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Rezensionen

Alles ihre Schuld
Thriller - "Ein Thriller, bei dem einem fast Herz stehenbleibt und der einen bis zuletzt überrascht." (Sunday Times Crime Book of the Month) - Farbschnitt in limitierter Erstauflage

Autor: Andrea Mara

Erschienen 2026 bei Goldmann
ISBN 978-3-442-49751-5
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Spannend bis zur letzten Seite - 4 Sterne

„Alles ihre Schuld“ hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Die Geschichte beginnt mit dem Verschwinden eines Kindes und entwickelt sich schnell zu einem nervenaufreibenden Psychothriller, bei dem man ständig seine Meinung ändern muss. Immer wieder tauchen neue Hinweise und Verdächtige auf, sodass ich bis zum Schluss nicht wusste, wem ich eigentlich trauen kann.

Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Perspektiven. Dadurch bekommt man Einblicke in die Gedanken und Motive der Figuren, ohne dass sofort klar wird, was wirklich passiert ist. Gerade dieses Spiel mit Schuldzuweisungen und Vorurteilen macht das Buch so spannend.

Der Schreibstil ist flüssig, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man ständig weiterlesen möchte. Einige Figuren waren nicht unbedingt sympathisch, aber genau das hat sie für mich glaubwürdig gemacht.

Fazit:
Ein fesselnder Psychothriller mit vielen Wendungen und einer konstant hohen Spannung. Wer Geschichten mag, bei denen man bis zum Ende miträtselt und niemandem so recht vertrauen kann, wird mit „Alles ihre Schuld“ bestens unterhalten.
von Piet1990 - 2026-06-05 10:27:00

Spannendes Familiendrama - 5 Sterne

Für den Thriller Alles ihre Schuld von Andrea Mara vergebe ich 4,5 Sterne. Gleich zu Beginn verschwindet Milo, Marissas Sohn. Der vereinbarte Spielnachmittag bei Jennys Sohn war ein Fake. Es muss sich um eine Entführung handeln.
Es wird aus hauptsächlich zwei Perspektiven berichtet und in Gegenwart und Vergangenheit eingeteilt. Die erste Hälfte des Buches ging es hauptsächlich darum, wie die Familie gebeutelt wird durch Milos Verschwinden. Man erhält Einblick in Charaktere der Familie sowie das Umfeld wie Freunde, Arbeitskollegen und andere Mütter der Schule und deren Kindermädchen. Das fand ich jetzt eher weniger spannend sondern mehr dramatisch aufgrund der Kindesentführung. Es war trotzdem interessant aber nicht thriller-mäßig. Für den ersten Teil hätte ich 4 Sterne gegeben. Danach zieht der Spannungsbogen aber gut an und steigert sich zu einer sehr gut durchdachten Auflösung und einem spannenden und nicht vorhersehbarem Schluß. Die zweite Hälfte bewerte ich mit 5 Sternen.
Insgesamt ein etwas langes aber dann doch sehr spannendes und raffiniertes Drama mit tollem Schluß! Kann ich weiter empfehlen!
von Neobook - 2026-06-02 13:32:00

Milos Entführung - 4 Sterne

Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, musste ich den Roman „Alles ihre Schuld„ unbedingt weiterlesen.
Die Autorin Andrea Mara schreibt spannend und realistisch über eine Entführung eines kleinen Jungen, über Schuldgefühle und Ängste.
Marissa hat ihren Sohn erlaubt, bei einem Freund zu bleiben und als sie ihn abholen will, ist er nicht da. Die Adresse stimmt gar nicht.
Jenny, die Mutter des Jungen, die ihr geschrieben hat, dass der Junge da bleiben soll, wusste von nichts.
Als sich herausstellt, dass Jennys Kindermädchen Stella etwas damit zu tun hat, will sie bei der Suche helfen.
Die Motive sind unklar. Es gibt auch keine Lösegeldforderung.
Erschreckend sind die Kommentare in den sozialen Medien, die auf den Suchanfragen zu sehen sind.
Die Autorin schreibt in einem Stil, bei den man die Situationen der Figuren mitfühlen kann.
Ich war gefangen von dem Roman, bis es die ersten Ermordeten gab.
Das macht es vielleicht dramatischer, störte mich aber.
Es ergab noch einige echt erschreckende Erkenntnisse.
Es war ein Leseerlebnis.
von begine - 2026-06-02 12:59:00

Viele Verdächtige - 5 Sterne



Im Psychothriller von Andrea Mara verschwindet ein 4jähriger Junge mitten in Dublin. Ein für ihn vereinbartes Playdate stellt sich als Falle heraus.
Alle Versuche, den Aufenthaltsort des Kindes herauszufinden, scheinen vorerst zu scheitern.
Hier geht es um Familien, die konservativ sind und im Wohlstand leben, aber doch liegt innerhalb ihrer scheinbar perfekten Fassade einiges im Argen. Wem kann man vertrauen? Die Autorin versteht es geschickt, Schicht für Schicht davon abzutragen, bis sich plötzlich schier Unvorstellbares offenbart. Es ist ja ganz einfach, den in den Gesellschaftsschichten unterschiedlichen Personen, Habgier, Gewalt und andere, einfach niedrige Beweggründe für die Tat anzulasten, doch manchmal ist es eben doch ganz anders und genau das, macht diesen Thriller so einzigartig.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und es beginnt mit einem hohen Spannungsbogen, der zum Ende hin nochmals an Tempo zulegt. Man kann dieses Buch gar nicht aus der Hand legen, man muss einfach erfahren, wie es weitergeht.
Ich kann den Psychothriller nur bestens weiter empfehlen und hoffe, noch mehr von dieser talentierten Autorin lesen zu dürfen.

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Weitere RezensionenVon annaja

Im Psychothriller von Andrea Mara verschwindet ein 4jähriger Junge mitten in Dublin. Ein für ihn vereinbartes Playdate stellt sich als Falle heraus.
Alle Versuche, den Aufenthaltsort des Kindes herauszufinden, scheinen vorerst zu scheitern.
Hier geht es um Familien, die konservativ sind und im Wohlstand leben, aber doch liegt innerhalb ihrer scheinbar perfekten Fassade einiges im Argen. Wem kann man vertrauen? Die Autorin versteht es geschickt, Schicht für Schicht davon abzutragen, bis sich plötzlich schier Unvorstellbares offenbart. Es ist ja ganz einfach, den in den Gesellschaftsschichten unterschiedlichen Personen, Habgier, Gewalt und andere, einfach niedrige Beweggründe für die Tat anzulasten, doch manchmal ist es eben doch ganz anders und genau das, macht diesen Thriller so einzigartig.
Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und es beginnt mit einem hohen Spannungsbogen, der zum Ende hin nochmals an Tempo zulegt. Man kann dieses Buch gar nicht aus der Hand legen, man muss einfach erfahren, wie es weitergeht.
Ich kann den Psychothriller nur bestens weiter empfehlen und hoffe, noch mehr von dieser talentierten Autorin lesen zu dürfen.

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Weitere Rezensionen
von Annaja - 2026-06-01 14:35:00

Spannung flacht ab - 3 Sterne

Die ersten Seiten sind der absolute Pageturner und man verfolgt atemlos und in Sorge, wie Marissa ihren Sohn verliert...
Milo war nach der Schule mit seinem Freund Jacob zum Spielen verabredet, so hatte es Jacobs Mutter Jenny mit Marissa per Textnachricht vereinbart und Jenna gab Marissa, die neu in der Stadt war, die Adresse, wo sie später Milo abholen könnte.
Als Marissa bei dieser Adresse auftaucht, sind da weder Jenny, noch deren Nanny noch die zwei spielenden Jungs... Die Adresse gehört zu einer völlig unbeteiligten, ahnungslosen Person.
Bis hierhin mega spannend!
Und dann flacht der Thriller ab, immer weiter rutscht er aus diesem Genre heraus und ist für mich einfach nur noch eine Geschichte, die ziemlich langatmig erzählt wird. Auch Wendungen haben mich nicht aufgeputscht.

Im weiteren Verlauf suchen natürlich alle nach Milo und sofort wird Jennys Kindermädchen Carrie verdächtigt, die auch verschwunden ist und zudem an der Schule beim Abholen eines, übrigens ganz anderen Jungen, gesehen wurde. Milo ist vier Jahre und geht schon in die Schule?! Ist hier die Übersetzung falsch?

Während der Ermittlungen durch Polizei und eigene Initiative lernt man Hintergründe und das Leben beider Familien um Jenny und Marissa kennen, wo auch nicht alles Gold ist was glänzt, sowie auch die Mutter und den Stiefvater von Carrie, die aus zerrütteten Verhältnissen kommt. Dementsprechend hat Carrie Jenny bei der Bewerbung um die Stelle als Nanny großartiges vorgespielt und die Wahrheit verändert.
Die Lebensgeschichten der Protagonisten sind relativ langweilig und tragen nicht zur Spannung bei.
Die Kapitel sind in verschiedene Personen- und Zeitebenen unterteilt.

Insgesamt hat das Buch mich also eher enttäuscht. Die Idee hätte sicher viel spannender umgesetzt werden können.
von marcialoup - 2026-05-31 21:50:00

Wem kannst du trauen? - 4 Sterne

Marissa Irvine möchte ihren vierjährigen Sohn Milo von einem Playdate abholen. Doch als sie an der Tudor Grove 14 ist, öffnet ihr nicht Jenny die Tür, sondern eine fremde Frau, die von Milo noch nie etwas gehört hat. Marissa muss erkennen, dass Milo spurlos verschwunden ist und das niemand weiß, wo Milo sich aufhalten könnte. Marissa und Peter tun alles, um ihren Sohn wieder zu finden, doch wem können sie vertrauen und wer weiß vielleicht mehr?

Alles Ihre Schuld ist ein atmosphärischer Thriller von Andrea Mara. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert und gewinnt durch den Wechsel deutlich an Tempo, denn inhaltlich ist die erste Hälfte doch eher ruhig und setzt den Fokus auf Figurentiefe und Atmosphäre. Dies gelingt auch ganz gut, wenngleich ich mit dem Schreibstil nie ganz warm wurde und die Protagonistinnen deswegen doch eher unnahbar auf mich wirkten, obwohl ich beide unfassbar sympathisch fand. Die präsentesten Perspektiven sind die von Milos Mutter Marissa und der angeblichen Playdate Mutter Jenny. Beide Charaktere sind extrem unterschiedlich dargestellt und doch sind beide Frauen auf ihre Weise extrem sympathisch und haben das Potenzial mit ihnen Mitleiden und -fiebern zu können.

Während die erste Hälfte des Buches eher ruhig daherkommt und durch die Atmosphäre für ein unruhiges Lesegefühl sorgt, entwickelt sich die zweite Hälfte zu einem wahren Pageturner. Die Auflösung ist unheimlich gut, an manchen Stellen etwas zu viel, aber trotzdem überzeugend und birgt die ein oder andere Überraschung.

Wer auf ruhige, atmosphärische Thriller steht, die sich langsam aufbauen und temporeich enden, der ist bei Alles Ihre Schuld genau richtig!
von Anndlich - 2026-05-28 13:14:00

Durchwegs spannend. - 5 Sterne

Der 4-jährige Milo ist zum ersten Mal bei Jacob zum Spielen eingeladen. Seine Mutter Marissa Irvine steht, wie per Nachricht mit Jacobs Mutter vereinbart, vor der Türe an der Tudor Grove Nummer 14 in Kerryglen und will ihren Sohn abholen.

Doch Milo ist nicht bei der angegebenen Adresse. Dort lebt eine unbekannte Frau, die nicht weiss wo Milo abgeblieben ist.

Jacobs Mutter Jenny Kennedy schwört kein Spieldate vereinbart zu haben. Milo bleibt verschwunden. Der ganze Bezirk in dem Dubliner Vorort ist beunruhigt und Gerüchte machen die Runde...


Die Geschichte beginnt harmlos, ja sogar alltäglich. Eine Mutter, die ihr Kind bei einem Freund abholen will. Doch weder ist das Kind an der angegebenen Adresse noch lebt die neu zugezogene Familie dort. Die Einladung erfolgte per Nachrichten und Milo wurde direkt nach der Vorschule zum Spieldate mitgenommen.

Die Horrorvorstellung aller Eltern dient als Einstieg und heizt schon mal ordentlich ein. Doch es wird noch verzwickter und variantenreicher. Denn die Autorin hat mehrere überraschende Wendungen eingebaut, die das Spannungslevel hochhalten. Dem anfänglichen Grauen, nicht zu wissen, wo Milo abgeblieben ist, wird nämlich noch einen draufgesetzt. Dabei wird der Fokus weniger auf die Ermittlungen gelegt. Denn im Mittelpunkt stehen die Eltern des Vermissten, sowie Jacobs Mutter Jenny. Letztere wird zu einer wichtigen Person für Marissa, Milos Mutter.

Sehr authentisch ist die Panik von Marissa und das Schuldbewusstsein von Jenny beschrieben. Gerade die Gefühle von Jenny, die sich verantwortlich für das Verschwinden des kleinen Jungen fühlt, konnte ich nachvollziehen. Unterschwellig schwingt immer die Frage mit, wo Milo ist und ob er noch lebt.

Die Autorin hat einen Thriller geliefert, der vorwiegend im familiären Umfeld handelt. Eltern, die am Schultor ihre Kinder von der Vorschule abholen, Familien in denen die Fassade wichtig ist, wohlhabende Eltern, die den Spagat zwischen Beruf und Kindern mit einer Nanny lösen. Es geht oft um Kinder, Erziehung und Beziehungen innerhalb der Familie und zu den anderen Eltern. Trotzdem hat Andrea Mara es geschafft, diese "Familiengeschichten" zu einem psychologisch gut ausgearbeiteten Thriller zu verarbeiten. Es wird nie langweilig, auch wenn ganz viel Kinderbetreuung oder Schwiegermutterkatastrophen drinstecken.

Auf die Auflösung, was mit dem Vierjährigen geschehen ist, wäre ich nie gekommen. Denn das ist clever, trickreich und sehr unterhaltend.
von Igela - 2026-05-26 10:43:00