Rezensionen
The Final Wife
Sie ist nicht die Erste. Doch sie wird die Letzte sein. Fesselnder psychologischer Thriller voller atemberaubender Twists . Thriller
Autor: Jenny Blackhurst
Erschienen 2025 bei Lübbe
ISBN 978-3-404-19617-3
Spannend, aber leider... - 4 Sterne
Der kurze Thriller ist bis zum Schluss super spannend. Es geht um mehrere Frauen, die alle um einen Schönheitschirurgenmordfall involviert sind. Wer war es und warum? Rebecca ist als Ermittlerin involviert und versucht den Fall zu lösen.
Der Thriller ist aus der Perspektive mehrerer Personen geschrieben, sodass jedes Kapitel neue Details zum Fall aufdeckt. So öffnen sich immer tiefere Abgründe und jede Frau scheint mindestens ein Motiv zu haben...
Im Großen und Ganzen fand ich den Thriller richtig spektakulär und spannend, sodass ich ihn an einem Tag gelesen habe, aber leider hat mich der Abschluss so gar nicht überzeugen können. Es wirkte für mich leider höchst unglaubwürdig und unrealistisch. Daher war ich von den wenigen letzten Seiten enttäuscht, da ich mit einem absolut logisch wirkenden Ende gerechnet habe. Daher kann ich den Thriller gerne empfehlen, wenn man ein spannendes Buch rund um interessante Charaktere sucht, die stark, instabil, lustig und co. sind, aber man sollte sich mit einem wenig logischen Ende zufriedengeben können müssen.
Der Thriller ist aus der Perspektive mehrerer Personen geschrieben, sodass jedes Kapitel neue Details zum Fall aufdeckt. So öffnen sich immer tiefere Abgründe und jede Frau scheint mindestens ein Motiv zu haben...
Im Großen und Ganzen fand ich den Thriller richtig spektakulär und spannend, sodass ich ihn an einem Tag gelesen habe, aber leider hat mich der Abschluss so gar nicht überzeugen können. Es wirkte für mich leider höchst unglaubwürdig und unrealistisch. Daher war ich von den wenigen letzten Seiten enttäuscht, da ich mit einem absolut logisch wirkenden Ende gerechnet habe. Daher kann ich den Thriller gerne empfehlen, wenn man ein spannendes Buch rund um interessante Charaktere sucht, die stark, instabil, lustig und co. sind, aber man sollte sich mit einem wenig logischen Ende zufriedengeben können müssen.
von Jazz - 2025-11-02 12:09:00
guter Thriller mit ein paar Schwächen - 4 Sterne
Worum geht es?
Nachdem der charmante, aber toxische Schönheitschirurg Luke Whitney ermordet wird, gesteht seine Frau Anna die Tat, kann sich aber an nichts erinnern. Die Ermittlungen enthüllen schnell, dass Lukes Frauen alle Grund zur Rache hatten. Was als einfaches Geständnis beginnt, entpuppt sich als hochkomplexer Racheplan.
Meine Meinung
Der Thriller kommt zunächst etwas schleppend in Fahrt, entwickelt dann aber relativ schnell einen fesselnden Spannungsbogen. Jenny Blackhurst beweist ein gutes Händchen für die atmosphärische Schilderung und einen flüssigen Schreibstil, der das Lesen sehr angenehm macht.
Das Highlight ist die clevere Konstruktion des Mordfalls und ein Überraschungseffekt. Die Kapitel werden aus der Perspektive der jeweiligen Frauen erzählt, dadurch ist die Story auch sehr wendungsreich. Die Charaktere sind fast alle sehr vielschichtig und interessant. Ausser Rebecca, sie bleibt blass und wirkt auf mich mitunter ein bisschen nervig.
Das Cover ist fast schon etwas zu schlicht und dunkel gehalten. Wiederum wirkt genau das sehr geheimnisvoll und passt hervorragend zur Story.
Fazit
Der Thriller ist gut, aber kein absoluter "Pageturner", da es ein paar Schwächen gibt. Rebecca blieb etwas blass und konnte mich definitiv nicht überzeugen. Pippa hingegen ist interessant, wird aber leider etwas zu spät in die Handlung eingebracht. Es war nicht alles rund. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, konnte miträtseln und wurde öfter in die Irre geführt.
"The Final Wife" ist ein solider Thriller mit einer Leseempfehlung.
Nachdem der charmante, aber toxische Schönheitschirurg Luke Whitney ermordet wird, gesteht seine Frau Anna die Tat, kann sich aber an nichts erinnern. Die Ermittlungen enthüllen schnell, dass Lukes Frauen alle Grund zur Rache hatten. Was als einfaches Geständnis beginnt, entpuppt sich als hochkomplexer Racheplan.
Meine Meinung
Der Thriller kommt zunächst etwas schleppend in Fahrt, entwickelt dann aber relativ schnell einen fesselnden Spannungsbogen. Jenny Blackhurst beweist ein gutes Händchen für die atmosphärische Schilderung und einen flüssigen Schreibstil, der das Lesen sehr angenehm macht.
Das Highlight ist die clevere Konstruktion des Mordfalls und ein Überraschungseffekt. Die Kapitel werden aus der Perspektive der jeweiligen Frauen erzählt, dadurch ist die Story auch sehr wendungsreich. Die Charaktere sind fast alle sehr vielschichtig und interessant. Ausser Rebecca, sie bleibt blass und wirkt auf mich mitunter ein bisschen nervig.
Das Cover ist fast schon etwas zu schlicht und dunkel gehalten. Wiederum wirkt genau das sehr geheimnisvoll und passt hervorragend zur Story.
Fazit
Der Thriller ist gut, aber kein absoluter "Pageturner", da es ein paar Schwächen gibt. Rebecca blieb etwas blass und konnte mich definitiv nicht überzeugen. Pippa hingegen ist interessant, wird aber leider etwas zu spät in die Handlung eingebracht. Es war nicht alles rund. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, konnte miträtseln und wurde öfter in die Irre geführt.
"The Final Wife" ist ein solider Thriller mit einer Leseempfehlung.
von buch4ever - 2025-10-31 14:59:00
Der Mörder von Luke ist glasklar - oder? - 3 Sterne
Detective Rebecca Dance wird eines frühen morgens zu einem Ferienhaus in den Cotswolds gerufen. Der Schönheitschirurg Luke Whitney liegt erstochen in der Küche, neben ihm seine Frau Anna. Sie gesteht die Tat sofort. Somit scheint der Fall gelöst. Oder?
Vorab: Jenny Blackhurst weiß nach wie vor mit ihrem Schreibstil zu fesseln. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, saugt alle Infos, die man bekommt, auf und will unbedingt wissen, wie es weiter- bzw. ausgeht. Die abwechselnde Erzählweise aus Sicht von Rebecca und Anna, jeweils in ich-Form, machen es spannend.
Vor allem, weil man wie Rebecca sofort merkt: hier stimmt etwas nicht.
Obwohl der Fall auf den ersten Blick glasklar scheint, gibt es einige Ungereimtheiten, was Rebecca sofort aufgefallen ist.
Und Rose, die Ex-Frau von Luke, tritt natürlich verbal gegen Anna; auch Lukes Partner in der Schönheitsklinik verhält sich eigenartig.
Diesmal fand ich leider vieles unglaubwürdig, einige Dinge nicht schlüssig, etliches wurde nicht mehr weiterverfolgt bzw. aufgelöst. Leider kann ich auf keinen Kritikpunkt näher eingehen, sonst würde ich alles spoilern.
Ich konnte auch absolut nicht nachvollziehen, warum sich Luke von seiner ersten Frau Rose scheiden hat lassen und dafür Anna geheiratet hat, die aus einer unteren Sozialschicht kommt und als Kellnerin gearbeitet hat. Somit keine Ahnung hat, wie man sich in gehobenen (Ärzte-)Kreisen verhält, worüber man spricht etc. Und Luke war ja ambitioniert.
Ebenso fragwürdig fand ich Rebeccas Liebesleben; dieses war mMn sehr unnötig, da es sich "wie hingeschmissen" angefühlt hat und keinerlei Bezug zum Fall und dem Ausgang der Geschichte hat.
Die Auflösung konnte mich leider auch nicht überzeugen.
Trotzdem ich (zumindest zu Beginn) gut unterhalten wurde und gerne mitgerätselt habe, fand fand "The Final Wife" leider bisher das schwächste Buch der Autorin.
Fazit:
Das Buch ist wie von der Autorin gewohnt fesselnd geschrieben, man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Leider gab es viele Dinge, die unglaubwürdig bzw. nicht schlüssig waren und die Auflösung konnte mich auch nicht überzeugen.
Vorab: Jenny Blackhurst weiß nach wie vor mit ihrem Schreibstil zu fesseln. Man fliegt regelrecht durch die Seiten, saugt alle Infos, die man bekommt, auf und will unbedingt wissen, wie es weiter- bzw. ausgeht. Die abwechselnde Erzählweise aus Sicht von Rebecca und Anna, jeweils in ich-Form, machen es spannend.
Vor allem, weil man wie Rebecca sofort merkt: hier stimmt etwas nicht.
Obwohl der Fall auf den ersten Blick glasklar scheint, gibt es einige Ungereimtheiten, was Rebecca sofort aufgefallen ist.
Und Rose, die Ex-Frau von Luke, tritt natürlich verbal gegen Anna; auch Lukes Partner in der Schönheitsklinik verhält sich eigenartig.
Diesmal fand ich leider vieles unglaubwürdig, einige Dinge nicht schlüssig, etliches wurde nicht mehr weiterverfolgt bzw. aufgelöst. Leider kann ich auf keinen Kritikpunkt näher eingehen, sonst würde ich alles spoilern.
Ich konnte auch absolut nicht nachvollziehen, warum sich Luke von seiner ersten Frau Rose scheiden hat lassen und dafür Anna geheiratet hat, die aus einer unteren Sozialschicht kommt und als Kellnerin gearbeitet hat. Somit keine Ahnung hat, wie man sich in gehobenen (Ärzte-)Kreisen verhält, worüber man spricht etc. Und Luke war ja ambitioniert.
Ebenso fragwürdig fand ich Rebeccas Liebesleben; dieses war mMn sehr unnötig, da es sich "wie hingeschmissen" angefühlt hat und keinerlei Bezug zum Fall und dem Ausgang der Geschichte hat.
Die Auflösung konnte mich leider auch nicht überzeugen.
Trotzdem ich (zumindest zu Beginn) gut unterhalten wurde und gerne mitgerätselt habe, fand fand "The Final Wife" leider bisher das schwächste Buch der Autorin.
Fazit:
Das Buch ist wie von der Autorin gewohnt fesselnd geschrieben, man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Leider gab es viele Dinge, die unglaubwürdig bzw. nicht schlüssig waren und die Auflösung konnte mich auch nicht überzeugen.
von Petra Sch. - 2025-10-30 12:28:00
Es gibt immer drei Seiten - 4 Sterne
„The Final Wife“ ist ein spannender Thriller der in England lebenden Autorin Jenny Blackhurst.
Detective Rebecca Dance wird wegen einer häuslichen Messerstecherei mitten in der Nacht von ihrem Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht. Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.
Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.
"Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".
Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.
Detective Rebecca Dance wird wegen einer häuslichen Messerstecherei mitten in der Nacht von ihrem Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht. Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.
Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.
"Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".
Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.
von Tara - 2025-10-25 17:41:00
Es gibt immer drei Seiten - 4 Sterne
„The Final Wife“ ist ein spannender Thriller der in England lebenden Autorin Jenny Blackhurst.
Detective Rebecca Dance wird wegen einer häuslichen Messerstecherei mitten in der Nacht von ihrem Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht. Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.
Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.
"Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".
Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.
Detective Rebecca Dance wird wegen einer häuslichen Messerstecherei mitten in der Nacht von ihrem Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht. Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.
Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.
"Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".
Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.
von Tara - 2025-10-25 17:41:00


