Rezensionen
Mordscoach
Kriminalroman | Manche Leute kann man therapieren - andere muss man leider umbringen.
Autor: Lilli Pabst
Erschienen 2024 bei Ullstein Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-548-06909-8
Gute Story mit abruptem Ende - 4 Sterne
In den ersten Kapiteln erfährt der Lesende einiges über die Psychotherapeutin Sophie Stach, ihren Klienten und ihren Ehemann. Lange dauert es nicht und sie begeht den ersten Mord an einer jungen Frau, die vorgab sie aufgrund eines Erstgesprächs aufzusuchen. Im Gegensatz zu den folgenden Morden ist dies mehr eine Übersprungshandlung als eine geplante Tötung. Die Klientin brachte die Psychotherapeutin aufgrund einer privaten Verstrickung zu sehr aus dem Konzept. Sophie beginnt nun den begangenen Mord zu vertuschen, dies führt aber zu weiteren Morden. Ehe sie sich versieht hat sie vier Menschen auf dem Gewissen. Die Autorin verfügt über einen sehr flüssig und angenehm zu lesenden Schreibstil. Auch der Einstieg ist weder zu lang noch zu kurz, sodass man sich ein gutes Bild von der Psychotherapeutin und ihrem Umfeld machen kann. Das Ende der Story wurde für meinen Geschmack etwas zu schnell auf recht wenigen Seiten abgehandelt. So würde sich aber eine Fortsetzung der Story anbieten.
Definitiv eine Leseempfehlung (auch für Fans von „Achtsam Morden“).
Definitiv eine Leseempfehlung (auch für Fans von „Achtsam Morden“).
von la_stellina - 2025-01-16 12:31:00
„Ein Krimi mit viel schwarzem Humor!“ - 5 Sterne
Das Cover war ausschlaggebend, dass ich diese Leseprobe gelesen habe. Schon auf Seite 3 wo die Autorin vorgestellt wurde, wusste ich, dieser Krimi wird genau meins. Ich bin ein großer Fan von der Serie „Achtsam morden“ und habe nach ähnlichem Lesestoff gesucht und bin mit diesem Buch fündig geworden. Bereits die ersten Kapitel waren spannend, unterhaltsam und sehr vielversprechend. Eine Affäre und die große Wut, die daraus entstanden ist, verändert die Welt von der Protagonistin Sophie Stach ganz schön. Denn sie tötet aus Versehen die Affäre und steht plötzlich vor vielen Probleme die ihre Coaching-Welt gehörig durcheinanderbringt. Denn es gab einen Zeugen, und irgendwie muss auch diesen Sophie beseitigen. Als auch noch kurze Zeit später ein sehr fescher Polizist auftaucht, der in diesen Mordfällen ermittelt, muss Sophie vorsichtig sein.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Humor und Zynismus kommen in diesem Krimi nicht zu kurz. Das Buch hört genau an der richtigen Stelle auf, wo man dann unbedingt wissen will, wie es nun weitergeht. Also vermute ich einmal, dass dies der Start einer Serie sein wird, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
Der Krimi ist spannend, und herrlich böszungig, deshalb eine klare Leseempfehlung vor mir.
von Lesebegeisterte - 2024-12-26 15:01:00
Die Hemmschwelle sinkt - 4 Sterne
Das Cover ist passend zur Thematik des Krimis gestaltet, sodass man schon ahnen kann, was einen erwartet. Auch mich hat es an die "Achtsam Morden"-Reihe erinnert und ich dachte zunächst, es wäre vielleicht vom gleichen Autor, aber die Verfasserin ist eine andere. Der Krimi ist unter einem Pseudonym veröffentlicht, da die Autorin selbst als Psychotherapeutin arbeitet und das nicht mit ihrer Schreibtätigkeit vermischen möchte.
Sophie Stach, die Protagonistin, ist Coachin und Psychotherapeutin ohne Kassenzulassung. Eines Tages taucht die Geliebte ihres Mannes, mit dem sie bis dahin glaubte, eine glückliche Beziehung zu führen, als Patientin getarnt in ihrer Praxis auf und provoziert Sophie so sehr, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, die zum Tod der anderen Frau führt. Dieser setzt eine Abwärtsspirale in Gang und es kommt zu immer extremeren Ereignissen.
Ich fand den Krimi recht unterhaltsam und ungewöhnlich. Der Handlung ist teilweise recht skurril, insbesondere, weil Sophie ihre Handlungen, typisch Psychotherapeutin, reflektiert analysiert. Manchmal ist es mir aber auch doch einen Tick zu viel, einerseits was die Analyse angeht, andererseits bezogen darauf, was gerade noch realistisch ist. Der Schreibstil der Autorin war aber flüssig lesbar und auch die psychologischen Hintergründe wurden so beschrieben, dass es für Laien verständlich bleibt.
Sophie Stach, die Protagonistin, ist Coachin und Psychotherapeutin ohne Kassenzulassung. Eines Tages taucht die Geliebte ihres Mannes, mit dem sie bis dahin glaubte, eine glückliche Beziehung zu führen, als Patientin getarnt in ihrer Praxis auf und provoziert Sophie so sehr, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, die zum Tod der anderen Frau führt. Dieser setzt eine Abwärtsspirale in Gang und es kommt zu immer extremeren Ereignissen.
Ich fand den Krimi recht unterhaltsam und ungewöhnlich. Der Handlung ist teilweise recht skurril, insbesondere, weil Sophie ihre Handlungen, typisch Psychotherapeutin, reflektiert analysiert. Manchmal ist es mir aber auch doch einen Tick zu viel, einerseits was die Analyse angeht, andererseits bezogen darauf, was gerade noch realistisch ist. Der Schreibstil der Autorin war aber flüssig lesbar und auch die psychologischen Hintergründe wurden so beschrieben, dass es für Laien verständlich bleibt.
von Island - 2024-12-22 21:53:00
Mörderische Therapie - 4 Sterne
Eigentlich kommt Psychotherapeutin Sophe Stach gut mit ihren Patienten klar, sie nimmt nur Privatpatienten die sich die 120 EUR je Stunde erstmal leisten müssen. Allerdings gibt es Ausnahmen, sowie Nils Bergmann den sie als fette Qualle bezeichnet. Als eines Tages eine junge Frau zu einem Erstgespräch kommt und beiläufig erwähnt, sie sei doch viel hübscher als Jakob gesagt hätte, passiert es. Eigentlich ist es ein Unfall, dass Amelie mit dem Kopf gegen die Tür knallt aber plötzlich ist sie tot.
Was am Anfang noch als schwarze Krimikomödie herkommt, kommt nach vielen reflektierten Gedanken und eingestreuten Patientengesprächen mit 4 Toten und die Polizei in Gestalt eines Alain Delon ähnlichen Kommissars der meilenweit von der Lösung der dubiosen Todesfälle ist die alle mit Sophie zusammenhängen. Das Ende ist offen und läßt einem kopfschüttelnd zurück.
Manche Stellen sind lustig, dann gibt es immer wieder Rückblicke auf die schwere Kindheit von Sophie die es selbst nicht glauben kann wie leicht alles ging.
Der Schreibstil ist recht simpel und das Buch ist schnell gelesen ohne langen Nachhall. Irgendwie hätte ich mir etwas mehr erwartet.
Was am Anfang noch als schwarze Krimikomödie herkommt, kommt nach vielen reflektierten Gedanken und eingestreuten Patientengesprächen mit 4 Toten und die Polizei in Gestalt eines Alain Delon ähnlichen Kommissars der meilenweit von der Lösung der dubiosen Todesfälle ist die alle mit Sophie zusammenhängen. Das Ende ist offen und läßt einem kopfschüttelnd zurück.
Manche Stellen sind lustig, dann gibt es immer wieder Rückblicke auf die schwere Kindheit von Sophie die es selbst nicht glauben kann wie leicht alles ging.
Der Schreibstil ist recht simpel und das Buch ist schnell gelesen ohne langen Nachhall. Irgendwie hätte ich mir etwas mehr erwartet.
von Ecinev - 2024-12-21 14:54:00
Mörderische Therapeutin - 3 Sterne
Ansicht hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil war fantastisch und auch die Idee hinter dem Buch, dass eine Therapeutin sich zur Serienmörderin verwandelt und nach und nach ihr wahres Ich kennenlernt fand ich sehr interessant und spannend.
In dem Buch gab es viele Stellen, die sehr psychologisch waren, wo erstmal erklärt wurde woher manche Ausprägungen kommen können. Allerdings wurde mir dies ein wenig zu viel und auch die spice Szenen waren für mich persönlich zu detailliert beschrieben und zu viele. Auch das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Wahrscheinlich weil es kein richtiges Ende gab und die Geschichte irgendwie offen bleibt. Vermutlich deshalb, weil es noch einen weiteren Teil geben wird.
Die Figuren waren interessant umgesetzt und auch das Cover des Buches passt perfekt zu dem Inhalt.
Alles in allem fand ich das buch unterhaltsam und humorvoll. Auch den Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte fantastisch. Auf jeden Fall etwas für Leute, die gerne cozy Krimis lesen, die etwas Humor und Witz haben, aber nicht zu viele Erwartungen da reinstecken.
In dem Buch gab es viele Stellen, die sehr psychologisch waren, wo erstmal erklärt wurde woher manche Ausprägungen kommen können. Allerdings wurde mir dies ein wenig zu viel und auch die spice Szenen waren für mich persönlich zu detailliert beschrieben und zu viele. Auch das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Wahrscheinlich weil es kein richtiges Ende gab und die Geschichte irgendwie offen bleibt. Vermutlich deshalb, weil es noch einen weiteren Teil geben wird.
Die Figuren waren interessant umgesetzt und auch das Cover des Buches passt perfekt zu dem Inhalt.
Alles in allem fand ich das buch unterhaltsam und humorvoll. Auch den Schreibstil und die Idee hinter der Geschichte fantastisch. Auf jeden Fall etwas für Leute, die gerne cozy Krimis lesen, die etwas Humor und Witz haben, aber nicht zu viele Erwartungen da reinstecken.
von booklover3 - 2024-12-07 20:01:00
Amüsant - 4 Sterne
Zum Inhalt:
Sophie und Jakob führen scheinbar eine perfekte Ehe. Doch als sie feststellt, das Jakob eine Affäre hat, die auch noch in ihrer Praxis auftaucht, ist sie mehr als entsetzt aber auch verblüfft, denn sie tötet im Affekt ihre Rivalin. Doch damit beginnen die Probleme erst.
Meine Meinung:
Man hat nicht oft einen Krimi, der komplett aus der Sicht der Täterin erzählt wird, die dann auch noch Psychologin ist und nach Kräften versucht, den ermittelnden Polizisten an der Nase herumzuführen. Und dann auch noch so richtig Sympathie für diesen zu entwickeln. Man fragt sich natürlich, wohin das führen kann. Nebenher kommt noch der ein oder andere Mensch unter die Räder ohne das es zum Ende eine Auflösung dazu gibt. So denke ich, dass es eine Fortsetzung geben wird und das noch so manche Leiche den Weg von Sophie pflastern wird. Das Buch war irgendwie amüsant und sehr gut lesbar. Habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Amüsant
Sophie und Jakob führen scheinbar eine perfekte Ehe. Doch als sie feststellt, das Jakob eine Affäre hat, die auch noch in ihrer Praxis auftaucht, ist sie mehr als entsetzt aber auch verblüfft, denn sie tötet im Affekt ihre Rivalin. Doch damit beginnen die Probleme erst.
Meine Meinung:
Man hat nicht oft einen Krimi, der komplett aus der Sicht der Täterin erzählt wird, die dann auch noch Psychologin ist und nach Kräften versucht, den ermittelnden Polizisten an der Nase herumzuführen. Und dann auch noch so richtig Sympathie für diesen zu entwickeln. Man fragt sich natürlich, wohin das führen kann. Nebenher kommt noch der ein oder andere Mensch unter die Räder ohne das es zum Ende eine Auflösung dazu gibt. So denke ich, dass es eine Fortsetzung geben wird und das noch so manche Leiche den Weg von Sophie pflastern wird. Das Buch war irgendwie amüsant und sehr gut lesbar. Habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Amüsant
von brauneye29 - 2024-12-05 08:32:00
Psychotherapeutin mit Serienmörder Tendenzen - 4 Sterne
Sophie Stach, Psychotherapeutin, steht mitten im Leben. Verheiratet mit dem attraktiven Jakob. Alles könnte nicht besser laufen, bis eine gewisse Amelie zu einem Erstgespräch in ihrer Praxis erscheint. Amelie ist eine hübsche, junge Frau und während dem Gespräch findet Sophie sie sogar durchaus sympathisch. Das ändert sich bei der Verabschiedung mit folgendem Satz von Amelie jedoch abrupt: „Sie sind viel hübscher, als Jakob erzählt hat“. In diesem Moment passiert etwas mit der renommierten Psychotherapeutin, sie sieht rot und ermordet Amelie. Mehr oder weniger durch einen Unfall, aber dieser Todesfall zieht einen langen Rattenschwanz hinter sich her.. Ist Sophie etwa eine Serienmörderin?
Mich hat das Buch durchaus unterhalten und ich hab den etwas überspitzten Humor recht gut gefunden. Der Schreibstil ist einfach und sehr schnell gelesen. Außerdem haben mir die Einblicke in die Psychotherapie gut gefallen. Lilli Pabst hat mit Sophie eine ziemlich wütende Protagonistin ins Leben gerufen und durch den Cliffhanger zum Schluss bin ich sehr gespannt was sie in den folgenden Bänden noch so erleben wird.
Für Krimifans die Lust auf ein kurzweiliges Leseerlebnis haben zu empfehlen.
Mich hat das Buch durchaus unterhalten und ich hab den etwas überspitzten Humor recht gut gefunden. Der Schreibstil ist einfach und sehr schnell gelesen. Außerdem haben mir die Einblicke in die Psychotherapie gut gefallen. Lilli Pabst hat mit Sophie eine ziemlich wütende Protagonistin ins Leben gerufen und durch den Cliffhanger zum Schluss bin ich sehr gespannt was sie in den folgenden Bänden noch so erleben wird.
Für Krimifans die Lust auf ein kurzweiliges Leseerlebnis haben zu empfehlen.
von Lena - 2024-11-19 20:16:00
Das muss so - 4 Sterne
Sophie Stach, Coachin und Psychoanalytische Supervisorin, kommt mit ihren Klienten gut klar. Eigentlich. Nils Bergmann ist einer davon, Amelie auch. Bis zu einem verhängnisvollen Moment. Dann ist Amelie tot. Ein Unfall. Kann ja mal passieren, vor allem, wenn es die Geliebte des eigenen Mannes ist. Bis hier ok, entwicklungsfähig. Dann erfährt man viel über Sophies Gedanken, ihre unschöne Kindheit, ihre Selbstanalysen. Ab jetzt häufen sich die <Unglücksfälle>. Irgendwie folgerichtig, zumindest für Sophie.
Erinnert an „Achtsam morden“, allerdings aus weiblicher Sicht.
Unterschwelliger Sarkasmus blitzt durch. Die Kirsche auf der Torte ist der Umgang mit dem Kommissar. Wo findet der seinen Platz - als Flirt oder als Alibi?
Lilli Pabst hat eine Frauenfigur geschaffen, die aus der Spur gerät. Warum, wird etwas langatmig erklärt, analysiert, ergründet, gerechtfertigt. Und offenbar wird diese Sophie auch weiterhin dafür sorgen, dass ihr innerer Monk befriedigt wird.
Wenn man sich darauf einlassen kann, eine unterhaltsame Entwicklung einer Psychoanalytikerin.
Erinnert an „Achtsam morden“, allerdings aus weiblicher Sicht.
Unterschwelliger Sarkasmus blitzt durch. Die Kirsche auf der Torte ist der Umgang mit dem Kommissar. Wo findet der seinen Platz - als Flirt oder als Alibi?
Lilli Pabst hat eine Frauenfigur geschaffen, die aus der Spur gerät. Warum, wird etwas langatmig erklärt, analysiert, ergründet, gerechtfertigt. Und offenbar wird diese Sophie auch weiterhin dafür sorgen, dass ihr innerer Monk befriedigt wird.
Wenn man sich darauf einlassen kann, eine unterhaltsame Entwicklung einer Psychoanalytikerin.
von S.L. - 2024-11-16 16:58:00
Enttäuschend und banal - 2 Sterne
Eine Psychotherapeutin als Mörderin, das klang nach einer spannenden Geschichte!
Leider ist die Geschichte aber äußerst enttäuschend umgesetzt. Sophie, die Therapeutin, mordet munter vor sich hin, eine Person nach der anderen, und niemals ist ihr die Polizei wirklich ernsthaft auf der Spur. Die Morde passieren auch so leicht, dass es fast schon unglaubwürdig wirkt, wie eine als zierlich beschriebene Person das körperlich zustande bringen soll, schließlich sind die meisten Ermordeten kräftigere Männer.
Wenn man gar nichts über Psychologie weiß, könnten vielleicht die eingeflochteten Bemerkungen über Psychologie und Psychotherapie ganz interessant sein. Wenn man sich mit dem Thema ein bisschen auskennt, bleiben aber auch diese auf sehr banalem Niveau und es geht sehr viel um Klischees und Küchenpsychologie.
Dazu endet das Buch noch an einer unerwarteten Stelle und hat keinen wirklichen Schluss... ich habe extra nachblättern müssen, ob da außer Werbung noch etwas kommt, kam aber nichts mehr.
Das Buch ist also leider nicht wirklich gut gelungen, nicht sehr spannend und interessant, die Charaktere eher flach gezeichnet und es eignet sich bestenfalls als anspruchslose Unterhaltung an einem Tag, an dem man mit Fieber im Bett liegt und nicht so viel nachdenken möchte und kann.
Leider ist die Geschichte aber äußerst enttäuschend umgesetzt. Sophie, die Therapeutin, mordet munter vor sich hin, eine Person nach der anderen, und niemals ist ihr die Polizei wirklich ernsthaft auf der Spur. Die Morde passieren auch so leicht, dass es fast schon unglaubwürdig wirkt, wie eine als zierlich beschriebene Person das körperlich zustande bringen soll, schließlich sind die meisten Ermordeten kräftigere Männer.
Wenn man gar nichts über Psychologie weiß, könnten vielleicht die eingeflochteten Bemerkungen über Psychologie und Psychotherapie ganz interessant sein. Wenn man sich mit dem Thema ein bisschen auskennt, bleiben aber auch diese auf sehr banalem Niveau und es geht sehr viel um Klischees und Küchenpsychologie.
Dazu endet das Buch noch an einer unerwarteten Stelle und hat keinen wirklichen Schluss... ich habe extra nachblättern müssen, ob da außer Werbung noch etwas kommt, kam aber nichts mehr.
Das Buch ist also leider nicht wirklich gut gelungen, nicht sehr spannend und interessant, die Charaktere eher flach gezeichnet und es eignet sich bestenfalls als anspruchslose Unterhaltung an einem Tag, an dem man mit Fieber im Bett liegt und nicht so viel nachdenken möchte und kann.
von Eternal-Hope - 2024-11-14 12:07:00


