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Rezensionen

REM
Horror-Thriller | Psychothriller-Bestseller-Autor Sebastian Fitzek meets Horror-Queen Annika Strauss. Nervenkitzel garantiert.

Autor: Annika Strauss

Erschienen 2026 bei Droemer Taschenbuch
ISBN 978-3-426-57076-0
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Willkommen im Horror-Game - 3 Sterne

Alysee programmiert zu Beginn des Buches für ihr Studium ein Horror-Game und immer wieder habe ich mich genau an ein solches bei der Handlung erinnert gefühlt.
Die Geschichte ist hierbei in zwei Abschnitte unterteilt, zunächst quasi die Einführung in die Handlung, Spannungsaufbau und zahlreiche Fragen. Dieser Teil hat mich an andere Fitzek-Bücher erinnert, in kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven wird durch kleine Cliffhanger Fahrt aufgenommen.
Im zweiten Teil übernimmt dann eher der Horroraspekt, man ist wie in einem Spiel in einem unheimlichen und tödlichen Hotel gefangen. Während die Charaktere versuchen zu überleben, wird dabei nach und nach die Wahrheit aufgedeckt.
Auch wenn ich Spiele dieser Art durchaus mag, mochte ich den ersten Teil jedoch weitaus mehr. In Buchform hatte dieses Setting irgendwie nicht den gleichen Effekt auf mich.
Dabei sind die Beschreibungen durchweg eigentlich ziemlich gelungen, man kann sich die (oft nicht so schönen) Szenen und Schauplätze gut vorstellen.
Das Tempo ist ebenfalls großartig, man fliegt durch die Seiten, ich habe das Buch am Stück an einem Tag ausgelesen.
Alysee als Protagonistin mochte ich auch, dafür sind mir die anderen Charaktere nicht so wirklich nahe gekommen, vieles war dann doch eher kurz und etwas oberflächlich.
Ohne zu viel zu verraten muss noch gesagt sein, dass die Auflösung meinen Geschmack leider nicht so ganz getroffen hat, ich hatte etwas ganz anderes erwartet und fand es ein wenig skurril - überraschend war es aber auf jeden Fall!
Von daher, wer Horror(spiele) liebt, wird hier vielleicht auch Spaß dran haben, wer eher einen "klassischen" Fitzek ohne übernatürliche Elemente sucht, sollte vermutlich eher Abstand halten.
von Ryria - 2026-06-18 21:10:00

REM - 3 Sterne

Horror als Genre in der Literatur zielt darauf ab, im Leser das Gefühl von Angst, Beklemmung und Abscheu hervorzurufen. Dass mit der Angst und der Beklemmung kann Sebastian Fitzek in seinen Thrillern wirklich gut. Aber diese Geschichte sollte ein richtiges Horror-Buch werden, deshalb hat das Buch auch Annika Strauss, Spezialistin für das Genre geschrieben. Der Name Fitzek auf dem Cover hilft sicher dabei, die richtigen Leser für die Geschichte zu finden. Denn wenn man sich vom Gefühl der Abscheu nicht abschrecken lässt und auch für unerklärliches in der Handlung offen ist, findet man hier ein gut lesbares und mitreißendes Buch. Ich fand die Geschichte nicht gar zu düster aber schon unheimlich und auch wenn es nicht ganz ein Fall war, konnte ich mich dem Sog nicht entziehen.
von Barbara Pernter aus der Athesia-Filiale in Bozen - 2026-06-17 09:11:42

Du darst nicht schlafen - 3 Sterne

Hier geht es um Alysee, die seit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit nicht mehr schlafen kann, ohne in brutale Albträume abzurutschen. Dieser Plot rund um Schlafverweigerung und die Angst vor dem Einschlafen hat für mich neugierig gemacht.
Die Traumsequenzen sind verstörend, utopisch und gruselig. Blutnebel, ein roter Dämon, konfuse Traumlogik, all das erzeugt eine bedrückende Stimmung. Die Horror-Szenen sind teilweise explizit beschrieben und wirken dadurch bildhaft.
Das Hotel de Ville ist ein absolut gruseliges Setting: dunkel, unheimlich, voller Geheimnisse. Durch die Perspektivwechsel entsteht ein stetiger Spannungsaufbau, der mich immer wieder neugierig gemacht hat, auf das was noch kommt.
Der Storyaufbau hat mir gut gefallen, der Schreibstil ist fesselnd, atmosphärisch und treibt die Handlung gut voran.
Trotz starkem Anfang und intensiver Atmosphäre blieb bei mir am Ende das Gefühl, dass die Geschichte als Ganzes nicht die Wirkung entfaltet hat, die sie hätte haben können. Vielleicht, weil die Handlungen mir irgendwann zu skurril wurden. Vielleicht aber auch, weil mir die Emotionen der Figuren nicht ganz so tief gingen, wie ich es mir gewünscht hätte.
von gerlisch - 2026-06-12 20:56:00

Zwischen Thriller und Science Fiction - 3 Sterne


Als großer Fan der Bücher von Sebastian Fitzek bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an „REM“ herangegangen – vielleicht gerade deshalb hat mich das Buch am Ende nicht ganz überzeugt. Dabei bringt die Geschichte eigentlich alles mit, was ein packender Thriller braucht: eine starke Grundidee, viel Spannung und ein Thema, das neugierig macht.
Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Potenzial aus meiner Sicht nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Einige Entwicklungen wirken zu konstruiert, und insbesondere die zentralen Handlungselemente driften stellenweise in eine Richtung ab, die für mich eher an Science-Fiction erinnert als an den psychologischen Nervenkitzel, den ich sonst so an Fitzeks Büchern schätze - und es war für mich auch kein Horror, wie es auf mit bezeichnet war und was ich als spannende Kombi mit den Thrillerelementen gesehen habe.
Dennoch bleibt festzuhalten: Spannend ist „REM“ allemal. Die Geschichte entfaltet einen Sog, der zum Weiterlesen animiert, und es gibt immer wieder Momente, die fesseln und überraschen. Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir jedoch das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.
von melanie82 - 2026-06-07 21:30:00

Gütesiegel Fitzek - 2 Sterne

Das Buch REM von Annika Strauss wäre in der großen Menge an Neuveröffentlichungen wahrscheinlich untergegangen. Das Buch REM von Annika Strauss mit Sebastian Fitzek verkauft sich wie warme Semmeln und schon prangt ein Spiegel-Bestseller-Sticker auf dem Cover.

Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan und das war ehrlicherweise auch der einzige Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Auch wenn seine letzten Bücher mal mehr, mal weniger gut waren und gerade die weniger guten immer abgedrehter wurden, sind diese kein Vergleich mit REM.
Während die erste Hälfte noch spannend und in Fitzek-Manier geschrieben ist (junge Protagonistin aus Berlin mit dringendem Problem, das sie gemeinsam mit einem Freund lösen muss), wird es zunehmend und gerade im letzten Drittel einfach nur noch wirr.
Die Charaktere waren mir bis zum Ende eigentlich alle total egal, warum werden sämtliche Themen (von Organhandel über Missbrauch bis Torture-Porn) angeschnitten und dann im Sande verlaufen lassen, und wieso ist das Ende viel zu plötzlich und Sci-Fi-mäßig erklärt. Dass es paranormal wird, wird relativ schnell klar, doch die Ausführung ist weder psychothrilling noch Horror.

Hier wurde viel versucht und wenig gekonnt. Man könnte zu der Annahme kommen, dass Fitzeks Leserschaft dieses Buch in der Luft zerrissen hätte, hätte er es alleine geschrieben. So kann man der Horror-Queen die wirre Story anlasten.
In den Danksagungen wird ein weiteres Buch der beiden angeteasert. Da bin ich dann wohl raus.
von 19cici95 - 2026-06-04 15:05:00

Eine schockiernde Handlung - 3 Sterne

Eine Geschichte, die fesselnde und spannende Twists hat.
Im Rem geht es um die Vollwaise Alysee, die nach einem schrecklichen Vorfall auf keinen Fall mehr tief einschlafen darf. Eines Tages bekommt sie die Nachricht, dass ihr Vater etwas hinterlassen hat. Etwas, was ihre Ungewissheit vielleicht klären kann und ihr weiterhilft, wer ihre Eltern waren.
Alysee handelt sehr nach ihrem eigenen Kopf und will stets ihrem besten Freund Nico helfen, und wird so auch in gefährliche Situationen verwickelt. Für mich handelt sie manchmal etwas sehr unbeholfen und riskiert zu viel. Sie schenkt ihren Mitmenschen nicht schnell ihr Vertrauen und versucht, für sich und Nico zu handeln. Alleine gibt es sie nicht. Nico handelt viel nach seinem persönlichen Empfinden und seinen Werten und bringt so viel Gefährliches zu ihnen beiden. Beide Charaktere schaffen es nicht wirklich, miteinander zu kommunizieren, aus Angst oder vielleicht, weil sie mehr handeln als Herzensangelegenheiten zu besprechen.
Der Schreibstil ist sehr detailreich und beschreibt die Umgebung und Erlebnisse sehr anschaulich, wie ich empfinde. Es gibt immer wieder Sachen, die man als Leser nicht erwartet und die einen schockieren. Obwohl es ein Psychothriller ist, gibt es einen Plot aus einem anderen Genre, der mir hier etwas zu viel Platz einnimmt. Weitere Charaktere werden gut ins Buch hineingearbeitet und man kann auch ganze Kapitel aus deren POV lesen. Die Zeichnungen im Buch passen sehr gut hinein und unterstreichen das Geschriebene.
Rem ist eine Empfehlung für alle, die gerne in neue Welten voller Monster und unerwarteter Handlungen eintauchen und sich gerne schockieren lassen.
von lesende_zitrone - 2026-06-03 21:19:00

Zwischen Schlaf, Traum und Kontrollverlust - 4 Sterne

Ich habe REM als intensiven, stellenweise verstörenden Thriller erlebt, der mich emotional stark gefordert hat. Bereits das Cover mit dem dunklen, unheimlichen Auge stimmt perfekt auf die Atmosphäre des Buches ein und spiegelt die zentrale Thematik von Schlaf, Kontrollverlust und innerer Unruhe wider. Die Geschichte spielt gekonnt mit der Grenze zwischen Schlaf, Traum und Realität und genau darin liegt für mich die größte Stärke des Buches. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst nicht mehr sicher zu sein, was real ist und was nicht – ein sehr wirkungsvoller Effekt, der sich konsequent durch den Roman zieht.

Der Schreibstil ist direkt, atmosphärisch dicht und oft unangenehm nah an den Gedanken der Figuren. Besonders gefallen hat mir, wie psychologische Spannung aufgebaut wird, ohne sich auf billige Schockeffekte zu verlassen. Stattdessen entsteht das Grauen schleichend, fast unmerklich, was die Geschichte für mich umso nachhaltiger gemacht hat. Einige Szenen wirken lange nach und haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.

Inhaltlich greift das Buch Themen wie Angst, Kontrollverlust und die Verletzlichkeit des menschlichen Geistes auf. Nicht jede Wendung war für mich völlig überraschend, dennoch bleibt die Handlung spannend und gut strukturiert. Gerade Leserinnen und Leser, die psychologische Thriller mögen, kommen hier definitiv auf ihre Kosten.
von Tina - 2026-06-03 19:43:00

Spannender Thriller - 4 Sterne

„REM“ von Anika Strauß und Sebastian Fitzek ist ein spannender Thriller, der vor allem durch seine originelle Grundidee und die beklemmende Atmosphäre überzeugt. Die Geschichte rund um Träume, Bewusstsein und Realität zieht einen schnell in ihren Bann und sorgt für einige unerwartete Wendungen, wie man sie besonders von Fitzek kennt.

Der Schreibstil ist flüssig und zugänglich, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel der beiden Autor:innen, das frische Impulse in die Handlung bringt. Einige Passagen sind allerdings etwas vorhersehbar, und manche Figuren hätten noch mehr Tiefe vertragen können.

Trotz kleiner Schwächen ist „REM“ ein fesselnder Pageturner, der Fans von psychologischen Thrillern definitiv gut unterhalten wird. Insgesamt eine klare Empfehlung – 4 von 5 Sternen.
von greenpanda - 2026-05-30 17:08:00

Science-Fiction - 3 Sterne

Als Vierjährige bekommt Alysee Marek von ihrem Vater Jörg Steigemann die Anweisung nicht einzuschlafen. Jörg fleht seine Tochter regelrecht an. Doch das kleine Mädchen ist zu müde und schläft ein. Als Alysee wieder erwacht, ist sie Waise. Nach ihrer Mutter ist nun auch ihr Vater tot.

Zwanzig Jahre später: Alysee ist in einer Pflegefamilie aufgewachsen und die traumatischen Erinnerungen an den Abend verfolgen sie immer noch. Sie tritt das Erbe ihres Vaters an und hofft herauszufinden, aus welchem Grund er sterben musste.




Das Autorenduo Fitzek und Strauss, die mit "REM" ihr gemeinsam geschriebenes Buch herausgaben, sind in der Buch-Welt bekannt. Von beiden habe ich schon mindestens ein Buch gelesen und so war ich gespannt auf diesen Horror-Thriller.

Mir war dabei bedauerlicherweise nicht bewusst, dass die Geschichte so sehr Richtung paranormale Phänomene geht. Ja, eigentlich ist die Einteilung "Horror" damit gegeben und ich musste mich doch sehr darauf einlassen. Es tummeln sich also Monster, spukende Hunde, KBI (künstliche biologische Intelligenzen) und Gestaltenwandler in der Geschichte. Wichtiges Werkzeug und Dreh- und Angelpunkt ist ein Somnakular, ein erfundener Gegenstand der Autoren. Mit dieser Brille können Träume aufgezeichnet und betrachtet werden. Sehr futuristisch und Science-Fiction angehaucht. Wie gesagt, ich musste mich darauf einlassen. Die Prise Liebe, die mitläuft, ist hingegen sehr real.

Belohnt wurde ich mit einem tollen Schreibstil. Immer wieder stiess ich auf Sätze, die mich berührt haben. " ... der Mensch, bei dem das Wort Liebe zu einem Gefühl wurde". (Seite 189).

Die vielen Perspektivwechsel und Zeitsprünge fand ich oft verwirrend. Gewaltbeschreibungen, bei denen ich mich oft gefragt habe, ob das nun von einer Figur geträumt oder in der Handlung geschieht, berechtigen das Wort "Thriller" hinter dem "Horror". Oft eklig und ab und zu nicht so richtig passend in der Handlung, die ja schon auch "Thriller" sein sollte. Manchmal habe ich mir gedacht, dass diese Gewaltbeschreibungen genau zu diesem Zweck eingefügt wurden. Vor allem der Aufenthalt Alysees und Weggefährten in einem alten Hotel zieht viele dieser Beschreibungen an und gipfelt in abstrusen Passagen.

Kann man lesen, man muss sich aber wirklich bewusst sein, dass es Richtung Science-Fiction geht.
von Igela - 2026-05-28 13:30:00

spannend und abgedreht - 4 Sterne

Auf REM hatte ich mich gefreut, zu gut hörte sich der Klappentext und auch die Leseprobe an. Zudem hatte Sebastian Fitzek mitgewirkt, das Buch wollte ich mir nicht entgehen lassen.


Im Fokus des Thrillers steht Alysee, die bei Pflegeeltern aufgewachsen ist. Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt, als sie vier Jahre alt ist, stirbt ihr Vater. Sie hat überraschenderweise noch viele Erinnerungen und erinnert sich gut an seine letzten Worte "Du darfst nicht einschlafen". Alysee studiert, lebt in Berlin in einer WG, ihr Leben ist chaotisch. Ihre wichtigste Bezugsperson ist ihr "Bruder" Nico, mit dem sie in der Pflegefamilie aufgewachsen ist.

Als Alysee erfährt, dass ihr Vater ihr ein altes Hotel muss sie dorthin, drei zwielichtige Typen nehmen Alysee und Nico in ihrem VW-Bus mit. Das Unheil nimmt seinen Lauf.

Meine Meinung ist geteilt: Der Anfang war mir zu chaotisch, die Handlung um Alysee und Nico überschlägt sich. Erst als die beiden zum Hotel unterwegs sind, wird es spannend. Ab da hat mich die Handlung gefesselt. Spannend, mysteriös, gruselig, genau mein Ding. Dazu noch verschiedene Perspektiven, die den Plot absolut spannend machen. Der lange Mittelteil war klasse, allerdings hat mich die Erklärung/Auflösung nicht wirklich zufrieden gestellt. Fantasievoll? Ja. Aber für meinen Geschmack zu abgedreht, teils verwirrend, so dass ich irgendwann den Faden verloren habe.

Fazit: spannend und abgedreht, 3,5 Sterne
von readpassion9 - 2026-05-11 13:28:00