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Rezensionen

Maja & Natascha
Roman | Einzigartiger, faszinierender Einblick in die Welt des sowjetischen Balletts | Zwei unzertrennliche Schwestern, die zu Konkurrentinnen werden | Beeindruckendes Debüt

Autor: Elyse Durham

Erschienen 2026 bei HarperCollins Hardcover
ISBN 978-3-365-01297-0
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Sowjetisches Ballett und ihre Schüler - 5 Sterne

Von annaja
Von annaja

Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm. Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm. Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
von annaja - 2026-06-21 17:12:00

Sowjetisches Ballett und ihre Schüler - 5 Sterne

Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm. Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
von Annaja - 2026-06-21 16:56:00

Zwischen Nähe und Rivalität - 5 Sterne

Die Geschichte beginnt im Jahr 1941 in Leningrad mit der Geburt der Zwillingsschwestern Maja und Natascha. Ihre 19-jährige Mutter Elisaweta ist Tänzerin im Kirow-Ballett und nach dem Verlust ihrer Eltern und in der bedrohlichen politischen Lage überfordert. Sie nimmt sich das Leben. So werden die Zwillinge im Kirow-Ballett groß, das für sie zur Ersatzfamilie und Heimat wird.

Nach einem Zeitsprung erleben wir Maja und Natascha als 17-Jährige. Beide teilen den gleichen Traum: Sie wollen tanzen und die Welt sehen. Doch die Realität des Balletts ist unerbittlich, und dieser Traum wird nur für eine von ihnen in Erfüllung gehen.
Maja und Natascha sind emotional tief und eng miteinander verbunden. Dennoch entsteht zwischen ihnen eine tragische Rivalität.

Ich liebe die Welt des Balletts und diese wird so lebendig und bildhaft dargestellt, dass man die Atmosphäre beim Lesen förmlich greifen kann. Man spürt den Schweiß, die Disziplin und die Leidenschaft auf jeder Seite.
Die düsteren, historischen Hintergründe werden nicht einfach nur erzählt, sondern sind gelungen in die Handlung eingewoben. Dadurch wirkt alles authentisch, stimmig und emotional tiefgründig.

Es ist bewegender, atmosphärischer Roman in dem es um Träume, Konkurrenz, Freiheit, Familie, Freunde und Loyalität geht und in dem die Kontraste zwischen familiärer Nähe, Konkurrenzkampf und historischer Kulisse gut eingefangen werden.
von Pusteblümchen - 2026-06-18 16:17:00