Rezensionen
Die Brandung – Leichenfischer
Ein Ostsee-Krimi | Spannung pur von der deutsch-dänischen Grenze
Autor: Karen Kliewe
Erschienen 2025 bei dtv Verlagsgesellschaft
ISBN 978-3-423-26417-4
Seltsame Frauenmorde - 3 Sterne
In Karen Kliewes Ostsee-Krimi “Die Brandung – Leichenfischer“ wird im deutsch-dänischen Grenzgebiet eine Frauenleiche gefunden, kurze Zeit später eine zweite. Beide Frauen wurden nach einem uralten Wikinger-Ritual mit nachgemachten Grabbeigaben bestattet. Die Gräber liegen in öffentlich zugänglichem Gebiet. Dennoch gibt es keine Zeugen für die aufwändigen Grabungsarbeiten. Die deutschen und dänischen Ermittler arbeiten zusammen, finden aber lange keine brauchbare Spur. Es gibt im Laufe der Geschichte verschiedene Verdächtige, aber es handelt sich immer wieder um falsche Fährten. Die Ermittler stehen auch deshalb stark unter Druck, weil weitere junge Frauen vermisst werden und nicht klar ist, ob sie irgendwo gefangen gehalten und dann ebenfalls ermordet werden. Ein weiteres ausgehobenes Grab hat man immerhin schon gefunden.
Die Geschichte wird mit ständig wechselnden Perspektiven an verschiedenen Orten erzählt, wobei der Leser auch wegen der kaum überschaubaren Personenvielfalt etwas den Überblick verliert. Am besten gefällt mir dabei die Figur der dänischen Archäologin Fria Svensson, die zeitweise mit dem deutschen Kommissar Ohlsen zusammenarbeitet. Erst eine Zeugenaussage von einem Schrottsammler, der ein Auto im Wald fotografiert hat und das von einer Kriminalpsychologin erstellte Täterprofil bringt die Ermittlungen schließlich voran. Besonders spannend fand ich diesen Krimi nicht. Die Geschichte ist etwas wirr und wirkt sehr konstruiert und realitätsfern. Warum ist der Täter/ die Täterin solche Risiken eingegangen? Besonders überzeugend wirkt auch sein/ ihr Motiv nicht.
Mich hat der Ostsee-Krimi, in dem die Ostsee weiter keine Rolle spielt, enttäuscht, und ich sehe keine Veranlassung, weitere Titel dieser Reihe zu lesen.
Die Geschichte wird mit ständig wechselnden Perspektiven an verschiedenen Orten erzählt, wobei der Leser auch wegen der kaum überschaubaren Personenvielfalt etwas den Überblick verliert. Am besten gefällt mir dabei die Figur der dänischen Archäologin Fria Svensson, die zeitweise mit dem deutschen Kommissar Ohlsen zusammenarbeitet. Erst eine Zeugenaussage von einem Schrottsammler, der ein Auto im Wald fotografiert hat und das von einer Kriminalpsychologin erstellte Täterprofil bringt die Ermittlungen schließlich voran. Besonders spannend fand ich diesen Krimi nicht. Die Geschichte ist etwas wirr und wirkt sehr konstruiert und realitätsfern. Warum ist der Täter/ die Täterin solche Risiken eingegangen? Besonders überzeugend wirkt auch sein/ ihr Motiv nicht.
Mich hat der Ostsee-Krimi, in dem die Ostsee weiter keine Rolle spielt, enttäuscht, und ich sehe keine Veranlassung, weitere Titel dieser Reihe zu lesen.
von buecherfan.wit - 2025-04-30 11:09:00
Seltsame Frauenmorde - 3 Sterne
In Karen Kliewes Ostsee-Krimi “Die Brandung – Leichenfischer“ wird im deutsch-dänischen Grenzgebiet eine Frauenleiche gefunden, kurze Zeit später eine zweite. Beide Frauen wurden nach einem uralten Wikinger-Ritual mit nachgemachten Grabbeigaben bestattet. Die Gräber liegen in öffentlich zugänglichem Gebiet. Dennoch gibt es keine Zeugen für die aufwändigen Grabungsarbeiten. Die deutschen und dänischen Ermittler arbeiten zusammen, finden aber lange keine brauchbare Spur. Es gibt im Laufe der Geschichte verschiedene Verdächtige, aber es handelt sich immer wieder um falsche Fährten. Die Ermittler stehen auch deshalb stark unter Druck, weil weitere junge Frauen vermisst werden und nicht klar ist, ob sie irgendwo gefangen gehalten und dann ebenfalls ermordet werden. Ein weiteres ausgehobenes Grab hat man immerhin schon gefunden.
Die Geschichte wird mit ständig wechselnden Perspektiven an verschiedenen Orten erzählt, wobei der Leser auch wegen der kaum überschaubaren Personenvielfalt etwas den Überblick verliert. Am besten gefällt mir dabei die Figur der dänischen Archäologin Fria Svensson, die zeitweise mit dem deutschen Kommissar Ohlsen zusammenarbeitet. Erst eine Zeugenaussage von einem Schrottsammler, der ein Auto im Wald fotografiert hat und das von einer Kriminalpsychologin erstellte Täterprofil bringt die Ermittlungen schließlich voran. Besonders spannend fand ich diesen Krimi nicht. Die Geschichte ist etwas wirr und wirkt sehr konstruiert und realitätsfern. Warum ist der Täter/ die Täterin solche Risiken eingegangen? Besonders überzeugend wirkt auch sein/ ihr Motiv nicht.
Mich hat der Ostsee-Krimi, in dem die Ostsee weiter keine Rolle spielt, enttäuscht, und ich sehe keine Veranlassung, weitere Titel dieser Reihe zu lesen.
Die Geschichte wird mit ständig wechselnden Perspektiven an verschiedenen Orten erzählt, wobei der Leser auch wegen der kaum überschaubaren Personenvielfalt etwas den Überblick verliert. Am besten gefällt mir dabei die Figur der dänischen Archäologin Fria Svensson, die zeitweise mit dem deutschen Kommissar Ohlsen zusammenarbeitet. Erst eine Zeugenaussage von einem Schrottsammler, der ein Auto im Wald fotografiert hat und das von einer Kriminalpsychologin erstellte Täterprofil bringt die Ermittlungen schließlich voran. Besonders spannend fand ich diesen Krimi nicht. Die Geschichte ist etwas wirr und wirkt sehr konstruiert und realitätsfern. Warum ist der Täter/ die Täterin solche Risiken eingegangen? Besonders überzeugend wirkt auch sein/ ihr Motiv nicht.
Mich hat der Ostsee-Krimi, in dem die Ostsee weiter keine Rolle spielt, enttäuscht, und ich sehe keine Veranlassung, weitere Titel dieser Reihe zu lesen.
von cosmea - 2025-04-30 10:54:00
Fria ermittelt wieder - 4 Sterne
"Die Brandung - Leichenfischer" von Karen Kliewe ist der zweite Teil der Reihe um die dänische Archäologin Fria Svensson und den flensburger Kommissar Ohlsen. Worum geht es in diesem Fall?
Im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark findet Fria Svensson bei Ausgrabungen durch Zufall eine Leiche. Eine Frau, kunstvoll bestattet, ähnlich einem Wikingergrab. Sogar Grabbeigaben wurden mit ins Grab gelegt. Die dänische Polizei ermittelt, Frias Brüder sind als die zuständigen Polizisten involviert.
Einen ähnlich gelagerten Fall gibt es auch in Deutschland, so dass die Ermittlungen jetzt gemeinsam laufen. Handelt es sich wirklich um einen Serienkiller? Was ist sein Motiv und vor allem, wird er wieder zuschlagen?
Der erste Teil der Reihe "Die Brandung - Moorengel" hatte mir gut gefallen, die Fortsetzung ist gut, kommt aber an Teil eins nicht heran. Zwar lernt man die Protagonisten besser kennen, anfangs fand ich die Story auch noch spannend. Zu verfolgen, wie die Ermittlungen voranschreiten, Fria immer mitten drin. Doch insgesamt ist die Geschichte zu konstruiert, teils verwirrend und weist auch Längen auf. 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
Im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark findet Fria Svensson bei Ausgrabungen durch Zufall eine Leiche. Eine Frau, kunstvoll bestattet, ähnlich einem Wikingergrab. Sogar Grabbeigaben wurden mit ins Grab gelegt. Die dänische Polizei ermittelt, Frias Brüder sind als die zuständigen Polizisten involviert.
Einen ähnlich gelagerten Fall gibt es auch in Deutschland, so dass die Ermittlungen jetzt gemeinsam laufen. Handelt es sich wirklich um einen Serienkiller? Was ist sein Motiv und vor allem, wird er wieder zuschlagen?
Der erste Teil der Reihe "Die Brandung - Moorengel" hatte mir gut gefallen, die Fortsetzung ist gut, kommt aber an Teil eins nicht heran. Zwar lernt man die Protagonisten besser kennen, anfangs fand ich die Story auch noch spannend. Zu verfolgen, wie die Ermittlungen voranschreiten, Fria immer mitten drin. Doch insgesamt ist die Geschichte zu konstruiert, teils verwirrend und weist auch Längen auf. 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
von readpassion9 - 2025-04-26 09:12:00
Spannend bis zum Schluss - 5 Sterne
Es werden zwei tote junge Frauen gefunden, die nach einem gleichen Wikinger-Ritual begraben wurden, einmal auf deutscher und dann auf dänischer Seite. Kommissar Ohlsen und seine dänische Kollegen ermitteln zusammen mit der Archäologin Fria Svensson. Können Sie einen weiteren Mord verhindern?
Dieser Ostsee-Krimi ist der zweite Fall um das Ermittler-Duo Ohlsen und Svensson. Das erste Buch habe ich nicht gelesen, dieses ist auch meiner Meinung nach kein Muss damit man den 2. Band verstehen kann. Mir hat dieser Krimi richtig gut gefallen. Es war von Anfang an spannend, es wurde nie langweilig und bis zum Schluss blieb es offen, wer der Täter ist und ob ein weiterer Mord verhindert werden kann. Am Anfang war es ein bisschen verwirrend, dass es relativ viele Personen gibt, aber es wurde dann klarer wie sie zusammenhängen. Die beiden Hauptpersonen, Ohlsen und Fria kamen bei mir als Leser sympathisch an, trotz ihrer kleinen Macken. Die Schreibweise ist flüssig, so dass man auch gut beim Lesen vorankommt. Ich freue mich jetzt schon auf den 3. Fall, da bin ich auch gespannt wie es mit Frias Mitbewohner Marten und seinem Freund weitergeht.
Auch das Cover des Buches finde ich sehr schön und spricht mich an.
Fazit: Ein spannender und empfehlenswerter Krimi.
Dieser Ostsee-Krimi ist der zweite Fall um das Ermittler-Duo Ohlsen und Svensson. Das erste Buch habe ich nicht gelesen, dieses ist auch meiner Meinung nach kein Muss damit man den 2. Band verstehen kann. Mir hat dieser Krimi richtig gut gefallen. Es war von Anfang an spannend, es wurde nie langweilig und bis zum Schluss blieb es offen, wer der Täter ist und ob ein weiterer Mord verhindert werden kann. Am Anfang war es ein bisschen verwirrend, dass es relativ viele Personen gibt, aber es wurde dann klarer wie sie zusammenhängen. Die beiden Hauptpersonen, Ohlsen und Fria kamen bei mir als Leser sympathisch an, trotz ihrer kleinen Macken. Die Schreibweise ist flüssig, so dass man auch gut beim Lesen vorankommt. Ich freue mich jetzt schon auf den 3. Fall, da bin ich auch gespannt wie es mit Frias Mitbewohner Marten und seinem Freund weitergeht.
Auch das Cover des Buches finde ich sehr schön und spricht mich an.
Fazit: Ein spannender und empfehlenswerter Krimi.
von Bücherwurm78 - 2025-03-01 11:04:00
Nicht ganz überzeugend - 3 Sterne
In der Flensburger Förde werden auf dänischem und auf deutschem Gebiet die Leichen zweier Frauen gefunden, die offenbar nach einem alten Wikinger-Ritual und mit Grabbeigaben begraben wurden. Sowohl die dänische als auch die deutsche Polizei stehen vor einem Rätsel. Zudem werden im Moment junge Frauen vermisst. Muss die Polizei von einem Serientäter ausgehen? Die ehemalige Polizistin Fria Svensson, die jetzt als Archäologin und Museumsleiterin arbeitet, kann es nicht lassen und mischt sich in die Fälle ein. Auf dänischer Seite ist das auch nicht so schwierig für sie, da ihre Brüder und ihr Ex-Freund die lokalen Ermittlungen leiten. Auf der deutschen Seite ermittelt der wortkarge Kommissar Ohlsen, dem Fria auch schon im letzten Fall begegnet ist.
Der Fall entwickelt sich spannend und die mysteriösen Wikingerrituale bilden einen rätselhaften und interessanten Hintergrund. Die Hauptfiguren Fria und Ohlsen, die kaum gegensätzlicher sein könnten, und die Schilderung ihres Privatlebens, tragen zum Unterhaltungswert bei. Allerdings gibt es auch viele Nebenfiguren und Perspektivwechsel, was der Spannung etwas abträglich ist.
Die Auflösung des Falls und die Motive des Täters wirken auf mich etwas konstruiert und nicht ganz überzeugend.
von Amena25 - 2025-02-24 20:03:00
Ostsee-Krimi mit Thrillerelementen - 4 Sterne
Die Covergestaltung passt gut zum Schauplatz, der winterlichen Ostsee. Auch der Wiedererkennungswert ist gegeben, was die Zugehörigkeit zu einer Reihe angeht. Es handelt sich nämlich um den zweiten Band, den ersten habe ich nicht gelesen, was für den aktuellen Fall keine Rolle spielt, aber bei einigen Personen hatte ich so dann das Gefühl, sie nicht so richtig zu kennen, ohne die bisherige Vorgeschichte.
Schauplatz ist die Ostsee im deutsch-dänischen Grenzgebiet, am Rande einer Ausgrabung von Archäologin und Ex-Polizistin Fria Svensson wird zunächst eine Frauenleiche gefunden, später eine weitere. Sie haben gemeinsam, dass sie anscheinend nach einem alten Wikingerritual bestattet wurden. Zudem werden aktuell weitere junge Frauen vermisst. Kommissar Ohlsen aus Flensburg zögert aber erst einmal, mit Fria zusammenzuarbeiten.
Abgesehen davon, dass ich die Vorgeschichte der verschiedenen Charaktere miteinander doch gerne gekannt hätte, haben mich die vielen Perspektivwechsel anfangs etwas überfordert. Diese erinnern teils auch mehr an einen Thriller als an einen Krimi, das muss man mögen. Grundsätzlich blieb der Fall aber lange spannend und die Autorin schreibt sehr anschaulich, sodass man sich gut an die verschiedenen Schauplätze versetzen kann. Die Protagonist:innen haben alle ihre Ecken und Kanten und sind somit nicht zu beliebig.
Schauplatz ist die Ostsee im deutsch-dänischen Grenzgebiet, am Rande einer Ausgrabung von Archäologin und Ex-Polizistin Fria Svensson wird zunächst eine Frauenleiche gefunden, später eine weitere. Sie haben gemeinsam, dass sie anscheinend nach einem alten Wikingerritual bestattet wurden. Zudem werden aktuell weitere junge Frauen vermisst. Kommissar Ohlsen aus Flensburg zögert aber erst einmal, mit Fria zusammenzuarbeiten.
Abgesehen davon, dass ich die Vorgeschichte der verschiedenen Charaktere miteinander doch gerne gekannt hätte, haben mich die vielen Perspektivwechsel anfangs etwas überfordert. Diese erinnern teils auch mehr an einen Thriller als an einen Krimi, das muss man mögen. Grundsätzlich blieb der Fall aber lange spannend und die Autorin schreibt sehr anschaulich, sodass man sich gut an die verschiedenen Schauplätze versetzen kann. Die Protagonist:innen haben alle ihre Ecken und Kanten und sind somit nicht zu beliebig.
von Island - 2025-02-16 23:54:00
Ostsee-Krimi - 4 Sterne
Im Grenzbereich Dänemark/Deutschland wird jeweils eine Frauenleiche gefunden. Die dänische Polizei, unterstützt von der Archäologin und Ex-Polizistin Fria Svensson, sowie Kommissar Ohlsen aus Flensburg arbeiten wieder einmal zusammen. Da weitere Frauen vermisst werden, ist höchste Eile geboten. Doch Ohlsen zögert noch, Frias Hilfe in Anspruch zu nehmen, doch sie war es, die Wikinger-Rituale bei der Bestattung der beiden Frauen erkennen konnte. Ohlsen hatte jedoch einen weiteren Wissenschaftler beauftragt, der Frias Erkenntnisse nicht teilt. Fria kennt die Polizeiarbeit, sind doch ihre Brüder und auch ihr Vater bei der Polizei in Dänemark tätig.
Leichenfischer ist der zweite Teil der Brandung-Trilogie, man muss aber nicht unbedingt den ersten Teil gelesen haben, aber vorteilhaft wäre es schon. Karen Kliewe erzählt aus verschiedenen Perspektiven, zum Teil in sehr kurzen Abschnitten, sodass dies den Lesefluss etwas störte. Die Ortsbeschreibungen waren sehr detailliert, die Ermittlungsarbeit der Polizei glaubhaft dargestellt. Das Ende war stimmig, aber überraschend.
Leichenfischer ist der zweite Teil der Brandung-Trilogie, man muss aber nicht unbedingt den ersten Teil gelesen haben, aber vorteilhaft wäre es schon. Karen Kliewe erzählt aus verschiedenen Perspektiven, zum Teil in sehr kurzen Abschnitten, sodass dies den Lesefluss etwas störte. Die Ortsbeschreibungen waren sehr detailliert, die Ermittlungsarbeit der Polizei glaubhaft dargestellt. Das Ende war stimmig, aber überraschend.
von froschman - 2025-02-08 22:09:00
Zwei tote junge Frauen halten Polizei und Leser*innen in Atem - 5 Sterne
Am Anfang musste ich mich, vor allem, weil ich den Vorgänger Krimi nicht gelesen habe, ein wenig an die vielen Menschen gewöhnen. Ich kann aber sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Da ist die Archäologin Fria, die bei einer Ausgrabung auf das Grab einer jungen Frau stößt. Sie war früher Polizistin und ihre Brüder sind es in Dänemark immer noch. So kann sie nicht anders, sei muss ermitteln. Zusammen mit Ohlsen, dem Kommissar aus Flensburg, bei dem ein ähnliches Grab gefunden wurde, ist sie im deutsch-dänischen Grenzgebiet unterwegs.
Schnell ist klar, dass es sich um denselben Mörder handelt und dass er die Frauen nicht sofort nach ihrem Verschwinden tötet. So gibt es Kapitel, die mit Julia überschreiben sind, die junge Frau wird in einem Raum gefangen gehalten. Ein anderer Erzählstrang berichtet von Nettie, die mit ihrer Tochter ein eigenartiges Leben führt. Da diese Frauen selbst berichten, könnte ich deren Gefühle und Ängste sehr gut nachempfinden.
Fria, die sehr gut beobachten kann und daraus messerscharfe Schlüsse zieht, hat eine Theorie, die Art des Grabes betreffend, die allerdings ein anderer Fachmann nicht teilt. Als dann noch die Leiche eines jungen Mannes auftaucht, stellt sich die Frage, ob er was mit dem Tod der Frauen zu tun hat.
Trotz seiner fast vierhundert Seiten, bleibt der Krimi bis zu seinem überraschenden Ende spannend.
Wir lernen Frias dänische Familie und ihren Mitbewohner kennen und auch diese Episoden fand ich sehr interessant und gut beschrieben. Einige Male gab es Verweise auf den letzten Fall, was dem Verständnis keinen Abbruch tat, trotzdem werden ich das Buch in nächste Zeit lesen.
Menschliche Abgründe, ungewöhnliche Schicksale und eine sympathische Archäologin, die den Fall voranbringt. Spannung ohne reißerische Szenen, das macht eine gute Krimiautorin für mich aus.
Da ist die Archäologin Fria, die bei einer Ausgrabung auf das Grab einer jungen Frau stößt. Sie war früher Polizistin und ihre Brüder sind es in Dänemark immer noch. So kann sie nicht anders, sei muss ermitteln. Zusammen mit Ohlsen, dem Kommissar aus Flensburg, bei dem ein ähnliches Grab gefunden wurde, ist sie im deutsch-dänischen Grenzgebiet unterwegs.
Schnell ist klar, dass es sich um denselben Mörder handelt und dass er die Frauen nicht sofort nach ihrem Verschwinden tötet. So gibt es Kapitel, die mit Julia überschreiben sind, die junge Frau wird in einem Raum gefangen gehalten. Ein anderer Erzählstrang berichtet von Nettie, die mit ihrer Tochter ein eigenartiges Leben führt. Da diese Frauen selbst berichten, könnte ich deren Gefühle und Ängste sehr gut nachempfinden.
Fria, die sehr gut beobachten kann und daraus messerscharfe Schlüsse zieht, hat eine Theorie, die Art des Grabes betreffend, die allerdings ein anderer Fachmann nicht teilt. Als dann noch die Leiche eines jungen Mannes auftaucht, stellt sich die Frage, ob er was mit dem Tod der Frauen zu tun hat.
Trotz seiner fast vierhundert Seiten, bleibt der Krimi bis zu seinem überraschenden Ende spannend.
Wir lernen Frias dänische Familie und ihren Mitbewohner kennen und auch diese Episoden fand ich sehr interessant und gut beschrieben. Einige Male gab es Verweise auf den letzten Fall, was dem Verständnis keinen Abbruch tat, trotzdem werden ich das Buch in nächste Zeit lesen.
Menschliche Abgründe, ungewöhnliche Schicksale und eine sympathische Archäologin, die den Fall voranbringt. Spannung ohne reißerische Szenen, das macht eine gute Krimiautorin für mich aus.
von Daggy - 2025-02-02 17:35:00
Macht neugierig auf mehr - 5 Sterne
Leichenfischer ist bereits der zweite Fall für das deutsch-dänische Ermittlerduo Fria Svenson (Archäologin) und Hauptkommissar Ohlsen (Kripo Flensburg) unter dem Titel Die Brandung von Karen Kliewe.
Die Autorin kannte ich bisher nicht, aber dieser Ostsee-Krimi hat mich so begeistert, dass ich sowohl den ersten Teil nachlesen werde und mich schon auf den 3. Band freue, der im August erscheinen soll.
Das Cover mit der düsteren Strandatmosphäre hatte mich auf Anhieb neugierig gemacht und der Klappentext versprach Spannung.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und eindringlich. Durch die Sprünge in den Handlungen musste ich immer gut aufpassen, war aber auch vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Ich mag die Protagonisten, die spontane Art von Fria und ihre Polizistenfamilie, ebenso wie den brummeligen Ohlsen; ein wirklich interessantes Gespann.
Die Geschichte ist spannend bis zum Ende und macht Lust auf mehr von diesem Ermittlerteam!
Die Autorin kannte ich bisher nicht, aber dieser Ostsee-Krimi hat mich so begeistert, dass ich sowohl den ersten Teil nachlesen werde und mich schon auf den 3. Band freue, der im August erscheinen soll.
Das Cover mit der düsteren Strandatmosphäre hatte mich auf Anhieb neugierig gemacht und der Klappentext versprach Spannung.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und eindringlich. Durch die Sprünge in den Handlungen musste ich immer gut aufpassen, war aber auch vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Ich mag die Protagonisten, die spontane Art von Fria und ihre Polizistenfamilie, ebenso wie den brummeligen Ohlsen; ein wirklich interessantes Gespann.
Die Geschichte ist spannend bis zum Ende und macht Lust auf mehr von diesem Ermittlerteam!
von Anabellb - 2025-01-27 21:44:00


