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Rezensionen

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
Roman | Eine andere Liebesgeschichte | »Was für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin.« Christine Westermann

Autor: Anika Decker

Erschienen 2025 bei dtv Verlagsgesellschaft
ISBN 978-3-423-28434-9
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Unterhaltsam! - 4 Sterne

Ein unterhaltsames Buch, was neben einem erfrischenden Humor auch mit einer Menge ernster Themen aufwartet. Nina, die Protagonistin, ist für den Leser sofort sehr nahbar und es entstehen Bilder im Kopf. Hierbei hilft sicherlich auch die Ich-Perspektive, von der ich sonst oft kein großer Fan bin, sehr. In Ninas Leben, das Leben einer fast 50-jährigen geschiedenen Mutter von zwei erwachsenen Kindern, platzt auf einmal David, der alles gehörig auf den Kopf stellt. Der 30-jährige David platzt nicht nur in Ninas Leben, sondern auch in das ihrer Familie, wie dem Leser in einzelnen Kapiteln aus deren Perspektive auf schöne Art und Weise nahe gelegt wird. Ein sehr humorvolles Buch, welches trotzdem auch die Herausforderungen gut darstellt, welchen sich Nina gegenübersteht. Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die (meisten) Charaktere wirkten und wie nahbar sie dadurch für den Leser sind. Ein insgesamt lesenswertes Buch!
von woolbooksandcoffee - 2025-04-02 16:55:00

Für mich war das nichts - 2 Sterne

Die Protagonistin Nina steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag. Sie ist geschieden, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und lebt in einer Anderthalb-Zimmer-Wohnung. Ihr Resümee der vergangenen Zeit fällt nicht wirklich aufbauend aus und zusätzlich fühlt sie die lästigen Beschwerden der beginnenden Wechseljahre. Im krassen Gegensatz zur Lebensweise Ninas residiert der angeblich bankrotte Ex-Mann mit der jungen Influencerin und den gemeinsamen Zwillingstöchtern in einer repräsentativen Villa im Berliner Ortsteil Grunewald. Bei einem der für mich unverständlichen Besuche Ninas zu den Partys der jungen Frau trifft sie auf den zwanzig Jahre jüngeren David. Sie verliebt sich Knall auf Fall in ihn. Das bringt sie und ihr Leben vollkommen durcheinander. Doch das reicht nicht. Plötzlich hat jeder eine Meinung dazu...

Nachdem ich durch den etwas sarkastisch wirkenden Titel auf dieses Buch aufmerksam wurde und den Klappentext las, erwartete ich eine andere Lektüre. Ich erwartete eine Geschichte, die den großen Altersunterschied zwischen Nina und David feinfühlig thematisiert. Doch weit gefehlt! In den 27 Kapiteln spielen die Beiden nicht die Hauptrollen. Es kommen sehr viele Themen zur Sprache, die an für sich wichtig sind, aber leider alle nur angerissen und flüchtig behandelt werden. Als ich dann las, dass Anika Decker als Drehbuchautorin arbeitet, konnte ich diese Vielfalt einordnen. In einem Film als Schenkelklopfer und geräuschvolles Lachen aus der Konserve ist vieles besser vorstellbar. Humorig und amüsant ist der Grundtenor des Buches. Ich fand es an vielen Stellen nicht angebracht. Mir blieb das Lachen oft im Hals stecken. Die Rolle der Frau im 21. Jahrhundert sollte anders aussehen als hier dargestellt. Das Patriarchat blitzt aus jeder Ecke. Am schlimmsten fand ich das Vorgehen gegen den Machtmissbrauch in der Filmbranche. Sauer aufgestoßen sind mir auch die gelangweilten Schickimicki-Weiber. Gehen die doch auf Einladung der Frau vom Schönheitschirurgen mal alle gemeinsam auf die Schnelle zum Gesicht botoxen und zum Bauchfett wegschmelzen. („Für sie scheint diese Prozedur genauso zur Körperpflege zu gehören wie Zähneputzen.“ S. 190)

Wichtige Themen werden angeschnitten, aber mit keinem wird sich näher befasst. Es verläuft vieles im Bedeutungslosen. Ich bezeichne das alles nicht nur als Klischees. Es ist leider die Realität, die in Filmen als lustig verkauft wird.

Ich hätte auf mein Gefühl hören und das Buch trotz des verführerischen Titels links liegen lassen sollen!
von Hennie - 2025-04-01 15:17:00

Ich fand es toll - 4 Sterne

Nina, zweifache Mutter und geschieden, wied bald fünfzig. Ihr Zustand ist nicht so gut, sie neigt zu Zynismus und Aggression. Ihr Ex lebt inzwischen sein glamouröses Leben, sie ein ärmliches. Dann lernt sie einen Mann kennen, der wesentlich jünger ist und lernt mal wieder wie unterschiedlich doch die Meinungen sind.


Alleine schon der Titel hat mich total angesprochen, auch wenn die Protagonisten deutlich älter sind als das was ich normal lese.
Ich fand aber die Aussagen sehr interessant, den Schreibstil ganz leicht und gut zu lesen, die Geschichte mal was anderes, mir hat es aber schon gefallen. Ich mag das zynische, amüsante sehr gerne. Es war unterhaltsam, humorvoll und sorgt zum Nachdenken. Die Unterschiede zwischen Frau und Mann waren so humorvoll dargestellt, es hat mir schon sehr gefallen. Das Ende hat mir jetzt nicht ganz so gefallen, aber dennoch fand ich das Buch sehr unterhaltend und lesenswert.
von _ich.lese_ - 2025-03-09 19:13:00

Endlich nach Luft schnappen - 4 Sterne

"Wenn früher in meiner Gegenwart über die Wechseljahre gesprochen wurde, war mir nie klar, wie lebendig und hungrig man sich fühlt, wenn man offiziell schon abgeschrieben ist.
Warum hören die meisten Lebensträume eigentlich mit circa fünfunddreißig Jahren auf?
Ich hätte gerne einen Plan für die nächste Hälfte, irgendwas außer der Vorbereitung auf das Sterben."

Das fragt sich Nina mit fast fünfzig. Bei der Scheidung hat sie sich von ihrem begüterten Ehemann ordentlich über den Tisch ziehen lassen. Inzwischen hat dieser mit einer um Jahrzehnte jüngeren Influencerin eine neue Familie gegründet. Als Nina auf einem Gartenfest dem dreißigjährigen David begegnet, spürt sie zum ersten Mal seit langem wieder Anziehungskraft und Lebenslust. Die beiden landen gemeinsam im Bett und bald stellt sich die Frage ob da je mehr sein kann...

Anika Decker schafft das Kunststück, gleichzeitig leichtfüßig, tiefgründig und amüsant zu erzählen, auf wie vielfältige Weise Frauen noch immer anders behandelt werden als Männer. Die Geschichte bietet dabei, anders als vom Klappentext beworben, einiges mehr als die Age-Gap-Lovestory. Viel Raum nimmt zum Beispiel auch eine Me too-Problematik in der Filmfirma, in der Nina arbeitet ein, ebenso wie das Hausfrauendasein von Ninas Schwester Lena und weitere Familienthemen.

Wirklich aus dem Leben gegriffen waren für mich Ninas Kinder, die die Handlungen ihres Vaters ohne weiteres akzeptieren, Nina ob ihres Interesse an einem jüngeren Mann aber regelrecht beschämen und abkanzeln. Oft legt Anika Decker den Finger gekonnt in die Wunde, z. B. als Nina auf Tinder von einem einzigen gleichaltrigen Mann ein Like bekommt, trotz ihres guten Aussehens ein so seltenes Ereignis, das es von Nina und ihrer Freundin sogar bejubelt wird.

Mich hat es begeistert, dass hier zahlreiche Missstände angesprochen werden und das Lesen dann gleichzeitig noch so viel Spaß machte. Teilweise habe ich förmlich an den Seiten geklebt. Nur schade, dass das Ende dann doch so überzuckert und übertrieben daherkam, das es für mich nicht recht zur übrigen Story passen wollte.
von Sago - 2025-03-06 21:56:00

Launenhafte Geschichte - 4 Sterne

Nina ist Ende 40 und die Mutter von zwei erwachsenen Kindern und seit zwei Jahren von ihrem Ehemann Phil geschieden. Der sie durch eine jüngere Frau ersetzt und Zwillinge mit ihr hat.Der Ehevertrag hat sie mittellos zurückgelassen, so das sie froh war, einen schlecht bezahlten Job als Produktionsassistentin in einem Filmstudio zu bekommen.Auf einem Gartenfest bei Phils neuer Familie lernt Nina David kennen, der 20 Jahre jünger ist als sie. Nach einer gemeinsamen Nacht werden Zweifel in ihr wach.Nina bekommt Unterstützung von ihrer besten Freundin ihre Familie begegnet ihr mit Ablehnung. Ninas jüngere Schwester Lena hat wenig Verständnis, sieht sich jedoch mit eigenen Problemen in ihrer Ehe konfrontiert und bemüht sich verzweifelt darum, einer Clique von Momfluencern in ihrem Stadtviertel anzugehören.Nina hat sie nicht nur mit ihren Zweifeln und ihrer Familie zu kämpfen, den in ihrem Unternehmen gibt es einen großen MeToo Skandal, der sie alles andere als kalt lässt.
Beide müssen zudem damit zurechtkommen, dass ihre Hippie Mutter Karin nicht mehr so rüstig ist und zunehmend auf Hilfe angewiesen ist….

Die Autorin Anika Decker hat einen fließenden Schreibstil.Der Klappentext verspricht etwas anderes. Es hat vielversprechend und lustig begonnen-aber dann leider nicht mehr mich mitgerissen,ich gebe dem Buch 3 Sterne.
von Katzenmicha - 2025-03-06 12:07:00

Gemeinsam ist Frau stärker - 5 Sterne

Bei diesem Roman hat mich der ungewöhnliche und lange Titel direkt neugierig werden lassen. Protagonistin Nina ist fast 50 und seit einigen Jahren geschieden, ihr Ex-Mann ist mit einer wesentlich jüngeren Möchtegern-Influencerin zusammen und hat mit dieser nochmal Zwillinge bekommen, während sein Sohn und seine Tochter aus der Beziehung mit Nina bereits erwachsen sind. Auf dem Kindergeburtstag der Zwillinge lernt Nina dann den fast 20 Jahre jüngeren David kennen und beginnt eine Affäre mit ihm, was ihr Sohn und ihre Tochter weniger toll finden. In ihrem Leben warten aber auch noch einige andere Baustellen, wie ihre nicht ganz unkomplizierte Mutter, ihre spießige Schwester und ein vertuschter MeToo-Skandal in der Filmproduktionsfirma, für die sie arbeitet.

Ich hatte, aufgrund des Klappentextes, gar nicht so viele verschiedene Nebenhandlungen erwartet, fand alles aber sehr interessant und gelungen miteinander verknüpft. Besonders gefallen haben mir der humorvolle, aber nie zu plumpe, Schreibstil, der auch bei ernsthafteren Thematiken immer wieder durchkam und so manchen aktuellen Trend auf die Schippe nimmt und Ninas Umgang mit den Hürden, die ihr im Leben so begegnen. Manches davon war sicher nicht ganz gewöhnlich, aber doch immer trotzdem authentisch.
von Island - 2025-02-23 21:08:00

Wie eine deutsche Filmkomödie - 3 Sterne

Anika Deckers Roman erzählt die Geschichte von Nina, fast 50, geschieden, Mutter von zwei Kindern – und plötzlich in einer Affäre mit dem zwanzig Jahre jüngeren David. Während sie sich fragt, ob das wirklich eine gute Idee ist, kämpft sie in ihrem Job bei einem Medienkonzern mit einem MeToo-Skandal. Der Roman changiert geschickt zwischen humorvollen Alltagsbeobachtungen und ernsten Themen wie strukturellem Sexismus, Mutterschaft und Karriere. Besonders den Blick hinter die Kulissen der Medienbranche fand ich spannend, und die MeToo-Thematik wurde überzeugend eingeflochten. Dabei ist der Roman durchweg unterhaltsam geschrieben – blieb mir aber oft zu sehr an der Oberfläche.

Positiv hervorzuheben sind die scharf beobachteten Frauenfiguren: Ninas Freundschaft mit ihrer Kollegin und Verbündeten Zeynep ist authentisch und herzlich, gemeinsam wollen sie das Patriarchat in ihrem Konzern stürzen. Ninas Beziehung zu ihrer Mutter und ihrer Schwester Lena werden facettenreich und komplex geschildert. Andere Figuren bleiben dabei eher auf der Klischeeebene: Ninas Ex-Mann als skrupelloser Anwalt, seine neue Frau als Influencerin in Yogakleidung, Ninas Neuer David als verletzlicher Schönling und Besitzer einer Hipsterbar. Das ist zwar durchaus auch unterhaltsam, irgendwann war es mir aber zu viel.

Letztlich blieb mir vieles zu glatt. Mich hat die Story damit an typische deutsche Film-Komödien erinnert: unterhaltsam, wichtige Themen im Blick, aber am Ende dann doch eher oberflächlich. Insgesamt ein durchaus witziger und leichter Roman mit feministischen Untertönen, der mich gut unterhalten hat – aber nicht wirklich überrascht oder nachhaltig beeindruckt. Vielleicht ein gutes Einstiegsbuch für Männer? Ich habe den Roman tatsächlich auf Empfehlung von Männern gelesen!
von LeserinLu - 2025-02-17 20:12:00

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben - 5 Sterne

Ein Buch zum Lachen, trotzdem voll Ehrlich- und Ernsthaftigkeit. Eine Lovestory mit sozialkritischem Anliegen und eine unbedingte Leseempfehlung. Phil, mittelalter Mann, von Midlifecrisis geplagt, erfolgreich und gewieft was Scheidungsangelegenheiten angeht. Nina, Exfrau und der definitiv sympathischere Teil des ehemaligen Paares, erfrischend, witzig. Dann wäre da noch Lulu, Influencerin, Insta-Schönheit und Phils Neue, Ninas Schwester und Mutter … Und dann taucht da noch wer auf … ein jüngerer Mann, mit dem die Geschichte dann so richtig beginnt.
von Sandra Weigel - 2025-02-13 23:12:38

Witzig, charmant, entwaffnend, bissig, aber auch tiefgründig - 5 Sterne

Ein Buch zum Lachen, trotzdem voll Ehrlich- und Ernsthaftigkeit. Eine Lovestory mit sozialkritischem Anliegen und eine unbedingte Leseempfehlung.
Phil, mittelalter Mann, midlife-crisis geplagt, erfolgreich und gewieft was Scheidungsangelegenheiten angeht.
Nina, Exfrau und der definitiv sympatischere Teil des ehemaligen Paares, erfrischend, witzig.
Dann wäre da noch Lulu, Influencerin, Insta-Schönheit und Phils Neue, Ninas Schwester und Mutter …
Und dann taucht da noch wer auf … ein jüngerer Mann, mit dem die Geschichte dann so richtig beginnt.
von Aloisia Prenninger - 2025-02-06 16:36:21

Verliebt wie 16, aber knapp 50, in einen der 30 ist - 5 Sterne

Manchmal stolpert man über einen Buchtitel, der so charmant und witzig ist, dass man einfach zugreifen muss – so ging es mir bei Anika Deckers Roman Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben. Und was soll ich sagen? Es hat SEHR überzeugt.
Die Geschichte dreht sich um Nina, eine fast 50-jährige, geschiedene Mutter zweier erwachsener Kinder, die nach einer kräftezehrenden Scheidung in einer kleinen Wohnung lebt und einen unterbezahlten Job hat. Mitten in dieses Leben voller Herausforderungen platzt plötzlich David, fast 30, jung, charmant und irgendwie ganz anders. Was folgt, ist eine intensive, mitreißende Liebesgeschichte, die nicht nur Ninas Leben, sondern auch ihre gesamte Familie auf den Kopf stellt.
Die Ich-Perspektive von Nina hat mich sofort in ihre Welt hineingezogen. Es war, als würde ich einer guten Freundin lauschen, die mir ihr Herz ausschüttet – ehrlich, humorvoll und oft unglaublich berührend.
Die Kapitel aus den unterschiedlichen Perspektiven (u. a. ihrer Schwester Lena und ihrer Kinder) geben dem Roman eine Vielschichtigkeit in deren immer Nina aus der Ich-Perspektive erzählt, umrahmt von den anderen Stimmen. Man versteht nicht nur Ninas innere Kämpfe, sondern auch die Spannungen und Missverständnisse, die ihre Beziehungen prägen. Dabei wird die Komplexität von Familie und Liebe mit einem warmherzigen, manchmal scharfzüngigen Blick geschildert.
Nina ist eine starke Hauptfigur gepaart mit ihrer Verletzlichkeit, macht sie das so unglaublich menschlich. Ihre Unsicherheiten in der Beziehung mit einem jüngeren Mann, der Druck der gesellschaftlichen Erwartungen und die Herausforderungen, sich selbst treu zu bleiben, wurden toll erzählt. Gleichzeitig ist es großartig, dass sie den Mut hat, noch einmal ganz neu zu lieben – mit all der Intensität und dem Chaos, das dazugehört. Egal was die Konventionen sagen.
Der Schauplatz in der Filmbranche verleiht der Geschichte zusätzlichen Reiz. Decker, die selbst aus dieser Welt kommt, beschreibt die patriarchalen Strukturen und die oft toxische Dynamik so glaubwürdig, dass ich mich mitten in diesem Spannungsfeld wiedergefunden habe.
Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben ist ein Roman, der sich nicht scheut, große Themen wie Liebe, Verlust, Familienbande und Selbstfindung anzupacken – und das auf eine unverschämt unterhaltsame Weise. Ich habe gelacht und mitgefühlt. Besonders der Mix aus scharfem Humor, emotionaler Tiefe und authentischen Figuren macht das Buch zu einem echten Highlight.
Für mich ist es ein Buch, das zeigt, dass Glück und Liebe keine Altersgrenze kennen – und dass wir uns manchmal trauen müssen, das Leben einfach zu genießen. Absolute Leseempfehlung!
von nil_liest - 2025-01-21 17:10:00