Rezensionen
Die Toten von morgen - Thriller (Berliner Schattenwelt 2)
Berliner Unterwelt trifft französische Drogenkartelle
Autor: Kim Koplin
Erschienen 2026 bei Suhrkamp
ISBN 978-3-518-47544-7
Schwierig - 3 Sterne
„Die Toten von morgen“ von Kim Koplin handelt von Kommissarin Nihal Khigarian, die nach Berlin zurückkehrt und sofort in einen Mordfall verwickelt wird. Gleichzeitig holen sie ihre Vergangenheit und ihre Familie ein. Als Saad mit der kleinen Leila wieder auftaucht, gerät Nihal außerdem in einen gefährlichen Bandenkrieg. Das düstere Cover passt gut zur Atmosphäre der Geschichte. Der Schreibstil war leider gar nicht meins, weshalb ich mich eher durch die Handlung gequält habe. Positiv fand ich die angenehm kurzen Kapitel. Die Spannung war für mich durchwachsen und konnte mich nicht richtig fesseln. Da ich den Vorgänger nicht kenne, fehlte mir wichtiges Hintergrundwissen, wodurch viele Zusammenhänge für mich schwer verständlich waren. Auch mit den Protagonisten wurde ich deshalb nicht warm, sie blieben für mich eher oberflächlich. Insgesamt hatte ich mir mehr erhofft. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.
von Odina - 2026-06-13 09:51:00
Unruhe in der Berliner Unterwelt - man sieht sich immer zweimal - 4 Sterne
In Berlin wird im Österreichpark die Leiche eines jungen Mannes gefunden – getötet durch einen Kopfschuss. Zeugen lassen sich keine auftreiben und auch Papiere gibt es nicht. Ermittelt wird durch Kommissarsanwärterin Nihal Khigarian, die nun nach einem Abstecher nach Hamburg wieder in Berlin ist und mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat: einem Vater im Sterben, einen Bruder, den sie selbst in das Gefängnis gebracht hat. Außerdem denkt sie immer wieder an Saad und dessen Tochter Leila, mit denen sie ursprünglich nach Hamburg geflüchtet war. Nun tauchen auch die beiden wieder auf und auch beruflich wird es turbulent. Denn es scheint einen Kampf um den Absatzmarkt Berlin zu geben – zwei Drogenbosse kämpfen um die Vorherrschaft. Und rasch ist auch Saad involviert.
Auch wenn dies nun schon Band zwei der Serie Berliner Schattenwelten ist und die Geschichte um Nihal, Saad und Leila weitererzählt, ist der Einstieg auch ohne Vorkenntnisse problemlos möglich. Fragen, die sich vielleicht zur Vorgeschichte der Charaktere auftun, werden im Band erklärt und somit findet man leicht in die Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig, aber doch etwas gewöhnungsbedürftig, greift er doch viele umgangssprachliche Begriffe und leicht unvollständige Satzbildungen auf. Eben ein klares Abbild so mancher schnellen Konversation zwischen Figuren, ohne schön literarisch aufgearbeitet zu werden. Etwas das man mögen muss, aber dem Buch so wie ich finde auch durchwegs Charme verleiht.
Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird und die Kapitel eher kurzgehalten sind. Das Tempo bleibt damit hoch und man fängt gut ein Gefühl für die Stadt Berlin und deren Bewohner ein.
Die Charaktere sind spannend gewählt, nicht nur die vermeintlich Guten auch die vermeintlich Bösen. King Charles so wie sein Widersacher sind Clement sind schon Unikate, die etliche Klischees über Unterweltbosse aufgreifen. Aber auch auf Ermittlerseite wird es unterhaltsam: ein etwas dümmlicher Polizist aus der Einheit Organisiertes Verbrechen, Nihals Vorgesetzter, der oft sehr wortkarg ist. Und schließlich Nihal selbst, sarkastisch und mit Beziehungsängsten. Die immer mit ihrer Familie kämpft, hart im Nehmen ist und gerne auch auf eigene Faust agiert.
Für mich ein solider Roman über die Berliner Unterwelt – vielleicht allerdings nicht so sehr ein Thriller, als ein normaler Kriminalroman.
Auch wenn dies nun schon Band zwei der Serie Berliner Schattenwelten ist und die Geschichte um Nihal, Saad und Leila weitererzählt, ist der Einstieg auch ohne Vorkenntnisse problemlos möglich. Fragen, die sich vielleicht zur Vorgeschichte der Charaktere auftun, werden im Band erklärt und somit findet man leicht in die Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig, aber doch etwas gewöhnungsbedürftig, greift er doch viele umgangssprachliche Begriffe und leicht unvollständige Satzbildungen auf. Eben ein klares Abbild so mancher schnellen Konversation zwischen Figuren, ohne schön literarisch aufgearbeitet zu werden. Etwas das man mögen muss, aber dem Buch so wie ich finde auch durchwegs Charme verleiht.
Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird und die Kapitel eher kurzgehalten sind. Das Tempo bleibt damit hoch und man fängt gut ein Gefühl für die Stadt Berlin und deren Bewohner ein.
Die Charaktere sind spannend gewählt, nicht nur die vermeintlich Guten auch die vermeintlich Bösen. King Charles so wie sein Widersacher sind Clement sind schon Unikate, die etliche Klischees über Unterweltbosse aufgreifen. Aber auch auf Ermittlerseite wird es unterhaltsam: ein etwas dümmlicher Polizist aus der Einheit Organisiertes Verbrechen, Nihals Vorgesetzter, der oft sehr wortkarg ist. Und schließlich Nihal selbst, sarkastisch und mit Beziehungsängsten. Die immer mit ihrer Familie kämpft, hart im Nehmen ist und gerne auch auf eigene Faust agiert.
Für mich ein solider Roman über die Berliner Unterwelt – vielleicht allerdings nicht so sehr ein Thriller, als ein normaler Kriminalroman.
von leopol - 2026-06-01 14:48:00
düster - 4 Sterne
düster
Macht, Drogen und sehr viel Geld - im Grunde dreht sich das Buch darum, und zwar in einem sehr sehr düsteren Banden Background.
m Mittelpunkt steht Kommissarin Nihal Khigarian, die nach ihrer Rückkehr nach Berlin nicht nur mit einem mysteriösen Mordfall, sondern auch mit den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Sie kommt einem französischen Drogenhändler auf die Spur, der sich in Berlin breitmachen und die ansässigen Drogenhändler rausdrängen will.
Besonders überzeugend ist die vielschichtige Hauptfigur. Nihal wirkt authentisch und menschlich, da sie neben den beruflichen Herausforderungen auch mit familiären Problemen und persönlichen Konflikten kämpft.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Man muss wirklich etwas lesen, um sich daran zu gewöhnen.
Aber im Großen und Ganzen ein guter Großstadtthriller.
Macht, Drogen und sehr viel Geld - im Grunde dreht sich das Buch darum, und zwar in einem sehr sehr düsteren Banden Background.
m Mittelpunkt steht Kommissarin Nihal Khigarian, die nach ihrer Rückkehr nach Berlin nicht nur mit einem mysteriösen Mordfall, sondern auch mit den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Sie kommt einem französischen Drogenhändler auf die Spur, der sich in Berlin breitmachen und die ansässigen Drogenhändler rausdrängen will.
Besonders überzeugend ist die vielschichtige Hauptfigur. Nihal wirkt authentisch und menschlich, da sie neben den beruflichen Herausforderungen auch mit familiären Problemen und persönlichen Konflikten kämpft.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Man muss wirklich etwas lesen, um sich daran zu gewöhnen.
Aber im Großen und Ganzen ein guter Großstadtthriller.
von div - 2026-06-01 13:55:00
Gar nicht meins… - 2 Sterne
Vorab: es war leider einfach gar nicht meins, ABER alle, die das Großstadtleben mit all ihren Schatten und Grautönen, Drogen-Bossen und tiefen, aussichtslosen Abgründen mögen, für die ist dieser Thriller genau das Richtige!
Die Toten von Morgen von Kim Koplin ist ein emotionaler, düsterer Roman des wahren Lebens in den zwielichtigeren Gegenden Berlins. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Nihal, eine Polizistin, die sich zu verteidigen weiß, geprägt von einem starken Charakter, gleichzeitig lässt sie kaum jemanden an sich ran. Saad, Vater einer kleinen Tochter und mit düsterer Vergangenheit, der er jeden Tag aufs Neue versucht zu entkommen. Mohammed, Clément, King Charles und weitere Nebencharaktere, die immer mal wieder ein Kapitel bekommen.
Was mir an der Geschichte gut gefällt sind die kurzen Kapitel und der doch eher umgangssprachliche und sehr bildliche Schreibstil, weshalb sich das Buch gut lesen ließ (auch wenn es mich von der Handlung her überhaupt nicht überzeugt hat).
Kommen wir jetzt allerdings schon zu den Punkten, weswegen ich leider nur 2 Sterne vergeben kann.
Was mir am meisten Schwierigkeiten bereitet hat ist, dass ich mich mit der Geschichte und den Charakteren nur unglaublich schwer identifizieren konnte. Die Lebensgeschichte sowie das alltägliche Leben der Charaktere war unglaublich düster und von Trauma, einem niedrigen Lebensstandard und dem Leben in einem illegalen Milieu geprägt. Von Prostitution, Drogen, Waffen, Mord war alles dabei.
Für mich einfach zu trist und dunkel.
Auch das Genre - Thriller- finde ich ein wenig unpassend, denn ich hatte kaum das Gefühl der Spannung oder Aufregung. Eher war das Buch selbst für mich ein Thriller, ich habe mich einfach total unwohl und komisch beim Lesen gefühlt und konnte es leider nicht genießen.
Zum Schluss wollte ich noch einmal ansprechen, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte. Statt aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven geschrieben zu sein und als Leser somit völlig am Geschehen teilzuhaben, hätte ich mir weniger Perspektiven und mehr Fragen gewünscht, die es auch aus Nihals Sicht (Polizei) zu lösen gibt. Durch die vielen Perspektiven gab es keine offenen Fragen, man wusste immer wer wie und wo seine Finger im Spiel hatte, dadurch fehlte die Spannung.
Die Toten von Morgen von Kim Koplin ist ein emotionaler, düsterer Roman des wahren Lebens in den zwielichtigeren Gegenden Berlins. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Nihal, eine Polizistin, die sich zu verteidigen weiß, geprägt von einem starken Charakter, gleichzeitig lässt sie kaum jemanden an sich ran. Saad, Vater einer kleinen Tochter und mit düsterer Vergangenheit, der er jeden Tag aufs Neue versucht zu entkommen. Mohammed, Clément, King Charles und weitere Nebencharaktere, die immer mal wieder ein Kapitel bekommen.
Was mir an der Geschichte gut gefällt sind die kurzen Kapitel und der doch eher umgangssprachliche und sehr bildliche Schreibstil, weshalb sich das Buch gut lesen ließ (auch wenn es mich von der Handlung her überhaupt nicht überzeugt hat).
Kommen wir jetzt allerdings schon zu den Punkten, weswegen ich leider nur 2 Sterne vergeben kann.
Was mir am meisten Schwierigkeiten bereitet hat ist, dass ich mich mit der Geschichte und den Charakteren nur unglaublich schwer identifizieren konnte. Die Lebensgeschichte sowie das alltägliche Leben der Charaktere war unglaublich düster und von Trauma, einem niedrigen Lebensstandard und dem Leben in einem illegalen Milieu geprägt. Von Prostitution, Drogen, Waffen, Mord war alles dabei.
Für mich einfach zu trist und dunkel.
Auch das Genre - Thriller- finde ich ein wenig unpassend, denn ich hatte kaum das Gefühl der Spannung oder Aufregung. Eher war das Buch selbst für mich ein Thriller, ich habe mich einfach total unwohl und komisch beim Lesen gefühlt und konnte es leider nicht genießen.
Zum Schluss wollte ich noch einmal ansprechen, was ich mir von der Geschichte erhofft hatte. Statt aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven geschrieben zu sein und als Leser somit völlig am Geschehen teilzuhaben, hätte ich mir weniger Perspektiven und mehr Fragen gewünscht, die es auch aus Nihals Sicht (Polizei) zu lösen gibt. Durch die vielen Perspektiven gab es keine offenen Fragen, man wusste immer wer wie und wo seine Finger im Spiel hatte, dadurch fehlte die Spannung.
von vianne - 2026-05-31 23:24:00
Liebe und Tote in Berlin - 5 Sterne
Eine Liebesgeschichte, die mit einem Mord beginnt, findet statt. Die Kommissarin Nihal hat es nicht leicht mit ihrer Leiche, die in Berlin im österreichischen Alpengarten gefunden wird. Eine Hinrichtung, aber wer steckt dahinter? Gleichzeitig mit den Ermittlungen kehrt der „Geduldete“ Asylant Saad mit seiner Tochter Leila wieder nach Berlin zurück. Die beiden – Nihal und Saad – umgibt eine toxische Liebesbeziehung, im wahrsten Sinn des Wortes. In immer kleineren Kreisen kommen sich die beiden und die Mordermittlungen näher. Vorweg, es gibt noch mehr Leichen und die beiden finden zusammen.
Kim Koplin führt hier die Geschichte der Kommissaranwärterin Nihal mit dem Asylanten Saad weiter. Es ist jedoch nicht notwendig den ersten Band zu lesen. Die Rückblenden erklären das Verhältnis der beiden und im vorliegenden Buch vertieft sich die Beziehung zwischen Leila und Nihal – wird daraus bald ein Mutter Tochter Verhältnis (3. Band?).
Ich als Österreicher tue mir hier anfangs schwer die Sprache zu verstehen. Ist das nun tatsächlich Umgangston im Norden oder eine Erhöhung der Umgangssprache in einen künstlichen Slang? Es entsteht aber ein Sog, der mich in das Buch hineinzieht. Die Geschichte ist spannend, witzig und lässt mich nicht vom Haken. Weshalb der Buchtitel zukünftige Tote prophezeit ist mir aber nicht verständlich geworden.
Für alle, die Krimis aus Berlin lieben und eine Liebesgeschichte mit einigen Haken und Ösen nicht verachten. Sehr modern geschrieben und rasch gelesen. Vielleicht kaufe ich mir auch noch den ersten Band (Die Guten und die Toten).
Kim Koplin führt hier die Geschichte der Kommissaranwärterin Nihal mit dem Asylanten Saad weiter. Es ist jedoch nicht notwendig den ersten Band zu lesen. Die Rückblenden erklären das Verhältnis der beiden und im vorliegenden Buch vertieft sich die Beziehung zwischen Leila und Nihal – wird daraus bald ein Mutter Tochter Verhältnis (3. Band?).
Ich als Österreicher tue mir hier anfangs schwer die Sprache zu verstehen. Ist das nun tatsächlich Umgangston im Norden oder eine Erhöhung der Umgangssprache in einen künstlichen Slang? Es entsteht aber ein Sog, der mich in das Buch hineinzieht. Die Geschichte ist spannend, witzig und lässt mich nicht vom Haken. Weshalb der Buchtitel zukünftige Tote prophezeit ist mir aber nicht verständlich geworden.
Für alle, die Krimis aus Berlin lieben und eine Liebesgeschichte mit einigen Haken und Ösen nicht verachten. Sehr modern geschrieben und rasch gelesen. Vielleicht kaufe ich mir auch noch den ersten Band (Die Guten und die Toten).
von robertp - 2026-05-25 19:10:00
Saad, Leila und Nihal Teil 2 - 5 Sterne
Mit "Die Toten von von Morgen" hat Kim Koplin nach "Die Guten und die Toten", die Fortsetzung seiner in der Berliner Schattenwelt spielenden Serie fortgesetzt.
Das Buch ist unabhängig vom Vorgängerband lesbar, aber es erhöht natürlich die Lesefreude, den bekannten Protagonisten wieder zu begegnen.
Der auf seine Einbürgerung wartende Flüchtling Saad gerät bei der Arbeitssuche erneut in kriminelle Kreise der Berliner Unterwelt und damit auf die schiefe Bahn, sowie in tödliche Machenschaften. Die Kriminalanwärterin Nihal ist wiederum gezwungen alle legalen, und mitunter grenzwertigen Mittel auszuschöpfen, um sein Leben, und letztendlich das seiner Tochter Leila zu retten, deren liebreizende Art sie bedingungslos zwingt, über sich hinauszuwachsen und allen Gefahren zu trotzen.
Nihals eigenwillige, trotzige, aber insbesondere taffe und durchsetzungsfähige Charaktereigenschaften, verleihen ihr, insbesondere in den Augen der kleinen Leila, einen Heldenstatus.
Der angenehm lesbare und mit feinem Humor gewürzte Schreibstil (Beispiel Seite 52: "...Wenn sein Schw... noch so steif wird wie seine Knie, kann er sich freuen..."), lockern das Geschehen, trotz der mitunter vorherrschenden brutalen Handlungen lustig auf und generieren ein wahres Lesevergnügen.
Ich habe mich jedenfalls wieder prächtig unterhalten gefühlt und kann bedenkenlos eine Leseempfehlung aussprechen!
Das Buch ist unabhängig vom Vorgängerband lesbar, aber es erhöht natürlich die Lesefreude, den bekannten Protagonisten wieder zu begegnen.
Der auf seine Einbürgerung wartende Flüchtling Saad gerät bei der Arbeitssuche erneut in kriminelle Kreise der Berliner Unterwelt und damit auf die schiefe Bahn, sowie in tödliche Machenschaften. Die Kriminalanwärterin Nihal ist wiederum gezwungen alle legalen, und mitunter grenzwertigen Mittel auszuschöpfen, um sein Leben, und letztendlich das seiner Tochter Leila zu retten, deren liebreizende Art sie bedingungslos zwingt, über sich hinauszuwachsen und allen Gefahren zu trotzen.
Nihals eigenwillige, trotzige, aber insbesondere taffe und durchsetzungsfähige Charaktereigenschaften, verleihen ihr, insbesondere in den Augen der kleinen Leila, einen Heldenstatus.
Der angenehm lesbare und mit feinem Humor gewürzte Schreibstil (Beispiel Seite 52: "...Wenn sein Schw... noch so steif wird wie seine Knie, kann er sich freuen..."), lockern das Geschehen, trotz der mitunter vorherrschenden brutalen Handlungen lustig auf und generieren ein wahres Lesevergnügen.
Ich habe mich jedenfalls wieder prächtig unterhalten gefühlt und kann bedenkenlos eine Leseempfehlung aussprechen!
von Paul Kretzschmar - 2026-05-17 19:30:00
Komplexe Handlung mit starker Protagonistin - 5 Sterne
Dies ist bereits der zweite Band, in dem sich die Kommissarin Nihal Khigarian in die Berliner Schattenwelt begibt. Neben ihr gibt es weitere Charaktere, die mir bereits aus dem vorherigen Buch bekannt waren und deren Weg ich gerne weiter verfolgt habe. Für das Verständnis der Handlung ist kein Vorwissen notwendig, aber sinnvoll um sich ein gutes Bild von den Figuren zu machen.
Nihal Khigarian ist eine vielschichtige Protagonistin. Durch ihre Vergangenheit hat sie einiges an Ecken und Kanten bekommen und genau dieses holt sie hier ein. Ihr Privatleben ist eng mit der Handlung verknüpft und diese entpuppt sich als weitaus komplexer als zunächst gedacht.
Die Spannung ist durchgehend hoch, die Atmosphäre der Großstadt und wie es in dieser zugeht, hat Kim Koplin gut eingefangen und es ist zu merken, dass er sich dort auskennt.
Nihal Khigarian ist eine unkonventionelle Ermittlerin, die keineswegs perfekt ist, aber kompetent und wenn es darauf ankommt auch funktioniert. Ich mag diese menschliche Züge und hoffe, dass sie weiterhin in der Unterwelt von Berlin aufräumt.
Nihal Khigarian ist eine vielschichtige Protagonistin. Durch ihre Vergangenheit hat sie einiges an Ecken und Kanten bekommen und genau dieses holt sie hier ein. Ihr Privatleben ist eng mit der Handlung verknüpft und diese entpuppt sich als weitaus komplexer als zunächst gedacht.
Die Spannung ist durchgehend hoch, die Atmosphäre der Großstadt und wie es in dieser zugeht, hat Kim Koplin gut eingefangen und es ist zu merken, dass er sich dort auskennt.
Nihal Khigarian ist eine unkonventionelle Ermittlerin, die keineswegs perfekt ist, aber kompetent und wenn es darauf ankommt auch funktioniert. Ich mag diese menschliche Züge und hoffe, dass sie weiterhin in der Unterwelt von Berlin aufräumt.
von Pusteblümchen - 2026-05-14 18:31:00


