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Rezensionen

Verheizte Herzen
Roman

Autor: Sarah Crossan

Erschienen 2022 bei Kiepenheuer & Witsch
ISBN 978-3-462-00060-3
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schwierig zu lesen - gute Story - 3 Sterne

schwierig zu lesen - gute Story

Anwältin Ana verliebt sich in Condor ihren Klienten und die beiden haben eine Affäre. Immer wieder ist die Rede davon, dass er seine Frau verlässt. Dann ruft eines Tages seine Frau in der Kanzlei an - es geht um das Testament, denn Connor ist tot. Ana ist wie vom Schlag getroffen - sie trauert, darf es aber vor ihrer Familie nicht zeigen.

Gute Story - sehr interessant mit viel Potential. Der Schreibstil jedoch, dieser ist in Versform gehalten, konnte mich nicht überzeugen - sehr gewöhnungsbedürftig und mir hat es beim Lesen überhaupt nicht zugesagt.
Aber es ist definitiv einmal etwas anderes. Der Schmerz von Ana war beim Lesen sehr greifbar.

Das Cover finde ich nicht so gut gelungen bzw. eigentlich auch nicht wirklich passend zum Inhalt des Buches - das hätte man anders / passender auch gestalten können.

Alles in allem eine gute Geschichte mit einem für mich nicht gut lesbaren Schreibstil.
von qq - 2022-05-28 16:18:00

außergewöhnliche Geschichte - schön geschrieben - 4 Sterne

außergewöhnliche Geschichte - schön geschrieben

Das Buch hat mich auf Grund der Inhaltsangabe neugierig gemacht. Bisher kannte ich die Autorin Sarah Crossan nicht.

Ich fand auf den ersten Seiten den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig - sie schreibt sehr lyrisch und prägnant, ohne viel Umschweifen. Aber man gewöhnt sich recht schnell daran und im Grunde hat mir dieser Schreibstil sehr gut gefallen.

Ana ist gefangen zwischen ihrem Familienleben mit Ehemann und ihrer Affäre. Ana wird nicht wirklich sehr sympathisch dargestellt, aber man bekommt einen guten Einblick in ihre Person. Ihre Affäre Conor stirbt - sie ist innerlich zerrissen, kann ihre Gefühle aber nicht zeigen. Noch schlimmer, sie muss mit seiner Frau in Kontakt treten, denn Ana soll das Testament vollstrecken. Sie lernt seine Frau kennen und fragt sich, ob sie wirklich so unerträglich war, wie er sie darstellte? Unweigerlich kommt auch die Frage auf, wollte er sie wirklich verlassen?

Das Ende bzw. der letzte Teil des Buches empfinde ich als absolut gelungen. Der Anfang/erste Teil des Buches war etwas schwächer.

Von mir gibt es eine Empfehlung.
von div - 2022-05-21 10:55:00

Roman in Versform ... - 4 Sterne

Klappentext / Inhalt:

Ein Anruf verändert alles – ein vorwärts peitschender Roman in Versform.
Was passiert, wenn der heimliche Geliebte stirbt und man keinem zeigen darf, wie sehr man trauert? Wenn es keinen Ort gibt und keinen Menschen, der um die Qualen wissen darf?
Sarah Crossan ist mit diesem Roman ein grandioses Kunststück gelungen: Sie zeigt die Leiden einer getriebenen Frau in schnellen Beats. Ana ist Anwältin, Mutter zweier Kinder und Ehefrau von Paul. Offiziell. Insgeheim gibt es da noch Connor, Anas Klienten und heimlichen Geliebten. Doch Ana erhofft sich mehr von der Affäre als verstohlene Treffen im Hotel. Als Connor unerwartet stirbt, erfährt sie das ausgerechnet von der Person, die zwischen ihnen stand – seiner Frau Rebecca. Ana soll das Testament vollstrecken. Allein gelassen mit ihrer Trauer, sucht sie die Nähe zu Rebecca. Doch während sich der Wunsch nach einer Leidensgenossin schleichend zu einer Besessenheit steigert, vernachlässigt Ana ihre eigene Familie und wandelt dabei ständig am seelischen Abgrund. War Rebecca wirklich so unerträglich, wie Connor immer behauptet hat? Und hatte er überhaupt vor, sie irgendwann zu verlassen? Ana weiß nicht, wie und ob es ihr gelingen kann, Connor und sich selbst zu verzeihen.
Sarah Crossan zeigt in diesem atemlosen Roman, der durch den hämmernden Rhythmus seiner Sprache eine besondere Dringlichkeit erhält, die Fallstricke menschlichen Miteinanders.

Cover:

Das Cover ist schön gestaltet und fast schon ein wenig verspielt und romantisch mit dem wunderschönen Blumenmotiv. Farblich und von der Gestaltung gefällt mir das Cover gut.

Meinung:

Ein ganz besonderer Roman, mit seinem ganz eigenen Stil. In Versform verfasst, ist dies nicht immer einfach, aber eine wundervolle Idee, welche eine sehr ausdrucksstarke und poetische Stimmung rüberbringt.

Die Idee der Versform hat mir sehr gut gefallen und es ist allein dadurch schon etwas ganz besonderes. Jedoch muss man sich darauf einlassen können. Poetisch und literarisch ein sehr schönes Werk, aber auch genau durch diese Versform kein ganz leichtes Lesevergnügen, jedoch sehr ausdrucksstark und nachklingend. Es bewegt und stimmt zugleich nachdenklich.

Es brauchte ein wenig, bis ich in diesen poetischen Stil hinein gefunden haben, dafür hat mir dieser sehr gut gefallen.

Auch die Charaktere konnten mich begeistern und sind gut durchdacht. Manches ist anfangs etwas verwirrend, aber auch in diese menschlichen Verwicklungen findet man gut hinein. Ana ist ein recht zerrissener Charakter, welcher nicht immer greifbar war, aber auch ihre Entwicklungen und Handlungen machen einen gewissen Charme und Reiz aus.

Inhaltlich halte ich mich hier zurück und möchte keine Details an dieser Stelle verraten.

Die Gestaltung des Buches und die Idee dahinter gefällt mir sehr gut und auch die Geschichte in sich hat mir gefallen. Der poetische Charakter ist etwas besonders, nimmt dem Ganzen aber auch an Leichtigkeit und macht das Ganze etwas schwerer.

Fazit:

Ein ganz besonderer Roman, in Versform verfasst, dem damit jedoch etwas an Leichtigkeit genommen wird.
von Claudia R - 2022-05-20 21:19:00

Eine Geschichte von Liebe und Verlust - 3 Sterne

Die Anwältin Ana Kelly trauerte um ihren Geliebten Connor Mooney, der plötzlich bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Ana und Connor hatten sich kürzlich gestritten. Jetzt kann Ana sich nicht mehr entschuldigen oder eine Wiedergutmachung leisten. Sie kann nicht offen trauern. Ana begann sich langsam aufzulösen..Gewichtsverlust, mangelnde Konzentration bei der Arbeit und die Entwicklung von Obsessionen und Zwängen.
Dieser Roman über eine vergiftete Liebe ist in Versen geschrieben, den Grübeleien von Ana, beginnend mit dem Tod von Connor. Ana ist besessen. Sie will alles über Connor erfahren, was es zu wissen gibt. Zu diesem Zweck durchforstet sie die sozialen Medien auf der Suche nach Fotos und Korrespondenz. Sie freundet sich mit Connors Frau, Rebecca, an. Drei Jahre zuvor hatte Ana das Testament von Connor verfasst, der Beginn ihrer "Beziehung". Als Testamentsvollstreckerin hat Ana ein Motiv und die Gelegenheit, Connors Papiere und Dokumente zu sichten. Er hat Rebecca als kalt und kontrollierend dargestellt... eine zum Scheitern verurteilte Ehe, die er nicht verlassen kann. Wie soll man Rebeccas Schmerz gegen Anas Schmerz abwägen? Ana plant, Rebecca immer zu helfen.
Verheizte Herzen von Sarah Crossan ist ein in poetischer Form geschriebener Roman, der die Verwüstung und die zerstörerischen Kräfte einer Liebesbeziehung beschreibt. Die Hauptprotagonisten Ana, Connor und Rebecca sind gut ausgearbeitet und glaubwürdig. Ich habe weder Ana noch Connor als sympathisch empfunden. Anas Trauer und Schuldgefühle waren greifbar und sehr verzehrend. Ein unbequemer aber gut geschriebener Roman.
von eleisou - 2022-05-10 23:00:00

Eine interessante Geschichte in einer außergewöhnlichen Erzählweise - 4 Sterne

Ana Kelly ist Anwältin, verheiratet mit Paul, zusammen haben sie zwei Kinder, Jon und Ruth. Und Ana hat eine heimliche Affäre - Connor Mooney. Als er unerwartet stirbt, meldet sich seine Frau Rebecca Taylor bei ihr, da Ana in der Kanzlei in der sie arbeitet vor ein paar Jahren sein Testament aufgesetzt hat. Nun muss sich Ana mit dem Leben auseinandersetzen, dass Connor ohne sie geführt hat. Als Testamentsvollstreckerin sucht sie immer wieder die Nähe von Rebecca, die ebenso, aber auch anders wie sie trauert.

Ich verfolge, wie Ana und Connor sich kennenlernen, wie daraus langsam eine Liebe entsteht. Die, wie ich finde, aber nur von ihr ausgeht. Die Gedanken von Connor bleiben unausgesprochen. Es kommt mir so vor, als wolle er sie zwar halten, er aber von einer Trennung seiner Frau Rebecca weit entfernt ist. Sie beenden die Beziehung auch immer wieder nur um kurze Zeit später wieder damit zu beginnen bzw. weiter zu machen. Ana würde für Connor alles aufgeben. Und nun ist er tot und sie muss mit ihrer Trauer, die sie mit niemandem teilen kann, alleine fertig werden. In meinen Augen wandelt sie sich in dieser Zeit absolut zu ihrem Nachteil. Was sie selbst auch zu erkennen scheint.

Außer der Geschichte, die ja nicht neu ist, hat mich der für mich absolut neue Schreibstil interessiert. In Versform. Manchmal reimen sich die Zeilen, meist nicht, nicht immer nur linksbündig geschrieben, oft das Konträre darstellend.
Auf den ersten Seiten habe ich mich damit nicht leicht getan. Ich musste mich erst an diese neue Form, wie ich finde etwas harte Form, des Lesens gewöhnen. Aber dann hat mich dieser andersartige Stil fasziniert und mir sehr gut gefallen. Gewöhnungsbedürftig fand ich auch die dauernden Zeitsprünge. Ohne die jedoch wäre die Geschichte von Ana und Connor nicht so gut zu verstehen. Vor allem der Wandel von Ana wird hierdurch sehr deutlich.

Eine ergreifende Geschichte mit einem ungewöhnlichen Stil über eine von Schmerz und Wut zerfressene Frau, ihren heimlichen Geliebten und seiner Witwe. Ein außergewöhnliches Buch, zu dem sich jeder seine eigene Meinung bilden muss. Mir hat vor allem der Stil sehr gut gefallen.
von Gaby 2707 - 2022-05-07 13:32:00

Konnte mich nicht erreichen - 3 Sterne


Konnte mich nicht erreichen

Inhalt:
Ana, verheiratet mit Paul, zwei Kinder, Anwältin.
Connor, verheiratet mit Rebecca, drei Kinder, Anas Klient. Und heimlicher Geliebter.
Rebeccas Anruf in der Kanzlei ändert alles: Connor ist tot und Ana soll das Testament vollstrecken. Ana kann ihre Trauer mit niemandem teilen, mit niemandem darüber sprechen, denn niemand weiß von ihrer Liebe. In ihrem Leid versucht sie, Rebecca nahe zu kommen.

Meine Meinung:
„Verheizte Herzen“ war mein siebtes Buch der Autorin, das nach meinen bisherigen tollen Erfahrungen mit ihren Werken ohne weiteres Überlegen den Weg in mein Bücherregal fand. Doch leider war es nicht wirklich mein Ding. Nicht wegen der Versform an sich - die kannte ich ja schon von Sarah Crossan und gefiel mir bis jetzt auch immer gut. Ich finde nur, die Verse sind diesmal nicht ganz so gut gelungen. Die Autorin wechselt wild zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Bei Abschnitten von nur wenigen Zeilen fällt da die Orientierung mitunter schwer.

Hinzu kommt, dass mir die Protagonistin überhaupt nicht sympathisch erschien, sondern egoistisch und ewig jammernd. Aber auch die übrigen Charaktere konnten keine Sympathiepunkte einfahren. Mir fehlte es in diesem Roman schlicht an einer Identifikationsfigur.

Was gut gemacht ist, ist die Darstellung der Getriebenheit und inneren Zerrissenheit von Ana. Dies kommt gerade durch die Versform gut zum Ausdruck. Man spürt, wie verloren diese Frau ist zwischen ihrer eigentlichen Familie, ihrem Beruf und der Trauer um ihren Geliebten. Und doch bleiben alle Figuren einschließlich der Protagonistin seltsam blass. Die Story an sich ist auch nicht gerade neu. So bleibt mir nur das

Fazit:
Kann man lesen, muss man aber nicht.

von Lilli33 - 2022-05-05 20:06:00

... konnte mich leider nicht abholen ... - 3 Sterne

„Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, Liebste“, sagtest du, was so viel hieß wie: Wir hören besser erst am Montag wieder voneinander. (S. 101)

Ana Kelly ist Nachlassverwalterin, Mutter von zwei Kindern, Ehefrau. Im Zuge ihrer Tätigkeit lernt sie eines Tages Connor kennen. Zwischen den beiden funkt es und es und es kommt zu einer geheimen Liebschaft. Ana verliebt sich und erhofft sich mehr von ihrem Geliebten, der ihr immer wieder seine Liebe beteuert, ihr erklärt, wie furchtbar doch seine Frau ist und wie wenig er die Situation noch erträgt. Dennoch landen die beiden schließlich in einer Eheberatung. Doch eines Tages erhält Ana den furchtbarsten Anruf ihres Lebens. Connor ist unerwartet verstorben und seine Frau Rebecca meldet sich, um den Nachlass zu regeln, den Connor mit Papieren dort hinterlegt hatte. Ana ist es unmöglich mit irgendwem über ihren Verlust zu sprechen und so wirft sie sich in einen absurden Plan. Sie freundet sich mit Rebecca im Zuge der Verlassenschaftsabhandlung an und stellt sich bald die Frage, ob Rebecca wirklich dieser schreckliche Mensch ist, wie Connor es ihr immer wieder verkauft hat. Hat Connor sie an der Nase herumgeführt? Ana driftet immer mehr ab, wendet sich von ihrer Familie ab, stößt schließlich ihrem Mann emotional in die Tiefe.

„Einsamkeit bringt man uns nur bei, glaube ich.“ (S. 186)

Der Roman ist in Versform geschrieben, was ich sehr spannend fand und mich schließlich dazu bewogen hat, diesen lesen zu wollen – gepaart mit dem hinteren Klappentext. Den Klappentext im Schutzumschlag hatte ich nicht gelesen.
Das Buch ist in 5 Abschnitte unterteilt und wird hauptsächlich aus Sicht von Ana beschrieben.
Die Art und Weise wie uns der Inhalt präsentiert wird ist phasenweise sehr interessant und baut an verschiedenen Stellen auch etwas Spannung auf, dennoch hat mich der Inhalt der Geschichte leider nicht vollkommen abgeholt.
1. Wir befinden uns dauernd „im Kopf“ von Ana und ich bin diese einfältigen Frauen, die glauben, dass Männer ihre Ehefrauen verlassen, einfach leid. Dieses Klischee hängt mir wirklich beim Hals heraus (gilt auch umgekehrt). Eine toughe, kluge Frau, die sich so einen Mumpitz einreden lässt.
2. Nach Schreiben meiner Einleitung habe ich dann die „Klappentext-Flügel“ (oder wie nennt sich das?), sprich die Innenseite des Schutzumschlages entdeckt und da steht nun fast das gleiche, das ich versuchte oben in kurze Worte zu packen. Hätte ich das früher gelesen und dann danach das Buch, hätte ich mir in den Hintern gebissen, denn da steht in kurzen Zeilen gefühlt der Inhalt des ganzen Buches.
3. Das Buch ist an vielen Stellen spannend, aber einen klassischen Spannungsbogen konnte ich für mich nicht erkennen. Denn da eine schon weiß, dass der Lover verstirbt, ist der Rest beim Lesen im Grund eigentlich eine „Na-no-na-net-Geschichte“.
4. Auch wenn das Thema ausgelutscht ist, hätte die Autorin hier durchaus eine berührende Geschichte kreieren können. Ich finde nur die gewählte Versform für ein so diffiziles und emotionales Thema nicht passend, denn diese kann nur schwer Nähe aufbauen. Somit bleibt Ana irgendwie blass und an vielen Stellen emotionslos. Dies empfinde ich als Schwäche in der Geschichte.
5. Die Erwartung, die der Klappentext schürt, nämlich zu erfahren, wie es Ana nach dem Tod ihrer großen Liebe geht, bleibt im Buch ebenfalls blass.
6. Auch die anderen Charaktere, in dem Fall Ehepartner*innen, kommen in dem Buch nicht so gut weg, bleiben auch sie blass und poppen nur an der einen oder anderen Stelle auf, wo es nötig ist.
Positiv zu erwähnen sind somit für mich
1. die Andersartigkeit des Schreibens, die Versform: die finde ich wirklich interessant und ich hoffe, ich finde nochmal eine Geschichte, wo diese Form besser dazu passt.
2. Der Schutzumschlag ist wirklich sehr schön bzw. auch die Biene am Buch. Das gefällt mir sehr!
3. Die Übersetzung von Maria Hummitzsch liest sich angenehm.

Somit gebe ich nur eine eingeschränkte Leseempfehlung ab – meine Erwartung (durch den Klappentext) wurde leider nicht erfüllt >> kann eine lesen, muss eine aber nicht. Ich glaube aber dennoch, dass es viele Leser*innen gibt, die das Buch berühren kann.

„Ich liebe Dich“, sagtest du, und ich wollte daran festhalten, aber welcher Teil von mich lieben hieß, mich aufzugeben? Einmal mehr. (S. 221)
von mari_liest - 2022-05-05 09:33:00

Die etwas andere Liebesgeschichte! - 4 Sterne

Ein traumhaft schönes Buchcover. Es ist mir von Anfang an sofort ins Auge gesprungen. Das gelbe Cover mit den Blumen in schwarz weiß und den Bienen dazu in Farbe passt perfekt, so wie es ist. Meiner Meinung nach wurde das Buchcove auch perfekt für die Story gewählt. Der Schreibstil war neu für mich, da es in Versen geschrieben ist. Etwas neues, definitiv aber nichts schlechtes!! Ich bin dadurch nur so durch die Seiten geflogen und hab das Buch an einem Tag inhaliert. Der Schreibstil war trotz des Vers Schreibstils äußerst flüssig und leicht verständlich. Dies kann natürlich bei jedem Leser oder Leserin anders sein. Es gibt sicher einige die mit diesem Schreibstil nicht zurecht kommen. Die Autorin Sarah Crossan zeigt in diesem wunderschön geschriebenen Roman, die Fallstricke menschlichen Miteinanders. Dies ist definitiv keine gewöhnliche Liebesgeschichte, wie man sie kennt.
von Books&cat's - 2022-04-27 12:44:00