Rezensionen
Fliegt, Wilde Schwäne
Über China, meine Mutter und mich - Die lange erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers Wilde Schwäne - Sunday Times Memoir of the Year 2025
Autor: Jung Chang
Erschienen 2026 bei Heyne
ISBN 978-3-453-21923-6
Mehr als eine Biografie - 5 Sterne
„Fliegt, Wilde Schwäne“ ist ein außergewöhnlicher Roman der in London lebenden chinesischen Autorin Jung Chang.
Da mich bereits der vorherige Band „Wilde Schwäne“ sehr beeindruckt hat, war ich gespannt, wie die Autorin mit diesem an die Geschichte ihrer Familie und an die Chinas anknüpfen würde. Vorwissen aus dem Vorgänger ist nicht zwingend notwendig, da Jung Chang die historischen Hintergründe verständlich erklärt und vorab auch eine Zeittafel mit wichtigen Daten zu finden ist, die eine weitaus größere Zeitspanne umfasst als die Kapitel des Buches.
Anhand ihrer eigenen Familiengeschichte erzählt die Autorin die Geschichte ihres Landes bzw. des Landes, in dem sie geboren wurde. Inzwischen lebt sie in London, da sie durch Gesetze des derzeitigen Staatschef Xi Jinping aufgrund ihrer Veröffentlichungen bei ihrer Rückkehr eine Gefängnisstrafe riskieren würde.
Der Schreibstil ist nüchtern aber auch emotional packend zugleich. Diese ungewöhnliche Kombination entsteht dadurch, dass sie hier Biografisches mit historischen, sachlichen Fakten vermischt. Die Kombination aus Alltagsszenen, Grausamkeiten durch Folter, Traditionen, Landschaftsbeschreibungen und vieles mehr bieten ein umfassendes Bild des Landes und geben einen guten Einblick in das Leben der Bevölkerung über Jahre hinweg.
Durch Fotos ihrer Familie fängt Jung Chang die Atmosphäre gut ein und rundet damit ihr Werk gelungen ab.
Dieses außergewöhnliche Buch ist kein Roman im klassischen Sinne, es ist aber auch kein Sachbuch und keine Biografie, sondern eine Darstellung der Geschichte Chinas - in allen Facetten: politisch, familiär, kulturell, landschaftlich… - anhand der Familie der Autorin.
Mich hat das Lesen bereichert und wer sich für andere Kulturen oder die historische Entwicklung Chinas interessiert, der liegt hier bestimmt richtig.
Da mich bereits der vorherige Band „Wilde Schwäne“ sehr beeindruckt hat, war ich gespannt, wie die Autorin mit diesem an die Geschichte ihrer Familie und an die Chinas anknüpfen würde. Vorwissen aus dem Vorgänger ist nicht zwingend notwendig, da Jung Chang die historischen Hintergründe verständlich erklärt und vorab auch eine Zeittafel mit wichtigen Daten zu finden ist, die eine weitaus größere Zeitspanne umfasst als die Kapitel des Buches.
Anhand ihrer eigenen Familiengeschichte erzählt die Autorin die Geschichte ihres Landes bzw. des Landes, in dem sie geboren wurde. Inzwischen lebt sie in London, da sie durch Gesetze des derzeitigen Staatschef Xi Jinping aufgrund ihrer Veröffentlichungen bei ihrer Rückkehr eine Gefängnisstrafe riskieren würde.
Der Schreibstil ist nüchtern aber auch emotional packend zugleich. Diese ungewöhnliche Kombination entsteht dadurch, dass sie hier Biografisches mit historischen, sachlichen Fakten vermischt. Die Kombination aus Alltagsszenen, Grausamkeiten durch Folter, Traditionen, Landschaftsbeschreibungen und vieles mehr bieten ein umfassendes Bild des Landes und geben einen guten Einblick in das Leben der Bevölkerung über Jahre hinweg.
Durch Fotos ihrer Familie fängt Jung Chang die Atmosphäre gut ein und rundet damit ihr Werk gelungen ab.
Dieses außergewöhnliche Buch ist kein Roman im klassischen Sinne, es ist aber auch kein Sachbuch und keine Biografie, sondern eine Darstellung der Geschichte Chinas - in allen Facetten: politisch, familiär, kulturell, landschaftlich… - anhand der Familie der Autorin.
Mich hat das Lesen bereichert und wer sich für andere Kulturen oder die historische Entwicklung Chinas interessiert, der liegt hier bestimmt richtig.
von Tara - 2026-05-26 16:01:00
Familie und Literatur - 5 Sterne
Obwohl die in London lebende Jung Chang keine politische Aktivistin ist, haben ihre Bücher durchaus Wirkung. Das gilt insbesondere für ihren Welterfolg Wilde Schwäne und dann durch ihre kritische Mao-Biographie, durch die sie den Unmut Pekings auf sich zog. Sie durfte noch in China einreisen, wurde aber überwacht und eingeschränkt. Um ihre Mutter weiter besuchen zu können, lenkt sie ein. Sie schreibt dann unverfänglich über die Kaiserinwitwe Cixi:
Ich fand es sehr interessant von ihren Recherchereisen und Interviews zu lesen. Das wurde zuletzt schwierig für sie, denn es bestand die Gefahr, die Staatssicherheit zu ihren Interviewpartnern zu führen, was die gefährdet hätte können.
Mit ihrem irischen Ehemann Jon Halliday arbeitet sie vielfach zusammen. Er ist Historiker und mit der Geschichte Asiens vertraut.
Das Buch ist außerdem in einigen Teilen auch ein Porträt von Jung Changs Mutter, eine starke Frau.
Am Ende geben Jung Changs Schilderungen auch ein Bild des heutigen Chinas unter Xi Jinping, dass sie an Maos Zeiten erinnert.
Ich fand es sehr interessant von ihren Recherchereisen und Interviews zu lesen. Das wurde zuletzt schwierig für sie, denn es bestand die Gefahr, die Staatssicherheit zu ihren Interviewpartnern zu führen, was die gefährdet hätte können.
Mit ihrem irischen Ehemann Jon Halliday arbeitet sie vielfach zusammen. Er ist Historiker und mit der Geschichte Asiens vertraut.
Das Buch ist außerdem in einigen Teilen auch ein Porträt von Jung Changs Mutter, eine starke Frau.
Am Ende geben Jung Changs Schilderungen auch ein Bild des heutigen Chinas unter Xi Jinping, dass sie an Maos Zeiten erinnert.
von yellowdog - 2026-05-26 06:36:00
Nur für wirkliche Autobiografie-Fans - 3 Sterne
Die 1952 in China geborene und seit 1978 in London lebende Schriftstellerin Jung Chang hat in der Vergangenheit den autobiografischen Bestseller "Wilde Schwäne" sowie weitere Bücher herausgebracht, die alle in China verboten sind. Das vorliegende Werk "Fliegt, wilde Schwäne" wird nun als Fortsetzung des erwähnten Bestsellers vermarktet. Für mich ist es mein erstes Buch dieser Autorin, ich habe also keinen Vergleich.
Chinas Geschichte interessiert mich sehr und ich habe schon einige spannende Bücher zu diesem Thema gelesen, auch solche mit autobiografischen Anteilen. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.
Leider muss ich aber sagen, dass mich die Schreibweise überhaupt nicht überzeugen kann. Auf der Sachebene kann man so einiges über Chinas neuere Geschichte und über die diversen Repressionen des Regimes erfahren, was insbesondere für Leserinnen und Leser, die über diese Thematik noch wenig gelesen haben, interessant sein könnte.
Dramaturgisch und literarisch hat das Buch mich aber nicht begeistert: die Figuren sind überwiegend sehr simpel gezeichnet, ohne tiefergehende Charakteristik, man erfährt wenig über ihre genauen Hintergrundmotivationen. Gewalt des Regimes wird detailliert, wiederholt und blutig geschildert, aber dennoch ist es schwierig, sich abgesehen davon, dass das abstoßend und grausam ist, näher mit irgendwelchen der vorkommenden Figuren emotional verbinden zu können, weil die Schreibweise an sich so unemotional und sachlich ist.
Insgesamt werden diverse biografische Begebenheiten aus dem Leben der Autorin und ihrer Familie geschildert, aber eher in aufzählender Form, ohne wirklichen dramaturgischen Spannungsbogen, außer immer wieder Repressionen des Regimes. So interessant die tatsächlichen geschichtlichen Hintergründe und ihre vielfältigen tragischen Auswirkungen auf diese Familie sind, hat doch die Erzählweise dazu geführt, dass mich das Buch emotional nicht wirklich erreichen konnte. Hängen geblieben sind mir vor allem die vielfältigen Gräueltaten des chinesischen Regimes, ich habe aber nicht das Gefühl, dessen tiefergehende Hintergründe oder die chinesische Mentalität durch das Buch näher zu verstehen. Schade darum.
Chinas Geschichte interessiert mich sehr und ich habe schon einige spannende Bücher zu diesem Thema gelesen, auch solche mit autobiografischen Anteilen. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.
Leider muss ich aber sagen, dass mich die Schreibweise überhaupt nicht überzeugen kann. Auf der Sachebene kann man so einiges über Chinas neuere Geschichte und über die diversen Repressionen des Regimes erfahren, was insbesondere für Leserinnen und Leser, die über diese Thematik noch wenig gelesen haben, interessant sein könnte.
Dramaturgisch und literarisch hat das Buch mich aber nicht begeistert: die Figuren sind überwiegend sehr simpel gezeichnet, ohne tiefergehende Charakteristik, man erfährt wenig über ihre genauen Hintergrundmotivationen. Gewalt des Regimes wird detailliert, wiederholt und blutig geschildert, aber dennoch ist es schwierig, sich abgesehen davon, dass das abstoßend und grausam ist, näher mit irgendwelchen der vorkommenden Figuren emotional verbinden zu können, weil die Schreibweise an sich so unemotional und sachlich ist.
Insgesamt werden diverse biografische Begebenheiten aus dem Leben der Autorin und ihrer Familie geschildert, aber eher in aufzählender Form, ohne wirklichen dramaturgischen Spannungsbogen, außer immer wieder Repressionen des Regimes. So interessant die tatsächlichen geschichtlichen Hintergründe und ihre vielfältigen tragischen Auswirkungen auf diese Familie sind, hat doch die Erzählweise dazu geführt, dass mich das Buch emotional nicht wirklich erreichen konnte. Hängen geblieben sind mir vor allem die vielfältigen Gräueltaten des chinesischen Regimes, ich habe aber nicht das Gefühl, dessen tiefergehende Hintergründe oder die chinesische Mentalität durch das Buch näher zu verstehen. Schade darum.
von Eternal-Hope - 2026-05-17 12:12:00
Ein faszinierends Buch, das gleichzeitig nicht ganz einleuchtend ist - 3 Sterne
Ich bin gegenüber diesem Buch zwiegespalten. Einerseits bietet es einen faszinierenden Einblick in das Leben des Autors. Andererseits gibt es jedoch nur sehr wenig Inhalt über die gewaltigen Veränderungen, die China in den letzten 50 Jahren durchlaufen hat.
Als im Ausland aufgewachsener Chinesin dachte ich, dieses Buch würde mir helfen, die Welt besser zu verstehen, in der meine Eltern aufgewachsen sind. Was ich vorfand, war eine Welt, die meilenweit von der Realität meiner Familie und wahrscheinlich auch vom Leben der meisten Chinesen entfernt ist.
Von Anfang an wird deutlich, dass die Autorin außergewöhnlich ist: als Kind eines hochrangigen Beamten in privilegierten Verhältnissen geboren, mit einer Mutter, die selbst eine Machtfigur ist. Sie verlässt China zu einer Zeit, in der es nur wenigen Menschen überhaupt gelingt, ins Ausland zu reisen. Ihre Suche nach der Wahrheit bringt sie in Konflikt mit der Regierung, was ihre späteren Besuche in China prägt.
Der Anfang des Buches ist ziemlich faszinierend, da ihr Privatleben die schreckliche kulturelle und politische Lage unter Mao sehr deutlich widerspiegelt. Ich fand den Mittelteil etwas langatmig, da die Autorin ihre Recherchen für ihr Buch über Mao beschreibt, und das letzte Drittel konzentriert sich hauptsächlich auf ihre Interaktionen mit der Staatssicherheit. Doch während dieser Zeit spiegeln sich die bahnbrechenden Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft kaum im Buch wider.
Die "Geschichte" endet im Jahr 2024 in einem eher pessimistischen Ton, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin mehr vom Geist Maos heimgesucht zu sein scheint als die heutige chinesische Gesellschaft.
Als im Ausland aufgewachsener Chinesin dachte ich, dieses Buch würde mir helfen, die Welt besser zu verstehen, in der meine Eltern aufgewachsen sind. Was ich vorfand, war eine Welt, die meilenweit von der Realität meiner Familie und wahrscheinlich auch vom Leben der meisten Chinesen entfernt ist.
Von Anfang an wird deutlich, dass die Autorin außergewöhnlich ist: als Kind eines hochrangigen Beamten in privilegierten Verhältnissen geboren, mit einer Mutter, die selbst eine Machtfigur ist. Sie verlässt China zu einer Zeit, in der es nur wenigen Menschen überhaupt gelingt, ins Ausland zu reisen. Ihre Suche nach der Wahrheit bringt sie in Konflikt mit der Regierung, was ihre späteren Besuche in China prägt.
Der Anfang des Buches ist ziemlich faszinierend, da ihr Privatleben die schreckliche kulturelle und politische Lage unter Mao sehr deutlich widerspiegelt. Ich fand den Mittelteil etwas langatmig, da die Autorin ihre Recherchen für ihr Buch über Mao beschreibt, und das letzte Drittel konzentriert sich hauptsächlich auf ihre Interaktionen mit der Staatssicherheit. Doch während dieser Zeit spiegeln sich die bahnbrechenden Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft kaum im Buch wider.
Die "Geschichte" endet im Jahr 2024 in einem eher pessimistischen Ton, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin mehr vom Geist Maos heimgesucht zu sein scheint als die heutige chinesische Gesellschaft.
von Bibibabby - 2026-05-16 16:40:00
Die Geschichte Chinas - 5 Sterne
„Fliegt, wilde Schwäne“ ist bereits der zweite Roman der Autorin Jung Chang. Ihren großen Erfolg „Wilde Schwäne“ schrieb sie bereits vor 40 Jahren.
Ihr aktueller Roman ist ein autobiographisches Werk, indem sie ihre Kindheit in China unter Mao und ihre Auswanderung und weiteres Leben in Großbritannien beschreibt. Den engen Kontakt zu ihrer alten Heimat und ihrer zurückgebliebenen Familie hat sie dabei nie verloren. Und so erfährt man in ihrem Buch nicht nur ihr eigenes Schicksal und das ihrer Verwandten, sondern auch eine breite Ausführung der jüngeren chinesischen Geschichte, von Mao bis zum Aufstieg des heutigen Chinas zu einer globalen Macht.
Das Buch ist in einer äußerst sachlichen und schlichten Sprache gehalten, was ich bemerkenswert angesichts der geschilderten Erlebnisse finde. Teilweise wirkt diese Sprache sehr distanzierend und eher wie aus einem Sachbuch. Trotzdem fühlt man sich von den vielen Schicksalsschlägen, dem entbehrungsreichen Leben der Familie, aber auch der großartigen Leistungen von Jung Chang sehr betroffen.
Die Bilder im Mittelteil des Buches geben einen noch besseren Eindruck in das Leben der Autorin. Die Karte Chinas auf den Klappeninnenseiten vermitteln einen guten Einblick über das Riesenreich. Das Cover ist genauso schlicht gehalten wie der Text im Innenteil. Mit der Farbgebung und den Schwänen passt es aber sehr gut zu dem Buch.
Insgesamt gibt das Buch einen guten Einblick über die jüngere Geschichte Chinas und dessen Einwohner. Es besticht weniger durch sprachliche Brillanz als durch den Inhalt des Geschriebenen und ist aufgrund seiner reichen geschichtlichen Schilderungen empfehlenswert.
Ihr aktueller Roman ist ein autobiographisches Werk, indem sie ihre Kindheit in China unter Mao und ihre Auswanderung und weiteres Leben in Großbritannien beschreibt. Den engen Kontakt zu ihrer alten Heimat und ihrer zurückgebliebenen Familie hat sie dabei nie verloren. Und so erfährt man in ihrem Buch nicht nur ihr eigenes Schicksal und das ihrer Verwandten, sondern auch eine breite Ausführung der jüngeren chinesischen Geschichte, von Mao bis zum Aufstieg des heutigen Chinas zu einer globalen Macht.
Das Buch ist in einer äußerst sachlichen und schlichten Sprache gehalten, was ich bemerkenswert angesichts der geschilderten Erlebnisse finde. Teilweise wirkt diese Sprache sehr distanzierend und eher wie aus einem Sachbuch. Trotzdem fühlt man sich von den vielen Schicksalsschlägen, dem entbehrungsreichen Leben der Familie, aber auch der großartigen Leistungen von Jung Chang sehr betroffen.
Die Bilder im Mittelteil des Buches geben einen noch besseren Eindruck in das Leben der Autorin. Die Karte Chinas auf den Klappeninnenseiten vermitteln einen guten Einblick über das Riesenreich. Das Cover ist genauso schlicht gehalten wie der Text im Innenteil. Mit der Farbgebung und den Schwänen passt es aber sehr gut zu dem Buch.
Insgesamt gibt das Buch einen guten Einblick über die jüngere Geschichte Chinas und dessen Einwohner. Es besticht weniger durch sprachliche Brillanz als durch den Inhalt des Geschriebenen und ist aufgrund seiner reichen geschichtlichen Schilderungen empfehlenswert.
von Wolle - 2026-05-14 18:21:00
Eindrucksvoll - 5 Sterne
Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich allerdings nicht.
Ich habe schon viel von Mao und seinen Machenschaften gehört. Mao war der Gott, was er anordnete , musste befolgt werden.
Jung Changs Eltern waren Kommunisten. Erst ging es ja ganz gut, aber wenn jemand anderer Meinung war , gab es Strafen.
Wir begleiten sie über ihre Kindheit, ihre Jugend, bis sie mit 26Jahren zum Studium nach London durfte.
Es ist erschreckend, wie die Schulkinder gedrillt waren, sie wurden eingesetzt, wenn Erwachsene misshandelt und drangsaliert wurden.
Die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse, um ihre Mutter besuchen zu dürfen. Die Mutter machte sich Sorgen, ob ihre Tochter wieder ausreisen durfte, erst wenn sie im Flugzeug saß, war sie beruhigt.
Dann durfte sie nicht mal zu der sterbenden Mutter, traurig.
Jung Chang erzählt mit diesem Roman, die Geschichte Chinas.
Er ist unbedingt zu empfehlen.
von begine - 2026-05-12 18:35:00
Schwacher Nachfolger - 3 Sterne
Da ich bereits "Wilde Schwäne" gelesen habe, war ich positiv überrascht, als ich den zweiten Teil dieser Reihe entdeckt habe.
Diesmal geht es um die Autorin, ihre Mutter und Mao Zedong.
Zu Beginn des Buches war es teilweise eine Wiederholung des ersten Buches "Wilde Schwäne", was für Personen, die dieses Buch nicht gelesen haben zum Vorteil wird. Für alle anderen ist es eine nette Auffrischung falls es schon länger her ist als man es gelesen hat.
Leider bin ich vom Buch etwas enttäuscht worden. Es war zwar interessant zu erfahren wie es der Autorin Jung Chang in ihrer Freiheit ergangen ist, aber irgendwie hat das gewisse etwas gefehlt.
Zudem kommen im Buch viele Wiederholungen vor. Kann vom Vorteil sein wenn man das Buch nicht in einem Rutsch liest und immer wieder eine Auffrischung bekommt um welche Personen es sich gerade handelt. Für Menschen die das Buch aber innerhalb kurzer Zeit lesen, kann das schnell ermüdend wirken.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass das Mao Thema etwas zu sehr gemolken wird. Es stimmt schon, dass man ihn auf eine Stufe stellen kann neben Hitler und Stalin. Aber ich befürchte, dass die Forschungsreisen etwas zu sehr für den neuen Roman herhalten mussten.
Ich verstehe den Hintergedanken der Autorin aber schon, "Wilde Schwäne" handelt von 3 Personen, daher macht es sich gut wenn "Fliegt, Wilde Schwäne" ebenfalls von 3 Personen handelt.
Alles in allem war die Lektüre in Ordnung.
Ich würde aber definitiv den ersten Teil empfehlen.
Diesmal geht es um die Autorin, ihre Mutter und Mao Zedong.
Zu Beginn des Buches war es teilweise eine Wiederholung des ersten Buches "Wilde Schwäne", was für Personen, die dieses Buch nicht gelesen haben zum Vorteil wird. Für alle anderen ist es eine nette Auffrischung falls es schon länger her ist als man es gelesen hat.
Leider bin ich vom Buch etwas enttäuscht worden. Es war zwar interessant zu erfahren wie es der Autorin Jung Chang in ihrer Freiheit ergangen ist, aber irgendwie hat das gewisse etwas gefehlt.
Zudem kommen im Buch viele Wiederholungen vor. Kann vom Vorteil sein wenn man das Buch nicht in einem Rutsch liest und immer wieder eine Auffrischung bekommt um welche Personen es sich gerade handelt. Für Menschen die das Buch aber innerhalb kurzer Zeit lesen, kann das schnell ermüdend wirken.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass das Mao Thema etwas zu sehr gemolken wird. Es stimmt schon, dass man ihn auf eine Stufe stellen kann neben Hitler und Stalin. Aber ich befürchte, dass die Forschungsreisen etwas zu sehr für den neuen Roman herhalten mussten.
Ich verstehe den Hintergedanken der Autorin aber schon, "Wilde Schwäne" handelt von 3 Personen, daher macht es sich gut wenn "Fliegt, Wilde Schwäne" ebenfalls von 3 Personen handelt.
Alles in allem war die Lektüre in Ordnung.
Ich würde aber definitiv den ersten Teil empfehlen.
von Lydia_Te - 2026-05-05 19:32:00


