Rezensionen
The Serpent and the Wolf
Epischer Romantic Fantasy Reihenauftakt: Fake Marriage meets Enemies to Lovers
Autor: Rebecca Robinson
Erschienen 2025 bei dtv Verlagsgesellschaft
ISBN 978-3-423-28477-6
Hat mir gut gefallen - 4 Sterne
Vaasa aus dem Reich Asteria wird gezwungen den Vormann von Ikruria zu heiraten. Doch sie will frei sein, bringt es aber nicht über sich Reid von Mireh in ihrer Hochzeitsnacht zu töten. Sie flieht, wird aber von ihrem Ehemann gefunden. Der macht ihr einen verlockenden Vorschlag, dem sie nicht widerstehen kann.
Die Chemie zwischen Vaasa und Reid hat mir super gefallen. Vaasa ist sehr rebellisch, aber merkt sehr schnell, dass sie sich in Ikruria wohlfühlt und die Bewohner ihr sehr am Herzen liegen. Ihr Ehemann Reid war mir sofort sympathisch. Obwohl er brüchtigt für seine Brutalität ist, ist sein Charakter einfach nur zum Dahinschmelzen.
Die Kombination von politischen, hinterhältigen Intrigen und gefährlicher Hexen-Magie wurde geschickt aufgebaut und stand mehr im Vordergrund, aber auch die Emotionen und die Slow-Burn-Romance kam nicht zu kurz.
Besonders gefallen hat mir Vaasas Entwicklung, gerade in Bezug auf ihren inneren Zwiespalt und die Akzeptanz ihrer dunklen Magie.
Beim Schreibstil hatte ich allerdings manchemal das Gefühl, dass manche Dialoge etwas gestelzt herunter gerattert wurden, da sehe ich für die Fortsetzung noch Luft nach oben. Auch das Setting mit der Beschreibung der Fantasy-Welten hätte gern noch präziser sein können.
Ich bin sehr gespannt, was die Dark Inheritance Trilogie noch alles für Überraschungen und Geheimnisse bereit hält und hoffe, dass ich nicht allzu lange auf Band zwei warten muss.
Die Chemie zwischen Vaasa und Reid hat mir super gefallen. Vaasa ist sehr rebellisch, aber merkt sehr schnell, dass sie sich in Ikruria wohlfühlt und die Bewohner ihr sehr am Herzen liegen. Ihr Ehemann Reid war mir sofort sympathisch. Obwohl er brüchtigt für seine Brutalität ist, ist sein Charakter einfach nur zum Dahinschmelzen.
Die Kombination von politischen, hinterhältigen Intrigen und gefährlicher Hexen-Magie wurde geschickt aufgebaut und stand mehr im Vordergrund, aber auch die Emotionen und die Slow-Burn-Romance kam nicht zu kurz.
Besonders gefallen hat mir Vaasas Entwicklung, gerade in Bezug auf ihren inneren Zwiespalt und die Akzeptanz ihrer dunklen Magie.
Beim Schreibstil hatte ich allerdings manchemal das Gefühl, dass manche Dialoge etwas gestelzt herunter gerattert wurden, da sehe ich für die Fortsetzung noch Luft nach oben. Auch das Setting mit der Beschreibung der Fantasy-Welten hätte gern noch präziser sein können.
Ich bin sehr gespannt, was die Dark Inheritance Trilogie noch alles für Überraschungen und Geheimnisse bereit hält und hoffe, dass ich nicht allzu lange auf Band zwei warten muss.
von gerlisch - 2025-06-12 22:02:00
Viel Potential, das leider nicht ganz ausgeschöpft worden ist - 3 Sterne
Man nehme einen gleichermaßen mystisch wie episch klingenden Buchtitel, einen traumhaft schönen Farbschnitt, einen verheißungsvollen Klappentext, der obendrein mit meinen Lieblingstropes aufwartet - Enemies-to-Lovers, Fake Dating und Arranged Marriage ... und schon bin ich hyped. Klar, dass ich Rebecca Robinsons Eyecatcher von einem Fantasy-Schmöker unbedingt lesen wollte!
Der Einstieg in die Handlung gestaltete sich trotz des unkomplizierten Schreibstils ein wenig holprig - ich wurde zunächst nicht so recht warm mit den Charakteren, fand mich dafür dann allerdings relativ bald in die Story hinein. Reid - so einfühlsam, interessant und charismatisch - bildete für mich DIE positive Überraschung. Zwar war mir auch Vaasa (deren Figur als willensstarke, intelligente, rebellische Frau angelegt ist) nicht per se unsympathisch und ich konnte ihren anfänglichen Unmut wahrlich nachvollziehen, dennoch blieb bis zuletzt eine gewisse Distanz zu ihr bestehen (und ich war kein Fan von ihrem wiederholt trotzigen Verhalten).
Der Magie-Aspekt kam mir ein wenig zu kurz; ich hätte mir mehr Details, mehr Intensität, überhaupt insgesamt mehr Tiefe erhofft. - Aber to be fair: Ich muss hinzufügen, dass ich den vorliegenden (immerhin Debüt-)roman diesbezüglich auch mit meinen großen Genre-Lieblingen (z.B. Julia Dippels "Cassardim") vergleiche.
Apropos Genre ... Was ich bei Fantasy-Werken generell immer ein wenig schade finde: oftmals sind sie zu überladen mit dem Thema Politik. Ich meine, ja - I get it ... beim klassischen Kampf von Gut gegen Böse, insbesondere in magischen Storywelten inklusive Königreichen & sonstigen Zusammenschlüssen spielen politische Verhandlungen und Strategien natürlich eine gewisse Rolle. Aber diesbezüglich gilt in meinen Augen schlichtweg: Weniger ist mehr. Dafür hätte ich lieber einen Fokus auf andere Details gehabt - oder gerne auch mehr Spice-Szenen, sofern eine Romanze Teil der Handlung ist. Selbiges gilt für "The Serpent and the Wolf", auch wenn hier der Romance-Aspekt immerhin gut zur Geltung kommt.
Trotz des für mich langsamen Starts (auf den gesamten Rahmen bezogen, meine ich, nicht die Annäherung von Vaasa & Reid) und kleiner Längen im Mittelteil nimmt die Handlung nach und nach an Fahrt auf und im letzten Drittel wird es deutlich spannender - inklusive Cliffhanger. Ob das Buch mich dermaßen catchen konnte, dass ich unbedingt den Folgeband lesen muss ... ? Ich bin zwiegespalten.
Mein Lieblingszitat erfolgt übrigens relativ früh in der Handlung: "Auch Kriegsherren waren Männer. Und Männer waren fast immer ihr eigener Untergang."
Fazit: Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet - vielleicht bin ich in puncto Fantasy auch einfach schwer verwöhnt. Fakt ist: 100%ig überzeugt bin ich nicht. Mehr Magie, weniger Politik hätte mir besser gefallen, daher spreche ich lediglich eine bedingte Leseempfehlung für eingefleischte Fantasy-Reader aus.
Der Einstieg in die Handlung gestaltete sich trotz des unkomplizierten Schreibstils ein wenig holprig - ich wurde zunächst nicht so recht warm mit den Charakteren, fand mich dafür dann allerdings relativ bald in die Story hinein. Reid - so einfühlsam, interessant und charismatisch - bildete für mich DIE positive Überraschung. Zwar war mir auch Vaasa (deren Figur als willensstarke, intelligente, rebellische Frau angelegt ist) nicht per se unsympathisch und ich konnte ihren anfänglichen Unmut wahrlich nachvollziehen, dennoch blieb bis zuletzt eine gewisse Distanz zu ihr bestehen (und ich war kein Fan von ihrem wiederholt trotzigen Verhalten).
Der Magie-Aspekt kam mir ein wenig zu kurz; ich hätte mir mehr Details, mehr Intensität, überhaupt insgesamt mehr Tiefe erhofft. - Aber to be fair: Ich muss hinzufügen, dass ich den vorliegenden (immerhin Debüt-)roman diesbezüglich auch mit meinen großen Genre-Lieblingen (z.B. Julia Dippels "Cassardim") vergleiche.
Apropos Genre ... Was ich bei Fantasy-Werken generell immer ein wenig schade finde: oftmals sind sie zu überladen mit dem Thema Politik. Ich meine, ja - I get it ... beim klassischen Kampf von Gut gegen Böse, insbesondere in magischen Storywelten inklusive Königreichen & sonstigen Zusammenschlüssen spielen politische Verhandlungen und Strategien natürlich eine gewisse Rolle. Aber diesbezüglich gilt in meinen Augen schlichtweg: Weniger ist mehr. Dafür hätte ich lieber einen Fokus auf andere Details gehabt - oder gerne auch mehr Spice-Szenen, sofern eine Romanze Teil der Handlung ist. Selbiges gilt für "The Serpent and the Wolf", auch wenn hier der Romance-Aspekt immerhin gut zur Geltung kommt.
Trotz des für mich langsamen Starts (auf den gesamten Rahmen bezogen, meine ich, nicht die Annäherung von Vaasa & Reid) und kleiner Längen im Mittelteil nimmt die Handlung nach und nach an Fahrt auf und im letzten Drittel wird es deutlich spannender - inklusive Cliffhanger. Ob das Buch mich dermaßen catchen konnte, dass ich unbedingt den Folgeband lesen muss ... ? Ich bin zwiegespalten.
Mein Lieblingszitat erfolgt übrigens relativ früh in der Handlung: "Auch Kriegsherren waren Männer. Und Männer waren fast immer ihr eigener Untergang."
Fazit: Ich hatte mir irgendwie mehr erwartet - vielleicht bin ich in puncto Fantasy auch einfach schwer verwöhnt. Fakt ist: 100%ig überzeugt bin ich nicht. Mehr Magie, weniger Politik hätte mir besser gefallen, daher spreche ich lediglich eine bedingte Leseempfehlung für eingefleischte Fantasy-Reader aus.
von Furbaby_Mom - 2025-05-24 17:08:00
Tötliche Magie, Hexenzirkel und verfeindete Königreiche - 5 Sterne
Vollkommen überraschend und unerwartet hat mich Rebecca Robinson mit ihrem Fantasy-Auftakt ‚The Serpent and the Wolf“ aus einer beginnenden Leseflaute gerissen. Mich hat die Geschichte mitgerissen und in den Bann gezogen – ganz großartige Romantasy!
Aus Sicht von Protagonistin Vaasa durfte ich faszinierende Königreiche und ein beeindruckendes Magiesystem kennen lernen. Vaasa ist eine starke, rebellische junge Frau, die mit einer großen Bürde lebt. Ich mochte ihren Charakter, vorallem ihren unterschiedlichen Kampfgeist, unglaublich gerne. Als Königstochter wird Vaasa von ihrem Bruder aus politischen Gründen an ein verfeindetes Königreich verkauft. Doch als sie ihren neuen Ehemann in der Hochzeitsnacht umbringen will, stellt sich dieser als überraschend charmant heraus. Reid bietet Vaasa einen Handel an. Wenn sie ihm hilft die bevorstehenden Wahlen zum Regenten zu gewinnen, hilft er ihr in Gegenzug dabei ihre unzähmbare, dunkle Magie zu kontrollieren.
Ich habe die Dynamik zwischen Vaasa und Reid geliebt. Reid ist einfach ein toller Charakter. Eine wandelnde Green Flag. Mein Herz hat er im Sturm erobert. Bei Vaasa hat es etwas gedauert, was aber auch nicht verwundert, da sie ja in die arrangierte Ehe gezwungen wurde. Die Lovestory ist im Übrigen Slow Burn, was ich total liebe. Fans von Spice kommen aber definitiv auch auf ihre Kosten.
Dazu muss sich Vaasa mit ihrem dunklen Erbe auseinander setzen. Vaasas Fähigkeit und das Magiesystem rund um die verschiedenen Hexenzirkel, hat mich neben den vielen politischen Intrigen und Geheimnissen, am meisten fasziniert.
Ich bin, nicht zuletzt aufgrund des flüssigen und unkomplizierten Schreibstils, durch die Seiten geflogen. Die Handlung hat mich mit ihren vielen Geheimnissen, Enthüllungen und Wendungen von Anfang bis Ende gefesselt und mitgerissen. Ich brauche jetzt ganz dringend Band 2! Ich muss wissen wie es weitergeht!
Fazit
Mit Enemies-to-Lovers, Fake Dating und Forced Proximity vereint „The Serpent and the Wolf“ einige meiner liebsten Tropes. Für mich ist das Buch ein richtiger Pageturner und ein Romantasy-Highlight!
Aus Sicht von Protagonistin Vaasa durfte ich faszinierende Königreiche und ein beeindruckendes Magiesystem kennen lernen. Vaasa ist eine starke, rebellische junge Frau, die mit einer großen Bürde lebt. Ich mochte ihren Charakter, vorallem ihren unterschiedlichen Kampfgeist, unglaublich gerne. Als Königstochter wird Vaasa von ihrem Bruder aus politischen Gründen an ein verfeindetes Königreich verkauft. Doch als sie ihren neuen Ehemann in der Hochzeitsnacht umbringen will, stellt sich dieser als überraschend charmant heraus. Reid bietet Vaasa einen Handel an. Wenn sie ihm hilft die bevorstehenden Wahlen zum Regenten zu gewinnen, hilft er ihr in Gegenzug dabei ihre unzähmbare, dunkle Magie zu kontrollieren.
Ich habe die Dynamik zwischen Vaasa und Reid geliebt. Reid ist einfach ein toller Charakter. Eine wandelnde Green Flag. Mein Herz hat er im Sturm erobert. Bei Vaasa hat es etwas gedauert, was aber auch nicht verwundert, da sie ja in die arrangierte Ehe gezwungen wurde. Die Lovestory ist im Übrigen Slow Burn, was ich total liebe. Fans von Spice kommen aber definitiv auch auf ihre Kosten.
Dazu muss sich Vaasa mit ihrem dunklen Erbe auseinander setzen. Vaasas Fähigkeit und das Magiesystem rund um die verschiedenen Hexenzirkel, hat mich neben den vielen politischen Intrigen und Geheimnissen, am meisten fasziniert.
Ich bin, nicht zuletzt aufgrund des flüssigen und unkomplizierten Schreibstils, durch die Seiten geflogen. Die Handlung hat mich mit ihren vielen Geheimnissen, Enthüllungen und Wendungen von Anfang bis Ende gefesselt und mitgerissen. Ich brauche jetzt ganz dringend Band 2! Ich muss wissen wie es weitergeht!
Fazit
Mit Enemies-to-Lovers, Fake Dating und Forced Proximity vereint „The Serpent and the Wolf“ einige meiner liebsten Tropes. Für mich ist das Buch ein richtiger Pageturner und ein Romantasy-Highlight!
von April1985 - 2025-05-20 14:00:00
Ein gelungener Auftakt - 5 Sterne
4,5 von 5
„The Serpent and the Wolf“ von Rebecca Robinson ist ein Buch, das mich positiv überrascht hat. Vom Weltenbau bis hin zu den Protagonisten harmoniert vieles sehr gut miteinander. Als Leser wird man in eine vielfältige Welt voller Magie, Intrigen aber auch Politik gezogen.
Es muss gesagt sein, dass ich mich beim Lesen der Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt habe. Für mich gab es keine Längen oder unnötige Platzhalterszenen. Alle Informationen, die man bekommen hat, wurden an irgendeinem Punkt in der Geschichte wichtig und dieses runde Bild, das sich ergeben hat – ohne Logiklücken – hat mir super gefallen. Ebenso der Weltenaufbau: Auch wenn ich meine Schwierigkeiten damit hatte, mich in Ikruria zurechtzufinden, so hat es doch ziemlich viel Freude bereitet, zu erfahren, was alle Länder voneinander unterscheidet.
Meine Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn auch etwas mit dem Schreibstil, und damit verbunden auch mit den ganzen neuen Namen und Protagonisten, denen man begegnet. Das hat sich aber auch alles recht schnell gelegt, denn die wichtigsten Namen erfährt man direkt zu Beginn und nach und nach bekommt man dann auch die der Nebenprotagonisten auf die Reihe.
Vasaa und Reid haben mir besonders gefallen. Sie stehen beide für sich selbst ein, geben nicht so schnell nach und sind super selbstbewusst. Dazu ist die Dynamik der zwei einfach klasse: Sie scheuen nicht vor einem Schlagabtausch zurück und es gab definitiv die ein oder andere Stelle, die mich zum Schmunzeln gebracht hat.
Doch neben dem Humorvollen gibt es natürlich auch noch die ernstere, dunklere Seite voller Intrigen und Magie, die in diesem Buch auch nicht zu kurz kommt. Besonders gegen Ende kommen so einige Sachen ans Licht, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Ich war ein wenig sprachlos, um es mal so zu sagen. Deshalb werde ich definitiv auch die Fortsetzung lesen!
Schlussendlich ist dieses Buch aber auch eine Empfehlung an alle, die sich in eine neue Magische Welt fallen lassen wollen und starke, wortgewandte Protagonisten lieben.
„The Serpent and the Wolf“ von Rebecca Robinson ist ein Buch, das mich positiv überrascht hat. Vom Weltenbau bis hin zu den Protagonisten harmoniert vieles sehr gut miteinander. Als Leser wird man in eine vielfältige Welt voller Magie, Intrigen aber auch Politik gezogen.
Es muss gesagt sein, dass ich mich beim Lesen der Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt habe. Für mich gab es keine Längen oder unnötige Platzhalterszenen. Alle Informationen, die man bekommen hat, wurden an irgendeinem Punkt in der Geschichte wichtig und dieses runde Bild, das sich ergeben hat – ohne Logiklücken – hat mir super gefallen. Ebenso der Weltenaufbau: Auch wenn ich meine Schwierigkeiten damit hatte, mich in Ikruria zurechtzufinden, so hat es doch ziemlich viel Freude bereitet, zu erfahren, was alle Länder voneinander unterscheidet.
Meine Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn auch etwas mit dem Schreibstil, und damit verbunden auch mit den ganzen neuen Namen und Protagonisten, denen man begegnet. Das hat sich aber auch alles recht schnell gelegt, denn die wichtigsten Namen erfährt man direkt zu Beginn und nach und nach bekommt man dann auch die der Nebenprotagonisten auf die Reihe.
Vasaa und Reid haben mir besonders gefallen. Sie stehen beide für sich selbst ein, geben nicht so schnell nach und sind super selbstbewusst. Dazu ist die Dynamik der zwei einfach klasse: Sie scheuen nicht vor einem Schlagabtausch zurück und es gab definitiv die ein oder andere Stelle, die mich zum Schmunzeln gebracht hat.
Doch neben dem Humorvollen gibt es natürlich auch noch die ernstere, dunklere Seite voller Intrigen und Magie, die in diesem Buch auch nicht zu kurz kommt. Besonders gegen Ende kommen so einige Sachen ans Licht, mit denen man nicht unbedingt rechnet. Ich war ein wenig sprachlos, um es mal so zu sagen. Deshalb werde ich definitiv auch die Fortsetzung lesen!
Schlussendlich ist dieses Buch aber auch eine Empfehlung an alle, die sich in eine neue Magische Welt fallen lassen wollen und starke, wortgewandte Protagonisten lieben.
von Jule - 2025-04-21 15:33:00
Toller Auftakt - 5 Sterne
Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen!
Vaasa ist eine starke, schlagfertige Protagonistin. Nach der erzwungenen Hochzeit will sie sich nicht einfach in ihr Schicksal fügen. Auf den Deal mit Reid – sie spielen aus politischen Motiven das glückliche Paar, dafür lernt sie ihre Magie zu kontrollieren – lässt sie sich nur ein, weil sie sich einen Vorteil davon erhofft.
Reid hingegen ist durchweg sympathisch. Er ist ein rücksichtsvoller Mann, der Vaasas Abwehr jederzeit akzeptiert, sie aber dennoch gern neckt. Er ist zudem ein bedachter Anführer.
Während Reid Vaasa von Beginn an toll findet, sieht sie ihn zunächst als Feind. Anfangs kann sie die gespielte Nähe zu Reid nur schwer ertragen, hinter verschlossenen Türen keift sie ihn kräftig an und meidet seine Nähe. Nur langsam baut sie Vertrauen auf und die zwei werden zu Verbündeten. Vaasas Gefühle entwickeln sich ganz allmählich, sodass die Liebesdramen über weite Strecken kein zentrales Thema des Buches sind, was ich sehr angenehm fand.
Stattdessen stehen Vaasas magische Ausbildung und die politischen Entwicklungen im Vordergrund. Die entworfene Welt mit den verschiedenen Reichen, die aufgrund teils unterschiedlicher Ressourcen voneinander abhängig sind, ist komplex und spannend, hätte an einigen Stellen aber gern etwas ausführlicher erklärt werden dürfen. Das gilt auch für das Magiesystem mit den verschiedenen Hexenzirkeln, die über unterschiedliche Kräfte verfügen, worüber ich gern noch mehr erfahren hätte.
Die Handlung ist voll von Lügen, Intrigen und Geheimnissen. Dabei sorgen unerwartete Verräter für spannende und dramatische Wendungen.
Während in manchen Situationen ein paar zu viele Details des Alltags geschildert werden, macht die Handlung an anderen Stellen kleine zeitliche Sprünge aus denen man etwas wenig erfährt. Insgesamt habe ich die abwechslungsreiche und spannende Geschichte aber inhaliert und mit den sympathischen Figuren mitgefiebert.
Nach dem Cliffhanger bin ich sehr neugierig auf die Fortsetzung.
Fazit
Eine tolle Fantasygeschichte mit Überraschungen und Wendungen, in der die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwar präsent ist, aber nicht im Mittelpunkt steht, sodass die spannenden politischen Intrigen und magischen Entwicklungen ausreichend Raum bekommen.
Vaasa ist eine starke, schlagfertige Protagonistin. Nach der erzwungenen Hochzeit will sie sich nicht einfach in ihr Schicksal fügen. Auf den Deal mit Reid – sie spielen aus politischen Motiven das glückliche Paar, dafür lernt sie ihre Magie zu kontrollieren – lässt sie sich nur ein, weil sie sich einen Vorteil davon erhofft.
Reid hingegen ist durchweg sympathisch. Er ist ein rücksichtsvoller Mann, der Vaasas Abwehr jederzeit akzeptiert, sie aber dennoch gern neckt. Er ist zudem ein bedachter Anführer.
Während Reid Vaasa von Beginn an toll findet, sieht sie ihn zunächst als Feind. Anfangs kann sie die gespielte Nähe zu Reid nur schwer ertragen, hinter verschlossenen Türen keift sie ihn kräftig an und meidet seine Nähe. Nur langsam baut sie Vertrauen auf und die zwei werden zu Verbündeten. Vaasas Gefühle entwickeln sich ganz allmählich, sodass die Liebesdramen über weite Strecken kein zentrales Thema des Buches sind, was ich sehr angenehm fand.
Stattdessen stehen Vaasas magische Ausbildung und die politischen Entwicklungen im Vordergrund. Die entworfene Welt mit den verschiedenen Reichen, die aufgrund teils unterschiedlicher Ressourcen voneinander abhängig sind, ist komplex und spannend, hätte an einigen Stellen aber gern etwas ausführlicher erklärt werden dürfen. Das gilt auch für das Magiesystem mit den verschiedenen Hexenzirkeln, die über unterschiedliche Kräfte verfügen, worüber ich gern noch mehr erfahren hätte.
Die Handlung ist voll von Lügen, Intrigen und Geheimnissen. Dabei sorgen unerwartete Verräter für spannende und dramatische Wendungen.
Während in manchen Situationen ein paar zu viele Details des Alltags geschildert werden, macht die Handlung an anderen Stellen kleine zeitliche Sprünge aus denen man etwas wenig erfährt. Insgesamt habe ich die abwechslungsreiche und spannende Geschichte aber inhaliert und mit den sympathischen Figuren mitgefiebert.
Nach dem Cliffhanger bin ich sehr neugierig auf die Fortsetzung.
Fazit
Eine tolle Fantasygeschichte mit Überraschungen und Wendungen, in der die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte zwar präsent ist, aber nicht im Mittelpunkt steht, sodass die spannenden politischen Intrigen und magischen Entwicklungen ausreichend Raum bekommen.
von Anja - 2025-04-04 20:21:00
Spannende Handlung und schöne Slow-Burn-Romantasy mit sympathischen Charakteren - 4 Sterne
Vaasa wird gegen ihren Willen verheiratet, doch sie flieht noch in der Hochzeitsnacht und begibt sich in die Stadt der Gelehrten. Dort will sie mehr über den zerstörerischen Fluch erfahren, an dem ihre Mutter gestorben ist, bevor Vaasa das gleiche Schicksal ereilt. Vormann Reid, ihrem Ehemann, entkommt sie aber nicht, denn er spürt sie schon bald auf und bietet ihr einen Handel an, der für beide Seiten von Vorteil sein könnte.
Als Königstochter war Vaasa in ihrem eigenen Land Asteria nur eine Marionette, fürchtete sich vor ihrem Fluch und vor den dunklen Seiten ihrer Familienmitglieder. Nun ist sie unfreiwillig in Ikruria gelandet, was andere Arten der Gefahren bedeutet, aber auch neue Freiheiten. Zwar hat sie auch jetzt nicht besonders viele Möglichkeiten, aber sie findet unerwartete Verbündete und hat die Chance zu zeigen, wie clever sie ist und dass es besser ist, sie auf der eigenen Seite zu haben.
Reid ist seit Vaasas Flucht fasziniert von seiner Ehefrau und hat Pläne mit ihr. Aus ihrer Perspektive ist er natürlich ein unberechenbarer Feind, dem sie nicht vertrauen kann, schließlich wurde sie zu dieser Ehe gezwungen und ist auch keine aufrichtigen Menschen gewöhnt. Reid braucht sie zwar für seine eigenen Ziele, aber er ist ehrlich und versucht schon, ihr entgegenzukommen. Ich fand es schön, dass es zum Ende hin auch ein paar Kapitel aus seiner Perspektive gab.
Die Magie hält sich eher in Grenzen, aber spielt trotzdem eine sehr große Rolle und hat mir auch gut gefallen. Auch mit der Liebesgeschichte bin ich sehr zufrieden, denn man kann Vaasas anfängliches Misstrauen sehr gut spüren und auch, wie sie sich langsam öffnet, während sie sich selbst entwickelt und ihre eigene Stärke entdeckt.
Da Reid zum Hauptmann von Ikruria gewählt werden möchte, geht es auch viel um seinen Wahlkampf und daher auch um Politik, die sich aber hauptsächlich in persönlichen Beziehungen zu mächtigen Männern zeigt und wie man sich dem Volk gegenüber verhält, dadurch ist es sowohl persönlich als auch spannend zu lesen.
Als Königstochter war Vaasa in ihrem eigenen Land Asteria nur eine Marionette, fürchtete sich vor ihrem Fluch und vor den dunklen Seiten ihrer Familienmitglieder. Nun ist sie unfreiwillig in Ikruria gelandet, was andere Arten der Gefahren bedeutet, aber auch neue Freiheiten. Zwar hat sie auch jetzt nicht besonders viele Möglichkeiten, aber sie findet unerwartete Verbündete und hat die Chance zu zeigen, wie clever sie ist und dass es besser ist, sie auf der eigenen Seite zu haben.
Reid ist seit Vaasas Flucht fasziniert von seiner Ehefrau und hat Pläne mit ihr. Aus ihrer Perspektive ist er natürlich ein unberechenbarer Feind, dem sie nicht vertrauen kann, schließlich wurde sie zu dieser Ehe gezwungen und ist auch keine aufrichtigen Menschen gewöhnt. Reid braucht sie zwar für seine eigenen Ziele, aber er ist ehrlich und versucht schon, ihr entgegenzukommen. Ich fand es schön, dass es zum Ende hin auch ein paar Kapitel aus seiner Perspektive gab.
Die Magie hält sich eher in Grenzen, aber spielt trotzdem eine sehr große Rolle und hat mir auch gut gefallen. Auch mit der Liebesgeschichte bin ich sehr zufrieden, denn man kann Vaasas anfängliches Misstrauen sehr gut spüren und auch, wie sie sich langsam öffnet, während sie sich selbst entwickelt und ihre eigene Stärke entdeckt.
Da Reid zum Hauptmann von Ikruria gewählt werden möchte, geht es auch viel um seinen Wahlkampf und daher auch um Politik, die sich aber hauptsächlich in persönlichen Beziehungen zu mächtigen Männern zeigt und wie man sich dem Volk gegenüber verhält, dadurch ist es sowohl persönlich als auch spannend zu lesen.
von Meli - 2025-03-21 17:35:00
Nicht wirklich viel Romantasy aber dafür eine spannende Fantasy - 5 Sterne
Der Klappentext und der Vermarktung nach wirkt dieses Buch wie eine große Romantasy-Geschichte mit viel Liebe usw. Das ist es aber nicht. Der Slow Burn ist da aber die Romance-Aspekt wird oft in den Hintergrund geschoben da in diesem Buch die Magie und politische Intrigen im Vordergrund stehen.
Also großer Romantasy Fan hat mir das aber sehr gut gefallen.
Nach einer Weile findet man sich in dieser Politiklandschaft gut zurecht und auch die Magie ist einfach mega interessant. Vor allem weil im Laufe des Buches immer mehr Geheimnisse über Vaasas Kraft enthüllt werden.
Vaasas und Reids Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Anfangs wirken beide sehr unterschiedlich und SEHR stur aber im Laufe des Buches haben die beiden doch mehr gemein als anfangs angenommen.
Der Schreibstil ist okeee, ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag aber einige Stellen wirkten zu "modern" (wenn etwas als krass beschrieben wird).
Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen, vielleicht sogar auf Englisch um noch schneller zu wissen wie es weiter geht.
Also großer Romantasy Fan hat mir das aber sehr gut gefallen.
Nach einer Weile findet man sich in dieser Politiklandschaft gut zurecht und auch die Magie ist einfach mega interessant. Vor allem weil im Laufe des Buches immer mehr Geheimnisse über Vaasas Kraft enthüllt werden.
Vaasas und Reids Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Anfangs wirken beide sehr unterschiedlich und SEHR stur aber im Laufe des Buches haben die beiden doch mehr gemein als anfangs angenommen.
Der Schreibstil ist okeee, ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag aber einige Stellen wirkten zu "modern" (wenn etwas als krass beschrieben wird).
Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen, vielleicht sogar auf Englisch um noch schneller zu wissen wie es weiter geht.
von sello - 2025-03-21 11:07:00
Zwiegespalten - 3 Sterne
Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück.
Ich wollte es unbedingt mögen und es klang auch super. Die Leseprobe hatte mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich leider nicht so wirklich abholen.
Der Schreibstil war sehr einfach und ließ sich leicht lesen. Dennoch bin ich irgendwie nicht so richtig in die Geschichte reingekommen und hatte an einigen Stelle richtig Mühe, dabeizubleiben.
Die Charaktere waren ebenfalls nicht so ganz überzeugend. Vor allem Vaasa fand ich ziemlich anstrengend und unsympathisch. Ihre Entwicklung hat mich nicht wirklich mitreißen können. Außerdem fand ich viele der Namen sehr kompliziert und habe die Thematik mit den Vormännern immer wieder durcheinandergebracht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Handlung an sich. Es hat mich vor allem positiv überrascht, dass es keine reine Liebesgeschichte war, sondern sehr viel Fantasy und Intrigen und Machtkämpfe. Das war eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die sonst so aktuell auf dem Markt sind.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so richtig abholen.
Ich wollte es unbedingt mögen und es klang auch super. Die Leseprobe hatte mir ebenfalls sehr gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich leider nicht so wirklich abholen.
Der Schreibstil war sehr einfach und ließ sich leicht lesen. Dennoch bin ich irgendwie nicht so richtig in die Geschichte reingekommen und hatte an einigen Stelle richtig Mühe, dabeizubleiben.
Die Charaktere waren ebenfalls nicht so ganz überzeugend. Vor allem Vaasa fand ich ziemlich anstrengend und unsympathisch. Ihre Entwicklung hat mich nicht wirklich mitreißen können. Außerdem fand ich viele der Namen sehr kompliziert und habe die Thematik mit den Vormännern immer wieder durcheinandergebracht.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Handlung an sich. Es hat mich vor allem positiv überrascht, dass es keine reine Liebesgeschichte war, sondern sehr viel Fantasy und Intrigen und Machtkämpfe. Das war eine willkommene Abwechslung zu den Büchern, die sonst so aktuell auf dem Markt sind.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht so richtig abholen.
von Linelovesreading - 2025-03-19 18:57:00
Guter Anfang - 4 Sterne
The serpent and the wolf ist der erste Band einer Trilogie der Autorin Rebecca Robinson.
Vaasa wird an den Herrscher eines verfeindeten Reiches verschachert und das gefällt ihr gar nicht. Doch Reid bietet ihr einen Handel an den sie nicht ausschlagen kann und so kommen sich beide unweigerlich näher.
Die Geschichte beginnt unmittelbar in der Hochzeitsnacht von Vaasa und Reid und Vaasa erweist sich da noch als sehr feindselig gegenüber Reid. Doch dies soll sich in Zukunft ändern, da beide ihre Ziele nur miteinander erreichen können.
Die Erzählweise ist lebendig und Vassas Gedankenwelt rund um die Ereignisse ergeben einen guten Einblick in ihre Motive. Die Charaktere hätten gerne mehr Tiefgang haben können, aber das wesentliche wurde auch so erfasst. Es gibt einige Längen im Mittelteil des Buches, da hätten die Ereignisse gerne straffer erzählt werden können. Zum Ende hin nimmt das Buch noch mal Fahrt auf und endet mit einen heftigen Cliffhanger.
Die Geschichte selber finde ich von Thema her interessant, da sich Vaasa in einer Welt bewegen muss die viele Lügen und Fallstricke aufweist und die ihr viele Grenzen aufzeigt die sie gerne überwinden möchte.
Reid als Charakter ist ein Sympathieträger und man wünscht ihm das sich seine Wünsche erfüllen werden. Was sich aber zum Ende des Buches noch nicht abzeichnet, aber da es laut Verlag eine Trilogie ist kann sich ja noch einiges ereignen.
Vaasa wird an den Herrscher eines verfeindeten Reiches verschachert und das gefällt ihr gar nicht. Doch Reid bietet ihr einen Handel an den sie nicht ausschlagen kann und so kommen sich beide unweigerlich näher.
Die Geschichte beginnt unmittelbar in der Hochzeitsnacht von Vaasa und Reid und Vaasa erweist sich da noch als sehr feindselig gegenüber Reid. Doch dies soll sich in Zukunft ändern, da beide ihre Ziele nur miteinander erreichen können.
Die Erzählweise ist lebendig und Vassas Gedankenwelt rund um die Ereignisse ergeben einen guten Einblick in ihre Motive. Die Charaktere hätten gerne mehr Tiefgang haben können, aber das wesentliche wurde auch so erfasst. Es gibt einige Längen im Mittelteil des Buches, da hätten die Ereignisse gerne straffer erzählt werden können. Zum Ende hin nimmt das Buch noch mal Fahrt auf und endet mit einen heftigen Cliffhanger.
Die Geschichte selber finde ich von Thema her interessant, da sich Vaasa in einer Welt bewegen muss die viele Lügen und Fallstricke aufweist und die ihr viele Grenzen aufzeigt die sie gerne überwinden möchte.
Reid als Charakter ist ein Sympathieträger und man wünscht ihm das sich seine Wünsche erfüllen werden. Was sich aber zum Ende des Buches noch nicht abzeichnet, aber da es laut Verlag eine Trilogie ist kann sich ja noch einiges ereignen.
von manu63 - 2025-03-18 16:26:00
Mega...aber das Ende? Holy Moly... - 4 Sterne
Ein wirklich sehr gutes Buch!
Die Protagonistin, die in sehr brutalen, kalten und machtgierigen Verhältnissen aufgewachsen ist und ihr Leben lang Spielball von Mächtigeren war, lernt, sich selbst zu akzeptieren und lernt, für mehr zu kämpfen als nur zu überleben.
Die Charakterentwicklung ist hier eins der großen Hauptthemen. Die Entwicklung von Jemandem, der sich sein Leben lang hinter einer Maske voll spöttischer abfälliger Bemerkungen versteckt hat. Sie hat immer versucht, alle von sich zu stoßen, weil alle die sie geliebt hatte, ihr genommen wurden.
Es wird zwar als Romantasy beschrieben, aber ich finde es ihr mehr von ihrer persönliche Entwicklung und den politischen Machtspielen geprägt, als von der Liebe zwischen den beiden. Eine gewisse Spannung ist da zwar zwischendurch immer wieder da und anhand des einleitenden Kapitels kann man sich ja denken, in welche Richtung das Ganze geht, aber erst gegen Ende entwickelt sich hier etwas, was über Vertrauen und gegenseitigen Respekt hinausgeht.
Aber nun das wichtigste... Was bitte ist da am Ende passiert??
Ich habe noch nie ein derartig überladenes Ende erlebt. Ein Ende, dass so voll ist mit Ereignissen, Geständnissen, Kämpfen und unerwarteten Wendungen.
Holy Moly. Ich brauche den 2. Teil und jedem, der nicht absolut hart im nehmen ist, empfehle ich, das Buch erst zu lesen, wenn der 2. Teil zumindest angekündigt ist, denn ich bin immer noch fassungslos und werde jetzt leider eine ganze Weile in diesem Zustand bleiben, während ich auf Band 2 warte...
Die Protagonistin, die in sehr brutalen, kalten und machtgierigen Verhältnissen aufgewachsen ist und ihr Leben lang Spielball von Mächtigeren war, lernt, sich selbst zu akzeptieren und lernt, für mehr zu kämpfen als nur zu überleben.
Die Charakterentwicklung ist hier eins der großen Hauptthemen. Die Entwicklung von Jemandem, der sich sein Leben lang hinter einer Maske voll spöttischer abfälliger Bemerkungen versteckt hat. Sie hat immer versucht, alle von sich zu stoßen, weil alle die sie geliebt hatte, ihr genommen wurden.
Es wird zwar als Romantasy beschrieben, aber ich finde es ihr mehr von ihrer persönliche Entwicklung und den politischen Machtspielen geprägt, als von der Liebe zwischen den beiden. Eine gewisse Spannung ist da zwar zwischendurch immer wieder da und anhand des einleitenden Kapitels kann man sich ja denken, in welche Richtung das Ganze geht, aber erst gegen Ende entwickelt sich hier etwas, was über Vertrauen und gegenseitigen Respekt hinausgeht.
Aber nun das wichtigste... Was bitte ist da am Ende passiert??
Ich habe noch nie ein derartig überladenes Ende erlebt. Ein Ende, dass so voll ist mit Ereignissen, Geständnissen, Kämpfen und unerwarteten Wendungen.
Holy Moly. Ich brauche den 2. Teil und jedem, der nicht absolut hart im nehmen ist, empfehle ich, das Buch erst zu lesen, wenn der 2. Teil zumindest angekündigt ist, denn ich bin immer noch fassungslos und werde jetzt leider eine ganze Weile in diesem Zustand bleiben, während ich auf Band 2 warte...
von praja - 2025-03-17 17:57:00


