Rezensionen
Und morgen ein neuer Tag
Roman - Ein großer Frauenroman für die Leser*innen von Rosie Walsh und "Der Papierpalast".
Autor: Claire Alexander
Erschienen 2023 bei Goldmann;Michael Joseph
ISBN 978-3-442-49433-0
Und morgen ein neuer Tag - 5 Sterne
In diesem Buch werden mehrere Themen, wie Freundschaft, Familie und Psychische Gesundheit angesprochen. Der Roman erzählt von Meredith, welche seit 1.214 Tagen nicht mehr ihr Haus verlassen hat. Meredith lernt über einen Sozialdienst Tom kennen. Tom will ihr auf ihren Weg in die Freiheit beistehen. Dies ist jedoch nicht so einfach. Ihre Vergangenheit holt sie schlagartig ein. Meredith begreift: Um wirklich zu leben, braucht es mehr als einen Schritt vor die Haustür.
Ich empfehle dieses Buch, da es eine traurige, mitreißende und gleichzeitig berührende Geschichte ist.
Ich empfehle dieses Buch, da es eine traurige, mitreißende und gleichzeitig berührende Geschichte ist.
von Christine Demetz aus der Athesia-Filiale in Naturns - 2023-07-28 12:03:02
Es hat mich sehr berührt - 5 Sterne
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Meredith hat seit über 1.200 Tagen ihr Haus nicht mehr verlassen. Keinen Schritt macht sie aus der Tür. Alles was sie fürs Leben braucht, lässt sie liefern. Arbeiten kann sie sehr gut von zuhause aus. Außerdem kommt ihre Freundin regelmäßig vorbei.
Dann kommt Tom, er arbeiten beim Verein "Helfende Hände". Und je öfter Tom vorbei kommt, umso mehr merkt Meredith, daß ihr doch was fehlt.
Meine Meinung:
Das Cover ist jetzt nicht so ansprechend, ich finde es sehr unruhig, aber die Grundidee des Romans hat mich sehr neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine sehr berührende, bewegende Geschichte, die mich ganz wunderbar unterhalten hat.
Es beginnt mit dem Prolog, der quasi Tag eins entspricht und macht dann einen Sprung zu Tag 1.214. Wir lernen Meredith kennen und Tom, aber auch viele andere Personen, mit denen Meredith mehr oder weniger zu tun hat, dazu gehört dann auch eine neue Bekannte, die zusammen mit Meredith und vielen anderen in einem Online-Forum unterwegs ist. Während es immer mehr Tage werden erfahren wir nebenbei viel über die Kindheit und auch etwas nähere Vergangenheit von Meredith, aber auch viel über ihre Familie und Freunde. Alles in allem jetzt keine super spannende, aber dafür umso berührendere Geschichte, die moch sehr gut unterhalten konnte.
Zum Buch:
Meredith hat seit über 1.200 Tagen ihr Haus nicht mehr verlassen. Keinen Schritt macht sie aus der Tür. Alles was sie fürs Leben braucht, lässt sie liefern. Arbeiten kann sie sehr gut von zuhause aus. Außerdem kommt ihre Freundin regelmäßig vorbei.
Dann kommt Tom, er arbeiten beim Verein "Helfende Hände". Und je öfter Tom vorbei kommt, umso mehr merkt Meredith, daß ihr doch was fehlt.
Meine Meinung:
Das Cover ist jetzt nicht so ansprechend, ich finde es sehr unruhig, aber die Grundidee des Romans hat mich sehr neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine sehr berührende, bewegende Geschichte, die mich ganz wunderbar unterhalten hat.
Es beginnt mit dem Prolog, der quasi Tag eins entspricht und macht dann einen Sprung zu Tag 1.214. Wir lernen Meredith kennen und Tom, aber auch viele andere Personen, mit denen Meredith mehr oder weniger zu tun hat, dazu gehört dann auch eine neue Bekannte, die zusammen mit Meredith und vielen anderen in einem Online-Forum unterwegs ist. Während es immer mehr Tage werden erfahren wir nebenbei viel über die Kindheit und auch etwas nähere Vergangenheit von Meredith, aber auch viel über ihre Familie und Freunde. Alles in allem jetzt keine super spannende, aber dafür umso berührendere Geschichte, die moch sehr gut unterhalten konnte.
von Lesemama - 2023-07-19 21:20:00
Meredith, Allein - 3 Sterne
Romananfänge können die Herrschaften aus dem angloamerikanischen Raum wirklich eindrucksvoll gestalten. Nach eineinhalb Seiten ist man als Leser mitten drin im Geschehen. Was aber selbiges betrifft, tappt man lange Zeit im Dunkeln, manchmal auch eine lange, öde Zeit. Der Roman beginnt mit dem scheiternden Versuch der Ich-Erzählerin Meredith ins Büro zu gehen und setzt eineinhalb Seiten später, nachdem sie 1214 Tage ihr Haus nicht verlassen hat, mit dem Besuch einer "Helfenden Hand" fort. Nach weiteren 302 Tagen und 435 Seiten erteilt Meredith ebendieser "Helfenden Hand", Tom, Schwimmunterricht in einem gut besuchten Hallenbad in Glasgow. Dazwischen erfahren die Leser:innen die Hintergründe und Ursachen von Meredith' Existenz als sozialer Einsiedlerin und ihren Bemühungen und Problemen wieder in die eigentliche Welt und Normalität (was immer das sein mag) zurückzukehren.
Dabei handelt es sich bei diesem Roman um kein Wohlfühlbuch. Viele Seiten lang wird man von Meredith durch ihren depressiven Alltag geführt, dann wieder scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Leider werden manche ihrer Entwicklungsschritte nicht näher erklärt. Vielleicht aber erscheinen sie nur einem halbwegs gesunden Leser als unlogisch, überraschend und inkonsequent.
Der eigentliche Handlungsort Glasgow spielt keine Rolle. Schottisches bzw. britisches Lebensgefühl wird keines vermittelt, kann sich doch Meredith anfangs gar nicht aus ihrem Haus bewegen. Schon allein die paar Schritte in den Garten sind ihr an manchen Tagen unmöglich. Dabei verdient sie sich ihren Lebensunterhalt als Texterin, kommuniziert online mit ihrer Therapeutin, kocht und bäckt gerne und widmet sich viele Stunden lang dem Puzzeln. Der deutsche Titel klingt hoffnungsfroh, das englische Original "Meredith, Alone" scheint mir doch besser gewählt. Ein paar Handlungsstränge münden in Happy Ends, glücklicherweise lässt die Autorin ihre Hauptfigur nur allmählich ihre Traumata akzeptieren und eine Spur von Freiheit und Zuneigung erfahren. Obwohl mir das Buch passagenweise gut gefallen hat, wüsste ich nicht, welchem Personenkreis, zu welchem Anlass, aus welchem Grund ich es empfehlen könnte (ev. Leser:innen, die mit traumatisierten, depressiven Personen zu tun haben?).
Dabei handelt es sich bei diesem Roman um kein Wohlfühlbuch. Viele Seiten lang wird man von Meredith durch ihren depressiven Alltag geführt, dann wieder scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Leider werden manche ihrer Entwicklungsschritte nicht näher erklärt. Vielleicht aber erscheinen sie nur einem halbwegs gesunden Leser als unlogisch, überraschend und inkonsequent.
Der eigentliche Handlungsort Glasgow spielt keine Rolle. Schottisches bzw. britisches Lebensgefühl wird keines vermittelt, kann sich doch Meredith anfangs gar nicht aus ihrem Haus bewegen. Schon allein die paar Schritte in den Garten sind ihr an manchen Tagen unmöglich. Dabei verdient sie sich ihren Lebensunterhalt als Texterin, kommuniziert online mit ihrer Therapeutin, kocht und bäckt gerne und widmet sich viele Stunden lang dem Puzzeln. Der deutsche Titel klingt hoffnungsfroh, das englische Original "Meredith, Alone" scheint mir doch besser gewählt. Ein paar Handlungsstränge münden in Happy Ends, glücklicherweise lässt die Autorin ihre Hauptfigur nur allmählich ihre Traumata akzeptieren und eine Spur von Freiheit und Zuneigung erfahren. Obwohl mir das Buch passagenweise gut gefallen hat, wüsste ich nicht, welchem Personenkreis, zu welchem Anlass, aus welchem Grund ich es empfehlen könnte (ev. Leser:innen, die mit traumatisierten, depressiven Personen zu tun haben?).
von Wolfgang Suschnig - 2023-06-08 12:59:00
Kein Titel - 4 Sterne
HEYN Testleserin Astrid B.:
Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt, der Schreibstil ist ausgesprochen flüssig und leicht zu lesen.
Obwohl die Protagonistin Meredith seit über 3 Jahren ihre Wohnung nicht verlassen hat und nur einen kleinen, eingeschränkten Kreis an Besuchern empfängt, wird es doch nicht langweilig, an ihrem Alltag mit ihrem Kater Fred teilzunehmen.
Zumal für mich ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der nach und nach erahnen lässt, an welchen Traumata Meredith leidet.
Die Besuche von Tom, der vom Verein „helfende Hände“ wöchentlich zu ihr kommt und auch die neue online-Bekanntschaft Celeste (diese wird später eine Freundin) , gewähren nach und nach Einblicke in ihre Jugend und Kindheit und lassen erahnen, unter welch schwierigen Bedingungen Meredith aufgewachsen ist ...
Leider war ich vom Ende des Romans etwas enttäuscht, für mich sind einige Fragen offen geblieben, das von mir erwartete happy end mit Tom war leider nicht gegeben. Oder doch? Zum Schluss hatte ich das Gefühl, die Geschichte muss jetzt zu Ende gehen, es ging mir alles einfach zu schnell. Der Roman war wirklich gut aufgebaut, auch immer wieder mit den Rückblicken in die Vergangenheit, aber zum Ende hin ging die Kurve steil nach unten.
Trotzdem ist der Roman empfehlenswert!
Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt, der Schreibstil ist ausgesprochen flüssig und leicht zu lesen.
Obwohl die Protagonistin Meredith seit über 3 Jahren ihre Wohnung nicht verlassen hat und nur einen kleinen, eingeschränkten Kreis an Besuchern empfängt, wird es doch nicht langweilig, an ihrem Alltag mit ihrem Kater Fred teilzunehmen.
Zumal für mich ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der nach und nach erahnen lässt, an welchen Traumata Meredith leidet.
Die Besuche von Tom, der vom Verein „helfende Hände“ wöchentlich zu ihr kommt und auch die neue online-Bekanntschaft Celeste (diese wird später eine Freundin) , gewähren nach und nach Einblicke in ihre Jugend und Kindheit und lassen erahnen, unter welch schwierigen Bedingungen Meredith aufgewachsen ist ...
Leider war ich vom Ende des Romans etwas enttäuscht, für mich sind einige Fragen offen geblieben, das von mir erwartete happy end mit Tom war leider nicht gegeben. Oder doch? Zum Schluss hatte ich das Gefühl, die Geschichte muss jetzt zu Ende gehen, es ging mir alles einfach zu schnell. Der Roman war wirklich gut aufgebaut, auch immer wieder mit den Rückblicken in die Vergangenheit, aber zum Ende hin ging die Kurve steil nach unten.
Trotzdem ist der Roman empfehlenswert!
von Heyn Testleser:in - 2023-06-06 10:24:00
Eine Leseempfehlung. - 5 Sterne
HEYN Testleserin Brigitte R.:
Ein bewegender Roman, der die Geschichte von Meredith erzählt, die seit mehr als 3 Jahren ihr Haus nicht verlassen hat. Sie ist knapp 40 Jahre alt und lebt allein mit ihrem Kater in Glasgow. Sie arbeitet als Texterin, kocht, backt und puzzelt leidenschaftlich gern. Sie hat ein paar gute Freunde – obwohl sie alleine lebt, ist sie nicht einsam. Zwischen den laufenden Ereignissen gibt es Rückblenden in die Kinder- und Jugendzeit. Diese 3 Jahre Isolation kommen nicht von ungefähr. Das Verhalten ihrer Mutter hat sie sehr geprägt und ein Schlüsselerlebnis hat letztlich zu ihrem sozialen Rückzug geführt. Durch dieses Trauma leidet sie an einer Angststörung und bekommt Panikattacken beim Gedanken, das Haus zu verlassen. Durch neue Kontakte macht sie langsam Fortschritte und trotz Rückschlägen gibt sie nicht auf. In kleinen Schritten versucht sie, den Weg zurück in ein freies Leben zu finden. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Gefühle von Meredith sind sehr gut beschrieben und stellenweise kann man ihr Verhalten verstehen.
Es ist eine emotional bewegende Geschichte über Familie, Freunde und Verwundbarkeit, wobei man sich Familie nicht aussuchen kann. Man ist einfach gefühlsmäßig in die Geschichte hineinversetzt. Der Schreibstil ist angenehm und kostet beim Lesen keine große Anstrengung. Und ich glaube, dass der Roman eher Frauen anspricht. Als Urlaubslektüre würde ich das Buch nicht wählen - es wäre mir zu problemlastig – aber man liest ja nicht nur im Urlaub. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Ein bewegender Roman, der die Geschichte von Meredith erzählt, die seit mehr als 3 Jahren ihr Haus nicht verlassen hat. Sie ist knapp 40 Jahre alt und lebt allein mit ihrem Kater in Glasgow. Sie arbeitet als Texterin, kocht, backt und puzzelt leidenschaftlich gern. Sie hat ein paar gute Freunde – obwohl sie alleine lebt, ist sie nicht einsam. Zwischen den laufenden Ereignissen gibt es Rückblenden in die Kinder- und Jugendzeit. Diese 3 Jahre Isolation kommen nicht von ungefähr. Das Verhalten ihrer Mutter hat sie sehr geprägt und ein Schlüsselerlebnis hat letztlich zu ihrem sozialen Rückzug geführt. Durch dieses Trauma leidet sie an einer Angststörung und bekommt Panikattacken beim Gedanken, das Haus zu verlassen. Durch neue Kontakte macht sie langsam Fortschritte und trotz Rückschlägen gibt sie nicht auf. In kleinen Schritten versucht sie, den Weg zurück in ein freies Leben zu finden. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Gefühle von Meredith sind sehr gut beschrieben und stellenweise kann man ihr Verhalten verstehen.
Es ist eine emotional bewegende Geschichte über Familie, Freunde und Verwundbarkeit, wobei man sich Familie nicht aussuchen kann. Man ist einfach gefühlsmäßig in die Geschichte hineinversetzt. Der Schreibstil ist angenehm und kostet beim Lesen keine große Anstrengung. Und ich glaube, dass der Roman eher Frauen anspricht. Als Urlaubslektüre würde ich das Buch nicht wählen - es wäre mir zu problemlastig – aber man liest ja nicht nur im Urlaub. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung.
von HEYN Testleserin Pia-Maria R. - 2023-06-06 10:16:00
Intensiver und zutiefst berührender Roman - 5 Sterne
Der Goldmann Verlag hat den neuen Roman "Und morgen ein neuer Tag" der britischen Autorin Claire Alexander veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 39-jährige Meredith Maggs, die ihr Haus in Glasgow seit 1214 Tagen nicht mehr verlassen hat. Diese Aussage machte mich sofort betroffen, da ich ahnte, dass sich dahinter ein schweres Trauma verbergen muss.
Meredith Maggs hat sich gut eingerichtet in ihrer Isolation. Sie lebt in Gesellschaft ihres Katers Fred und arbeitet als Texterin von zu Hause aus. Ihre einzige Besucherin ist ihre beste Freundin Sadie mit ihren Kindern James und Matilda . Meredith kocht und backt gern und vertreibt sich die Zeit mit Lesen und dem Legen komplizierter Puzzles. Lieferdienste sorgen dafür, dass es ihr an nichts mangelt. Einmal wöchentlich kommuniziert sie online mit ihrer Therapeutin Diane. Die Mutter und ihre Schwester Fee hat sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Eines Tages steht Tom McDermott vom Freundesverein Helfende Hände vor ihrer Tür und besucht sie von nun an regelmäßig, um ihr zuzuhören, mit ihr zu reden oder gemeinsam zu essen. Als Meredith in einem Internetforum Celeste kennenlernt und auch ihre Schwester Fee sich wieder bei ihr meldet, wird sie vor neue Herausforderungen gestellt ....
Die Handlung springt von der Gegenwart mit den tagebuchartigen Aufzeichnungen über die Dauer von 10 Monaten immer wieder in Merediths Vergangenheit. Nach und nach werden die zurückliegenden Erlebnisse der jungen Frau aufgeblättert, und wir erfahren, wie es zu ihrer ungewöhnlichen Lebenssituation gekommen ist. Die Rückblicke in Merediths schwierige Kindheit sind schockierend und offenbaren das lieblose und egoistische Verhalten der alkoholkranken Mutter, die ihre Töchter vernachlässigte.
Das Buch ist in ruhigem und schönem Sprachstil - stellenweise auch mit viel Humor - geschrieben und liest sich sehr flüssig. Nicht nur die sympathische Meredith, auch sämtliche Nebenfiguren sind äußerst authentisch und bildhaft skizziert.
Merediths hoffnungsvolle Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie hat mich gefesselt, schockiert und zutiefst berührt. Sie ist absolut kitschfrei, warmherzig und mit viel Empathie erzählt. Die Autorin behandelt die Themen Gewalt, Depressionen, Panikattacken und Ängste sehr sensibel und bringt dem Leser die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin nahe. Es ist auch ein Roman über die Kraft der Freundschaft, Liebe zwischen Schwestern, Vergangenheitsbewältigung, Hoffnung und Mut.
Ich habe Meredith gern auf ihrem Weg begleitet, mit ihr gelitten, mich über ihre Erfolge gefreut und war traurig über ihre Misserfolge.
Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Roman, der mich zutiefst berührt hat und noch lange beschäftigen wird!
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 39-jährige Meredith Maggs, die ihr Haus in Glasgow seit 1214 Tagen nicht mehr verlassen hat. Diese Aussage machte mich sofort betroffen, da ich ahnte, dass sich dahinter ein schweres Trauma verbergen muss.
Meredith Maggs hat sich gut eingerichtet in ihrer Isolation. Sie lebt in Gesellschaft ihres Katers Fred und arbeitet als Texterin von zu Hause aus. Ihre einzige Besucherin ist ihre beste Freundin Sadie mit ihren Kindern James und Matilda . Meredith kocht und backt gern und vertreibt sich die Zeit mit Lesen und dem Legen komplizierter Puzzles. Lieferdienste sorgen dafür, dass es ihr an nichts mangelt. Einmal wöchentlich kommuniziert sie online mit ihrer Therapeutin Diane. Die Mutter und ihre Schwester Fee hat sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Eines Tages steht Tom McDermott vom Freundesverein Helfende Hände vor ihrer Tür und besucht sie von nun an regelmäßig, um ihr zuzuhören, mit ihr zu reden oder gemeinsam zu essen. Als Meredith in einem Internetforum Celeste kennenlernt und auch ihre Schwester Fee sich wieder bei ihr meldet, wird sie vor neue Herausforderungen gestellt ....
Die Handlung springt von der Gegenwart mit den tagebuchartigen Aufzeichnungen über die Dauer von 10 Monaten immer wieder in Merediths Vergangenheit. Nach und nach werden die zurückliegenden Erlebnisse der jungen Frau aufgeblättert, und wir erfahren, wie es zu ihrer ungewöhnlichen Lebenssituation gekommen ist. Die Rückblicke in Merediths schwierige Kindheit sind schockierend und offenbaren das lieblose und egoistische Verhalten der alkoholkranken Mutter, die ihre Töchter vernachlässigte.
Das Buch ist in ruhigem und schönem Sprachstil - stellenweise auch mit viel Humor - geschrieben und liest sich sehr flüssig. Nicht nur die sympathische Meredith, auch sämtliche Nebenfiguren sind äußerst authentisch und bildhaft skizziert.
Merediths hoffnungsvolle Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sie hat mich gefesselt, schockiert und zutiefst berührt. Sie ist absolut kitschfrei, warmherzig und mit viel Empathie erzählt. Die Autorin behandelt die Themen Gewalt, Depressionen, Panikattacken und Ängste sehr sensibel und bringt dem Leser die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin nahe. Es ist auch ein Roman über die Kraft der Freundschaft, Liebe zwischen Schwestern, Vergangenheitsbewältigung, Hoffnung und Mut.
Ich habe Meredith gern auf ihrem Weg begleitet, mit ihr gelitten, mich über ihre Erfolge gefreut und war traurig über ihre Misserfolge.
Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Roman, der mich zutiefst berührt hat und noch lange beschäftigen wird!
von Bücherfreundin - 2023-06-01 14:30:00
Und morgen ein neuer Tag - 4 Sterne
Seit mehr als drei Jahren, genauer gesagt, seit 1214 Tagen, hat Meredith ihr Haus nicht mehr verlassen. Sie arbeitet erfolgreich von zu Hause aus, trifft sich am Küchentisch mit ihrer besten Freundin und ist Meisterin im Puzzeln. Aber so glücklich wie sie vorgibt zu sein ist Meredith nicht. Denn sie verlässt nicht ohne Grund das Haus nicht mehr. Aber dann ist da plötzlich Tom in ihrem Leben. Tom, der gekommen ist um mit ihr zu reden, um zuzuhören und um ein Freund für sie zu sein. Und langsam kommt die Welt da draußen vor der Tür ein kleines bisschen näher und Meredith wagt die ersten Schritte vor die Tür. „Und morgen ein neuer Tag“ ist eine schöne, bewegende Geschichte mit einer liebenswerten Heldin, die ich von Anfang an in mein Herz geschlossen habe.
von Barbara Pernter aus der Athesia-Filiale in Bozen - 2023-04-26 11:43:35
Was auch immer passiert, du bist nicht allein. - 5 Sterne
Meredith hat ihr Haus seit ein paar Jahren nicht mehr verlassen und das ist ja auch gar nicht so schlimm, denkt sie. Sie arbeitet als Texterin im Homeoffice, ihre Einkäufe erledigt sie online und ihre Freizeit verbringt sie gern mit puzzeln und lesen. Gesellschaft hat sie ebenfalls, nämlich ihren Kater Fred und ihre Freundin Sadie, die sie regelmäßig besucht. Aber ist das wirklich alles, was man zum Leben braucht?
Wir begleiten Meredith in diesem einfühlsamen Roman durch ihren Alltag und erfahren nach und nach, wie ihre Lebenssituation zu Stande gekommen ist. Rückblenden zeigen ihre wenig rosige Kindheit, mit ihrer Therapeutin bespricht sie ihre Panikattacken und die Gewalt, die sie in der Vergangenheit erfahren hat.
Trotz der schwierigen Themen, die in diesem Buch verarbeitet werden, handelt es sich um eine unglaublich warmherzige und hoffnungsvolle Geschichte. Meredith erfährt Unterstützung und Verständnis von alten und neunen Freund*innen sowie ihrer Schwester. Sie sind an schlechten Tagen für sie da, genauso wie sie kleine Erfolge mit ihr feiern. Ein Roman wie eine warme Umarmung an einem schweren Tag!
Wir begleiten Meredith in diesem einfühlsamen Roman durch ihren Alltag und erfahren nach und nach, wie ihre Lebenssituation zu Stande gekommen ist. Rückblenden zeigen ihre wenig rosige Kindheit, mit ihrer Therapeutin bespricht sie ihre Panikattacken und die Gewalt, die sie in der Vergangenheit erfahren hat.
Trotz der schwierigen Themen, die in diesem Buch verarbeitet werden, handelt es sich um eine unglaublich warmherzige und hoffnungsvolle Geschichte. Meredith erfährt Unterstützung und Verständnis von alten und neunen Freund*innen sowie ihrer Schwester. Sie sind an schlechten Tagen für sie da, genauso wie sie kleine Erfolge mit ihr feiern. Ein Roman wie eine warme Umarmung an einem schweren Tag!
von Melanie Winkler - 2023-04-18 07:29:57
1.214 Tage - 4 Sterne
Meredith war seit mehr als drei Jahren das Haus nicht mehr außerhalb ihres Hauses. Warum, darüber spricht sie grundsätzlich nicht, es ist doch alles in Ordnung. Sie geht einer geregelten Arbeit nach, zuhause, sie kocht und bekommt Besuch von ihrer besten Freundin, zuhause ...
Dann kommt Tom in ihr Leben und sie muss ehrlich zu sich selbst sein, so toll ist ihr Leben nicht. Sie beginnt sich zu öffnen ...
Ich heiße Meredith Maggs und habe das Haus seit 1.214 Tagen nicht mehr verlassen.
So beginnt mehr oder weniger das Buch. Mich sprach der Klappentext sehr an und ich war neugierig auf die Geschichte, vor allem auf das "Warum".
Mich hatte die Story von Beginn an fesseln können, Meredith war mir sehr sympathisch und nach und nach wird ihr Geheimnis gelüftet.
Die Geschichte hat immer wieder Rückblicke, die für ein besseres Verständnis sorgen und alles viel spannender machen.
Ich habe Meredith sehr gerne begleitet, fand die Story richtig gut und kann das Buch nur empfehlen.
Dann kommt Tom in ihr Leben und sie muss ehrlich zu sich selbst sein, so toll ist ihr Leben nicht. Sie beginnt sich zu öffnen ...
Ich heiße Meredith Maggs und habe das Haus seit 1.214 Tagen nicht mehr verlassen.
So beginnt mehr oder weniger das Buch. Mich sprach der Klappentext sehr an und ich war neugierig auf die Geschichte, vor allem auf das "Warum".
Mich hatte die Story von Beginn an fesseln können, Meredith war mir sehr sympathisch und nach und nach wird ihr Geheimnis gelüftet.
Die Geschichte hat immer wieder Rückblicke, die für ein besseres Verständnis sorgen und alles viel spannender machen.
Ich habe Meredith sehr gerne begleitet, fand die Story richtig gut und kann das Buch nur empfehlen.
von _ich.lese_ - 2023-04-12 20:15:00
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt! - 5 Sterne
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt!
„Ich heiße Meredith Maggs und habe das Haus seit 1.214 Tagen nicht mehr verlassen.“
Dieses aussagekräftige Zitat zu Beginn des ersten Kapitels gibt dem Leser bereits einen ersten Hinweis auf die Situation der neununddreißigjährigen Protagonistin. Die freiberufliche Texterin und Autorin hat sich seit drei Jahren komplett von der Gesellschaft zurückgezogen. Sie arbeitet im Home Office in ihrem Haus in Glasgow, leidet an Panikattacken und Depressionen. Ein roter Kater namens Fred ist ihre einzige Gesellschaft. Fred war ein Geschenk von Merediths Freundin Sadie, die sie regelmäßig besucht und mit ihren beiden kleinen Kindern ein wenig Leben ins Haus bringt. Sadie hilft ihr, wo sie nur kann und würde buchstäblich alles für sie tun, stößt dabei aber immer wieder an ihre Grenzen. Meredith mag es ebenso wenig, fremde Menschen kennenzulernen, wie unangemeldeten Besuchern die Türe zu öffnen. Es fällt ihr aus diesem Grund auch schwer, den sympathischen Mitarbeiter des Vereins „Helfende Hände“ namens Tom McDermott an sich heranzulassen. Doch Tom ist nicht nur geduldig, sondern auch äußerst hartnäckig und ganz besonders liebenswert. Nach und nach schafft er es, Merediths Schutzwall zu durchbrechen und entpuppt sich als wertvolle Unterstützung in ihren Bemühungen, einen Weg zurück in die Welt zu finden. Schließlich macht Meredith in einem Online-Selbsthilfeforum die Bekanntschaft der fröhlichen Friseurin Celeste, der regelmäßige Chat-Kontakt zwischen den beiden führt schließlich ebenfalls zu einer guten Freundschaft. Doch dann ereignen sich Dinge, welche mühsam unterdrückte Schatten der Vergangenheit wieder ans Tageslicht bringen. Nun muss sich weisen, ob der unerschütterliche Zusammenhalt ihrer Freunde und deren liebevolle Unterstützung es schaffen, Meredith wieder zu einem Leben außerhalb ihrer selbst gewählten Isolation zu verhelfen.
Bereits die Leseprobe zu diesem Debutroman aus der Feder von Claire Alexander hat mich in den Bann gezogen. Nach dem Zuschlagen der letzten Buchseite kann ich nunmehr bestätigen, dass meiner unverhältnismäßig hohen Erwartungshaltung an dieses Buch voll und ganz entsprochen wurde. Die Charakterzeichnung der Protagonistin war außergewöhnlich und brillant, die Autorin hat deren innerste Gedanken und Emotionen mit viel Feingefühl und hoher Authentizität zum Ausdruck gebracht. Laufende Rückblicke in die Vergangenheit und letztendlich auf die Ursachen von Merediths Problemen schafften es mitunter, mir während der Lektüre kalte Schauer über den Rücken zu jagen. Claire Alexander versteht es, ihre Leser voll und ganz einzubeziehen. Man leidet mit Meredith und erkennt mehr und mehr die Gründe, die für die völlige Abschottung der Protagonistin verantwortlich zeichnen. Man ist unsagbar wütend angesichts der Dinge, welche sie seit ihrer Kindheit erleiden musste. Zugleich wünscht man sich nichts sehnlicher als Hilfe für diese arme, gepeinigte Seele und freut sich mit ihr über noch so kleine Erfolge und Fortschritte zwischen den zahlreichen Rückschlägen. Mit Sadie, Tom und Celeste brachte die Autorin sehr wichtige Figuren in die Handlung ein, die Meredith guttun, ihr unerschütterlich zur Seite stehen und immer für sie da sind.
„Und morgen ein neuer Tag“ ist ein unglaublich intensives Buch, eine teilweise ungemein tragische Geschichte voller Emotionen. Durch den locker-leichten Sprachstil, die sehr saloppe Sprache, eingebaute humorvolle Szenen sowie eingestreute Chatverläufe zwischen den Mitgliedern des Online-Selbsthilfeforums vermag Claire Alexander ihre Erzählung jedoch etwas aufzulockern. Die große Leidenschaft der Protagonistin, Köstlichkeiten wie Torten, Kekse und die traditionellen Scones zu backen sorgt dafür, dass man während dieser Lektüre den aromatischen Duft dieses Backwerks beinahe zu riechen vermeint. Was mir besonders zusagte ist der laufende kapitelweise Wechsel zwischen der Gegenwart im Jahr 2019 und den Ereignissen in der Vergangenheit. Auf diese Weise erfährt man nach und nach viele Einzelheiten über Merediths Kindheit, ihr Heranwachsen und schließlich ihren Weg zur Selbstständigkeit. Um Spoiler zu vermeiden werde ich nicht auf Details zur Vorgeschichte sowie darin involvierter Personen eingehen. Ich möchte jedoch anmerken, dass es sich um eine Geschichte handelt, die wohl kaum einen Leser unberührt lassen wird.
FAZIT: „Und morgen ein neuer Tag“ war für mich eine zutiefst erschütternde, an mancher Stelle leidvolle Lektüre, die buchstäblich unter die Haut geht, aber auch Mut zur Veränderung und Hoffnung verleiht. Sie zeigt den unschätzbaren Wert von Menschen auf, die einem in jeder Lebenslage unerschütterlich und treu zur Seite stehen. Ich habe mit Meredith gebangt, gelitten, getrauert, gelacht und dabei auch einige Tränen vergossen und kann dieses Buch zweifellos als ganz besonderes Lesehighlight bezeichnen. Begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!
„Ich heiße Meredith Maggs und habe das Haus seit 1.214 Tagen nicht mehr verlassen.“
Dieses aussagekräftige Zitat zu Beginn des ersten Kapitels gibt dem Leser bereits einen ersten Hinweis auf die Situation der neununddreißigjährigen Protagonistin. Die freiberufliche Texterin und Autorin hat sich seit drei Jahren komplett von der Gesellschaft zurückgezogen. Sie arbeitet im Home Office in ihrem Haus in Glasgow, leidet an Panikattacken und Depressionen. Ein roter Kater namens Fred ist ihre einzige Gesellschaft. Fred war ein Geschenk von Merediths Freundin Sadie, die sie regelmäßig besucht und mit ihren beiden kleinen Kindern ein wenig Leben ins Haus bringt. Sadie hilft ihr, wo sie nur kann und würde buchstäblich alles für sie tun, stößt dabei aber immer wieder an ihre Grenzen. Meredith mag es ebenso wenig, fremde Menschen kennenzulernen, wie unangemeldeten Besuchern die Türe zu öffnen. Es fällt ihr aus diesem Grund auch schwer, den sympathischen Mitarbeiter des Vereins „Helfende Hände“ namens Tom McDermott an sich heranzulassen. Doch Tom ist nicht nur geduldig, sondern auch äußerst hartnäckig und ganz besonders liebenswert. Nach und nach schafft er es, Merediths Schutzwall zu durchbrechen und entpuppt sich als wertvolle Unterstützung in ihren Bemühungen, einen Weg zurück in die Welt zu finden. Schließlich macht Meredith in einem Online-Selbsthilfeforum die Bekanntschaft der fröhlichen Friseurin Celeste, der regelmäßige Chat-Kontakt zwischen den beiden führt schließlich ebenfalls zu einer guten Freundschaft. Doch dann ereignen sich Dinge, welche mühsam unterdrückte Schatten der Vergangenheit wieder ans Tageslicht bringen. Nun muss sich weisen, ob der unerschütterliche Zusammenhalt ihrer Freunde und deren liebevolle Unterstützung es schaffen, Meredith wieder zu einem Leben außerhalb ihrer selbst gewählten Isolation zu verhelfen.
Bereits die Leseprobe zu diesem Debutroman aus der Feder von Claire Alexander hat mich in den Bann gezogen. Nach dem Zuschlagen der letzten Buchseite kann ich nunmehr bestätigen, dass meiner unverhältnismäßig hohen Erwartungshaltung an dieses Buch voll und ganz entsprochen wurde. Die Charakterzeichnung der Protagonistin war außergewöhnlich und brillant, die Autorin hat deren innerste Gedanken und Emotionen mit viel Feingefühl und hoher Authentizität zum Ausdruck gebracht. Laufende Rückblicke in die Vergangenheit und letztendlich auf die Ursachen von Merediths Problemen schafften es mitunter, mir während der Lektüre kalte Schauer über den Rücken zu jagen. Claire Alexander versteht es, ihre Leser voll und ganz einzubeziehen. Man leidet mit Meredith und erkennt mehr und mehr die Gründe, die für die völlige Abschottung der Protagonistin verantwortlich zeichnen. Man ist unsagbar wütend angesichts der Dinge, welche sie seit ihrer Kindheit erleiden musste. Zugleich wünscht man sich nichts sehnlicher als Hilfe für diese arme, gepeinigte Seele und freut sich mit ihr über noch so kleine Erfolge und Fortschritte zwischen den zahlreichen Rückschlägen. Mit Sadie, Tom und Celeste brachte die Autorin sehr wichtige Figuren in die Handlung ein, die Meredith guttun, ihr unerschütterlich zur Seite stehen und immer für sie da sind.
„Und morgen ein neuer Tag“ ist ein unglaublich intensives Buch, eine teilweise ungemein tragische Geschichte voller Emotionen. Durch den locker-leichten Sprachstil, die sehr saloppe Sprache, eingebaute humorvolle Szenen sowie eingestreute Chatverläufe zwischen den Mitgliedern des Online-Selbsthilfeforums vermag Claire Alexander ihre Erzählung jedoch etwas aufzulockern. Die große Leidenschaft der Protagonistin, Köstlichkeiten wie Torten, Kekse und die traditionellen Scones zu backen sorgt dafür, dass man während dieser Lektüre den aromatischen Duft dieses Backwerks beinahe zu riechen vermeint. Was mir besonders zusagte ist der laufende kapitelweise Wechsel zwischen der Gegenwart im Jahr 2019 und den Ereignissen in der Vergangenheit. Auf diese Weise erfährt man nach und nach viele Einzelheiten über Merediths Kindheit, ihr Heranwachsen und schließlich ihren Weg zur Selbstständigkeit. Um Spoiler zu vermeiden werde ich nicht auf Details zur Vorgeschichte sowie darin involvierter Personen eingehen. Ich möchte jedoch anmerken, dass es sich um eine Geschichte handelt, die wohl kaum einen Leser unberührt lassen wird.
FAZIT: „Und morgen ein neuer Tag“ war für mich eine zutiefst erschütternde, an mancher Stelle leidvolle Lektüre, die buchstäblich unter die Haut geht, aber auch Mut zur Veränderung und Hoffnung verleiht. Sie zeigt den unschätzbaren Wert von Menschen auf, die einem in jeder Lebenslage unerschütterlich und treu zur Seite stehen. Ich habe mit Meredith gebangt, gelitten, getrauert, gelacht und dabei auch einige Tränen vergossen und kann dieses Buch zweifellos als ganz besonderes Lesehighlight bezeichnen. Begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!
von LEXI - 2023-04-09 23:32:00


