Rezensionen
Wir dachten, das Leben kommt noch
Roman | Die mutigen Frauen von Paris
Autor: Elisabeth Sandmann
Erschienen 2025 bei Piper
ISBN 978-3-492-07367-7
Starke Frauen - vergessene Heldinnen - 5 Sterne
Den Roman „Wir dachten, das Leben kommt noch“ von Elisabeth Sandmann habe ich in nur zwei Tagen gelesen. Die Geschichte über bislang unentdeckte Heldinnen des Zweiten Weltkriegs hat mich gefesselt und tief berührt.
Der Roman erzählt von Frauen, die als Agentinnen für Churchills Spezialeinheit (SOE) im besetzten Frankreich tätig waren. Die BBC-Moderatorin Gwen soll über den Einsatz dieser britischen Agentinnen berichten und nimmt Kontakt zu der ehemaligen Agentin, Pat, auf. Diese erzählt ihr von ihrer geheimen Arbeit im Widerstand und den Gefahren, die sie dabei auf sich nahm.
Im Verlauf des Romans werden weitere Frauen vorgestellt, deren Schicksale sich nach und nach miteinander verknüpfen. Das ist an manchen Stellen etwas verwirrend, da auch Decknamen verwendet werden – doch gerade das macht die Geschichte spannend und authentisch.
Alles in allem ist es ein beeindruckender und bewegender Roman über Mut, Zusammenhalt und die oft vergessenen Frauen im Krieg.
Der Roman erzählt von Frauen, die als Agentinnen für Churchills Spezialeinheit (SOE) im besetzten Frankreich tätig waren. Die BBC-Moderatorin Gwen soll über den Einsatz dieser britischen Agentinnen berichten und nimmt Kontakt zu der ehemaligen Agentin, Pat, auf. Diese erzählt ihr von ihrer geheimen Arbeit im Widerstand und den Gefahren, die sie dabei auf sich nahm.
Im Verlauf des Romans werden weitere Frauen vorgestellt, deren Schicksale sich nach und nach miteinander verknüpfen. Das ist an manchen Stellen etwas verwirrend, da auch Decknamen verwendet werden – doch gerade das macht die Geschichte spannend und authentisch.
Alles in allem ist es ein beeindruckender und bewegender Roman über Mut, Zusammenhalt und die oft vergessenen Frauen im Krieg.
von Chris - 2026-02-02 10:49:00
britische Agentinnen in Frankreich - 4 Sterne
Gwen erhält als Mitarbeiterin der BBC den Auftrag, ein Buch über die SOE Agentinnen zu schreiben. Diese britische Spezialeinheit schickte französisch sprechende Agenten zur Zeit des zweiten Weltkrieges an Paris, darunter auch einige Frauen. Sie waren Funkerinnen, spionierten und sabotierten gegen die deutsche Besatzungsmacht, teils auch mit eigenem Engagement. Gwen reist zu Recherchen nach Paris, auch, weil ihre vor 3 Jahren verstorbene Großmutter, eine österreichische Adelige, in dieser Zeit dort gelebt hat und ein Geheimnis hatte.
Eine dieser Agentinnen war Pat, die nun, im Jahr 1998, durch einen Anruf Gwens wieder an diese Zeit erinnert wird und versucht, sie zurück zu versetzen.
Wir erleben das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln aus der Jetztzeit 1998 und aus der Sicht Pats aus den 1940er Jahren.
Diese Agentinnen haben damals einen wichtigen Beitrag geleistet, doch nach Kriegsende hat man sich noch für die Heldentaten der Männer interessiert.
Der Roman erzählt von vergessenen Frauen, gut recherchiert und geschrieben. Leider werden besonders im Umfeld Gwens sehr viele Personen kurz vorgestellt, über die man nichts weiter erfährt. Die ganzen Freundinnen und Familienangehörigen bis hin zu nur einmal auftretenden Nebenpersonen hätte man besser verzichtet. Das erschwert das Verständnis und auf Grund der Vielzahl an Namen verwirrt es nur.
Eine dieser Agentinnen war Pat, die nun, im Jahr 1998, durch einen Anruf Gwens wieder an diese Zeit erinnert wird und versucht, sie zurück zu versetzen.
Wir erleben das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln aus der Jetztzeit 1998 und aus der Sicht Pats aus den 1940er Jahren.
Diese Agentinnen haben damals einen wichtigen Beitrag geleistet, doch nach Kriegsende hat man sich noch für die Heldentaten der Männer interessiert.
Der Roman erzählt von vergessenen Frauen, gut recherchiert und geschrieben. Leider werden besonders im Umfeld Gwens sehr viele Personen kurz vorgestellt, über die man nichts weiter erfährt. Die ganzen Freundinnen und Familienangehörigen bis hin zu nur einmal auftretenden Nebenpersonen hätte man besser verzichtet. Das erschwert das Verständnis und auf Grund der Vielzahl an Namen verwirrt es nur.
von Ulla - 2026-01-14 15:14:00
Bewegend - 4 Sterne
Mir hat Wir dachten, das Leben kommt noch ganz gut gefallen. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht, werde aber demnächst vielleicht noch das ein oder andere Buch von ihr lesen. Hier erzählt sie die Geschichte von mutigen Frauen zur Zeit des 2. Weltkrieges und danach, von Geheimagentinnen, die für ihr Land spionieren und gefährliche Dinge tun und auch, welchen Preis sie dafür bezahlen mussten. Ich war am Anfang ziemlich verwirrt wegen den vielen Namen, doch dafür gibt es ein Personenverzeichnis. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven aufgebaut (Gwen, Reporterin und Pat, Agentin] und so geschrieben, dass man ständig miträtselt und sich fragt, was eigentlich los ist. Der Schreibstil gefiel mir gut, flüssig und angenehm. Frankreich als Setting war schön beschrieben und die Pariser Schauplätze haben zu einer düsteren Atmosphäre beigetragen. Insgesamt eine bewegende Geschichte und ein Buch, das zum nachdenken anregt.
von Katharina - 2025-11-06 21:55:00
Penibel recherchiert und gekonnt erzählt - 4 Sterne
"Fahr nach Paris und schau, ob Lilou noch lebt!" .
Dieser historische Roman ist der zweite, der die junge Radiomoderatorin und Übersetzerin Gwen in den Mittelpunkt stellt. Ich habe den ersten Teil der Reihe (Porträt auf grüner Wandfarbe) nicht gelesen. Ob es der Vorgeschichte bedurft hätte, kann ich nicht sagen, werde aber bei Gelegenheit diese Lücke schließen.
Als Gwen die Chance erhält, ein Buch über jene Frauen zu schreiben, die während des Zweiten Weltkrieges für Winstin Churchils SOE (Special Operations Executive) in Frankreich ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um die deutsche Besatzung auszuspionieren, packt sie ihre Koffer, schnappt ihre kleine Tochter Ruth und reist nach Paris, um dort weiterführende Recherchen durchzuführen. Mit im Gepäck sind Tonbandkasetten, die ihre verstorbene Großmutter Isabé besprochen hat, denn sie scheint nicht nur ein großes Geheimnis gehütet zu haben, sondern hat auch einen Auftrag, der Gwens Sicht auf ihre Granny nachhaltig verändern wird:
"Fahr nach Paris und schau, ob Lilou noch lebt!" .
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Romane von Elisabeth Sandmann gelesen und finde ihren Schreibstil sehr angenehm. Es gelingt ihr sehr gut, die Charaktere lebendig und mit Ecken und Kanten darzustellen.
Das Thema dieses historischen Romans, die Leistungen der Frauen der SOE, die im allgemeinen nicht gewürdigt, sondern verschwiegen worden sind, in den Fokus der Leserschaft zu rücken, ist an sich gut gelungen. Auch wenn ich mir ein wenig mehr erwartet habe. Ich habe nämlich eine mehrteilige Doku über einige dieser wagemutigen Frauen gesehen, von denen nur Noor Inayat Khan (1914-vermutlich 1944 im KZ Dachau) in diesem Roman Erwähnung findet.
Der Roman wird auf mehreren Zeitebenen erzählt und lässt uns mit den fiktiven Agentinnen des SOE, die ständig von der Enttarnung und mit dem Tod bedroht sind, mitzittern. Gleichzeitig lernen wir ihre Gedanken der Überlebenden kennen, weil sie sich niemandem anvertrauen können und mit Schuldgefühlen, eventuell an einer Verhaftung einer Kollegin schuldig zu sein, leben müssen. Auch die Recherchen, die Gwen anstellt, sind sehr interessant.
Elisabeth Sandmann hat für diesen Roman penibel recherchiert, was ich sehr schätze. Auch die Rolle der BBC während des Zweiten Weltkriegs wird beleuchtet.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der versucht die Leistungen der britischen Agentinnen postum zu würdigen, 4 Sterne.
Dieser historische Roman ist der zweite, der die junge Radiomoderatorin und Übersetzerin Gwen in den Mittelpunkt stellt. Ich habe den ersten Teil der Reihe (Porträt auf grüner Wandfarbe) nicht gelesen. Ob es der Vorgeschichte bedurft hätte, kann ich nicht sagen, werde aber bei Gelegenheit diese Lücke schließen.
Als Gwen die Chance erhält, ein Buch über jene Frauen zu schreiben, die während des Zweiten Weltkrieges für Winstin Churchils SOE (Special Operations Executive) in Frankreich ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um die deutsche Besatzung auszuspionieren, packt sie ihre Koffer, schnappt ihre kleine Tochter Ruth und reist nach Paris, um dort weiterführende Recherchen durchzuführen. Mit im Gepäck sind Tonbandkasetten, die ihre verstorbene Großmutter Isabé besprochen hat, denn sie scheint nicht nur ein großes Geheimnis gehütet zu haben, sondern hat auch einen Auftrag, der Gwens Sicht auf ihre Granny nachhaltig verändern wird:
"Fahr nach Paris und schau, ob Lilou noch lebt!" .
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Romane von Elisabeth Sandmann gelesen und finde ihren Schreibstil sehr angenehm. Es gelingt ihr sehr gut, die Charaktere lebendig und mit Ecken und Kanten darzustellen.
Das Thema dieses historischen Romans, die Leistungen der Frauen der SOE, die im allgemeinen nicht gewürdigt, sondern verschwiegen worden sind, in den Fokus der Leserschaft zu rücken, ist an sich gut gelungen. Auch wenn ich mir ein wenig mehr erwartet habe. Ich habe nämlich eine mehrteilige Doku über einige dieser wagemutigen Frauen gesehen, von denen nur Noor Inayat Khan (1914-vermutlich 1944 im KZ Dachau) in diesem Roman Erwähnung findet.
Der Roman wird auf mehreren Zeitebenen erzählt und lässt uns mit den fiktiven Agentinnen des SOE, die ständig von der Enttarnung und mit dem Tod bedroht sind, mitzittern. Gleichzeitig lernen wir ihre Gedanken der Überlebenden kennen, weil sie sich niemandem anvertrauen können und mit Schuldgefühlen, eventuell an einer Verhaftung einer Kollegin schuldig zu sein, leben müssen. Auch die Recherchen, die Gwen anstellt, sind sehr interessant.
Elisabeth Sandmann hat für diesen Roman penibel recherchiert, was ich sehr schätze. Auch die Rolle der BBC während des Zweiten Weltkriegs wird beleuchtet.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der versucht die Leistungen der britischen Agentinnen postum zu würdigen, 4 Sterne.
von Bellis-Perennis - 2025-10-29 16:01:00
Starke Frauen - 4 Sterne
Der Roman "Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann handelt unter anderem wieder von Gwen und ihrer, inzwischen verstorbenen, Großmutter Ilsabe, die man schon aus dem Roman "Portrait auf grüner Wandfarbe" kennt.
Gwen möchte ein Buch über die vergessenen Heldinnen des 2. Weltkrieges, den SOE-Agentinnen, schreiben.
In ihrer Recherche stößt sie auf verschiedene Frauen, die in dieser Zeit sehr mutig waren und auch ihre Großmutter hatte da ihre Finger im Spiel.
Der erste Roman von Elisabeth Sandmann hat mir besser gefallen, dieses Mal war es teilweise etwas langatmig und ich konnte keinen Zugang zu den handelnden Personen finden.
Insgesamt jedoch ein gutes Buch über starke Frauen, die leider vergessen wurden, da sie nicht an der Front gekämpft haben, jedoch sehr viel für die Freiheit ihrer Länder getan haben.
Gwen möchte ein Buch über die vergessenen Heldinnen des 2. Weltkrieges, den SOE-Agentinnen, schreiben.
In ihrer Recherche stößt sie auf verschiedene Frauen, die in dieser Zeit sehr mutig waren und auch ihre Großmutter hatte da ihre Finger im Spiel.
Der erste Roman von Elisabeth Sandmann hat mir besser gefallen, dieses Mal war es teilweise etwas langatmig und ich konnte keinen Zugang zu den handelnden Personen finden.
Insgesamt jedoch ein gutes Buch über starke Frauen, die leider vergessen wurden, da sie nicht an der Front gekämpft haben, jedoch sehr viel für die Freiheit ihrer Länder getan haben.
von dosi80 - 2025-10-25 10:48:00
Zeitgeschichte - 3 Sterne
Das Leben kommt noch ist ein Rechercheroman über Frauen die im zweiten Weltkrieg als Spioninnen gearbeitet haben gegen die Deutschen. In der Gegenwart bekommt Gwen eine Reporterin der BBC den Auftrag über die mutigen Frauen zu denen auch ihre Großmutter gehörte eine Reportage zu schreiben und dafür die noch lebenden Frauen aufzusuchen. Pat Conway ist eine der mutigen Frauen die von Churchills Spezialeinheit nach Frankreich geschickt wurden . Als Französin getarnt wird sie per Fallschirmsprung und mit einem Sendegerät ausgestattet über Frankreich abgeworfen mit einem Sendegerät, worüber sie immer ihre neuesten ausspionierten Dinge nach London sendet. Eine gefährliche Aufgabe die sie mit ihren Mitstreiterinnen macht.
Für Gwen geht es hauptsächlich darum, das anerkannt wird was die Frauen damals als Spioninnen geleistet haben. Leider werden bis dahin immer nur dies Männer für diese Tätigkeit Krieg geehrt.
Fazit
Lebendige Zeitgeschichte, die aber teilweise sehr verworren ist und ihre Längen hat.
Für Gwen geht es hauptsächlich darum, das anerkannt wird was die Frauen damals als Spioninnen geleistet haben. Leider werden bis dahin immer nur dies Männer für diese Tätigkeit Krieg geehrt.
Fazit
Lebendige Zeitgeschichte, die aber teilweise sehr verworren ist und ihre Längen hat.
von Pearl - 2025-10-19 14:44:00
Gutes Buch, wichtiges Thema - 5 Sterne
„Wir dachten, das Leben kommt noch“ ist von Elisabeth Sandmann geschrieben und thematisiert die Frauen, welche im zweiten Weltkrieg für die Special Operations Executive (SOE) im Einsatz in Frankreich waren.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Im Fokus steht die BBC Redakteurin Gwen, welche 1998 die Aufgabe erhält, über die SOE Agentinnen zu recherchieren und ein Buch darüber herauszugeben. Es geht um die Rolle der Frauen im Widerstand und Gwen forscht auch in ihrer eigenen Familiengeschichte, ihre Oma war während des 2. Weltkriegs in Paris. Auch reist Gwen mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Freundin Laura und ihrer Tante Lilly nach Paris, um mit Zeitzeugen zu sprechen. Wir lesen parallel von Gwens Recherchen in der Gegenwart und den Ereignissen in der Vergangenheit.
Ein gutes Buch voller starker Frauen zu einem wichtigen Thema. Ich fand es spannend, aufregend, traurig, grausam, melancholisch, lehrreich und hoffnungsvoll zu lesen.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Im Fokus steht die BBC Redakteurin Gwen, welche 1998 die Aufgabe erhält, über die SOE Agentinnen zu recherchieren und ein Buch darüber herauszugeben. Es geht um die Rolle der Frauen im Widerstand und Gwen forscht auch in ihrer eigenen Familiengeschichte, ihre Oma war während des 2. Weltkriegs in Paris. Auch reist Gwen mit ihrer Tochter Ruth, ihrer Freundin Laura und ihrer Tante Lilly nach Paris, um mit Zeitzeugen zu sprechen. Wir lesen parallel von Gwens Recherchen in der Gegenwart und den Ereignissen in der Vergangenheit.
Ein gutes Buch voller starker Frauen zu einem wichtigen Thema. Ich fand es spannend, aufregend, traurig, grausam, melancholisch, lehrreich und hoffnungsvoll zu lesen.
von Vobabooks - 2025-10-14 14:09:00
Erinnerungen - 5 Sterne
Gwen will ein Buch schreiben über Frauen die im zweiten Weltkrieg als Saboteurinnen, Funkerinnen und Kurierinnen die Resistance in Frankreich unterstützt haben. Eine geheime Organisation im Auftrag der englischen Regierung hat junge Frauen gesucht die intelligent, mutig, loyal und französisch sprechen konnten. Es gibt wenig Informationen darüber denn die Frauen haben damals eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet haben. Sie arbeitet bei der BBC der Sender der damals für die Menschen die die Freiheit suchten die wichtigste Informationsquelle war. Gwen sucht Zeitzeuginnen und mit Hilfe einer Freundin und dem Tagebuch ihrer Großmutter nähert sie sich dem Thema in Paris an.
Das Buch erzählt in zwei Ebenen, wie Gwen Informationen sucht in Büchern, bei Befragungen und einfach vor Ort. Gleichzeitig ist es die Geschichte von Pat die damals als Funkerin im besetzten Frankreich agierte. Pat will nicht über die Vergangenheit reden, die Erinnerungen sind schmerzhaft und sie können trügen.
Genau das habe ich als das Thema des Buchs empfunden. Es ging nicht vordergründig um die Erlebnisse der Frauen, wie gefährlich und aufregend das Leben voller Angst gewesen ist. Sehr zurückhaltend ohne Einzelheiten wird über die Zeit berichtet. Der Gedanke war da wir müssen das tun ohne einen Gedanken an die Folgen für die eigene Person zu verschwenden. In der Erinnerung werden gemachte Fehler übermächtig. Schuldgefühle an einen Tod der durch die eigene Tat geschah sind riesengroß. Damals war die Maxime, wenn das vorbei ist fängt das Leben an. Aber die Frauen haben die Zeit mit in ihr altes Leben genommen und da sie nicht darüber reden konnten blieben die Geschehnisse allgegenwärtig,
Das abwechselnde Erzählen der Zeiten hat Ruhe in das Buch gebracht. Ich konnte nach jedem Abschnitt über das Gelesene nachdenken. Das war angenehm. Sonst sagt man oft ich konnte das Buch vor Spannung nicht aus der Hand legen. Hier war es anders, es war angenehm es wegzulegen und einfach reale Dinge zu tun. Denn das Buch der Erinnerungen steckte voller Überraschungen.
Das Buch erzählt in zwei Ebenen, wie Gwen Informationen sucht in Büchern, bei Befragungen und einfach vor Ort. Gleichzeitig ist es die Geschichte von Pat die damals als Funkerin im besetzten Frankreich agierte. Pat will nicht über die Vergangenheit reden, die Erinnerungen sind schmerzhaft und sie können trügen.
Genau das habe ich als das Thema des Buchs empfunden. Es ging nicht vordergründig um die Erlebnisse der Frauen, wie gefährlich und aufregend das Leben voller Angst gewesen ist. Sehr zurückhaltend ohne Einzelheiten wird über die Zeit berichtet. Der Gedanke war da wir müssen das tun ohne einen Gedanken an die Folgen für die eigene Person zu verschwenden. In der Erinnerung werden gemachte Fehler übermächtig. Schuldgefühle an einen Tod der durch die eigene Tat geschah sind riesengroß. Damals war die Maxime, wenn das vorbei ist fängt das Leben an. Aber die Frauen haben die Zeit mit in ihr altes Leben genommen und da sie nicht darüber reden konnten blieben die Geschehnisse allgegenwärtig,
Das abwechselnde Erzählen der Zeiten hat Ruhe in das Buch gebracht. Ich konnte nach jedem Abschnitt über das Gelesene nachdenken. Das war angenehm. Sonst sagt man oft ich konnte das Buch vor Spannung nicht aus der Hand legen. Hier war es anders, es war angenehm es wegzulegen und einfach reale Dinge zu tun. Denn das Buch der Erinnerungen steckte voller Überraschungen.
von Petra - 2025-10-07 22:33:00


