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Rezensionen

Die wilden Robbins (Band 1)
Lustig-freche Abenteuergeschichte mit Illustrationen | zwei Kinderbanden lassen es krachen | Dirt Bike Ritter gegen moderne Robin Hoods | Ein Buch für die ganze Familie

Autor: Nina Weger

Erschienen 2024 bei Schneiderbuch
ISBN 978-3-505-15198-9
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Die wilden Robbins (Band 1) - 5 Sterne

Testleserin LEA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Zirl)

Im Wäldchen von Sommerrode zu spielen ist einfach toll – es mit anderen zu teilen weniger… . Rieke, Bretti, Liesel und Minna, bekannt als die“Robins“ und Cosmo, Arie und Kehlani, bekannt als die „Ritter“, haben keine Lust, den Wald miteinander zu teilen. Beide Gruppen wollen ihn für sich alleine beanspruchen, bis eines Tages bekannt wird, dass der Wald gerodet werden soll!
Die Chance für beide Gruppen, endlich gemeinsam was zu bewirken! Sie schließen sich zusammen und schmieden einen Plan, um das Wäldchen zu retten.
Wenn du wissen willst, ob der Wald gerettet werden kann und welche Abenteuer die Kinder dabei erleben, dann mach dich auf zum Lesevergnügen!
Ein spannendes Abenteuer, bei dem auch Freundschaften geschlossen werden!
von Tyrolia Testleser:in aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck - 2026-06-20 16:42:08

Robin Hood der Moderne und Fahrrad-Ritter - 4 Sterne

Das Buch startet mit einer kleinen Karte, in welcher die Häuser der wilden Robins gekennzeichnet sind. Anschließend werden die Charaktere alle einzeln und bildlich vorgestellt. Die Robins bestehen aus den drei Freunden: Rieke, Bretti und Strick-Liesel, sowie Riekes Schwester Minna und deren Hund Murkel. Der Name der Bande ist von Robin Hood abgeleitet, den Rieke verehrt.
In der Siedlung gibt es aber auch noch die Ritterbande, mit denen sich die Robins bekriegen, haben die doch einen Erdhügel mitten auf den Trampelweg der Robins gebaut. Als der Bürgermeister, die Wiese, den die Banden nutzen, in einen Spielplatz verwandeln will, halten alle Kinder zusammen um ihre Interessen zu vertreten.
Für das Buch sollte man schon ein geübter Leser sein, da es sehr viel Text ist und 216 Seiten auch sehr umfangreich. Schwarz-weiß-Bilder sind vorhanden, aber anteilig eher wenig gemessen zum Text. Ich empfinde es als Vorlesebuch daher eher weniger geeignet.
Die Handlung ist spannend und die Figuren sind sympathisch und sehr unterschiedlich. Ich denke, hier ist für jedes Kind etwas dabei. Zudem zeigt es, dass man manchmal auch zusammen arbeiten muss um seine Ziele zu erreichen. Uns hat das Buch ganz gut gefallen.
von Sonne89 - 2024-11-10 00:06:00

Die wilden Robbins - 5 Sterne

Frech, erfinderisch und superkomisch: ein neues Kinderabenteuer von Erfolgsautorin Nina Weger
Schick, penibelst gerade, energetisch und effizient – das ist der Stadtteil Sommerrode. Und genau hier herrscht ein erbitterter Kampf zwischen zwei Kinderbanden: den wilden Robbins und den Rittern auf Rädern. Beide beanspruchen das letzte unbebaute Stück Grün für sich. Bis der ehrgeizige Bürgermeister dort einen hochmodernen Spielplatz errichten will. Einen Spielplatz, auf den keines der Kinder Bock hat. Nur gut, dass die Robins, angeführt von der furchtlosen und schlauen Rieke, schon einen Plan haben, das zu verhindern. Doch dafür brauchen sie ausgerechnet die Hilfe der Ritter. Zähneknirschend muss ein Friedenspakt her, denn jetzt gilt es, ein gemeinsames Übel zu bezwingen: die Erwachsenen.
von Susanne Oberleitner - 2024-09-02 11:17:47

Ganz nett - 3 Sterne

Dieses Kinderbuch hörte sich nach einer tollen Geschichte rund um Freundschaft an, aber leider wurde ich enttäuscht.
Die Handlung an sich war ganz nett, konnte mich aber nicht wirklich begeistern. Vor allem war alles sehr vorhersehbar, was mich gestört hat. Die Idee war dennoch ganz süß. Stellenweise hat mir auch nicht gefallen, sie mit manchen Themen umgegangen wurde, da hat mir persönlich das Feingefühl ein bisschen gefehlt.
Die Personen haben mir auch nicht alle gefallen. Die Kinder der beiden Banden sind sehr klischeehaft angelegt beziehungsweise so, dass man unbedingt alle Klischees vermeiden wollte und dann das genaue Gegenteil erreicht hat. Dennoch waren die Kinder sympathisch und man konnte sich in sie hineinversetzen. Der Bürgermeister und auch die Lehrerin dagegen waren mir absolut unsympathisch. Vor allem das Verhalten der Lehrerin in einer Situation, als die Kinder immer zu zweit eine Aufgabe bewältigen sollten, war aus pädagogischer Sicht völlig daneben und hat mich als Grundschullehrerin extrem gestört.
Der Schreibstil ist locker zu lesen gewesen und gut für Kinder verständlich.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen und ich hatte Freude daran, mir diese in aller Ruhe beim lesen anzuschauen.
Insgesamt ein ganz nettes Kinderbuch, das aber nichts besonderes ist und ein paar Szenen enthält, die nicht wirklich in ein Kinderbuch gehören.
von Linelovesreading - 2024-08-31 21:32:00

Fragwürdige Moral - 2 Sterne

Abenteuer kommen bei den Kindern immer gut an und so habe ich zwischenzeitlich einige solcher Bücher vorgelesen und muss sagen, dass dieses sich zum einen von der Thematik nicht großartig ( und schon gar nicht positiv) von anderen abhebt und zum anderen eine etwas fragwürdige Moralvorstellung präsentiert, die mich während des Lesens mehr und mehr zu stören begann. Hier wird gelogen und betrogen, sich über Richtlinien hinweggesetzt und anderer Eigentum beschädigt. 2 Banden an Kinder schließen sich zusammen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Von Freundschaft aber ist zwischen den Gangs kaum etwas zu spüren und die Streiche gehen mir einfach zu weit als dass ich sie gutheißen kann. Zwar fanden die Kinder durchaus einige Passagen lustig und auch interessant, aber auch vorhersehbar und manchmal eklig. Ich als Mutter jedenfalls, werde diese Reihe aus den oben genannten Gründen nicht weiter verfolgen.
von Anno - 2024-08-28 12:27:00

Wie weit darf man für seine Ziele gehen? - 2 Sterne

Die Ritter auf Rädern und die wilden Robbins müssen sich das Gebiet des Stadtteils Sommerrode teilen. Als ob das nicht schon genug wäre, möchte der Bürgermeister ihre Grünfläche umgestalten und einen hochmodernen und hochsicheren Spielplatz errichten. Ein Spielplatz den vor allem die Kinder nicht möchten und so tun sich die beiden Banden zusammen, um die Errichtung zu verhindern und die Grünfläche behalten zu können.

Die wilden Robbins von Nina Weger versprach ein lustiges Abenteuer für Kinder ab acht Jahren zu werden, aber es wurde vor allem anstrengend. Einerseits findet Body Shaming seinen Platz, denn Bretti bekommt ständig zu hören, dass er ‚sooo dünn‘ ist. Auch in diese Richtung finde ich solche Anmerkungen zu Körperformen schwierig, in Kinderbüchern gleich zweimal. Man kann auf diese Weise natürlich das Problem einbauen, aber es gibt keine Korrektur von anderen Kindern, alle machen mit. Dann werden Meinungen der Erwachsenen eingebaut, denn der SUV wird als „ein Auto, das gern ein Geländewagen gewesen wäre“ tituliert.

Diese Ärgernisse ziehen sich leider durch die komplette Geschichte, denn die Streiche der Kinder sind einfach zu viel. Klingelstreiche okay, aber fremdes Eigentum beschädigen und Menschen offensichtlich nicht gut behandeln ist nicht einfach nur ein freches Verhalten. Bei letzterem kommt es zumindest kurz zu dem Gefühl, dass eingeschritten wird, aber dann lügt man doch lieber weiter, um selbst keinen Ärger zu bekommen. Schwierig, bei allem Spaß, den Lektüre machen soll, gibt es bestimmte Werte, die auch transportiert werden sollten (bzw. zumindest sollte nicht gegen diese Werte gearbeitet werden), das ist hier einfach nicht der Fall. 

Das was am Ende bei rauskommt, dass die Robbins sich mit den verfeindeten Rittern zusammenschließen - wobei ich das auch nicht wirklich wahrgenommen habe -, täuscht nicht über den Weg hinweg und der war für meinen Geschmack leider viel zu unehrlich und übertrieben. Außerdem gibt es auch Logikfehler, Tiere die bedroht sind, die sich aber ohne Probleme mehrfach ‚auftreiben‘ lassen.

Lesespaß kam auch aufgrund des Aufbaus nicht auf, denn der Schreibstil wirkte zu erklärend und weniger erlebend. Mein Lesekind ist zwischenzeitlich aus der Lektüre ausgestiegen, aber auch hier gilt, Lesegeschmäcker sind verschieden. Unseren traf dieses Buch aus unterschiedlichen Gründen nicht. Sehr gut gefallen haben uns leider nur die Zeichnungen der Illustratorin Iris Hardt, die das Gelesene perfekt eingefangen haben.
von Anndlich - 2024-08-20 10:36:00

Lustige, freche, spannende Kindergeschichte - 5 Sterne

Das farbenfrohe Cover zeigt die wilden Robins: Rieke, Minna, Strick-Liesl, Bretti und Hund Murkel. Die Figuren werden am Anfang des Buches vorgestellt, was sehr praktisch ist, da alle Figuren auf einmal in der Geschichte erscheinen. Der Stadtplan am Anfang ist ebenfalls sehr praktisch.

Die Geschichte ist unterhaltsam und lustig geschrieben. Es gibt im Buch schöne Illustrationen, die den Text auflockern. 

Die Handlung ist in der Kategorie "Kinder gegen Erwachsene", welche oft bei Büchern für die Altersgruppe auftaucht. In dieser Geschichte müssen zwei feindlichen Kinderbanden zusammen arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Auch wichtig im Buch ist das Bedürfnis der Kinder, einen eigenen Ort zu haben, fern von Erwachsenen, wo sie einfach "wild" sein dürfen. In diesem Sinne beschreibt die Geschichte einen quasi (für Kinder) idyllischen Ort, wo sowas tatsächlich möglich ist.

von Bibibabby - 2024-08-16 20:19:00

Volle Kanne mit Karacho - 4 Sterne

Darum geht’s: Gerade als die Robbins an ihrem Baumhaus arbeiten kommen ihnen die Ritter auf Rädern mit ihrer blöden Radrampe in die Quere. Die beiden Banden stacheln sich gegeneinander auf, um die einzig spannende Grünfläche in Sommerrode für sich zu beanspruchen. Denn in Sommerode ist alles schrecklich perfekt und so gar nicht spannend denn alle Häuser und Gärten sind gleich und öde. Doch schon bald ist die gegenseitige Rivalität das geringste Problem. Die Robbins und die Ritter müssen sich zusammen tun damit sie alle nicht ihren geliebten Sommerwood Forest verlieren.

Eine richtig unterhaltsame und rebellische Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, die Witze und die Ritter auf Rädern haben mich sehr an die wilden Kerle erinnert. Die innen Gestaltung ist auch super süß, die Zeichnungen sind passend zum Storyverlauf und haben die Geschichte schön begleitet. Die Message finde ich sehr wichtig es zeigt wie unglücklich manche Kinder mit der Situation sind, wenn man sie in den goldenen Käfig sperrt, wenn alles sicher und sauber sein muss. Auch das Auflösen von Rivalität um schlussendlich gemeinsam für das gleiche Ziel zu kämpfen wurde gut umgesetzt. Es ist wichtig, dass Kinder einen Ort haben, an dem sie wachsen und Erfahrungen sammeln können, auch wenn dieser Ort eben kleine Gefahren mit sich bringt. Dennoch gab es ein paar stellen im Buch bei denen es mir bei dem Gedanken -wenn Kinder das im echten Leben nachmachen würden- mir die Haare aufgestellt haben (ich denke hier an die Szene mit dem Bulldozer). Aber da es sich natürlich um Fiktion handelt, konnte mich das Buch natürlich trotzdem unterhalten. Kinder, die auch gerne Zeit draußen verbringen haben sicher Spaß an dem Buch.

Fazit: Eine humorvolle Geschichte über Rivalitäten, Freundschaft, Zusammenhalt und den Erhalt der Natur. Robin Hood trifft auf die wilden Kerle.
von Peachybookdreams - 2024-08-03 23:37:00