Rezensionen
Die unsichtbare Hand
Roman – Der heiß ersehnte neue Roman der Nr.-1-SPIEGEL-Bestsellerautorin
Autor: Julie Clark
Erschienen 2025 bei Heyne;Sourcebooks
ISBN 978-3-453-44165-1
Was vor 50 Jahren wirklich geschah - 4 Sterne
Olivia Dumont ist eine Ghostwriterin, die sich durch einen Karriereknick samt Geldproblemen kämpft. Retten könnte sie die neueste Jobanfrage, welche ihre Agentin ihr vorschlägt: Der berühmte Autor Vincent Taylor hat sie angefragt, um ein Buch für ihn zu schreiben. Ein Mann, um den sich Gerüchte ranken, er hätte in seiner Jugend seine eigenen Geschwister ermordet. Was kaum jemand weiß: Dieser Mann ist Olivias Vater, dem sie vor langer Zeit den Rücken kehrte.
Der Roman begleitet die Leserschaft auf zwei Zeitebenen: In der Gegenwart versucht Olivia nicht nur, ihr Leben und die Beziehung zu ihrem Vater auf die Reihe zu bekommen, sondern entwickelt ein Interesse daran, die Wahrheit über die Morde vor rund 50 Jahren aufzuklären. In der Vergangenheit kann man einige Szenen sowohl aus Vincents als auch auch als Poppys Perspektive erleben, seiner jüngeren Schwester, die ziemlich aufgeweckt und mit einer kleinen Videokamera durchs Leben lief. Dabei sind die Szenen so geschickt angeordnet, dass sich Details in der Gegenwart, wie z. B. aus Vincents Erzählungen oder anderen Aufzeichnungen, mit den damaligen Ereignissen ergänzen.
Durch das Buch zieht sich eine gewisse Distanziertheit. Einige mag dies stören, ich empfand es als passend zu den Charakteren von Olivia und Vincent. Getragen wird die Handlung vor allem durch das Geheimnis, was vor 50 Jahren wirklich geschah. So ab der Hälfte des Romans hatte ich eine erste Vermutung, doch schafft es die Autorin geschickt, bis zum Schluss ein Detail nach dem nächsten zu enthüllen.
Das Buch ist kein Krimi, sondern ein Roman mit Krimi- und Drama-Elementen. Stärke und Schwäche zugleich, denn dadurch hing der Spannungsbogen einige Male etwas durch. Dafür gibt es eine gelungene Auflösung des Geheimnisses um den Cold Case.
Der Roman begleitet die Leserschaft auf zwei Zeitebenen: In der Gegenwart versucht Olivia nicht nur, ihr Leben und die Beziehung zu ihrem Vater auf die Reihe zu bekommen, sondern entwickelt ein Interesse daran, die Wahrheit über die Morde vor rund 50 Jahren aufzuklären. In der Vergangenheit kann man einige Szenen sowohl aus Vincents als auch auch als Poppys Perspektive erleben, seiner jüngeren Schwester, die ziemlich aufgeweckt und mit einer kleinen Videokamera durchs Leben lief. Dabei sind die Szenen so geschickt angeordnet, dass sich Details in der Gegenwart, wie z. B. aus Vincents Erzählungen oder anderen Aufzeichnungen, mit den damaligen Ereignissen ergänzen.
Durch das Buch zieht sich eine gewisse Distanziertheit. Einige mag dies stören, ich empfand es als passend zu den Charakteren von Olivia und Vincent. Getragen wird die Handlung vor allem durch das Geheimnis, was vor 50 Jahren wirklich geschah. So ab der Hälfte des Romans hatte ich eine erste Vermutung, doch schafft es die Autorin geschickt, bis zum Schluss ein Detail nach dem nächsten zu enthüllen.
Das Buch ist kein Krimi, sondern ein Roman mit Krimi- und Drama-Elementen. Stärke und Schwäche zugleich, denn dadurch hing der Spannungsbogen einige Male etwas durch. Dafür gibt es eine gelungene Auflösung des Geheimnisses um den Cold Case.
von C. P. - 2025-07-10 18:15:00
Familientragödie - 4 Sterne
Olivia Dumont hat sich als Schriftstellerin mit einem frauenfeindlichen, aber sehr erfolgreichen Kollegen angelegt und ist dadurch bei den Verlagen in Ungnade gefallen, sie bekommt praktische keine Aufträge mehr. Der Kollege hat sie auch noch erfolgreich wegen Rufschädigung verklagt, sodass sie eine Unsumme an Schadenersatz zahlen muss. Unerwartet bekommt sie jedoch einen Auftrag als Ghostwriterin, bei dem der Auftraggeber gezielt sie verlangt hatte. Es handelt sich um den berühmten Bestseller-Autor Vincent Taylor, ihren Vater! Olivia hatte sich in jungen Jahren von ihm losgesagt, durch Heirat ihren Namen geändert und geheim gehalten. Vor 50 Jahren wurden zwei Geschwister ihres Vaters im Teenageralter im eigenen Haus brutal ermordet, ein Verdacht fiel auf ihren Vater, ihre Mutter hat ihn daraufhin verlassen. Es konnte ihm nichts nachgewiesen werden und er schweigt seither über diesen Skandal. Jetzt soll Olivia die Lebensgeschichte von Vincent nach seiner Vorlage in Form bringen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie, Olivia muss lange zurückliegende Vorkommnisse rekonstruieren, da ihr Vater wegen einer unheilbaren Krankheit immer unzuverlässiger berichten kann, aber sie hat Filme ihrer ermordeten Tante Poppy gefunden, die ihr dabei behilflich sind.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
von froschman - 2025-07-07 22:06:00
Familientragödie - 4 Sterne
Olivia Dumont hat sich als Schriftstellerin mit einem frauenfeindlichen, aber sehr erfolgreichen Kollegen angelegt und ist dadurch bei den Verlagen in Ungnade gefallen, sie bekommt praktische keine Aufträge mehr. Der Kollege hat sie auch noch erfolgreich wegen Rufschädigung verklagt, sodass sie eine Unsumme an Schadenersatz zahlen muss. Unerwartet bekommt sie jedoch einen Auftrag als Ghostwriterin, bei dem der Auftraggeber gezielt sie verlangt hatte. Es handelt sich um den berühmten Bestseller-Autor Vincent Taylor, ihren Vater! Olivia hatte sich in jungen Jahren von ihm losgesagt, durch Heirat ihren Namen geändert und geheim gehalten. Vor 50 Jahren wurden zwei Geschwister ihres Vaters im Teenageralter im eigenen Haus brutal ermordet, ein Verdacht fiel auf ihren Vater, ihre Mutter hat ihn daraufhin verlassen. Es konnte ihm nichts nachgewiesen werden und er schweigt seither über diesen Skandal. Jetzt soll Olivia die Lebensgeschichte von Vincent nach seiner Vorlage in Form bringen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie, Olivia muss lange zurückliegende Vorkommnisse rekonstruieren, da ihr Vater wegen einer unheilbaren Krankheit immer unzuverlässiger berichten kann, aber sie hat Filme ihrer ermordeten Tante Poppy gefunden, die ihr dabei behilflich sind.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
von froschman - 2025-07-07 22:01:00
Familientragödie - 4 Sterne
Olivia Dumont hat sich als Schriftstellerin mit einem frauenfeindlichen, aber sehr erfolgreichen Kollegen angelegt und ist dadurch bei den Verlagen in Ungnade gefallen, sie bekommt praktische keine Aufträge mehr. Der Kollege hat sie auch noch erfolgreich wegen Rufschädigung verklagt, sodass sie eine Unsumme an Schadenersatz zahlen muss. Unerwartet bekommt sie jedoch einen Auftrag als Ghostwriterin, bei dem der Auftraggeber gezielt sie verlangt hatte. Es handelt sich um den berühmten Bestseller-Autor Vincent Taylor, ihren Vater! Olivia hatte sich in jungen Jahren von ihm losgesagt, durch Heirat ihren Namen geändert und geheim gehalten. Vor 50 Jahren wurden zwei Geschwister ihres Vaters im Teenageralter im eigenen Haus brutal ermordet, ein Verdacht fiel auf ihren Vater, ihre Mutter hat ihn daraufhin verlassen. Es konnte ihm nichts nachgewiesen werden und er schweigt seither über diesen Skandal. Jetzt soll Olivia die Lebensgeschichte von Vincent nach seiner Vorlage in Form bringen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie, Olivia muss lange zurückliegende Vorkommnisse rekonstruieren, da ihr Vater wegen einer unheilbaren Krankheit immer unzuverlässiger berichten kann, aber sie hat Filme ihrer ermordeten Tante Poppy gefunden, die ihr dabei behilflich sind.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
von froschman - 2025-07-07 22:00:00
Familientragödie - 4 Sterne
Olivia Dumont hat sich als Schriftstellerin mit einem frauenfeindlichen, aber sehr erfolgreichen Kollegen angelegt und ist dadurch bei den Verlagen in Ungnade gefallen, sie bekommt praktische keine Aufträge mehr. Der Kollege hat sie auch noch erfolgreich wegen Rufschädigung verklagt, sodass sie eine Unsumme an Schadenersatz zahlen muss. Unerwartet bekommt sie jedoch einen Auftrag als Ghostwriterin, bei dem der Auftraggeber gezielt sie verlangt hatte. Es handelt sich um den berühmten Bestseller-Autor Vincent Taylor, ihren Vater! Olivia hatte sich in jungen Jahren von ihm losgesagt, durch Heirat ihren Namen geändert und geheim gehalten. Vor 50 Jahren wurden zwei Geschwister ihres Vaters im Teenageralter im eigenen Haus brutal ermordet, ein Verdacht fiel auf ihren Vater, ihre Mutter hat ihn daraufhin verlassen. Es konnte ihm nichts nachgewiesen werden und er schweigt seither über diesen Skandal. Jetzt soll Olivia die Lebensgeschichte von Vincent nach seiner Vorlage in Form bringen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie, Olivia muss lange zurückliegende Vorkommnisse rekonstruieren, da ihr Vater wegen einer unheilbaren Krankheit immer unzuverlässiger berichten kann, aber sie hat Filme ihrer ermordeten Tante Poppy gefunden, die ihr dabei behilflich sind.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
Julie Clark hat ein großartiges Familiendrama in zwei Zeitebenen geschrieben, zum einen die 70er Jahre (Jugendzeit des Vaters) und zum anderen das Jahr 2024. Ein Krimi, in dem Olivia viel über ihre Familie erfahren muss. Vor allem das Ende war stimmig und rundete die Story perfekt ab.
von froschman - 2025-07-07 21:57:00
Die unsichtbare Hand - 4 Sterne
Olivia hat vor vielen Jahren den Kontakt zu ihrem Vater komplett abgebrochen. Nun wird sie aber beauftragt, seine Memoiren zu schreiben. Er scheint bereit zu sein, darüber zu sprechen, was im Juni 1975 geschehen war – der Sommer als seine Schwester und sein Bruder brutal ermordet wurden. Sie hinterfragt die Geschichte ihrer eigenen Familie und bringt erschütternde Wahrheiten ans Licht, die sowohl für Ihren Vater als auch für sie selbst sehr schmerzhaft sind.
Das Buch hat mir zum Ende hin gut gefallen, obwohl es etwas langatmig begann.
Insgesamt ist es aber ein gelungener, psychologischer Thriller.
Das Buch hat mir zum Ende hin gut gefallen, obwohl es etwas langatmig begann.
Insgesamt ist es aber ein gelungener, psychologischer Thriller.
von Birgit Plank - 2025-06-10 18:14:32
Was für ein Ende - 5 Sterne
Der Roman "Die unsichtbare Hand" von Julie Clark aus dem Heyne Verlag
ist einfach der Hammer.
Das Cover mit dem Haus, lässt einen keinen Zusammenhang zum Titel des Buches erkennen. Aber der Titel macht einen sofort neugierig den Klappentext zu lesen.
Die Übersetzung ist klasse geworden und die Story zieht einen in den Bann, man möchte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass es überwiegend kurze Kapitel sind, so lohnen sich auch kleine Zeitfenster, um sich dass Buch zur Hand zu nehmen.
Zur Story:
Olivia Dumont steht kurz vor dem Ruin, weil sie wegen eines Vorfalls in ihrer beruflichen Laufbahn als Ghostwriterin kaum noch Aufträge erhält.
Glücklicherweise meldet sich ihre Agentin und hat ein Angebot, ein Buch zu schreiben, für den Bestsellerautor Vincent Taylor.
Welch eine Chance, doch was niemand ahnt, Vincent Taylor ist ihr Vater.
Der Mann, dem sie den Rücken gekehrt hat, kaum das sie die Möglichkeit dafür hatte.
Sie soll allerdings keinen Roman schreiben, wie sie ursprünglich dachte - sie soll ein Buch über ihren Vater schreiben und den Sommer 1975.
Zu dieser Zeit wurden ihre Tante und Onkel, die Geschwister ihres Vaters brutal ermordet.
Olivia muss in die Vergangenheit abtauchen, dies kennt sie von ihren bisherigen Aufträgen, doch hier handelt es sich um ihre eigene Familie.
Was befördert sie alles zu Tage - wird sie letztlich eine Story schreiben?
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!
ist einfach der Hammer.
Das Cover mit dem Haus, lässt einen keinen Zusammenhang zum Titel des Buches erkennen. Aber der Titel macht einen sofort neugierig den Klappentext zu lesen.
Die Übersetzung ist klasse geworden und die Story zieht einen in den Bann, man möchte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass es überwiegend kurze Kapitel sind, so lohnen sich auch kleine Zeitfenster, um sich dass Buch zur Hand zu nehmen.
Zur Story:
Olivia Dumont steht kurz vor dem Ruin, weil sie wegen eines Vorfalls in ihrer beruflichen Laufbahn als Ghostwriterin kaum noch Aufträge erhält.
Glücklicherweise meldet sich ihre Agentin und hat ein Angebot, ein Buch zu schreiben, für den Bestsellerautor Vincent Taylor.
Welch eine Chance, doch was niemand ahnt, Vincent Taylor ist ihr Vater.
Der Mann, dem sie den Rücken gekehrt hat, kaum das sie die Möglichkeit dafür hatte.
Sie soll allerdings keinen Roman schreiben, wie sie ursprünglich dachte - sie soll ein Buch über ihren Vater schreiben und den Sommer 1975.
Zu dieser Zeit wurden ihre Tante und Onkel, die Geschwister ihres Vaters brutal ermordet.
Olivia muss in die Vergangenheit abtauchen, dies kennt sie von ihren bisherigen Aufträgen, doch hier handelt es sich um ihre eigene Familie.
Was befördert sie alles zu Tage - wird sie letztlich eine Story schreiben?
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!
von Lesehamster12 - 2025-06-03 14:41:00
Wieder sehr spannend geschrieben - 4 Sterne
In dem Buch „Die unsichtbare Hand“ von Julie Clark geht es um eine junge Frau, die als Ghostwritern arbeitet. Eigentlich auch sehr erfolgreich, bis sie einem Mann, einem anderen erfolgreichen Ghostwriter, auf die Füße tritt. Sie spricht das aus, was alle denken, doch niemand steht hinter ihr.
Deswegen bekommt sie seit Monaten schon keinen neuen Auftrag mehr, bis ein ganz besonderer Aufraggeber kommt, der nur sie haben möchte. Sie möchte sich schon freuen, als sie aber erfährt, wer sie anheuert, möchte sie ablehnen. Doch das kann sie nicht wegen ihrer großen Schulden. Deswegen sagt sie zu, belügt ihren Freund und reist zu ihrem Vater. Dessen Memoiren sie schreiben soll, über seine Kindheit und den Mord an seinen zwei Geschwistern.
Was wird sie dabei erfahren? War ihr Vater wirklich an den Morden beteiligt? Was verschweigt er? Und was hat ihre Mutter dazu zu sagen?
Mein zweites Buch von der Autorin und es hat mir wirklich wieder sehr gut gefallen. Sehr spannend geschrieben, besonders das Ende und mal nicht der typische Thriller. Hatte zwischendurch leider auch etwas Längen, deswegen einen Stern Abzug.
Ich würde es aber auf jeden Fall weiterempfehlen!
Deswegen bekommt sie seit Monaten schon keinen neuen Auftrag mehr, bis ein ganz besonderer Aufraggeber kommt, der nur sie haben möchte. Sie möchte sich schon freuen, als sie aber erfährt, wer sie anheuert, möchte sie ablehnen. Doch das kann sie nicht wegen ihrer großen Schulden. Deswegen sagt sie zu, belügt ihren Freund und reist zu ihrem Vater. Dessen Memoiren sie schreiben soll, über seine Kindheit und den Mord an seinen zwei Geschwistern.
Was wird sie dabei erfahren? War ihr Vater wirklich an den Morden beteiligt? Was verschweigt er? Und was hat ihre Mutter dazu zu sagen?
Mein zweites Buch von der Autorin und es hat mir wirklich wieder sehr gut gefallen. Sehr spannend geschrieben, besonders das Ende und mal nicht der typische Thriller. Hatte zwischendurch leider auch etwas Längen, deswegen einen Stern Abzug.
Ich würde es aber auf jeden Fall weiterempfehlen!
von Martje - 2025-05-25 16:07:00
Zu langatmig - 3 Sterne
Olivia bekommt den Auftrag für einen Bestseller-Autor als Ghostwriterin zu arbeiten. Wie sich herausstellt handelt es dich dabei um ihren Vater, den sie seit Ihrer Teenagerzeit nicht mehr gesehen hat. Ihm wurde der Mord an seinen Geschwistern nachgesagt, doch es kam nie zu einer Anklage. Olivia nimmt den Auftrag nur an, weil sie Geldprobleme hat.
Während ihrer Recherchen stößt sie immer wieder auf Widersprüche zwischen dem was ihr Vater erzählt und den Unterlagen, die sie findet. Es stellt sich die Frage, ob das an seiner Krankheit liegt oder ob er die Ereignisse von damals bewusst verfälscht.
Der Schreibstil ist flüssig, konnte mich aber nicht richtig fesseln. Es war zu langatmig. Spannend sind die kurzen Kapitel, die die Sichtweise von Vincent und Poppy beschreiben. In den letzten Kapiteln nimmt die Geschichte dann richtig Fahrt auf und es gibt ein gelungenes Ende.
Mein Fazit: Ein paar weniger Seiten hätten dem Buch gut getan. Ich war enttäuscht, da ich anderes von Julie Clark gewohnt bin.
Während ihrer Recherchen stößt sie immer wieder auf Widersprüche zwischen dem was ihr Vater erzählt und den Unterlagen, die sie findet. Es stellt sich die Frage, ob das an seiner Krankheit liegt oder ob er die Ereignisse von damals bewusst verfälscht.
Der Schreibstil ist flüssig, konnte mich aber nicht richtig fesseln. Es war zu langatmig. Spannend sind die kurzen Kapitel, die die Sichtweise von Vincent und Poppy beschreiben. In den letzten Kapiteln nimmt die Geschichte dann richtig Fahrt auf und es gibt ein gelungenes Ende.
Mein Fazit: Ein paar weniger Seiten hätten dem Buch gut getan. Ich war enttäuscht, da ich anderes von Julie Clark gewohnt bin.
von Beavielleser - 2025-05-25 12:31:00
Spannungsroman mit überraschenden Wendungen - 4 Sterne
Die Ghostwriterin Olivia braucht aus finanziellen Gründen dringend einen neuen Auftrag und so nimmt sie trotz großer Bedenken an, als der erfolgreiche Autor Vincent Taylor sie anfragt, denn es handelt sich um ihren Vater, zu dem sie seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr hat.
Als sich herausstellt, dass es sich nicht um ein Romanprojekt, sondern die Memoiren des kranken Schriftstellers handelt, hofft Olivia herausfinden zu können, was vor fast 50 Jahren passiert ist, als die beiden Geschwister des Vaters ermordet wurden und Vincent kurzzeitig unter Tatverdacht geriet.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt – 1975 und heute – und aus verschiedenen Ich-Perspektiven, so dass ich die Gedanken und Gefühle der Protagonisten unmittelbar teile. Das Lebensgefühl Jugendlicher und die Atmosphäre der 70er Jahre fängt Julie Clark gut ein. Und sie zeigt sehr deutlich, wie die Vergangenheit die Gegenwart prägt und auch die Entwicklung der Persönlichkeit bei den damals Beteiligten. Der flüssige Schreibstil ist einfühlsam und ruhig, der Handlung angepasst. Die Figurenzeichnung ist gelungen, die Charaktere sind komplex und glaubwürdig.
Sich steigernde Spannung entsteht nicht nur durch die ungeklärten Ereignisse in der Mordnacht, wobei ich als Leser bis zum Ende miträtseln kann, sondern auch auf psychologischer Ebene, hier vor allem, aber nicht nur, bei Olivia.
Ich habe das berührende Familiendrama gern gelesen, es hat mich gut unterhalten. Interessant und mir neu war die Beschreibung der Arbeitsweise und -bedingungen einer Ghostwriterin und die damit verbundenen Risiken für ihr berufliches Ansehen.
Als sich herausstellt, dass es sich nicht um ein Romanprojekt, sondern die Memoiren des kranken Schriftstellers handelt, hofft Olivia herausfinden zu können, was vor fast 50 Jahren passiert ist, als die beiden Geschwister des Vaters ermordet wurden und Vincent kurzzeitig unter Tatverdacht geriet.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt – 1975 und heute – und aus verschiedenen Ich-Perspektiven, so dass ich die Gedanken und Gefühle der Protagonisten unmittelbar teile. Das Lebensgefühl Jugendlicher und die Atmosphäre der 70er Jahre fängt Julie Clark gut ein. Und sie zeigt sehr deutlich, wie die Vergangenheit die Gegenwart prägt und auch die Entwicklung der Persönlichkeit bei den damals Beteiligten. Der flüssige Schreibstil ist einfühlsam und ruhig, der Handlung angepasst. Die Figurenzeichnung ist gelungen, die Charaktere sind komplex und glaubwürdig.
Sich steigernde Spannung entsteht nicht nur durch die ungeklärten Ereignisse in der Mordnacht, wobei ich als Leser bis zum Ende miträtseln kann, sondern auch auf psychologischer Ebene, hier vor allem, aber nicht nur, bei Olivia.
Ich habe das berührende Familiendrama gern gelesen, es hat mich gut unterhalten. Interessant und mir neu war die Beschreibung der Arbeitsweise und -bedingungen einer Ghostwriterin und die damit verbundenen Risiken für ihr berufliches Ansehen.
von carola1475 - 2025-05-22 09:44:00


