders, als du denkst!
Dies ist mein erster Thriller von Rebecca Russ.
Das Thema fand ich gleich spannend, denn auch ich gehe gerne wandern.
Das Buch baut seine Spannung langsam auf und steigert sie bis zum Schluss.
Es hatte für mich einige Überraschungen auf Lager. Teilweise dachte ich, ich kann die Handlung voraussehen und musste dann feststellen, dass doch alles anders war, wie ich dachte.
Julia wird kurz vor ihrer Hochzeit von ihrer Freundin Nicki auf eine Wandertour nach Schweden eingeladen. Mit Nicki hatte sie in letzter Zeit nicht mehr viel Kontakt. Trotzdem geht sie auf die Wandertour. Nicki ist irgendwie anders als früher, abweisender und plötzlich ist sie morgens verschwunden. Und das wo Julia sich überhaupt nicht aus kennt im Wald….
Das Buch wirft immer wieder neue Fragen auf. Dabei ist es in den Kapiteln unterteilt in Gegenwart und Rückblicke in die Vergangenheit. Das ließ sich aber sehr gut lesen und beide waren spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil ist leicht zu lesen.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es weiter.
Dies ist mein erster Thriller von Rebecca Russ.
Das Thema fand ich gleich spannend, denn auch ich gehe gerne wandern.
Das Buch baut seine Spannung langsam auf und steigert sie bis zum Schluss.
Es hatte für mich einige Überraschungen auf Lager. Teilweise dachte ich, ich kann die Handlung voraussehen und musste dann feststellen, dass doch alles anders war, wie ich dachte.
Julia wird kurz vor ihrer Hochzeit von ihrer Freundin Nicki auf eine Wandertour nach Schweden eingeladen. Mit Nicki hatte sie in letzter Zeit nicht mehr viel Kontakt. Trotzdem geht sie auf die Wandertour. Nicki ist irgendwie anders als früher, abweisender und plötzlich ist sie morgens verschwunden. Und das wo Julia sich überhaupt nicht aus kennt im Wald….
Das Buch wirft immer wieder neue Fragen auf. Dabei ist es in den Kapiteln unterteilt in Gegenwart und Rückblicke in die Vergangenheit. Das ließ sich aber sehr gut lesen und beide waren spannend und unterhaltsam. Der Schreibstil ist leicht zu lesen.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es weiter.
von Netti - 2025-07-05 17:39:00
Der dunkle Sommer - 3 Sterne
Die Freundinnen Julia und Nicki habe sich aus den Augen verloren. Doch als Nicki von der Hochzeit ihrer Freundin erfährt, überrascht sie Julia mit einer Wanderung in Schweden im wunderschönen Naturgebiet Kungsleden, das wollte die beiden schon immer machen und kurz vor der Hochzeit ist nun der richtige Zeitpunkt, um dieses Ansinnen in die Tat umzusetzen. Anstatt zu poltern gehen die Freundinnen wandern. Nicki hütet ein schreckliches Geheimnis, sie möchte ihre Freundin warnen, doch wird ihr Julia Glauben schenken und gelingt es ihr sie rechtzeitig vor Unheil zu schützen?
Durch die lockere, leichte Schreibweise liest sich der Thriller flott. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Leider wirken manche Stellen doch zu konstruiert, trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Eine leichte, unterhaltsame Sommerlektüre für den Strand.
Durch die lockere, leichte Schreibweise liest sich der Thriller flott. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Leider wirken manche Stellen doch zu konstruiert, trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Eine leichte, unterhaltsame Sommerlektüre für den Strand.
von Dorsay - 2025-07-04 10:37:00
Plötzlich allein - 3 Sterne
Die Freundinnen Julia und Nicki habe sich aus den Augen verloren. Doch als Nicki von der Hochzeit ihrer Freundin erfährt, überrascht sie Julia mit einer Wanderung in Schweden im wunderschönen Naturgebiet Kungsleden, das wollte die beiden schon immer machen und kurz vor der Hochzeit ist nun der richtige Zeitpunkt, um dieses Ansinnen in die Tat umzusetzen. Anstatt zu poltern gehen die Freundinnen wandern. Nicki hütet ein schreckliches Geheimnis, sie möchte ihre Freundin warnen, doch wird ihr Julia Glauben schenken und gelingt es ihr sie rechtzeitig vor Unheil zu schützen?
Durch die lockere, leichte Schreibweise liest sich der Thriller flott. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Leider wirken manche Stellen doch zu konstruiert, trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Eine leichte, unterhaltsame Sommerlektüre für den Strand.
Durch die lockere, leichte Schreibweise liest sich der Thriller flott. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Leider wirken manche Stellen doch zu konstruiert, trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Eine leichte, unterhaltsame Sommerlektüre für den Strand.
von froschman - 2025-07-04 10:35:00
Plötzlich allein - 3 Sterne
Die Freundinnen Julia und Nicki habe sich aus den Augen verloren. Doch als Nicki von der Hochzeit ihrer Freundin erfährt, überrascht sie Julia mit einer Wanderung in Schweden im wunderschönen Naturgebiet Kungsleden, das wollte die beiden schon immer machen und kurz vor der Hochzeit ist nun der richtige Zeitpunkt, um dieses Ansinnen in die Tat umzusetzen. Anstatt zu poltern gehen die Freundinnen wandern. Nicki hütet ein schreckliches Geheimnis, sie möchte ihre Freundin warnen, doch wird ihr Julia Glauben schenken und gelingt es ihr sie rechtzeitig vor Unheil zu schützen?
Durch die lockere, leichte Schreibweise liest sich der Thriller flott. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Leider wirken manche Stellen doch zu konstruiert, trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Eine leichte, unterhaltsame Sommerlektüre für den Strand.
Durch die lockere, leichte Schreibweise liest sich der Thriller flott. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss. Leider wirken manche Stellen doch zu konstruiert, trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Eine leichte, unterhaltsame Sommerlektüre für den Strand.
von Dorsay - 2025-07-04 10:25:00
Schwedische Wildnis - 4 Sterne
Julia will heiraten. Ihre beste Freundin Nicki, die sich allerdings in den letzten Jahren etwas zurückgezogen hat, hat einen Junggesellinnenabschied geplant, an dem nur sie und Julia teilnehmen. Und zwar den abgelegenen Kungsleden-Wanderweg, den Julia schon vor Jahren mit Nicki machen wollte. Nicki hat auch schon die Flugtickets nach Schweden gebucht, der Flug geht schon am nächsten Tag, sodass keine Einwände mehr möglich waren. Sie hat alle Unterlagen, Karten, Zelt und alles, was man zum Wandern braucht, bereits eingepackt und Julia muss nur mehr ihre persönlichen Dinge in ihren Rucksack packen. Am Ausgangspunkt angekommen, wird von Unwettern gewarnt, die die beiden Freundinnen allerdings ignorierten, sie hätten schon viel schlechteres Wetter bei anderen Wanderungen gehabt.
Sie marschieren in den Morgenstunden los, abseits der ausgeschilderten Route, weil sie allein wandern wollten, sie wollten Altes aufarbeiten. Doch das Unwetter wurde schlimmer als erwartet, sie suchten im Birkenwald Schutz. Am nächsten Morgen war Nicki verschwunden und Julia muss ohne Karten orientierungslos zurückfinden!
Der bildhafte Schreibstil und die kurzen, spannenden Kapitel lassen einem das Buch von Rebecca Russ nicht mehr aus der Hand legen. Nur wenige Personen beherrschen die Handlung, die allerdings manchmal vorhersehbar war.
Sie marschieren in den Morgenstunden los, abseits der ausgeschilderten Route, weil sie allein wandern wollten, sie wollten Altes aufarbeiten. Doch das Unwetter wurde schlimmer als erwartet, sie suchten im Birkenwald Schutz. Am nächsten Morgen war Nicki verschwunden und Julia muss ohne Karten orientierungslos zurückfinden!
Der bildhafte Schreibstil und die kurzen, spannenden Kapitel lassen einem das Buch von Rebecca Russ nicht mehr aus der Hand legen. Nur wenige Personen beherrschen die Handlung, die allerdings manchmal vorhersehbar war.
von froschman - 2025-06-23 22:41:00
ein fesselnder Thriller mit Gänsehautgarantie - 5 Sterne
Schon das Cover von "Der Weg" hat mich magisch angezogen. Der Zickzack-Pfad durch eine scheinbar unberührte Landschaft hat direkt meine Neugier geweckt. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, war klar: Das klingt nach genau meinem Genre. Und nach der Leseprobe war es endgültig um mich geschehen – ich musste dieses Buch lesen!
Und was soll ich sagen: Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. "RatziFazi" war ich durch – so spannend war die Geschichte, dass ich nicht aufhören konnte, bis ich die ganze Wahrheit erfahren hatte.
Im Mittelpunkt steht das Paar Julia und Lars, die kurz vor der Hochzeit stehen. Anstelle einer klassischen Junggesellenparty gibt es jedoch etwas völlig Ungewöhnliches: eine Wanderung in Schweden, organisiert von Julias ehemaliger Studienfreundin Nicki. Die Idee ist spontan, ungewöhnlich – und genau deshalb so reizvoll.
Nicki war früher die lebenslustige, unternehmungslustige Freundin, die jedes Abenteuer mitgemacht hat. Jetzt wirkt sie verändert: dünner, in sich gekehrt, gerade arbeitslos, und ständig mit einem Notizbuch unterwegs. Julia hingegen ist eher angepasst, lebt in geordneten Bahnen – ein starker Kontrast zur impulsiven Nicki. Dennoch lässt sie sich auf das Abenteuer ein – vielleicht auch aus alter Verbundenheit.
Was folgt, ist eine intensive, bildgewaltige Wanderung durch die Wildnis Schwedens. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Landschaft lebendig werden zu lassen. Ich hatte das Gefühl, die feuchten Wiesen unter meinen Füßen zu spüren, die Kälte der Regenschauer auf der Haut und den Wind, der durch die Bäume pfeift. Wer selbst schon mal in Skandinavien war, wird die Atmosphäre sofort wiedererkennen.
Doch schon in der ersten Nacht nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung: Julia wacht auf – und Nicki ist spurlos verschwunden. Ab da beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit, gegen die Natur – und gegen die eigene Hilflosigkeit. Julias Suche ist verzweifelt, intensiv, emotional – man fiebert, leidet und rätselt mit.
Die Geschichte entwickelt sich rasant weiter, bleibt dabei aber glaubwürdig und psychologisch dicht. Die Spannung hält bis zur letzten Seite – und das Ende hat mich komplett überrascht. Es war emotional so stark, so unerwartet, dass ich noch lange darüber nachdenken musste. Die Auflösung von Nickis Verschwinden war heftig – im positiven Sinne!
Mein Fazit:
"Der Weg" ist ein intensiver Thriller, der nicht nur mit Spannung, sondern auch mit starken Emotionen und atmosphärischer Dichte überzeugt. Wer psychologische Spannung liebt, dazu bildhafte Naturbeschreibungen und starke weibliche Charaktere schätzt, wird dieses Buch genauso verschlingen wie ich.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung – unbedingt lesen!
Und was soll ich sagen: Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. "RatziFazi" war ich durch – so spannend war die Geschichte, dass ich nicht aufhören konnte, bis ich die ganze Wahrheit erfahren hatte.
Im Mittelpunkt steht das Paar Julia und Lars, die kurz vor der Hochzeit stehen. Anstelle einer klassischen Junggesellenparty gibt es jedoch etwas völlig Ungewöhnliches: eine Wanderung in Schweden, organisiert von Julias ehemaliger Studienfreundin Nicki. Die Idee ist spontan, ungewöhnlich – und genau deshalb so reizvoll.
Nicki war früher die lebenslustige, unternehmungslustige Freundin, die jedes Abenteuer mitgemacht hat. Jetzt wirkt sie verändert: dünner, in sich gekehrt, gerade arbeitslos, und ständig mit einem Notizbuch unterwegs. Julia hingegen ist eher angepasst, lebt in geordneten Bahnen – ein starker Kontrast zur impulsiven Nicki. Dennoch lässt sie sich auf das Abenteuer ein – vielleicht auch aus alter Verbundenheit.
Was folgt, ist eine intensive, bildgewaltige Wanderung durch die Wildnis Schwedens. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Landschaft lebendig werden zu lassen. Ich hatte das Gefühl, die feuchten Wiesen unter meinen Füßen zu spüren, die Kälte der Regenschauer auf der Haut und den Wind, der durch die Bäume pfeift. Wer selbst schon mal in Skandinavien war, wird die Atmosphäre sofort wiedererkennen.
Doch schon in der ersten Nacht nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung: Julia wacht auf – und Nicki ist spurlos verschwunden. Ab da beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit, gegen die Natur – und gegen die eigene Hilflosigkeit. Julias Suche ist verzweifelt, intensiv, emotional – man fiebert, leidet und rätselt mit.
Die Geschichte entwickelt sich rasant weiter, bleibt dabei aber glaubwürdig und psychologisch dicht. Die Spannung hält bis zur letzten Seite – und das Ende hat mich komplett überrascht. Es war emotional so stark, so unerwartet, dass ich noch lange darüber nachdenken musste. Die Auflösung von Nickis Verschwinden war heftig – im positiven Sinne!
Mein Fazit:
"Der Weg" ist ein intensiver Thriller, der nicht nur mit Spannung, sondern auch mit starken Emotionen und atmosphärischer Dichte überzeugt. Wer psychologische Spannung liebt, dazu bildhafte Naturbeschreibungen und starke weibliche Charaktere schätzt, wird dieses Buch genauso verschlingen wie ich.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung – unbedingt lesen!
von Schlafmurmel - 2025-06-22 14:00:00
Wessen Wahrheit wählst du? - 4 Sterne
Julia und Nicki sind beste Freundinnen, die sich in den letzten Jahren nicht mehr ganz so häufig gesehen haben. Umso mehr freut sich Julia, dass Nicki sich für ihren Junggesellinnenabschied etwas ganz Besonders ausgedacht hat. Nicki überrascht Julia mit zwei Tickets nach Schweden und einer Wanderung von der die beiden schon sehr lange geträumt haben. Doch die kalte Natur Schwedens wird schnell zu einer großen Herausforderung und Julia bleibt alleine zurück. Ohne Karten, ohne Essen und ohne Orientierung. Kann sie den Weg zurückfinden und trifft sie Nicki wieder?
Der Weg von Rebecca Russ beginnt direkt sehr spannend und weckt ein mulmiges Gefühl. Sobald Nicki und Julia Schweden erreichen, wird es ebenso atmosphärisch und man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Geschichte erleben wir auf zwei Zeitebenen, die sich langsam zusammenführen und für einen unglaublichen Twist sorgen. Anhand des Klappentextes hätte ich nicht vermutet, dass der Fokus dermaßen auf einem anderen Thema liegt, aber das hat mich letztendlich nicht gestört, weil ich die Charakterzeichnung dieser Person überragend fand und das obwohl sie in mir ständig Übelkeit hervorgerufen hat. Die Story wirkt phasenweise wirklich stark konstruiert, aber gleichzeitig gab sie mir das Gefühl, dass es dennoch genau so passieren kann, denn das Leben schreibt manchmal die seltsamsten Geschichten. Trotzdem wars für mich gegen Ende dann doch etwas zu viel, aber insgesamt ein toller Thriller/Spannungsroman.
Zwischenzeitlich habe ich auch immer mal im Hörbuch weitergehört, das unfassbar gut von Ann-Kathrin Hinz eingesprochen wurde und für ein tolles Hörerlebnis sorgt.
Der Weg von Rebecca Russ beginnt direkt sehr spannend und weckt ein mulmiges Gefühl. Sobald Nicki und Julia Schweden erreichen, wird es ebenso atmosphärisch und man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Geschichte erleben wir auf zwei Zeitebenen, die sich langsam zusammenführen und für einen unglaublichen Twist sorgen. Anhand des Klappentextes hätte ich nicht vermutet, dass der Fokus dermaßen auf einem anderen Thema liegt, aber das hat mich letztendlich nicht gestört, weil ich die Charakterzeichnung dieser Person überragend fand und das obwohl sie in mir ständig Übelkeit hervorgerufen hat. Die Story wirkt phasenweise wirklich stark konstruiert, aber gleichzeitig gab sie mir das Gefühl, dass es dennoch genau so passieren kann, denn das Leben schreibt manchmal die seltsamsten Geschichten. Trotzdem wars für mich gegen Ende dann doch etwas zu viel, aber insgesamt ein toller Thriller/Spannungsroman.
Zwischenzeitlich habe ich auch immer mal im Hörbuch weitergehört, das unfassbar gut von Ann-Kathrin Hinz eingesprochen wurde und für ein tolles Hörerlebnis sorgt.
von Anndlich - 2025-06-20 18:50:00
Fesselnder Survival-Trip - 5 Sterne
Dank NetGalley hatte ich die Möglichkeit, „Der Weg“ von Rebecca Russ bereits lesen zu können.
Gleich zu Beginn ist mir das Cover ins Auge gestochen. Düster, greift das Thema des Buches perfekt auf, und lässt einen direkt neugierig werden.
Und ich muss sagen, nicht nur das schöne Äußere konnte überzeugen.
Aber worum geht es eigentlich?
Nicki lädt ihre beste Freundin, Julia, spontan zu einer Wanderung auf dem abgelegenen Kungeleien-Weg in Schweden ein, um ihren Junggesellinnenabschied zu feiern. Doch schon bald wendet sich das Blatt. Aus der geplanten, idyllischen Wanderung wird ein harter Überlebenskampf, als Julia eines Morgens alleine in dem Zelt aufwacht. Auf der Suche nach Nikki kommt Julia immer weiter vom Weg ab. Wie wird sie ohne Karten oder Orientierung zurückfinden?
Das Thema hat mich sofort angesprochen. Nicht nur, weil ich Schweden als Setting liebe, sondern auch weil es in der rauen Natur spielt. Das ist doch schon direkt ein guter Grundstein für einen spannenden Thriller, der einen mitfiebern lässt.
Man steigt direkt in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Kein ellenlanger Einstieg, durch den man sich etwas durch Quälen muss.
Relativ schnell kommen zudem Kapitel dazu, die eine Art Vorgeschichte zu sein scheinen. Viel kann ich dazu leider nicht sage, da es ansonsten Spoilern würde. Aber diese Kapitel konnten dem Buch noch mehr Spannung verleihen, da man somit zwei Handlungsstränge hatte, bei denen man mitfiebern konnte.
Wie schon erwähnt, hat mir das Setting sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, die Verhältnisse der Natur so zu beschreiben, dass man sich gut in die Lage und Charaktere hineinversetzten kann.
Generell hat der angenehme, bildlich beschriebene Schreibstil dazu beigetragen, dass man die Emotionen und Wahrnehmungen nachvollziehen kann. Schon lange bin ich nicht mehr so durch ein Buch geflogen. Was man nicht nur dem tollen Schreibstil zugutehalten kann, sondern auch der angenehmen Länge. Es wurde nichts unnötig hinausgezogen. Die Kapitel sind kurz und knackig, und dennoch hat man nicht das Gefühl, dass etwas weggelassen wird. Es fühlt sich rundum stimmig an. Alle Emotionen werden einem glaubwürdig übermittelt. Man fühlt mit den beiden Frauen mit.
Trauer, Wut, Angst, Erleichterung. Alles ist dabei.
Auch haben mir die Charaktere zugesagt. Anfänglich konnte ich Nicki nicht ganz verstehen, fand sie etwas seltsam. Doch je tiefer man in die Geschichte eindringt, desto mehr beginnt man, alles zu verstehen und nachzuvollziehen. Nachzuvollziehen, wieso sie sich so benimmt, wie sie es eben tut.
Rebecca Russ hat es geschafft, zwei faszinierende Frauen zu erschaffen. Beide stark und interessant auf ihre eigene Weise.
Für mich persönlich waren die Plots / Twists zwar absolut vorhersehbar, jedoch empfand ich dies keineswegs als negativ.
Es hat mir dennoch großen Spaß gemacht, in die Geschichte einzutauchen, und zu erfahren, ob ich denn mit meinen Vermutungen und Spekulationen richtig liege. Obwohl ich einem letzten, überraschenden Twist nicht abgeneigt gewesen wäre. Einfach noch ein letzter großer „Wow“ Effekt.
Dennoch muss ich sagen, dass ich das Ende als durchaus befriedigend empfunden habe. Es wurden keine Fragen offen gelassen, alle Handlungsstränge sind zusammen gelaufen und haben eine solide Auflösung gefunden.
Abschließend kann ich sagen, dass, auch wenn „Der Weg“ kein absolutes Highlight für mich war, ich es dennoch als eine spannende, unterhaltende Lektüre empfunden habe, die mir ein paar gute Stunden bereitet hat.
Wer auf der Suche nach einem schnellen, gut geschriebenen Survival-Thriller ist, könnte hier fündig werden.
Während hartgesonnene Thriller-Leser:innen die Handlung vielleicht als vorhersehbar empfinden könnten - so wie es mir auch ging - kann ich dieses Buch besonders Thriller-Einsteigern empfehlen!
Dies war meine erste Begegnung mit Rebecca Russ, aber es wird auf jeden Fall nicht meine letzte sein! Ich bin jetzt schon gespannt auf ihre kommenden Werke!
Gleich zu Beginn ist mir das Cover ins Auge gestochen. Düster, greift das Thema des Buches perfekt auf, und lässt einen direkt neugierig werden.
Und ich muss sagen, nicht nur das schöne Äußere konnte überzeugen.
Aber worum geht es eigentlich?
Nicki lädt ihre beste Freundin, Julia, spontan zu einer Wanderung auf dem abgelegenen Kungeleien-Weg in Schweden ein, um ihren Junggesellinnenabschied zu feiern. Doch schon bald wendet sich das Blatt. Aus der geplanten, idyllischen Wanderung wird ein harter Überlebenskampf, als Julia eines Morgens alleine in dem Zelt aufwacht. Auf der Suche nach Nikki kommt Julia immer weiter vom Weg ab. Wie wird sie ohne Karten oder Orientierung zurückfinden?
Das Thema hat mich sofort angesprochen. Nicht nur, weil ich Schweden als Setting liebe, sondern auch weil es in der rauen Natur spielt. Das ist doch schon direkt ein guter Grundstein für einen spannenden Thriller, der einen mitfiebern lässt.
Man steigt direkt in die Geschichte ein, was mir sehr gut gefallen hat. Kein ellenlanger Einstieg, durch den man sich etwas durch Quälen muss.
Relativ schnell kommen zudem Kapitel dazu, die eine Art Vorgeschichte zu sein scheinen. Viel kann ich dazu leider nicht sage, da es ansonsten Spoilern würde. Aber diese Kapitel konnten dem Buch noch mehr Spannung verleihen, da man somit zwei Handlungsstränge hatte, bei denen man mitfiebern konnte.
Wie schon erwähnt, hat mir das Setting sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es, die Verhältnisse der Natur so zu beschreiben, dass man sich gut in die Lage und Charaktere hineinversetzten kann.
Generell hat der angenehme, bildlich beschriebene Schreibstil dazu beigetragen, dass man die Emotionen und Wahrnehmungen nachvollziehen kann. Schon lange bin ich nicht mehr so durch ein Buch geflogen. Was man nicht nur dem tollen Schreibstil zugutehalten kann, sondern auch der angenehmen Länge. Es wurde nichts unnötig hinausgezogen. Die Kapitel sind kurz und knackig, und dennoch hat man nicht das Gefühl, dass etwas weggelassen wird. Es fühlt sich rundum stimmig an. Alle Emotionen werden einem glaubwürdig übermittelt. Man fühlt mit den beiden Frauen mit.
Trauer, Wut, Angst, Erleichterung. Alles ist dabei.
Auch haben mir die Charaktere zugesagt. Anfänglich konnte ich Nicki nicht ganz verstehen, fand sie etwas seltsam. Doch je tiefer man in die Geschichte eindringt, desto mehr beginnt man, alles zu verstehen und nachzuvollziehen. Nachzuvollziehen, wieso sie sich so benimmt, wie sie es eben tut.
Rebecca Russ hat es geschafft, zwei faszinierende Frauen zu erschaffen. Beide stark und interessant auf ihre eigene Weise.
Für mich persönlich waren die Plots / Twists zwar absolut vorhersehbar, jedoch empfand ich dies keineswegs als negativ.
Es hat mir dennoch großen Spaß gemacht, in die Geschichte einzutauchen, und zu erfahren, ob ich denn mit meinen Vermutungen und Spekulationen richtig liege. Obwohl ich einem letzten, überraschenden Twist nicht abgeneigt gewesen wäre. Einfach noch ein letzter großer „Wow“ Effekt.
Dennoch muss ich sagen, dass ich das Ende als durchaus befriedigend empfunden habe. Es wurden keine Fragen offen gelassen, alle Handlungsstränge sind zusammen gelaufen und haben eine solide Auflösung gefunden.
Abschließend kann ich sagen, dass, auch wenn „Der Weg“ kein absolutes Highlight für mich war, ich es dennoch als eine spannende, unterhaltende Lektüre empfunden habe, die mir ein paar gute Stunden bereitet hat.
Wer auf der Suche nach einem schnellen, gut geschriebenen Survival-Thriller ist, könnte hier fündig werden.
Während hartgesonnene Thriller-Leser:innen die Handlung vielleicht als vorhersehbar empfinden könnten - so wie es mir auch ging - kann ich dieses Buch besonders Thriller-Einsteigern empfehlen!
Dies war meine erste Begegnung mit Rebecca Russ, aber es wird auf jeden Fall nicht meine letzte sein! Ich bin jetzt schon gespannt auf ihre kommenden Werke!
von xdeano - 2025-06-18 22:45:00


