Rezensionen
West of Wicked. Folge deinem Verlangen
Roman | Dark Romantasy von BookTok-Starautorin Nikki St. Crowe | Farbschnitt und Overlaypage in der Erstauflage
Autor: Nikki St. Crowe
Erschienen 2026 bei Bramble Hardcover
ISBN 978-3-426-56490-5
(Zu lange) Einführung in die Welt von Oz - 4 Sterne
Man nehme die Geschichte vom Zauberer von Oz, forme sie neu und packe eine Menge typischer Romantasy-Elemente rein.
Im Ergebnis wird man viele Punkte der klassischen Geschichte hier auch wiedererkennen und ich fand es spannend zu sehen, wie diese eingebaut bzw. umgeändert wurden. So finden sich hier sowohl die bekannten Charaktere als auch Handlungsorte und Kernpunkte der Geschichte, manche hingegen werden aber erst angedeutet und kommen vermutlich im nächsten Band richtig vor.
Generell wirkte das ganze Buch sehr wie ein langer Prolog - man lernt Dorothy und ihr Leben in Kansas kennen, landet in Oz, trifft einige Charaktere und dann ist das Buch gefühlt auch schon wieder rum.
Besonders im Mittelteil ist nicht groß was passiert, dafür wirkte das Ende etwas überhastet.
Zwar begegnet man dort einigen Nebencharakteren, allerdings sind diese Beziehungen recht oberflächlich und bleiben kaum im Gedächtnis.
Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was mir grundsätzlich auch gut gefallen hat, allerdings wird die Relevanz mancher Charaktere hierbei noch nicht so deutlich. Ich schätze dies wird in der Fortsetzung aufgeklärt bzw. ausgebaut, hier war es dadurch aber teilweise ein wenig überladen. Ich hätte es denke ich besser gefunden, wenn man mit weniger Perspektiven mehr in die Tiefe gegangen wäre.
Auch Dorothy konnte mich nicht immer überzeugen, ihre Handlungen waren für mich öfters nicht ganz nachvollziehbar, genau wie die Spice-Szenen zu unpassenden Momenten.
Sehr interessant fand ich hingegen den Blechmann, hier sehe ich durchaus großes Potential für Band 2, genau wie für die Antworten auf viele Fragen.
In diesem Sinne hat mir der Ausflug nach Oz überwiegend gut gefallen, jedoch hat es sich mehr wie eine lange Einleitung angefühlt und dementsprechend hoffe ich auf mehr Entwicklungen in der Fortsetzung - (aufgerundete) 3,5 Sterne.
Im Ergebnis wird man viele Punkte der klassischen Geschichte hier auch wiedererkennen und ich fand es spannend zu sehen, wie diese eingebaut bzw. umgeändert wurden. So finden sich hier sowohl die bekannten Charaktere als auch Handlungsorte und Kernpunkte der Geschichte, manche hingegen werden aber erst angedeutet und kommen vermutlich im nächsten Band richtig vor.
Generell wirkte das ganze Buch sehr wie ein langer Prolog - man lernt Dorothy und ihr Leben in Kansas kennen, landet in Oz, trifft einige Charaktere und dann ist das Buch gefühlt auch schon wieder rum.
Besonders im Mittelteil ist nicht groß was passiert, dafür wirkte das Ende etwas überhastet.
Zwar begegnet man dort einigen Nebencharakteren, allerdings sind diese Beziehungen recht oberflächlich und bleiben kaum im Gedächtnis.
Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was mir grundsätzlich auch gut gefallen hat, allerdings wird die Relevanz mancher Charaktere hierbei noch nicht so deutlich. Ich schätze dies wird in der Fortsetzung aufgeklärt bzw. ausgebaut, hier war es dadurch aber teilweise ein wenig überladen. Ich hätte es denke ich besser gefunden, wenn man mit weniger Perspektiven mehr in die Tiefe gegangen wäre.
Auch Dorothy konnte mich nicht immer überzeugen, ihre Handlungen waren für mich öfters nicht ganz nachvollziehbar, genau wie die Spice-Szenen zu unpassenden Momenten.
Sehr interessant fand ich hingegen den Blechmann, hier sehe ich durchaus großes Potential für Band 2, genau wie für die Antworten auf viele Fragen.
In diesem Sinne hat mir der Ausflug nach Oz überwiegend gut gefallen, jedoch hat es sich mehr wie eine lange Einleitung angefühlt und dementsprechend hoffe ich auf mehr Entwicklungen in der Fortsetzung - (aufgerundete) 3,5 Sterne.
von Ryria - 2026-06-18 22:37:00
Wenn das Märchen-Retelling zum Fehlgriff wird - 2 Sterne
Ich bin generell einfach überhaupt nicht der Märchentyp und habe noch nie Märchen gemocht, weshalb mich auch Der Zauberer von Oz im Original nie gereizt hat. Trotzdem dachte ich mir bei West of Wicked, ich probiere es mit diesem Buch und dem Genre einfach mal aus. Hätte ja sein können, dass mich diese düstere Version total abholt und voll meinen Nerv trifft. War aber leider überhaupt nicht der Fall und am Ende stand für mich hier leider eine Enttäuschung.
Der Einstieg fiel mir dank des angenehmen Schreibstils der Autorin zwar recht leicht, allerdings zog sich die erste Hälfte der Geschichte für meinen Geschmack ziemlich in die Länge. Obwohl das Buch ab 18 Jahren empfohlen wird, wirkte die Welt anfangs seltsam jung. Es las sich eher wie ein jugendliches Fantasybuch voller bunter Farben und feenartiger Hexen, gemischt mit einem sehr langsamen Farmeralltag in Kansas. Erst in der zweiten Hälfte zieht das Tempo an, es wird endlich actionreicher und die düstere, atmosphärische Stimmung kommt zum Tragen. Das Ende war sogar richtig spannend und hatte ein paar unvorhersehbare Wendungen im Gepäck, die mich dann doch noch etwas fesseln konnten. Ein echtes Problem hatte ich allerdings mit den Charakteren, zu denen ich kaum eine Verbindung aufbauen konnte. Dorothy ging mir mit ihrer naiven Art streckenweise ziemlich auf die Nerven, da sie die fremde Fantasywelt kaum hinterfragt und Fremden viel zu schnell ihr blindes Vertrauen schenkt. Der sexy Anteil, mit dem das Buch so groß beworben wird, war für mich leider ein totaler Reinfall. Der Spice war wirklich mau, wirkte extrem aufgesetzt und kam in den unpassendsten Momenten. Gleich zu Beginn gibt es eine ausführliche Szene mit einem Nachbarn, den man als Leserin noch gar nicht kennt, und auch später wird mitten auf der Flucht munter drauflosgeknutscht, was für mich die komplette Dynamik gekillt hat.
Die Vogelscheuche alias Rook war zwar optisch der absolute Mr. Perfect, aber seine Plot-Twists waren durch den Mangel an anderen Figuren leider meilenweit vorhersehbar und konnten mich nicht überraschen. Mein heimliches Highlight war tatsächlich der Blechmann, der hier als drogenabhängiger Söldner dargestellt wird. Seine düstere Hintergrundgeschichte und seine geheimnisvolle Fassade waren mit Abstand das Spannendste am ganzen Buch. Erzählt wird die Geschichte aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven in recht kurzen Kapiteln. Das nimmt der Story leider extrem die Tiefe und den Raum zum Atmen. Kaum hat man sich in eine Figur hineingeversetzt, springt die Sichtweise schon wieder um. Dadurch blieben viele Charaktere, wie zum Beispiel die Hexen, total blass und kaum greifbar. Auch kleine Logikfehler, wie Dorothys plötzliche Verhütungs-Amnesie, obwohl sie absolut keine Kinder will, haben das Ganze für mich nicht besser gemacht.
West of Wicked rettet sich durch eine spannende zweite Hälfte und den coolen Blechmann-Charakter zwar noch auf solide 2 Sterne, war für mich aber letztendlich ein absoluter Fehlgriff. Das Experiment ist gescheitert und ich bleibe in Zukunft definitiv ganz weit weg von allem, was auch nur im Entferntesten mit Märchen zu tun hat. Den zweiten Band werde ich mir sparen.
von FogandBooks - 2026-06-18 11:33:00
Vergiss alles, was du über Oz zu wissen glaubst - 5 Sterne
Natürlich kennt man die Geschichte irgendwie. Das Mädchen, der Wirbelsturm, die gelbe Straße. Deshalb hatte ich anfangs die Sorge, dass mich hier nichts wirklich überraschen könnte. Wie falsch ich doch lag.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in dieser düsteren Version von Oz versunken. Die Autorin nimmt alles, was man zu kennen glaubt, und verwandelt es in etwas Eigenes. Die vertrauten Elemente sind zwar da, fühlen sich aber gleichzeitig geheimnisvoll, gefährlich und vollkommen neu an.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Dieses Oz ist kein märchenhafter Ort voller Wunder, sondern eine Welt voller Schatten, Geheimnisse und Bedrohungen. Hinter jeder Begegnung steckt das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Genau diese Unsicherheit hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.
Dorothy mochte ich unglaublich gern. Ihre Sehnsucht nach Antworten, ihre Entschlossenheit und ihre Neugier machten sie für mich zu einer sehr greifbaren Protagonistin. Ich wollte gemeinsam mit ihr herausfinden, was wirklich hinter ihrer Vergangenheit steckt und welche Rolle sie in dieser Geschichte spielt.
Auch die Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Kaum dachte ich, jemanden durchschaut zu haben, kamen neue Informationen ans Licht. Manche Charaktere haben mich überrascht, andere verwirrt und wieder andere sofort fasziniert. Genau diese Mischung machte die Geschichte für mich so spannend.
Besonders stark fand ich, wie viele Fragen die Handlung aufwirft. Mit jedem Kapitel bekommt man neue Hinweise, aber gleichzeitig entstehen noch mehr Rätsel. Dadurch blieb die Spannung durchgehend erhalten und ich hatte ständig das Bedürfnis, noch ein Kapitel dranzuhängen.
Zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Ereignisse überschlagen sich, Geheimnisse werden enthüllt und plötzlich ergibt vieles einen Sinn. Gleichzeitig bleiben genug offene Fragen zurück, um die Vorfreude auf die Fortsetzung ins Unermessliche steigen zu lassen.
Für mich war dieses Buch die perfekte Mischung aus Fantasy, düsterer Atmosphäre, Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mich daran erinnert, warum ich Retellings so liebe, wenn sie mutig genug sind, ihren ganz eigenen Weg zu gehen.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig in dieser düsteren Version von Oz versunken. Die Autorin nimmt alles, was man zu kennen glaubt, und verwandelt es in etwas Eigenes. Die vertrauten Elemente sind zwar da, fühlen sich aber gleichzeitig geheimnisvoll, gefährlich und vollkommen neu an.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Dieses Oz ist kein märchenhafter Ort voller Wunder, sondern eine Welt voller Schatten, Geheimnisse und Bedrohungen. Hinter jeder Begegnung steckt das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Genau diese Unsicherheit hat dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen wollte.
Dorothy mochte ich unglaublich gern. Ihre Sehnsucht nach Antworten, ihre Entschlossenheit und ihre Neugier machten sie für mich zu einer sehr greifbaren Protagonistin. Ich wollte gemeinsam mit ihr herausfinden, was wirklich hinter ihrer Vergangenheit steckt und welche Rolle sie in dieser Geschichte spielt.
Auch die Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Kaum dachte ich, jemanden durchschaut zu haben, kamen neue Informationen ans Licht. Manche Charaktere haben mich überrascht, andere verwirrt und wieder andere sofort fasziniert. Genau diese Mischung machte die Geschichte für mich so spannend.
Besonders stark fand ich, wie viele Fragen die Handlung aufwirft. Mit jedem Kapitel bekommt man neue Hinweise, aber gleichzeitig entstehen noch mehr Rätsel. Dadurch blieb die Spannung durchgehend erhalten und ich hatte ständig das Bedürfnis, noch ein Kapitel dranzuhängen.
Zum Ende hin konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Ereignisse überschlagen sich, Geheimnisse werden enthüllt und plötzlich ergibt vieles einen Sinn. Gleichzeitig bleiben genug offene Fragen zurück, um die Vorfreude auf die Fortsetzung ins Unermessliche steigen zu lassen.
Für mich war dieses Buch die perfekte Mischung aus Fantasy, düsterer Atmosphäre, Geheimnissen und überraschenden Wendungen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mich daran erinnert, warum ich Retellings so liebe, wenn sie mutig genug sind, ihren ganz eigenen Weg zu gehen.
von Papierherz - 2026-06-14 16:13:00
Funke wollte nicht recht überspringen - 3 Sterne
Ein Sturm bringt Dorothy von ihrem Zuhause in Kansas in ein magisches Land. Dorothy gelingt dort das Unmögliche – sie tötet eine Hexe. Dadurch gerät sie in den Fokus verschiedener Bewohner von Oz – die einen feiern sie als Heldin, die anderen wollen sie tot sehen. Und Dorothy? Die möchte eigentlich nur nach Hause…
Kaum hatte ich das Buch begonnen, ist mir bewusst geworden, wie schlecht ich den Zauberer von Oz kenne. Dementsprechend kann ich nicht allzu viele Vergleiche zwischen dem Original und West of Wicked ziehen.
Vom Verlag wird es angepriesen als düstere und sexy Version. Das eine mag zutreffen, über das andere lässt sich wohl streiten.
Die Geschichte wird aus zahlreichen Perspektiven geschildert, teilweise in der Ich-Perspktive, teilweise in der personalen Perspektive. Die unterschiedlichen Ereignisse an verschiedenen Orten und Gedanken der einzelnen Figuren haben mir gut gefallen. Trotz der oft kurzen Kapitel und vielen Wechsel fügen sich die Passagen problemlos zusammen.
Mit Dorothy hatte ich meine Schwierigkeiten. Verständlicherweise ist sie nach ihrer Ankunft in Oz verwirrt und überfordert. Sie sucht nach Hilfe und Unterstützung. Diese erhält sie von „der Vogelscheuche“ – einem Mann ohne Erinnerungen, den sie verletzt findet. Die zwei schließen sich zusammen und bestreiten den Weg gemeinsam. Sie haben kaum Zeit miteinander verbracht, da ist Dorothy bereits bereit, ihm blind zu vertrauen. Zudem ist er sooo gutaussehend, dass sie direkt zu schwärmen beginnt und eifersüchtig auf andere Frauen wird. Hier soll wohl der „sexy“-Teil der Umsetzung beginnen. Ich empfand Dorothys Verhalten eher als naiv und konnte die plötzlich aufkommenden Gefühle nicht nachempfinden.
Für mich hatte das Buch ein paar Längen. Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder spannende Momente, häufig auch aus den unterschiedlichen Perspektiven resultierend, die Absichten einzelner Figuren offen legen, und dabei gleichzeitig zahlreiche Fragen aufwerfen.
Zum Ende hin nehmen Spannung und Dramatik immer weiter zu. Einige der Wendungen habe ich nicht kommen sehen.
Allerdings bleiben am Ende auch unglaublich viele Fragen offen bzw. werden über das Buch hinweg bisher kaum welche überhaupt beantwortet.
Fazit
Die Magie und Geheimnisse sowie Intrigen und Verrat bringen Spannung in der Geschichte, die durch vorhandene Längen ausgebremst wird. Dorothys Verhalten konnte ich dabei nicht immer nachvollziehen.
Kaum hatte ich das Buch begonnen, ist mir bewusst geworden, wie schlecht ich den Zauberer von Oz kenne. Dementsprechend kann ich nicht allzu viele Vergleiche zwischen dem Original und West of Wicked ziehen.
Vom Verlag wird es angepriesen als düstere und sexy Version. Das eine mag zutreffen, über das andere lässt sich wohl streiten.
Die Geschichte wird aus zahlreichen Perspektiven geschildert, teilweise in der Ich-Perspktive, teilweise in der personalen Perspektive. Die unterschiedlichen Ereignisse an verschiedenen Orten und Gedanken der einzelnen Figuren haben mir gut gefallen. Trotz der oft kurzen Kapitel und vielen Wechsel fügen sich die Passagen problemlos zusammen.
Mit Dorothy hatte ich meine Schwierigkeiten. Verständlicherweise ist sie nach ihrer Ankunft in Oz verwirrt und überfordert. Sie sucht nach Hilfe und Unterstützung. Diese erhält sie von „der Vogelscheuche“ – einem Mann ohne Erinnerungen, den sie verletzt findet. Die zwei schließen sich zusammen und bestreiten den Weg gemeinsam. Sie haben kaum Zeit miteinander verbracht, da ist Dorothy bereits bereit, ihm blind zu vertrauen. Zudem ist er sooo gutaussehend, dass sie direkt zu schwärmen beginnt und eifersüchtig auf andere Frauen wird. Hier soll wohl der „sexy“-Teil der Umsetzung beginnen. Ich empfand Dorothys Verhalten eher als naiv und konnte die plötzlich aufkommenden Gefühle nicht nachempfinden.
Für mich hatte das Buch ein paar Längen. Gleichzeitig gibt es aber auch immer wieder spannende Momente, häufig auch aus den unterschiedlichen Perspektiven resultierend, die Absichten einzelner Figuren offen legen, und dabei gleichzeitig zahlreiche Fragen aufwerfen.
Zum Ende hin nehmen Spannung und Dramatik immer weiter zu. Einige der Wendungen habe ich nicht kommen sehen.
Allerdings bleiben am Ende auch unglaublich viele Fragen offen bzw. werden über das Buch hinweg bisher kaum welche überhaupt beantwortet.
Fazit
Die Magie und Geheimnisse sowie Intrigen und Verrat bringen Spannung in der Geschichte, die durch vorhandene Längen ausgebremst wird. Dorothys Verhalten konnte ich dabei nicht immer nachvollziehen.
von Anja - 2026-05-25 12:28:00
düstere Neuinterpretation - 4 Sterne
Klappentext / Inhalt:
+++ Erstauflage als wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt, aufwendig bedrucktem Einband – nur, solange der Vorrat reicht +++
Düster und sexy – Bestsellerautorin Nikki St. Crowe zeigt uns eine Version von Oz, wie wir sie noch nie gesehen haben!
Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ihre Mutter war. Sie übergab Dorothy an zwei Fremde und flehte sie an, sie aufzunehmen. Sie erinnert sich nicht mehr genau an die Frau, aber sie erinnert sich an das Blut in ihrem Gesicht.
Inzwischen ist Dorothy älter und jagt dem Hochgefühl ihrer Liaison mit Edward hinterher, doch seine Heiratsanträge sind nicht genug. Sie will herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie diesem tristen Leben entkommen kann.
Dann fegt ein Wirbelsturm durch die Nacht und bringt Dorothy in ein in Schatten gehülltes und verfluchtes Land, das viel weiter entfernt ist, als Dorothy es sich je vorgestellt hat. Um wieder nach Hause zu kommen, muss sie einen Zauberer aufsuchen und einem tückischen Pfad folgen, auf dem bereits dunkle Gefahren, machthungrige Hexen und ein verfluchter Attentäter auf sie lauern …
Dich erwarten diese Tropes:
Dark Fairytale Retelling
Morally Grey Characters
Forbidden Love
Hidden Identity
Lost Memories
Wicked but with roadtrip vibes
Cover:
Das Cover ist fantastisch und kreativ umgesetzt. Es wirkt geheimnisvoll und zugleich auch etwas düsterer und bewegender. Die grünen färben, die Schlieren und die Mohnblumen fügen sich sehr gut ein. Optisch finde ich es fantastisch umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Neuinterpretation von der Zauberer von Oz und ich mag die Geschichte um Dorothy und das Land Oz sehr. Hier lernt man eine ganz andere Seite kennen und ich finde Märchenadaptionen und Adaptionen von Klassikern immer sehr spannend und habe mich daher auch auf diese sehr gefreut und war gespannt.
Wer das bunte Land Oz aus dem Klassiker liebt, sollte gewarnt sein, denn dies hier ist düsterer und in Schatten gehüllt, Machtspielereien und so manche Ungereimtheiten sorgen hier für Spannung und Unterhaltung.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und es lässt sich recht gut und flüssig lesen. Eins zwei Dinge haben sich mir. nicht gleich erschlossen und ich brauchte ein wenig um tiefer in die Charaktere hineinzufinden, aber in Summe fand ich die Neuinterpretation ganz interessant und gut umgesetzt. Die Sichtweise von Dorothy wird hier sehr gut und in der Ich-Perspektive erzählt. Nach und nach treten auch die anderen Charaktere hinzu, wobei man Dorothy stets am nächsten ist. Durch die Ich-Perspektive kann man ganz gut eine Beziehung zu ihr aufbauen, für ihr Alter wirkt sie jedoch manchmal fast zu naiv, was aber auch durchaus zu ihr und ihrer Rolle passt.
Spannung wird nach und nach aufgebaut und den Geschehnissen und Ereignissen kann man auch recht gut folgen. Die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich das Ganze recht gut vorstellen kann.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und auch sehr schön herausgearbeitet. Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen. Auch der zauberhafte Farbschnitt rundet das Ganze sehr schön ab.
Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt und als Adaption eines Klassikers gut gelungen. An das Original kommt es für mich jedoch nicht heran, aber es zeigt eine ganz neue und andere Seite, die mir auch sehr gefallen hat und auch Sophie einiges zu bieten hatten.
Fazit:
Spannende und düstere Neuinterpretation eines Klassikers.
+++ Erstauflage als wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt, aufwendig bedrucktem Einband – nur, solange der Vorrat reicht +++
Düster und sexy – Bestsellerautorin Nikki St. Crowe zeigt uns eine Version von Oz, wie wir sie noch nie gesehen haben!
Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ihre Mutter war. Sie übergab Dorothy an zwei Fremde und flehte sie an, sie aufzunehmen. Sie erinnert sich nicht mehr genau an die Frau, aber sie erinnert sich an das Blut in ihrem Gesicht.
Inzwischen ist Dorothy älter und jagt dem Hochgefühl ihrer Liaison mit Edward hinterher, doch seine Heiratsanträge sind nicht genug. Sie will herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie diesem tristen Leben entkommen kann.
Dann fegt ein Wirbelsturm durch die Nacht und bringt Dorothy in ein in Schatten gehülltes und verfluchtes Land, das viel weiter entfernt ist, als Dorothy es sich je vorgestellt hat. Um wieder nach Hause zu kommen, muss sie einen Zauberer aufsuchen und einem tückischen Pfad folgen, auf dem bereits dunkle Gefahren, machthungrige Hexen und ein verfluchter Attentäter auf sie lauern …
Dich erwarten diese Tropes:
Dark Fairytale Retelling
Morally Grey Characters
Forbidden Love
Hidden Identity
Lost Memories
Wicked but with roadtrip vibes
Cover:
Das Cover ist fantastisch und kreativ umgesetzt. Es wirkt geheimnisvoll und zugleich auch etwas düsterer und bewegender. Die grünen färben, die Schlieren und die Mohnblumen fügen sich sehr gut ein. Optisch finde ich es fantastisch umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Neuinterpretation von der Zauberer von Oz und ich mag die Geschichte um Dorothy und das Land Oz sehr. Hier lernt man eine ganz andere Seite kennen und ich finde Märchenadaptionen und Adaptionen von Klassikern immer sehr spannend und habe mich daher auch auf diese sehr gefreut und war gespannt.
Wer das bunte Land Oz aus dem Klassiker liebt, sollte gewarnt sein, denn dies hier ist düsterer und in Schatten gehüllt, Machtspielereien und so manche Ungereimtheiten sorgen hier für Spannung und Unterhaltung.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und es lässt sich recht gut und flüssig lesen. Eins zwei Dinge haben sich mir. nicht gleich erschlossen und ich brauchte ein wenig um tiefer in die Charaktere hineinzufinden, aber in Summe fand ich die Neuinterpretation ganz interessant und gut umgesetzt. Die Sichtweise von Dorothy wird hier sehr gut und in der Ich-Perspektive erzählt. Nach und nach treten auch die anderen Charaktere hinzu, wobei man Dorothy stets am nächsten ist. Durch die Ich-Perspektive kann man ganz gut eine Beziehung zu ihr aufbauen, für ihr Alter wirkt sie jedoch manchmal fast zu naiv, was aber auch durchaus zu ihr und ihrer Rolle passt.
Spannung wird nach und nach aufgebaut und den Geschehnissen und Ereignissen kann man auch recht gut folgen. Die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich das Ganze recht gut vorstellen kann.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und auch sehr schön herausgearbeitet. Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen. Auch der zauberhafte Farbschnitt rundet das Ganze sehr schön ab.
Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt und als Adaption eines Klassikers gut gelungen. An das Original kommt es für mich jedoch nicht heran, aber es zeigt eine ganz neue und andere Seite, die mir auch sehr gefallen hat und auch Sophie einiges zu bieten hatten.
Fazit:
Spannende und düstere Neuinterpretation eines Klassikers.
von Claudia R. - 2026-05-23 20:23:00
Finsteres Oz - 3 Sterne
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe ist ein düsteres, erwachsenes Retelling von der Geschichte "Der Zauberers von Oz". Eine erwachsene Dorothy wird von einem Wirbelsturm in das Land Oz geweht, tötet die Hexe des Ostens und macht sich auf die Suche nach dem Zauberer von Oz, um wieder nach Kansas zurückzukommen. Tatsächlich orientiert sich dieser Dark-Romantasy-Roman stark am Original und ist trotzdem ganz anders. Beim Titelzusatz " Folge deinem Verlangen" dachte ich eigentlich, dass Dorothys Romance mehr im Vordergrund stehen würde. Bis auf zwei spicy Szenen ist das Buch diesbezüglich aber eher zurückhaltend. Insgesamt konnte mich die Liebesgeschichte leider auch emotional nicht erreichen. Das Buch wechselt mehrfach die Erzählperspektive. Gerade die Nebenfiguren, wie die Vogelscheuche und der Blechmann, sind dabei gut und kreativ umgesetzt. Leider fehlt es der Geschichte an Tempo. Die Handlung zieht sich und konnte erst auf den letzten Seiten mein volles Interesse wecken. Das Buch ist insgesamt nicht in sich abgeschlossen und lässt mich mit vielen unbeantworteten Fragen zurück. Irgendwie hatte ich leider das Gefühl, dass die Autorin die großartige Vorlage nicht ganz zu nutzen weiß.
von Anjulia - 2026-05-20 18:31:00
Komm mit in die grüne Smaragdstadt - 3 Sterne
West of Wicked war für mich der Einstieg in die Fantasy-Welt. Ich dachte mir, dass dies ein guter Anfang wäre zumal ich sowohl Wicked als auch der Zauberer von Oz kenne. Und es war tatsächlich so, es war für mich nicht übertrieben unrealistisch, aber doch mit Elementen die die Fantasie anregen. Auch fand ich es toll, dass die Geschichte zuerst in der realen Welt spielte und langsam immer mehr Fantasy-Elemente hinzukamen.
In West of Wicked geht es um Dorothy die ein eher armes Leben auf dem Land führt ohne viel Spektakel. Als ein Sturm übers Land fegt befindet sie sich plötzlich in einer magischen Welt in welcher sie sofort anerkannt wird, da sie eine der großen Hexen tötete, die die Menschheit dort schon lange tyrannisiert hat. Auf ihrer Suche nach einem Heimweg lernt sie die „Vogelscheuche“ kennen und verliebt sich in ihn, ahnt aber nicht wer wirklich hinter ihm steckt.
Das Buchcover sprach mich direkt an, besonders der schöne Farbschnitt, auf welchen man auch schon die geflügelten Affen und das Smaragdschloss erkennt. Auch das Inlay hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig, mit vielen direkten Reden kam ich flüssig durch das Buch. Dorothy war mir sehr sympathisch, die anderen Charaktere nachvollziehbar dargestellt. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie zu jeder Zeit an ihren Hund Toto dachte und sich trotz der verwirrenden Umstände immer um ihn sorgte und ihn nie zurück lies.
Alles in allem kann ich das Buch für jeden empfehlen, dem Wicked oder der Zauberer von Oz schon ein Begriff ist - auch für Fantasy-Anfänger wie mich ;)
In West of Wicked geht es um Dorothy die ein eher armes Leben auf dem Land führt ohne viel Spektakel. Als ein Sturm übers Land fegt befindet sie sich plötzlich in einer magischen Welt in welcher sie sofort anerkannt wird, da sie eine der großen Hexen tötete, die die Menschheit dort schon lange tyrannisiert hat. Auf ihrer Suche nach einem Heimweg lernt sie die „Vogelscheuche“ kennen und verliebt sich in ihn, ahnt aber nicht wer wirklich hinter ihm steckt.
Das Buchcover sprach mich direkt an, besonders der schöne Farbschnitt, auf welchen man auch schon die geflügelten Affen und das Smaragdschloss erkennt. Auch das Inlay hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig, mit vielen direkten Reden kam ich flüssig durch das Buch. Dorothy war mir sehr sympathisch, die anderen Charaktere nachvollziehbar dargestellt. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie zu jeder Zeit an ihren Hund Toto dachte und sich trotz der verwirrenden Umstände immer um ihn sorgte und ihn nie zurück lies.
Alles in allem kann ich das Buch für jeden empfehlen, dem Wicked oder der Zauberer von Oz schon ein Begriff ist - auch für Fantasy-Anfänger wie mich ;)
von Barbara - 2026-05-18 23:11:00
Auf ins düstere Oz - 4 Sterne
"West of Wicked" hat mich insgesamt gesehen doch gepackt und ich bin gerne in diese neue Interpretation von Oz hineingetaucht. Es gibt war die eine oder andere Schwäche, aber ich gebe gerne 4 Sterne für das Buch.
Dass diese Oz-Geschichte eher düster und für Erwachsene ist, merkt man ziemlich schnell. So gibt es eine erste pikante Szene und der Tod der Hexe des Ostens ist etwas - nennen wir es spannender. Es fehlen auch der strahlende Sonnenschein und die grünen Wiesen aus der Kindergeschichte. Neben den bekannten Figuren gibt es auch einige neue Charaktere. So gibt es als ersten Perspektivwechsel ein Kapitel aus der Sicht von Cleo, die für die Hexe des Ostens gearbeitet hat. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Dorothy erzählt, es kommen aber dann durchaus viele Personen zu Wort, ob die Hexe des Westens, der Blechmann, die Vogelscheuche, usw. Nett ist, dass jede Person ihr eigenes Symbol hat, das über den jeweiligen Kapiteln prangt. Oh, und im Einband des Buches gibt es eine schöne Karte, das mag ich immer gerne.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Leider gibt es im Mittelteil des Buches einige Längen und einige Szenen wirken etwas konstruiert, eher schwer nachvollziehbar. Zum Beispiel (ohne spoilern zu wollen), wenn man auf der Flucht erst einmal über einander herfällt... Dazu kommen viele Fragezeichen, die eigentlich im Laufe der Geschichte immer mehr werden. Erst gegen Ende lösen sich dann die ersten Sachen auf (das sorgt natürlich einerseits für Spannung, andererseits wäre man zwischendurch mal für ein paar Häppchen dankbar :D). Aber noch lange nicht alles. Deswegen bin ich schon gespannt auf den zweiten Band, auf den wir ja leider noch eine ganze Weile warten müssen. Ich empfehle das Buch an alle, die Neuinterpretation von Märchengeschichten mögen.
Dass diese Oz-Geschichte eher düster und für Erwachsene ist, merkt man ziemlich schnell. So gibt es eine erste pikante Szene und der Tod der Hexe des Ostens ist etwas - nennen wir es spannender. Es fehlen auch der strahlende Sonnenschein und die grünen Wiesen aus der Kindergeschichte. Neben den bekannten Figuren gibt es auch einige neue Charaktere. So gibt es als ersten Perspektivwechsel ein Kapitel aus der Sicht von Cleo, die für die Hexe des Ostens gearbeitet hat. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Dorothy erzählt, es kommen aber dann durchaus viele Personen zu Wort, ob die Hexe des Westens, der Blechmann, die Vogelscheuche, usw. Nett ist, dass jede Person ihr eigenes Symbol hat, das über den jeweiligen Kapiteln prangt. Oh, und im Einband des Buches gibt es eine schöne Karte, das mag ich immer gerne.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Leider gibt es im Mittelteil des Buches einige Längen und einige Szenen wirken etwas konstruiert, eher schwer nachvollziehbar. Zum Beispiel (ohne spoilern zu wollen), wenn man auf der Flucht erst einmal über einander herfällt... Dazu kommen viele Fragezeichen, die eigentlich im Laufe der Geschichte immer mehr werden. Erst gegen Ende lösen sich dann die ersten Sachen auf (das sorgt natürlich einerseits für Spannung, andererseits wäre man zwischendurch mal für ein paar Häppchen dankbar :D). Aber noch lange nicht alles. Deswegen bin ich schon gespannt auf den zweiten Band, auf den wir ja leider noch eine ganze Weile warten müssen. Ich empfehle das Buch an alle, die Neuinterpretation von Märchengeschichten mögen.
von Lealein1906 - 2026-05-17 22:44:00
Neuinterpretation mit großen Schwächen - 3 Sterne
West of Wicked ist, soviel ich weiß, der erste Band einer Trilogie.
Das Cover zum Auftakt der Oz-Retelling-Reihe ist Geschmackssache. Mir persönlich gefallen Menschen nicht auf Cover, egal ob gezeichnet oder Fotos. Ansonsten ist das Cover aber recht schön und passend zur Story gestaltet
West of Wicked liest sich zu Anfang leicht und flüssig. Im weiteren Verlauf ändern sich die Erzählweisen, was das Lesen deutlich erschwert und die Leichtigkeit nimmt. Dazu fand ich die Geschichte jetzt auch nicht so düster wie erhofft.
Dorothy war für mich zudem sehr naiv und ich fand beim lesen leider keinen Zugang zu ihr. Auch die Lovestory war für mich nicht überzeugend, sondern eher nervig. Liegt für mich an den nicht gut ausgearbeiteten Charakteren.
Ich hatte überlegt das Buch abzubrechen, hab mich aber dagegen entschieden und wurde mit dem Plottwist gegen Ende des Buches ein bisschen entschädigt. Band 2 werde ich jedoch nicht lesen.
Das Cover zum Auftakt der Oz-Retelling-Reihe ist Geschmackssache. Mir persönlich gefallen Menschen nicht auf Cover, egal ob gezeichnet oder Fotos. Ansonsten ist das Cover aber recht schön und passend zur Story gestaltet
West of Wicked liest sich zu Anfang leicht und flüssig. Im weiteren Verlauf ändern sich die Erzählweisen, was das Lesen deutlich erschwert und die Leichtigkeit nimmt. Dazu fand ich die Geschichte jetzt auch nicht so düster wie erhofft.
Dorothy war für mich zudem sehr naiv und ich fand beim lesen leider keinen Zugang zu ihr. Auch die Lovestory war für mich nicht überzeugend, sondern eher nervig. Liegt für mich an den nicht gut ausgearbeiteten Charakteren.
Ich hatte überlegt das Buch abzubrechen, hab mich aber dagegen entschieden und wurde mit dem Plottwist gegen Ende des Buches ein bisschen entschädigt. Band 2 werde ich jedoch nicht lesen.
von Buchseelensammlerin - 2026-05-15 18:42:00
Mochte es, aber es war jetzt auch kein highlight - 4 Sterne
„West of Wicked“ war für mich irgendwie genau das, was ich erwartet habe… und gleichzeitig auch wieder nicht. ????
Man merkt SOFORT, dass das Buch komplett auf Atmosphäre, Spannung und dieses düstere, verführerische Oz-Feeling setzt. Und genau das hat bei mir auch richtig gut funktioniert. Dieses verfluchte, kaputte Oz hatte stellenweise echt etwas richtig Fiebertraum-artiges und ich mochte total, wie vertraute Elemente aus „Der Zauberer von Oz“ genommen und in etwas deutlich dunkleres verwandelt wurden.
Dorothy ist hier definitiv keine klassische „unschuldige Heldin“ und generell sind die Figuren eher morally grey unterwegs. Dazu kommen verlorene Erinnerungen, Geheimnisse, Machtspiele und natürlich eine ordentliche Portion Anziehung zwischen den Charakteren. Gerade die Dynamik mit dem verfluchten Attentäter hatte schon echt Potential und war für mich mit das stärkste am Buch.
ABER… ich muss auch sagen, dass mir an manchen Stellen etwas Tiefe gefehlt hat.
Die Welt und die Stimmung waren super interessant, aber ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die Story schneller sein wollte als sie eigentlich schon war. Manche Entwicklungen gingen ziemlich abrupt und emotional hätte da für mich noch mehr drin sein können. Vor allem weil das Setting eigentlich SO viel Potential bietet. Teilweise wirkte es eher wie ein Auftakt, der erstmal Lust auf mehr machen soll, statt wie ein Band, der schon komplett überzeugt. Einige Szenen waren dafür aber wiederum richtig intensiv und haben mich komplett weiterlesen lassen. ????
Man merkt SOFORT, dass das Buch komplett auf Atmosphäre, Spannung und dieses düstere, verführerische Oz-Feeling setzt. Und genau das hat bei mir auch richtig gut funktioniert. Dieses verfluchte, kaputte Oz hatte stellenweise echt etwas richtig Fiebertraum-artiges und ich mochte total, wie vertraute Elemente aus „Der Zauberer von Oz“ genommen und in etwas deutlich dunkleres verwandelt wurden.
Dorothy ist hier definitiv keine klassische „unschuldige Heldin“ und generell sind die Figuren eher morally grey unterwegs. Dazu kommen verlorene Erinnerungen, Geheimnisse, Machtspiele und natürlich eine ordentliche Portion Anziehung zwischen den Charakteren. Gerade die Dynamik mit dem verfluchten Attentäter hatte schon echt Potential und war für mich mit das stärkste am Buch.
ABER… ich muss auch sagen, dass mir an manchen Stellen etwas Tiefe gefehlt hat.
Die Welt und die Stimmung waren super interessant, aber ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass die Story schneller sein wollte als sie eigentlich schon war. Manche Entwicklungen gingen ziemlich abrupt und emotional hätte da für mich noch mehr drin sein können. Vor allem weil das Setting eigentlich SO viel Potential bietet. Teilweise wirkte es eher wie ein Auftakt, der erstmal Lust auf mehr machen soll, statt wie ein Band, der schon komplett überzeugt. Einige Szenen waren dafür aber wiederum richtig intensiv und haben mich komplett weiterlesen lassen. ????
von praja - 2026-05-11 21:44:00


