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Rezensionen

Die Liebeshungrigen
Roman | »Ein grandioser Roman über Ruhm, Niedergang und den Körperkult in Cannes.« Christian Mayer, Süddeutsche Zeitung

Autor: Karine Tuil

Erschienen 2026 bei dtv Verlagsgesellschaft
ISBN 978-3-423-28522-3
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Die Liebeshungrigen - 4 Sterne

In ihrem neuen Roman "Die Liebeshungrigen", im französischsprachigen Original treffender "La guerre par d'autres moyens" ("Der Krieg mit anderen Mitteln") genannt, lässt uns die französische Autorin Karine Tuil hinter die Kulissen der Reichen, Schönen und Mächtigen schauen.

Und was man hier zu sehen bekommt, ist kein schönes Bild: hinter dem schönen Glanz verbirgt sich sehr viel Verkommenheit, Intrigen, Manipulation, Verrat und Misogynie. Im clever konstruierten Roman erleben wir abwechselnd viele Perspektiven der Menschen rund um den ehemaligen (fiktiven) französischen Staatspräsidenten Dan Lehman mit.

Dan Lehman selbst hat Schwierigkeiten mit dem Machtverlust und ein immer größer werdendes Alkoholproblem. Von seiner loyalen langjährigen Ehefrau Marianne, mit der er drei erwachsene Kinder hat, hatte er sich im Vorfeld der Wahl für eine weit jüngere Schauspielerin getrennt, mit der er ein weiteres kleines Kind bekommen hat. Doch nun ist auch diese Beziehung nicht mehr gut.

Marianne wiederum ist Autorin und ihr erfolgreiches Buch zum Thema Gewalt gegen Frauen soll verfilmt werden, doch besetzt wird die Rolle ausgerechnet mit der neuen Partnerin ihres Ex-Mannes. Dann gibt es noch den Regisseur Nizan, der nach außen auf Feminist tut, aber eigentlich im Verborgenen zutiefst misogynes Verhalten an den Tag legt und mehrere junge naive Frauen, die sich ebenfalls für modern und feministisch halten, aber auf den erfolgreichen Mann hereinfallen.

Mit Ausnahme der Person Marianne, die durchaus einiges an Souveränität und gereifter Persönlichkeit zeigt, handelt es sich bei allen porträtierten Charakteren um solche mit massiven Charakterschwächen, was insgesamt ein hässliches Bild der Welt der Superreichen, Einflussreichen und Mächtigen zeichnet. Auch wenn man hoffen könnte, dass dieses Bild übertrieben wäre, und sich integre Menschen an der Spitze des Staates wünschen würde, wissen wir doch mittlerweile von vielen Berichten und Recherchen, dass dem leider nicht unbedingt so ist und es gerade da, wo nach außen Glanz, Ruhm, Ehre und Macht groß erscheinen, es oft auch sehr viel innere Leere gibt.

Insofern handelt es sich um ein durchaus authentisches, wenn auch deprimierendes, Porträt eines ganz bestimmten Teils der gesellschaftlichen Oberschicht in Frankreich, das ich gerne gelesen habe und das sehr nachdenklich stimmt in Bezug darauf, was für Charaktere prägenden Einfluss auf Gesellschaften und Länder haben und ob die Mechanismen, die bestimmen, wer erfolgreich ist, verstärkt Narzissten und Psychopathen nach oben spülen bzw. diese Eigenschaften für manche Machtpositionen fast schon Bedingung zu sein scheinen (viele psychologische Studien zur dunklen Triade zeigen da tatsächlich einen Zusammenhang).

Ich kann das Buch jenen, die keine Angst vor Desillusionierung haben und sich für die Abgründe der Eliten in den Bereichen Politik und Medien interessieren, jedenfalls empfehlen: es liest sich leicht und unterhaltsam und hat gleichzeitig durchaus Tiefgang.
von Eternal-Hope - 2026-06-16 13:12:00

Unterhaltsamer und schonungsloser Gesellschaftsroman - 5 Sterne

Karine Tuil ist bekannt für ihre gesellschaftskritischen Gegenwartsromane, in denen sie schonungslos Missstände und Ungerechtigkeiten in der französischen Gesellschaft aufzeigt. Das ist nicht anders in ihrem elften Roman „Die Liebeshungrigen“.
Im Zentrum steht Dan Lehman, bis vor einem Jahr noch Präsident von Frankreich. Einst als Hoffnungsträger für soziale Gerechtigkeit angetreten, hat er seine Wählerschaft während seiner Regierungszeit enttäuscht. Die sehen in ihm einen Verräter der Arbeiterschaft und erteilen ihm nun bei seiner erneuten Kandidatur eine Abfuhr. Diese Niederlage stürzt Lehman in eine tiefe existenzielle Krise. Es fällt ihm schwer, sich mit seinem Machtverlust abzufinden und er kämpft dagegen an, in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen.
Ein Versuch, als Schriftsteller wieder Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen, scheitert allerdings grandios.
Danach versinkt er in Selbstmitleid und sucht Zuflucht im Alkohol.
Darunter leidet auch seine Ehe mit der um zwanzig Jahre jüngeren Hilda, einer deutschen Schauspielerin. Für sie hatte er vor ein paar Jahren seine Frau Marianne, eine Schriftstellerin, verlassen, mit der er drei mittlerweile erwachsene Kinder hat.
Während seiner Amtszeit galten Hilda und er als „Power-Paar“, sie die erfolgreiche Schauspielerin, er der charismatische Politiker. Doch nun, wo die schöne Fassade gefallen ist, bröckelt auch das Bild vom glücklichen Paar. Einzig die Liebe zur taub geborenen Tochter Anna verbindet sie noch miteinander.
Auch Hilda fühlt sich ins Abseits gedrängt. Als Präsidentengattin blieben die Rollenangebote aus und nun ist sie mit Anfang Vierzig zu alt für das Filmgeschäft. Doch dann bietet ihr der anerkannte Regisseur Nizon die Hauptrolle in seinem nächsten Film an. Pikanterweise stammt die Buchvorlage von Marianne.
Damit wechselt der Fokus vom Politikbetrieb hin zum Filmgeschäft, wobei sich viele Gemeinsamkeiten zeigen. Beide Welten leben von der Inszenierung und davon, dass die Personen ihre Rollen überzeugend rüberbringen. Eitelkeit, Konkurrenzdenken und Machtmissbrauch sind weitere Parallelen. Und Politiker wie Filmschaffende stehen im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung, müssen mit den Begleiterscheinungen davon leben.
Auch die Medienlandschaft wird kritisch seziert. Der geht es nicht mehr um objektive sachliche Berichterstattung, vielmehr bedient sie den Voyerismus ihrer Gefolgschaft. Und wen sie heute noch euphorisch feiert, der wird morgen schon gnadenlos demontiert.
Das große Finale findet dann bei den Filmfestspielen in Cannes statt, wo alle Figuren des Romans aufeinandertreffen.
Eine unrühmliche Rolle dabei kommt dem Regisseur Nizon zu. Mit seinem Film über eine Arbeiterin, die sich gegen männliche Gewalt zur Wehr setzt, lässt er sich als überzeugter Feminist feiern. Dabei ist er der Prototyp eines Narzissten, der aufs Übelste Frauen manipuliert und demütigt.
Hier entlarvt die Autorin die Kulturbranche, die sich gerne als Vorreiter sieht für Freiheit und Selbstbestimmung und vorgibt, besonders gesellschaftskritisch zu sein, tatsächlich aber Teil des Systems ist, das sie an den Pranger stellt.
Karine Tuil hat ihren Roman mehrstimmig angelegt, wobei Dan Lehman gerade im Anfangsteil viel Platz eingeräumt wird. Von ihm erzählt sie nicht nur in personaler Form, sondern lässt ihn auch selbst zu Wort kommen. In einem Audio-Tagebuch spricht er über Politik und Privates, erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Dazu kommen kursiv gesetzte Textstellen, in denen wir seine Alkoholexzesse mitverfolgen dürfen.
Kapitelweise wechselt Karine Tuil die Erzählperspektive und beleuchtet so näher die wichtigsten Protagonisten.
Dass ansonsten nur Marianne eine Ich-Perspektive zugestanden wird, ist klug gewählt, ist sie doch eine der wenigen positiv gezeichneten Figuren und die Einzige, die zur Identifikation einlädt. Und mit ihr, der Schriftstellerin, zeigt die Autorin, welche Rolle sie der Literatur zumisst: Als Gegenpol zur oberflächlichen, nur auf Schein bedachten Welt ist die Literatur zuständig für Wahrheit und Moral.
Überhaupt kommen die Frauenfiguren bei Karine Tuil besser weg als die Männer, die durchgängig Narzissten oder prinzipienlose Ehrgeizlinge sind.
Mit Marianne, Hilde und Léonie, Dans Tochter aus erster Ehe, porträtiert die Autorin drei Frauengenerationen, die unterschiedliche Haltungen einnehmen.
Marianne ist zwar gekränkt, weil ihr Mann sie wegen einer jüngeren Frau verlassen hat. Trotzdem wirkt sie gefestigt und findet in ihrer Arbeit Erfüllung.
Hilda ist ehrgeizig und lässt sich ausnutzen und erniedrigen um des Erfolges willen.
Léonie dagegen steht für eine junge Generation von Frauen, die vehement für ihre Rechte einsteht. Allerdings ist auch sie nicht ohne Widersprüche. So lässt sie sich anfangs noch von Nizons Charme blenden.
Überhaupt zeichnet Karine Tuil all ihre Figuren nicht eindimensional, sondern gibt ihnen Tiefe und Ambivalenz.
Karine Tuil hat sicher keinen Schlüsselroman geschrieben, auch wenn sich Parallelen zu lebenden Personen finden lassen. Ihr ging es darum, Strukturen aufzuzeigen, die sich nicht auf Frankreich beschränken.
Im Original lautet der Titel „La guerre par d’autres moyen“ - Krieg mit anderen Mitteln“, was mir passender erscheint, denn bekämpfen tun sich hier viele.
Karine Tuil hat mit „Die Liebeshungrigen“ einen so unterhaltsamen wie schonungslosen Gesellschaftsroman geschrieben, der viel Stoff zum Diskutieren bietet.
von Ruth - 2026-06-12 22:24:00

Macht und Machtmissbrauch - 5 Sterne

„Die Liebeshungrigen“ hat mich vor allem beschäftigt, weil das Buch viele aktuelle Themen aufgreift. Die Fassade bleibt erhalten, während sich hinter den Kulissen unglaublich heftige Szenen abspielen. Es geht um Macht, Politik, Ruhm, Ansehen und darum, was passiert, wenn jemand plötzlich degradiert wird und nicht mehr wichtig ist. Gleichzeitig geht es um Beziehungen, Ehe, Affäre, Identität, Kinder, Feminismus, Karriere, Filmwelt, MeToo und Machtmissbrauch.

Besonders extrem und sehr verstörend habe ich die Darstellung von Machtmissbrauch gefunden. Einige Szenen habe ich als sehr erniedrigend empfunden und sie waren für mich mehr als verstörend und teilweise nur schwer zu lesen. Denn für mich hatten sie viel mit sexualisierter Gewalt und absolutem Machtmissbrauch zu tun.

Das Buch zeigt mehr als eindrücklich, wie Machtgefälle Menschen und Beziehungen beeinflussen können und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.

Den Schreibstil der Autorin fand ich richtig gut. Ich konnte mich sehr gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen und ihren teilweise heftigen, chaotischen und manchmal auch sexistischen Gedankengängen und Gefühlslagen folgen.

Für mich ist „Die Liebeshungrigen“ ein sehr gesellschaftskritischer und brandaktueller Roman, der überaus wichtige Themen anspricht und sehr lesenswert ist.

Triggerwarnung: Das Buch behandelt unter anderem Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt, Sexismus und Alkoholismus. Passt bitte gut auf euch auf.
von askyfullofpages - 2026-06-10 21:39:00

Zwischen Liebe, Sehnsucht und Einsamkeit - 3 Sterne

Das Cover von Die Liebeshungrigen ist auf jeden Fall gelungen gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Auch der Titel macht neugierig und verspricht eine emotionale, tiefgründige Geschichte. Leider konnte mich der Inhalt dann nicht wirklich überzeugen.

Der Schreibstil von Karine Tuil hat mich persönlich nicht abgeholt. Besonders die vielen Perspektivwechsel haben das Lesen für mich eher anstrengend gemacht, weil dadurch keine richtige Ruhe in die Handlung kam. Ich hatte oft das Gefühl, gerade erst in eine Szene oder Figur hineinzufinden, bevor schon wieder gewechselt wurde.

Dadurch bin ich insgesamt nicht richtig in die Geschichte reingekommen und konnte keine echte Verbindung zu den Figuren aufbauen. Schade, denn die Grundidee des Romans klang eigentlich sehr interessant. Wer gerne vielschichtige Erzählweisen mit verschiedenen Blickwinkeln mag, könnte das Buch vielleicht mehr schätzen – für mich war es jedoch eher enttäuschend.
von uncletom - 2026-05-16 09:56:00

sehr interessant - 5 Sterne

Ich finde das Coverpass recht gut zu dem Inhalt des Buches. Ich hätte von diesem Buch keine richtigen Vorstellungen als ich begann es zu lesen. Doch es hat mich recht schnell in seinen Bann gezogen, denn obwohl es keinen einfachen Lesefluss hat, kamn man es nicht so schnell aus der Hand legen. Denn die Geschichte des Buches ist sehr interessant. In diesem Buch geht es um die Machtverhältnisse der Politik und wie es als Politiker ist wenn man auf einmal nicht mehr an der Macht ist. Die Fragen kommen auf nach der Bedeutung des Ichs. Und wie es in einem steht, wenn die primäre Bedeutung auf einmal wegfällt. Dieses Thema hatte ich so in keinem Buch zuvor vorgefunden und war deshalb sehr gefesselt von diesem Buch. Ich kann es auf jeden Fall allen Leserinnen empfehlen, die sich für politische Themen und Machtverhältnisse interessieren. Für mich ein sehr gutes Buch.
von v_im_wunderland - 2026-05-12 20:17:00

Zwischen Sehnsucht und Selbstsuche - 4 Sterne

„Die Liebeshungrigen“ ist ein leiser, emotionaler Roman über Beziehungen, Sehnsucht und die Suche nach Nähe. Die Geschichte konzentriert sich weniger auf äußere Handlung, sondern vielmehr auf die inneren Bewegungen der Figuren und ihre Bedürfnisse.

Besonders gefallen hat mir, wie fein die unterschiedlichen Formen von Liebe und Abhängigkeit dargestellt werden. Die Figuren wirken nicht perfekt, sondern widersprüchlich und dadurch sehr glaubwürdig.

Der Schreibstil ist ruhig und reflektierend, oft fast zurückhaltend. Vieles bleibt unausgesprochen, was der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht, aber auch etwas Geduld erfordert.

Fazit:
Ein stimmungsvoller, nachdenklicher Roman über Nähe und Selbstfindung. Ideal für Leser:innen, die ruhige, psychologisch geprägte Geschichten mit viel Gefühl mögen.
von Piet1990 - 2026-05-04 17:27:00

Macht unf Politik - 4 Sterne

Ich kann dir die Autoren vor diesem Roman nicht und wurde positiv. überrascht. Auch wenn das Buch nicht einfach zu lesen ist, ist es dennoch lesenswert, da es ein sehr interessantes Thema behandelt. Dieses Thema ist aktuell und trotzdem allgegenwärtig in jeder Epoche. Denn es geht um einen Ex-Präsidenten, der in die Leere fällt, nachdem er seine Macht als Oberhaupt verliert. Dieses Buch zeigt natürlich viele politische Spannungsverhältnisse aber auch sein Privatleben in dem es nicht einfacher zugeht. Das Buch ist sehr detailreich geschrieben und nehmt uns auf eine ganz konkrete Reise in politische Machtverhältnisse mit. Die zentrale Fragestelle was passiert nach der Macht ist allgegenwärtig. Und sehr spannend zu lesen. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, auch wenn es wie schon gesagt. Nicht ganz einfach zu lesen war. Dennoch war es sehr spannend.
von inya - 2026-04-26 19:46:00

Machtkämpfe überall - 5 Sterne

Ein Jahr, nachdem Dan Lehman, der fiktive linke Präsident mit jüdischen Wurzeln, nicht wiedergewählt wurde und gegen die Kandidatin der extremen Rechten verloren hat, kämpft er nach dem plötzlichen totalen Absturz noch immer ums Überleben. Seine zweite Ehe mit der deutschen Schauspielerin Hilda ist nach fünf Jahren nur noch Fassade, die Scheidung eine Frage der Zeit, zumal die attraktive Schauspielerin mit ihrem neuen Film auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen ist. Kurioserweise beruht der Film auf dem neuen Roman von Marianne, Lehmans erster Frau, mit der er viele Jahre verheiratet war und drei Kinder hat. Er liebt seine Kinder sehr, auch die kleine taubstumme Tochter aus der Ehe mit Hilda. Er hat auch nie aufgehört, Marianne zu lieben und hofft, da wieder anknüpfen zu können, wo er die Beziehung einst beendet hat. Dan ist jedoch Alkoholiker, was einen Neuanfang zusätzlich erschwert und muss sich gegen diverse Anzeigen vor Gericht wehren.
Aus wechselnder Perspektive erzählt der Roman die Geschichte verschiedener Figuren und behandelt dabei nicht nur das Thema Liebe in all ihren Facetten, sondern vor allem auch die Machtkämpfe in allen Bereichen: in der Politik, in der Ehe und allen Beziehungen, in der Filmindustrie und im Literaturbetrieb. Die Autorin zeigt, dass sich Frauen in der Filmbranche besonders häufig gegen dominante übergriffige Männer wehren müssen. Sie macht außerdem deutlich, welche Macht die Medien ausüben, wenn sie Personen im Rampenlicht aufbauen oder Existenzen zerstören. So muss sich Dan Lehman nach seiner Wahlniederlage üble antisemitische Beschimpfungen gefallen lassen und hinnehmen, dass die von ihm geleistete Arbeit nichts mehr gilt. Angesichts dieser Thematik finde ich den deutschen Titel nicht besonders passend gewählt für einen Roman, der im Original “La guerre par d´autres moyens“ (Krieg mit anderen Mitteln) betitelt ist.
Ich kenne die Autorin schon seit vielen Jahren und habe auch ihren neuen Roman sehr gern gelesen. Ich empfehle ihn ohne Einschränkung.
von cosmea - 2026-04-26 15:54:00