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Rezensionen

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
Ein Neapel-Krimi | Der perfekte Urlaubskrimi

Autor: Fabio Nola

Erschienen 2026 bei dtv Verlagsgesellschaft
ISBN 978-3-423-22122-1
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Osterfeiertage einmal anders - 4 Sterne

Commissario Salvatore Gaetano verbringt wie jedes Jahr die Osterfeiertage auf dem Weingut seines Vaters, in Neapel finden zahlreiche Osterprozessionen statt. Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn jedoch an und teilt mit, dass sie am Hafen einen toten Mann im Wasser entdeckt habe. Da Beppa noch nie einen großen Fall zu bearbeiten hatte und außerdem wegen der Osterzeit viele Kollegen auf Urlaub sind, unterbricht Salvatore sein Urlaubswochenende, um Beppa zu unterstützen. Es stellt sich heraus, dass der Tote ein wichtiger Mitarbeiter der Firma Spirafarm ist, ein Aushängeschild der neapolitanischen Wirtschaft und knapp vor dem Börsengang. Da Gaetanos Vorgesetzte den Todesfall als Selbstmord deklarieren wollen, muss er im Geheimen weiterermitteln. Zahlreiche Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend.
Fabio Nola gelingt es hervorragend, die Landschaft, die Gerüche und traditionelle religiöse Osterbräuche zu beschreiben. Etliche italienische Wörter und Ausdrücke werden zum besseren Verständnis in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
von froschman - 2026-06-07 19:47:00

Osterfeiertage einmal anders - 4 Sterne

Commissario Salvatore Gaetano verbringt wie jedes Jahr die Osterfeiertage auf dem Weingut seines Vaters, in Neapel finden zahlreiche Osterprozessionen statt. Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn jedoch an und teilt mit, dass sie am Hafen einen toten Mann im Wasser entdeckt habe. Da Beppa noch nie einen großen Fall zu bearbeiten hatte und außerdem wegen der Osterzeit viele Kollegen auf Urlaub sind, unterbricht Salvatore sein Urlaubswochenende, um Beppa zu unterstützen. Es stellt sich heraus, dass der Tote ein wichtiger Mitarbeiter der Firma Spirafarm ist, ein Aushängeschild der neapolitanischen Wirtschaft und knapp vor dem Börsengang. Da Gaetanos Vorgesetzte den Todesfall als Selbstmord deklarieren wollen, muss er im Geheimen weiterermitteln. Zahlreiche Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend.
Fabio Nola gelingt es hervorragend, die Landschaft, die Gerüche und traditionelle religiöse Osterbräuche zu beschreiben. Etliche italienische Wörter und Ausdrücke werden zum besseren Verständnis in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
von froschman - 2026-06-07 19:42:00

Osterfeiertage einmal anders - 4 Sterne

Commissario Salvatore Gaetano verbringt wie jedes Jahr die Osterfeiertage auf dem Weingut seines Vaters, in Neapel finden zahlreiche Osterprozessionen statt. Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn jedoch an und teilt mit, dass sie am Hafen einen toten Mann im Wasser entdeckt habe. Da Beppa noch nie einen großen Fall zu bearbeiten hatte und außerdem wegen der Osterzeit viele Kollegen auf Urlaub sind, unterbricht Salvatore sein Urlaubswochenende, um Beppa zu unterstützen. Es stellt sich heraus, dass der Tote ein wichtiger Mitarbeiter der Firma Spirafarm ist, ein Aushängeschild der neapolitanischen Wirtschaft und knapp vor dem Börsengang. Da Gaetanos Vorgesetzte den Todesfall als Selbstmord deklarieren wollen, muss er im Geheimen weiterermitteln. Zahlreiche Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend.
Fabio Nola gelingt es hervorragend, die Landschaft, die Gerüche und traditionelle religiöse Osterbräuche zu beschreiben. Etliche italienische Wörter und Ausdrücke werden zum besseren Verständnis in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
von froschman - 2026-06-07 19:41:00

Osterfeiertage einmal anders - 4 Sterne

Commissario Salvatore Gaetano verbringt wie jedes Jahr die Osterfeiertage auf dem Weingut seines Vaters, in Neapel finden zahlreiche Osterprozessionen statt. Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci ruft ihn jedoch an und teilt mit, dass sie am Hafen einen toten Mann im Wasser entdeckt habe. Da Beppa noch nie einen großen Fall zu bearbeiten hatte und außerdem wegen der Osterzeit viele Kollegen auf Urlaub sind, unterbricht Salvatore sein Urlaubswochenende, um Beppa zu unterstützen. Es stellt sich heraus, dass der Tote ein wichtiger Mitarbeiter der Firma Spirafarm ist, ein Aushängeschild der neapolitanischen Wirtschaft und knapp vor dem Börsengang. Da Gaetanos Vorgesetzte den Todesfall als Selbstmord deklarieren wollen, muss er im Geheimen weiterermitteln. Zahlreiche Wendungen machen das Buch bis zum Ende spannend.
Fabio Nola gelingt es hervorragend, die Landschaft, die Gerüche und traditionelle religiöse Osterbräuche zu beschreiben. Etliche italienische Wörter und Ausdrücke werden zum besseren Verständnis in einem Glossar am Ende des Buches erklärt.
von froschman - 2026-06-07 19:39:00

Ein Krimi mit Herz, Atmosphäre und italienischer Seele - 5 Sterne

„Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt. Es ist nicht nur ein spannender Kriminalroman, sondern auch eine Geschichte voller Atmosphäre, Menschlichkeit und leiser Emotionen. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mitten in Italien zu sein – zwischen engen Gassen, gutem Essen und einer Stimmung, die gleichzeitig warm und geheimnisvoll ist.
Commissario Gaetano ist eine Figur, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Er wirkt authentisch, nachdenklich und sehr menschlich. Gerade diese ruhigen, persönlichen Momente zwischen den Ermittlungen machen die Geschichte für mich so besonders. Man begleitet ihn nicht nur bei der Aufklärung eines Falls, sondern bekommt auch Einblicke in seine Gedanken, Zweifel und Gefühle.
Der Fall selbst ist spannend aufgebaut und hält bis zum Ende einige Überraschungen bereit. Dabei lebt das Buch nicht nur von der Handlung, sondern auch von den vielen kleinen Details: Begegnungen mit Menschen, Beschreibungen der Umgebung und die besondere Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Spannung und Gefühl. Der Roman nimmt sich Zeit für seine Figuren und schafft dadurch eine Tiefe, die man in vielen Krimis vermisst. Man fiebert mit, rätselt mit – und fühlt sich gleichzeitig wunderbar in diese Welt hineingezogen.
Für mich war dieses Buch eine sehr schöne Leseerfahrung, die noch eine Weile nachgewirkt hat. Wer Krimis liebt, die nicht nur spannend sind, sondern auch Herz und Atmosphäre haben, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Fazit: Ein stimmungsvoller, emotionaler und zugleich spannender Krimi mit einer wunderbaren Hauptfigur. Für mich ganz klar: 5 von 5 Sternen.
von greenpanda - 2026-05-30 16:50:00

Neapolitanische Atmosphäre - 4 Sterne

Nach seinen letzten Ermittlungen zeitgleich zum Fest des Heiligen San Gennaro wird Commissario Gaetano in diesem zweiten Band von einem Leichenfund aus dem familiären Osterurlaub gerissen. Gemeinsam mit seiner jungen Kollegin Beppa Bellucci sucht er in den engen Gassen Neapels und zwischen allgegenwärtigen Prozessionen und Ostervorbereitungen nach den Spuren des Verbrechens.

Erneut beweisen die ortskundigen Schilderungen und die atmosphärische Authentizität, wie gut sich Autor Fabio Nola in Neapel auskennt. Er schickt seinen Protagonisten vom quirligen Hafen von Mergelina und der lauten Unterstadt über das höher gelegenen Vomero der aufstrebenden Mittelschicht bis in die eleganten Quartiere von Quiaia. Dabei lernen wir Leser Neapel als eine Stadt der Gegensätze kennen und werden konfrontiert mit Armut, sozialer Ungleichheit, religiösen Traditionen und mafiösen Strukturen sowie knallharten wirtschaftlichen Interessen eines modernen Startups kurz vor der Börseneinführung.

Fabio Nola gibt uns Gelegenheit, ganz in die Atmosphäre Neapels einzutauchen: Als Leser meint man, schwüle Wärme, vorösterliche Hektik und städtische Enge persönlich mitzuerleben. Dies macht den Charme des Buches aus, lässt aber manchmal auch den Lesefluss stagnieren. Auch die nachdenkliche, fast schwermütige Art des Commissario und seine unbewältigte tragische Familiengeschichte nehmen streckenweise nach meinem Geschmack zu viel Raum ein.

Insgesamt ein spannender Krimi mit viel neapolitanischem Lokalkolorit, überraschenden Wendungen und einem nicht leicht zugänglichen Kommissar.


von Lulu24 - 2026-04-18 16:59:00

Verzwickter Fall mit neapolitanischem Lokalkolorit - 4 Sterne

Ich kannte bisher weder den Autor Fabio Nola noch Commissario Gaetano und war daher sehr gespannt was mich erwartete. Das Cover mit dem Hafenbecken und dem Vesuv im Hintergrund versetzte mich schon in die richtige Stimmung, um ins italienische Leben einzutauchen. Und vom italienischen bzw. neapolitanischem Leben/Flair bekommt man bei diesem Krimi richtig viel mit. Unterstrichen wurde das noch durch sehr viele italienische Ausdrücke und Flüche. Mir gefällt das, denn so wirkt die Geschichte noch viel authentischer.

Salvatore Gaetano machte nicht gerade einen sympathischen Eindruck auf mich. Er blafft nicht nur seine Mitarbeiter sondern auch Zeugen und Verdächtige ständig an, wenn ihm etwas gegen den Strich oder nicht schnell genug geht. Er hat aber trotzdem das Herz auf dem rechten Fleck. Bei diesem Fall erinnert Gaetano mich an einen Terrier, der sich in etwas verbissen hat. Dabei nimmt er auf nichts und niemanden Rücksicht und legt sich sogar mit seinem Vorgesetzten an.

Nicht nur Gaetano finde ich sehr authentisch beschrieben, sondern auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und sorgt für einen guten Lesefluss. Der Fall ist spannend, weist einige Wendungen auf und bleibt lange undurchsichtig. Letzteres nicht nur für mich, sondern auch für die Ermittler. Durch die detaillierten und bildhaften Beschreibungen von Neapel und seinen Bewohnern habe ich einen kleinen Einblick in diese Stadt bekommen können.

Mir hat dieser zweite Fall von Commissario Gaetano gut gefallen und ich werde ihn und Fabio Nola im Auge behalten.
von Ameland - 2026-03-24 16:34:00

gelungene Fortsetzung - lassen wir uns wieder durch Neapel treiben - 5 Sterne

Commissario Gaetano ermittelt wieder, und zwar wieder in einer bedeutenden Woche im Jahreskreis – Ostern steht vor der Tür. Um die Wogen in der etwas zerrütteten Familie zu glätten hat Commissario Gaetano zu Ostern Urlaub und plant diesen mit seinem pflegebedürftigen Bruder Aniello und seiner resoluten Nichte Carla auf der Familien Tenuta zu verbringen. Derweil fischt man eine Leiche aus dem Hafenbecken und Beppa Bellucci, vormals Streifenpolizistin, sieht sich mit ihrem ersten Fall konfrontiert. Rasch ist auch der Commissario am Fall beteiligt, um zu helfen und auch um aus der familiären Enge zu flüchten.

Wie schon im Vorgängerband taucht man auch hier tief in den Alltag von Neapel ein – nicht alles ist so schön wie die Postkartenidylle der Urlaubsprospekte glauben lassen mag. Es gibt ärmer Regionen, den Wunsch sich aus diesen zu befreien und fortan ein leichteres Leben der betuchten zu führen. Man spürt die Gegensätze von Neapel – traditionelle Fischer kämpfen mit Reichen um ihren Platz und Lebensstil am Hafen. Versucht in all dem Wandel den traditionellen Lebensstil und die Werte hochzuhalten.

Commissario Gaetano ist ein spezieller Charakter, teilweise nicht einfach für seine Kollegen, allerdings auch durch sein Leben in Neapel geprägt. Ein typischer Ermittler mit Ecken und Kanten, den man trotz allem rasch ins Herz schließen kann. Auch er hatte es nicht einfach, wie seine eigene Familiengeschichte zeigt. Exemplarisch steht er wohl für so viele Neapolitaner die es oft nicht einfach haben, in einer ärmeren aber durchwegs reizvollen Region Italiens und dennoch sehr stolz sind.
Der Erzählstil ist angenehm, bildlich und durchwegs humorvoll. Durch all die kleinen Episoden wie z.B. die Fischer am Hafen und die bildhaften Beschreibungen wird man rasch in die typische Atmosphäre Neapels gezogen.

Für mich definitiv ein empfehlenswerter Roman, der die lokalen Besonderheiten gut aufnimmt. Ich freue mich damit umso mehr auf meinen nächsten Neapel Urlaub.
von leopol - 2026-03-24 11:42:00

(Nicht ganz) friedliche Ostertage in Neapel - 5 Sterne

Das Cover dieses Neapel-Krimis fängt die süditalienische Atmosphäre der Hafenstadt sehr gut ein und versetzt einen direkt in die richtige Stimmung für die Lektüre.

Die Handlung spielt in der Osterwoche, sodass der Titel doppeldeutig und sehr passend gewählt ist. Commissario Gaetano verbringt die Feiertage eigentlich mit seinem Bruder, seiner schwangeren Nichte und deren Mann im Hinterland, wo die Familie ein kleines, wenig lukratives Weingut betreibt. Doch dann zieht es den Kommissar doch in die Stadt zurück, weil im Hafenbecken ein toter Mann angeschwemmt wurde und seine Kollegin Beppa Bellucci noch in der Ausbildung bei der Kriminalpolizei steckt.

Man merkt auf jeden Fall, dass der (deutsche) Autor längere Zeit in Neapel gelebt hat und sich in der Stadt auskennt und mit vielen Besonderheiten vertraut ist. Er schreibt sehr anschaulich und es findet sich eine Menge Lokalkolorit, sowohl was die Traditionen rund um Ostern, als auch was Kulinarisches oder beliebte Orte und auch die weniger schönen Seiten der Stadt angeht. Stellenweise finden sich auch kritisch-ironische Anmerkungen, die zum Schmunzeln anregen. Die beiden Ermittelnden sind sympathisch und menschlich. Commissario Gaetano hat einige Baustellen in seiner Familie zu bearbeiten und seine Kollegin Beppa Bellucci bringt frischen Wind in die Ermittlungen und ist dabei eine bodenständige einheimische Fischertochter, die teils auch von ihren Verwandten unterstützt wird, die ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge haben. Auf jeden Fall ein lesenswerter und nicht zu blutiger Krimi, durch seine Rahmenhandlung besonders jetzt in die Zeit um Ostern passend.
von Island - 2026-03-15 20:35:00

Napoli - 3 Sterne

Napoli
Unfall-Selbstmord-Mord? Der Leichnam eines Mannes im alten Hafen von Neapel wirft die gesamte Osterwoche und das geplante Familenwochenende des Commissarios Gaetano über den Haufen. Nachdem die Identität des Opfers festgestellt wird, verwickelt sich der Kommissar mit seiner Assistentin Beppa Bellucci in mehrfacher Hinsicht im Theorienlabyrinth der Indizien. Da der Tote in einer, gerade den Börsengang anstrebenden, ökoneutralen Algenfabrik arbeitet, übt auch der Chef der Truppe Einfluss auf die Ermittlungen aus. Nach zahlreichen Sackgassen, die die Ermittlungen befahren, findet sich hier eine Lösung, die anfangs niemand auf dem Radar hatte.
Ich muss gestehen, dass ich mich durch diesen Krimi gekämpft habe. Die unzähligen Spuren, der unsympathische Commissario, die langatmigen Geschichten zu Neapels Osterbräuchen und Geschichte verlangsamen den Lesefluss. Zahlreiche Nebenstränge füllen die Seiten, tragen aber letztlich nichts zur Aufklärung des Falles bei. Um LeserIn bei der Stange zu halten wird im letzten Drittel auch die neapolitanische Mafia ins Geschehen einbezogen, mit gar seltsamer Begründung.
Für alle, die sich über neapolitanische Osterbräuche und Essensrituale informieren und nebenbei einen verzwickten Todesfall lösen wollen.
von robertp - 2026-03-12 09:26:00