Rezensionen
Land
Roman | Wortmächtiger Roman über Heimat, Verwurzelung und Familie | Von der Autorin von »Judith und Hamnet«
Autor: Maggie O'Farrell
Erschienen 2026 bei Piper ebooks
ISBN 978-3-492-61329-3
Mehr als nur eine Familiengeschichte - 5 Sterne
Regen, Wind und die raue Küste Irlands prägen dieses Buch von Anfang an. Viele Szenen wirken fast so, als würden sie direkt aus der Landschaft heraus entstehen. Zwischen alten Erinnerungen, Familiengeschichten und den Folgen der Großen Hungersnot entwickelt sich eine Erzählung, die weit über das Schicksal einzelner Menschen hinausgeht.
Tomás arbeitet daran, das Land zu vermessen und auf Karten festzuhalten. Doch nach und nach wird deutlich, dass ihn etwas anderes antreibt. Es geht nicht nur um Orte und Grenzen, sondern auch um das, was verloren gegangen ist und nicht vergessen werden soll. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Auffällig ist, wie viel Bedeutung den kleinen Dingen gegeben wird. Ein Weg durch den Wald, ein Stück Küste oder eine Erinnerung aus der Vergangenheit bekommen oft mehr Gewicht als große Ereignisse. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Menschen und zu dem Land, in dem sie leben.
Die Familiengeschichte entwickelt sich ruhig und ohne künstliche Dramatik. Nicht jede Entscheidung ist sympathisch, aber sie wirkt glaubwürdig. Gerade das macht die Figuren greifbar. Ihre Sorgen, Hoffnungen und Verluste fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein.
Nach dem letzten Kapitel blieb vor allem die Atmosphäre zurück. Die Bilder der Landschaft, die alten Geschichten und die enge Verbindung zwischen Menschen und ihrer Heimat begleiten einen noch eine ganze Weile. Manche Bücher erzählen eine Geschichte und sind dann abgeschlossen. Dieses hier wirkt noch lange nach. Deshalb sind es für mich fünf Sterne.
Tomás arbeitet daran, das Land zu vermessen und auf Karten festzuhalten. Doch nach und nach wird deutlich, dass ihn etwas anderes antreibt. Es geht nicht nur um Orte und Grenzen, sondern auch um das, was verloren gegangen ist und nicht vergessen werden soll. Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Auffällig ist, wie viel Bedeutung den kleinen Dingen gegeben wird. Ein Weg durch den Wald, ein Stück Küste oder eine Erinnerung aus der Vergangenheit bekommen oft mehr Gewicht als große Ereignisse. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Menschen und zu dem Land, in dem sie leben.
Die Familiengeschichte entwickelt sich ruhig und ohne künstliche Dramatik. Nicht jede Entscheidung ist sympathisch, aber sie wirkt glaubwürdig. Gerade das macht die Figuren greifbar. Ihre Sorgen, Hoffnungen und Verluste fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein.
Nach dem letzten Kapitel blieb vor allem die Atmosphäre zurück. Die Bilder der Landschaft, die alten Geschichten und die enge Verbindung zwischen Menschen und ihrer Heimat begleiten einen noch eine ganze Weile. Manche Bücher erzählen eine Geschichte und sind dann abgeschlossen. Dieses hier wirkt noch lange nach. Deshalb sind es für mich fünf Sterne.
von Shilo - 2026-06-19 01:57:00


