Rezensionen
Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
Autor: Anna Goodall
Erschienen 2025 bei Hanser, Carl
ISBN 978-3-446-28256-8
Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (9 Jahre, Telfs) - 3 Sterne
Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (9 Jahre, Telfs)
Das Cover des Buches wirkt sehr spannend. Der Titel auf dem Cover glitzert sogar.
Ich hätte das Buch aufgrund es Covers und der „Beschreibung“ auf der Rückseite auch selbst im Geschäft ausgesucht.
Habe das Buch nur bis Seite 41 gelesen, da es mir zu gruselig ist.
Würde das Buch vielleicht nochmal zu lesen versuchen, wenn ich etwas älter bin.
Das Cover des Buches wirkt sehr spannend. Der Titel auf dem Cover glitzert sogar.
Ich hätte das Buch aufgrund es Covers und der „Beschreibung“ auf der Rückseite auch selbst im Geschäft ausgesucht.
Habe das Buch nur bis Seite 41 gelesen, da es mir zu gruselig ist.
Würde das Buch vielleicht nochmal zu lesen versuchen, wenn ich etwas älter bin.
von Tyrolia-Testleser - 2025-09-12 12:25:00
Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt - 4 Sterne
Maggie Blue Brown hat es nicht leicht. Ihre Familie ist frisch zerbrochen: Ihr Vater hat eine neue Freundin. Ihre Mutter lässt wegen Depressionen in einer Klinik behandeln. Tante Esme, bei der sie seit neustem lebt, scheint sich nicht so wirklich für sie zu interessieren. In der Schule findet sie keinen Anschluss. Bis sie eines Tages beobachtet, wie ihre Mitschülerin Ida durch ein Portal in eine andere Welt entführt wird. Dann fängt der alte, einäugige Kater Hoagy plötzlich an mit ihr zu sprechen und schon steckt sie mitten in einem gefährlichen Abenteuer. Kann Maggie Ida retten? Und was ist das Geheimnis, das Maggie umgibt.
Für ein Kinderbuch ist es sehr düster, besonders da Themen wie Einsamkeit, Depression und andere negative Gefühle behandelt werden. Die Welt hinter dem Portal ist aber sehr interessant: es gibt Mondhexen, die seltsamen Maennchen, gefährliche Gegner und eigenartige Verbündete. Das Buch ist spannend, wenngleich auch nicht für alle geeignet. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Band.
Für ein Kinderbuch ist es sehr düster, besonders da Themen wie Einsamkeit, Depression und andere negative Gefühle behandelt werden. Die Welt hinter dem Portal ist aber sehr interessant: es gibt Mondhexen, die seltsamen Maennchen, gefährliche Gegner und eigenartige Verbündete. Das Buch ist spannend, wenngleich auch nicht für alle geeignet. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Band.
von Rebecca Reiter aus der Tyrolia-Filiale in Bludenz - 2025-05-30 12:29:29
Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt - 5 Sterne
Testleserin RUBY, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Innsbruck)
Das Fantasy Abenteuer beginnt mitten im Wald.
Die Haupersonen sind: Maggie, Frank, Hoagy, Ida und Eldrow.
Maggie Blue Braun ist gerade erst umgezogen, nach West-München. Sie vermisst ihr altes Zuhause sehr. Das ist der Grund, warum Maggie eine schlechte Schülerin ist. In ihrer neuen Schule wird sie von vielen Schulkameraden und Schulkamereradinnen verspottet, wie zum Beispiel von Ida. Maggie bekommt mit, wie Ida durch ein Magisches Portal in eine Parallelwelt entführt wird. Auf der Suche nach Ida muss sie durch viele Täler und Wälder wandern, muss sich den schrecklichsten Kreaturn stellen und entkommt nur knapp einer Horde Mondhexen. Schließlich kommt sie in die imposante Sonnenstadt, wo sie auf den Hof vom schillernden Herrscher Eldrow trifft. Dort bekommt sie schnell mit, dass man mit ihr nichts Gutes machen will. Es bleibt nur noch wenig Zeit, um Ida zu retten und den riskanten Weg nach Hause zu nehmen.
Wird sie es schaffen?
Mir hat das 312-seitige Buch sehr gut gefallen und das Buch ist für Fantasyratten perfekt geeignet.
Das Fantasy Abenteuer beginnt mitten im Wald.
Die Haupersonen sind: Maggie, Frank, Hoagy, Ida und Eldrow.
Maggie Blue Braun ist gerade erst umgezogen, nach West-München. Sie vermisst ihr altes Zuhause sehr. Das ist der Grund, warum Maggie eine schlechte Schülerin ist. In ihrer neuen Schule wird sie von vielen Schulkameraden und Schulkamereradinnen verspottet, wie zum Beispiel von Ida. Maggie bekommt mit, wie Ida durch ein Magisches Portal in eine Parallelwelt entführt wird. Auf der Suche nach Ida muss sie durch viele Täler und Wälder wandern, muss sich den schrecklichsten Kreaturn stellen und entkommt nur knapp einer Horde Mondhexen. Schließlich kommt sie in die imposante Sonnenstadt, wo sie auf den Hof vom schillernden Herrscher Eldrow trifft. Dort bekommt sie schnell mit, dass man mit ihr nichts Gutes machen will. Es bleibt nur noch wenig Zeit, um Ida zu retten und den riskanten Weg nach Hause zu nehmen.
Wird sie es schaffen?
Mir hat das 312-seitige Buch sehr gut gefallen und das Buch ist für Fantasyratten perfekt geeignet.
von Tyrolia Testleser:in aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck - 2025-05-02 20:14:21
Schwierige Thematik - 2 Sterne
Selten habe ich ein Kinderbuch ungern weitergelesen, doch bei Maggie Blue - Das Portal zur Düsterheit von Anna Goodall hätte ich am liebsten nach dem ersten Viertel des Buchs abgebrochen. Die Themen waren nicht nur düster, sondern haben eine unglaublich schlechte Stimmung übermittelt und in mir (als Erwachsene Thrillerleserin) ein Unbehagen geweckt. Das Buch beginnt mit unfassbar vielen negativen Emotionen, die einen dunklen Schleier über die Geschichte werfen und ein ungutes Gefühl während des Lesens erzeugen. Maggie, die von jung und alt gemobbt wird, dies teilweise aber gar nicht wahrnimmt und sich dadurch noch stärker in solche Szenen verfängt und gleichzeitig erkennt sie nicht, wenn jemand ihr wirklich helfen möchte und schreibt diesem nur schlechte Absichten zu. Eine depressive Mutter, die suizidale Gedanken hat oder durch ihre Aussagen solche Ängste schürt. Ein getrenntes Elternpaar, dessen Kind bei der Tante aufwächst. Eine Protagonistin, die sich von diesen schlechten Einflüssen nicht abkapseln kann und selbst mit sehr seltsamen Handlungen glänzt, die u.a. das Gefühl von Stalking wecken könnten, aber auch ein unglaubliches Gewaltpotenzial aufzeigen.
Es gibt Ansätze in diesem Buch, die mir wirklich gut gefallen haben. Ich mochte, dass Maggie mehr in den Menschen sehen konnte, dass sie erkannte, wenn ein scheinbar glückliches Kind mit guten Noten und vielen Freunden, eben nur äußerlich glücklich war, aber innerlich zerbrach. Doch leider blieb es bei diesen Ansätzen, denn an anderer Stelle erkennt Maggie nicht, dass ihre Mutter, die unter starken Depressionen leidet, sie liebt. Das passt für mich nicht und übermittelt bei einem so schwierigen Thema falsche Bilder. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass man herausarbeitet, warum Maggie sich so fühlt, warum dies aber nicht den Tatsachen entspricht und ihre Mutter sie über alles liebt. Gegen Ende erkennt Maggie zwar das Ausmaß des Krankheitsbilds, dennoch wurde mir das Thema leider nicht ausreichend geklärt.
Die düsteren Handlungen innerhalb des Portals sind für sich genommen spannend und passen in ein ‚gruseliges Setting’.
In Zeiten von Triggerwarnungen in Erwachsenenbüchern bin ich wirklich verwundert, dass Maggie Blue ohne diese daherkommt. In einem Buch ab zehn Jahren, das von einem Portal zur Düsterheit handelt, erwarte ich Gruselmomente, aber nicht diese Intensität von Themen wie Depressionen, Mobbing und Gewalt(verherrlichung). Am Ende nehmen Kinder Geschichten natürlich anders wahr als Erwachsene, aber mir fällt es äußerst schwer, dieses Buch uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Bei Maggie Blue - Das Portal zur Düsterheit scheint mir die Wahrnehmung des Inhalts sehr stark auf das einzelne Kind anzukommen, das ist natürlich bei allen Büchern so, in diesem Fall geht es mir aber nicht darum, ob es gut oder schlecht, spannend oder langweilig empfunden wird, sondern eher in Hinblick auf Märchen und die Frage, wie stark das einzelne Kind die Gemeinheiten wahrnimmt und einordnet.
Ich habe das Buch teilweise auch als Hörbuch gehört, das von Julia Nachtmann hervorragend eingesprochen. Durch einer stimmlichen Vielfalt, konnte man sich schnell und gut in die Geschichte reinfinden.
Es gibt Ansätze in diesem Buch, die mir wirklich gut gefallen haben. Ich mochte, dass Maggie mehr in den Menschen sehen konnte, dass sie erkannte, wenn ein scheinbar glückliches Kind mit guten Noten und vielen Freunden, eben nur äußerlich glücklich war, aber innerlich zerbrach. Doch leider blieb es bei diesen Ansätzen, denn an anderer Stelle erkennt Maggie nicht, dass ihre Mutter, die unter starken Depressionen leidet, sie liebt. Das passt für mich nicht und übermittelt bei einem so schwierigen Thema falsche Bilder. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass man herausarbeitet, warum Maggie sich so fühlt, warum dies aber nicht den Tatsachen entspricht und ihre Mutter sie über alles liebt. Gegen Ende erkennt Maggie zwar das Ausmaß des Krankheitsbilds, dennoch wurde mir das Thema leider nicht ausreichend geklärt.
Die düsteren Handlungen innerhalb des Portals sind für sich genommen spannend und passen in ein ‚gruseliges Setting’.
In Zeiten von Triggerwarnungen in Erwachsenenbüchern bin ich wirklich verwundert, dass Maggie Blue ohne diese daherkommt. In einem Buch ab zehn Jahren, das von einem Portal zur Düsterheit handelt, erwarte ich Gruselmomente, aber nicht diese Intensität von Themen wie Depressionen, Mobbing und Gewalt(verherrlichung). Am Ende nehmen Kinder Geschichten natürlich anders wahr als Erwachsene, aber mir fällt es äußerst schwer, dieses Buch uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Bei Maggie Blue - Das Portal zur Düsterheit scheint mir die Wahrnehmung des Inhalts sehr stark auf das einzelne Kind anzukommen, das ist natürlich bei allen Büchern so, in diesem Fall geht es mir aber nicht darum, ob es gut oder schlecht, spannend oder langweilig empfunden wird, sondern eher in Hinblick auf Märchen und die Frage, wie stark das einzelne Kind die Gemeinheiten wahrnimmt und einordnet.
Ich habe das Buch teilweise auch als Hörbuch gehört, das von Julia Nachtmann hervorragend eingesprochen. Durch einer stimmlichen Vielfalt, konnte man sich schnell und gut in die Geschichte reinfinden.
von Anndlich - 2025-03-13 20:06:00
Packend, düster und anspruchsvoll - 5 Sterne
Wieder ein Buch, das mich total überrascht und dessen Cover mich in die Irre geführt hat. Denn dieses Kinderbuch ist keine knuffige Geschichte in einer heimeligen Fantasywelt. Stattdessen bekommt man ernste Themen in einer wirklich düsteren Parallelwelt serviert, gespickt mit echt harten Szenen und temporeichem Nervenkitzel. Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt, aber die Altersangabe ist meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen.
Denn die kleine Maggie Blue lebt in keinen einfachen Lebensumständen: Ihr Vater hat sich mit einer anderen Frau davon gemacht und ihre Mutter muss Maggie zu ihrer Tante Esme geben, da die Mutter wegen Depressionen in einer Klinik behandelt werden muss. Maggie leidet darunter, dass ihre Mutter sich nicht für sie zu interessieren scheint. In der Schule wird Maggie zudem gemobbt und ihre Hoffnung, sich mit ihrer Mitschülerin Ida anzufreunden, wird enttäuscht.
Doch als Ida plötzlich von der neuen Vertrauenslehrerin Miss Cane entführt und durch ein Portal gezerrt wird, fasst Maggie trotzdem den Entschluss, Ida zu retten. Gemeinsam mit dem sprechenden, einäugigen Kater Hoagy und einem magischen Schutzring folgt Maggie Ida durch das Portal. Sie findet sich in einer finsteren Welt wieder, in der der grausame Herrscher Eldrow das Sagen hat. Ihm werden von seinen Dienern wie Miss Cane regelmäßig Menschen gebracht, die er auf brutale Art einsperrt, um ihnen das Lebensglück abzuzapfen. Von ihnen bleibt nur eine seelenlose Hülle zurück, während der Körper weiter funktioniert. Maggie erkennt die Parallele zur Depression ihrer Mutter und lernt so, sie besser zu verstehen.
Die bedrückende Atmosphäre kommt im Buch sehr gut rüber. Maggie sieht sich immer wieder mit anspruchsvollen Themen wie Einsamkeit, Wertlosigkeit, Wut und Selbstmitleid konfrontiert. Im emotionalen ersten Teil der Geschichte wird die Spannung langsam aufgebaut, während mich im zweiten Teil die rasante Handlung gefesselt hat. Maggie ist eine sympathische, mutige und glaubwürdige Heldin, aber auch die Nebencharaktere sind der Autorin gut gelungen. Es sind faszinierende Figuren mit eigener Vergangenheit und unterschiedlichen Motiven. Kater Hoagy ist z.B. anfangs ein eigensinniger und arroganter Charakter, der sich aber positiv weiterentwickelt, so dass man ihn und seine witzigen Sprüche nicht mehr missen möchte.
Das Abenteuer ist packend und toll geschrieben. Ob die schwierigen Themen, die düstere Atmosphäre und teils verstörenden Szenen etwas für zehnjährige Kinder sind, ist eine Frage, die vermutlich jeder selbst für sich beantworten muss. Für mein Gefühl ist es als Jugendbuch für ältere Kinder ab 13 oder 14 besser geeignet.
Mir als Erwachsene hat der erste Band der Fantasyreihe um Maggie Blue jedenfalls richtig Spaß gemacht und ich freue mich sehr auf weitere Teile.
Denn die kleine Maggie Blue lebt in keinen einfachen Lebensumständen: Ihr Vater hat sich mit einer anderen Frau davon gemacht und ihre Mutter muss Maggie zu ihrer Tante Esme geben, da die Mutter wegen Depressionen in einer Klinik behandelt werden muss. Maggie leidet darunter, dass ihre Mutter sich nicht für sie zu interessieren scheint. In der Schule wird Maggie zudem gemobbt und ihre Hoffnung, sich mit ihrer Mitschülerin Ida anzufreunden, wird enttäuscht.
Doch als Ida plötzlich von der neuen Vertrauenslehrerin Miss Cane entführt und durch ein Portal gezerrt wird, fasst Maggie trotzdem den Entschluss, Ida zu retten. Gemeinsam mit dem sprechenden, einäugigen Kater Hoagy und einem magischen Schutzring folgt Maggie Ida durch das Portal. Sie findet sich in einer finsteren Welt wieder, in der der grausame Herrscher Eldrow das Sagen hat. Ihm werden von seinen Dienern wie Miss Cane regelmäßig Menschen gebracht, die er auf brutale Art einsperrt, um ihnen das Lebensglück abzuzapfen. Von ihnen bleibt nur eine seelenlose Hülle zurück, während der Körper weiter funktioniert. Maggie erkennt die Parallele zur Depression ihrer Mutter und lernt so, sie besser zu verstehen.
Die bedrückende Atmosphäre kommt im Buch sehr gut rüber. Maggie sieht sich immer wieder mit anspruchsvollen Themen wie Einsamkeit, Wertlosigkeit, Wut und Selbstmitleid konfrontiert. Im emotionalen ersten Teil der Geschichte wird die Spannung langsam aufgebaut, während mich im zweiten Teil die rasante Handlung gefesselt hat. Maggie ist eine sympathische, mutige und glaubwürdige Heldin, aber auch die Nebencharaktere sind der Autorin gut gelungen. Es sind faszinierende Figuren mit eigener Vergangenheit und unterschiedlichen Motiven. Kater Hoagy ist z.B. anfangs ein eigensinniger und arroganter Charakter, der sich aber positiv weiterentwickelt, so dass man ihn und seine witzigen Sprüche nicht mehr missen möchte.
Das Abenteuer ist packend und toll geschrieben. Ob die schwierigen Themen, die düstere Atmosphäre und teils verstörenden Szenen etwas für zehnjährige Kinder sind, ist eine Frage, die vermutlich jeder selbst für sich beantworten muss. Für mein Gefühl ist es als Jugendbuch für ältere Kinder ab 13 oder 14 besser geeignet.
Mir als Erwachsene hat der erste Band der Fantasyreihe um Maggie Blue jedenfalls richtig Spaß gemacht und ich freue mich sehr auf weitere Teile.
von Heike - 2025-03-11 02:21:00
Düsterer Fantasy-Auftakt - 4 Sterne
Die 12-jährige Maggie Blue wohnt bei ihrer Tante in West Minchen und ihr einziger Freund ist der sprechende Straßenkater Hoagy. Die Eltern leben getrennt und ihre an Depression erkrankte Mutter kann sich nicht um sie kümmern. In der Schule fühlt Maggie eine Verbindung zu der Mitschülerin Ida und möchte mit ihr befreundet sein, obwohl diese nur gemein zu ihr ist. Als Ida vermisst wird und nur Maggie beobachtet hat, was mit ihr passiert ist, geht Maggie entschlossen durch das Portal in den Düsterwald, um Ida zu finden. Unterstützt wird sie natürlich von Hoagy, dem Maench Frank und einem geheimnisvollen Ring, einem begehrtem Ouroboros. Der Klappentext verrät hier schon einiges, denn sie begegnen Mondhexen, Gestaltenwandlern und sie kommen in die Sonnenstadt, in der Eldrow herrscht. Trotzdem überrascht die Handlung mit gelungenen Wendungen und einigen Geheimnissen. Die Story ist zwar düster und bei einigen Beschreibungen auch heftig, aber trotzdem stets kindgerecht. Die Mischung aus Fantasywelt und realer Welt fand ich ausgewogen. Da es sich um einen Auftakt handelt, erklärt sich, warum Anna Goodall sich die Zeit nimmt, Maggie erstmal vorzustellen. Man erfährt, wie sie lebt, wie sie von Ida und deren beiden Freundinnen gemobbt wird und wie sie Hoagy das erste Mal sprechen hört. Dessen ironischer Humor lockert die gedrückte Stimmung stets auf. „Die Ägypter lagen schon richtig damit, uns anzubeten. Wenn’s nach mir ginge, dürfte das gern wieder in Mode kommen.“ Besonders gut hat mir das Verhältnis aus spannender Handlung, die ab der Hälfte zunimmt, und emotionalen Momenten gefallen. Maggie macht eine interessante Figurenentwicklung durch, die ihr schussendlich auch hilft, ihre Mutter besser zu verstehen. Um die Familie Blue scheint sich ein Geheimnis zu ranken und einige Fragen bleiben offen. Es gibt also genug Stoff für spannende Folgebände und ich hoffe, dass man noch mehr über die Düsterwelt und ihren Aufbau erfährt.
von La Calavera Catrina - 2025-03-02 17:22:00
Gemischte Gefühle - sehr brutal - 3 Sterne
Das Buch "Maggie Blue" von Anna Goodall ist in 3 Teile geteilt. Den ersten Teilen fanden mein Sohn und ich recht langatmig. Die Protagonisten werden vorgestellt, es geht um den Alltag in der Schule usw. Mein Sohn konnte außerdem absolut nicht nachvollziehen, warum man einem Mädchen sozusagen hinterherrennt obwohl es einen nicht mag bzw. sogar mobbt. Ich hatte hier bereits den Eindruck, dass er mit fast 10 Jahren noch etwas zu jung für das Buch ist da er noch keine Ahnung von Verliebtheit hat.
Teil 2 und 3 waren dann um einiges spannender und wenn ich ehrlich bin dann fand ich sie sehr brutal. Die Geschehnisse in der Düsterwelt sind nichts für zarte Gemüter und auch wenn mein Sohn es nicht so krass empfand wie ich, würde ich dieses Buch denke ich nicht noch einmal mit ihm lesen und eher für Kinder ab 12 Jahren empfehlen.
Im dritten Teil wurde dann leider irgendwann klar, dass die Geschichte nicht komplett erzählt wird und man auf den nächsten Band warten muss der wohl erst im Herbst 2025 erscheint. Das mochte ich ehrlich gesagt absolut gar nicht denn es waren noch so viele Sachen offen, ungeklärt und teilweise auch irgendwie unverständlich.
Teil 2 und 3 waren dann um einiges spannender und wenn ich ehrlich bin dann fand ich sie sehr brutal. Die Geschehnisse in der Düsterwelt sind nichts für zarte Gemüter und auch wenn mein Sohn es nicht so krass empfand wie ich, würde ich dieses Buch denke ich nicht noch einmal mit ihm lesen und eher für Kinder ab 12 Jahren empfehlen.
Im dritten Teil wurde dann leider irgendwann klar, dass die Geschichte nicht komplett erzählt wird und man auf den nächsten Band warten muss der wohl erst im Herbst 2025 erscheint. Das mochte ich ehrlich gesagt absolut gar nicht denn es waren noch so viele Sachen offen, ungeklärt und teilweise auch irgendwie unverständlich.
von Chris - 2025-02-28 17:21:00
Das Mädchen von anderswo - 3 Sterne
Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang keine Freundschaften schließen. Sie ist eher ein Mobbingopfer. Als Maggie mitbekommt, dass ihre Mitschülerin Ida durch ein magisches Portal in eine andere Welt entführt wird, beschließt Maggie Ida zu retten. Doch in der Düsterwelt lauern unzählige Gefahr.
Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall ist der Auftaktband zu einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Der Schreibstil des Buches fand ich für das Alter angemessen, wenn auch etwas ausschweifend. Das Buch hat zwar viele spannende, gefahrvolle Momente und einige Geheimnisse, allerdings dauert es etliche Kapitel bis die Geschichte fahrt aufnimmt. Die Düsterwelt hinter dem Portal hat durchaus einen gewissen Gruselfaktor. Depression, Einsamkeit, Mobbing, Entführungen und eine ziemlich düstere Welt auf der anderen Seite des Portals. Insgesamt nicht gerade Themen zum wohlfühlen. Etwas Humor bringt der streunende Kater Hoagy in die Geschichte. Trotzdem hätte ich mit für ein Kinderbuch ab 10 Jahren mehr schöne und harmonische Szenen gewünscht. Das Ende stimmt mich versöhnliche. Da das Buch jedoch nicht postiv aus der aktuellen Masse an Kinderfantasy heraussticht und ich es nicht zwingend weiterempfehlen würde, vergebe ich durchschnittliche 3 Sterne.
Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall ist der Auftaktband zu einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Der Schreibstil des Buches fand ich für das Alter angemessen, wenn auch etwas ausschweifend. Das Buch hat zwar viele spannende, gefahrvolle Momente und einige Geheimnisse, allerdings dauert es etliche Kapitel bis die Geschichte fahrt aufnimmt. Die Düsterwelt hinter dem Portal hat durchaus einen gewissen Gruselfaktor. Depression, Einsamkeit, Mobbing, Entführungen und eine ziemlich düstere Welt auf der anderen Seite des Portals. Insgesamt nicht gerade Themen zum wohlfühlen. Etwas Humor bringt der streunende Kater Hoagy in die Geschichte. Trotzdem hätte ich mit für ein Kinderbuch ab 10 Jahren mehr schöne und harmonische Szenen gewünscht. Das Ende stimmt mich versöhnliche. Da das Buch jedoch nicht postiv aus der aktuellen Masse an Kinderfantasy heraussticht und ich es nicht zwingend weiterempfehlen würde, vergebe ich durchschnittliche 3 Sterne.
von Anjulia - 2025-02-26 01:34:00
super - 5 Sterne
Das sehr detaillierte und schön gestaltete Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut. Denn es zeigt Maggie wie sie mit ihrem Hund sich bereit macht für das nächste Abenteuer. Und abenteuerlich ist auf jeden Fall dieses Buch. Denn Maggie muss durch ein Portal in eine Parallelwelt gelangen, um ihre Freundin zu retten. Denn diese Freundin wurde in eine andere Welt entführt. Maggie macht sich natürlich direkt auf den Weg um ihre Freundin zu retten und dabei wird sie von ihrem treuen Hund begleitet. Sie erlebt viele Abenteuer auf diesem Weg, so dass es auf keinen Fall langweilig wird. Ich finde die Geschichte ist sehr spannend und abwechslungsreich für die Kinder geschrieben. Die Sprache ist klar und für das Alter der Leser:innen sehr passend. Ich kann es allen Kindern empfehlen, die eine spannende Abenteuergeschichte lesen möchten.
von v_im_wunderland - 2025-02-10 21:42:00
Ich hatte mehr erwartet und wurde etwas enttäuscht - 3 Sterne
Der Start war anfangs gut, die Charaktere waren gut entwickelt und die Persönlichkeiten sind gut zum Vorschein gekommen. Jedoch finde ich auch, dass sich der erste Abschnitt bis wirklich was passiert etwas zu sehr in die Länge gezogen hat.
Die Charakterisierung der Charaktere, die dann ab der Düsterwelt hinzukommen war schwächer.
Meine größte Kritik ist aber wie hier mit dem Thema Mobbing umgegangen wird. Maggie wird von ihren Mitschülern gemobbt, soweit sogar, dass sie sich wünschen sie wäre tot und jedes Mal wenn sich Maggie auch nur ein Fünkchen verteidigt kriegt sie die größere Strafe ab.
Auch was dann am Ende mit Ida war fand ich einfach komisch. Ich verstehe, dass es ein Kinderbuch ist und dass dabei immer Freundschaft und nett sein an erster Stelle steht aber es macht keinen Sinn über 100 Seiten Maggies Leben zu beschreiben wie sie sich fühlt nur um dann das alles aus dem Fenster zu werfen.
Anna Goodall hat ebenfalls versucht aus der Geschichte eine Queere Story zu machen aber wenn es sich hierbei um einen Mobber und sein Opfer handelt finde ich es einfach Fehl am Platz.
Die Charakterisierung der Charaktere, die dann ab der Düsterwelt hinzukommen war schwächer.
Meine größte Kritik ist aber wie hier mit dem Thema Mobbing umgegangen wird. Maggie wird von ihren Mitschülern gemobbt, soweit sogar, dass sie sich wünschen sie wäre tot und jedes Mal wenn sich Maggie auch nur ein Fünkchen verteidigt kriegt sie die größere Strafe ab.
Auch was dann am Ende mit Ida war fand ich einfach komisch. Ich verstehe, dass es ein Kinderbuch ist und dass dabei immer Freundschaft und nett sein an erster Stelle steht aber es macht keinen Sinn über 100 Seiten Maggies Leben zu beschreiben wie sie sich fühlt nur um dann das alles aus dem Fenster zu werfen.
Anna Goodall hat ebenfalls versucht aus der Geschichte eine Queere Story zu machen aber wenn es sich hierbei um einen Mobber und sein Opfer handelt finde ich es einfach Fehl am Platz.
von sello - 2025-02-07 19:17:00


