Rezensionen
Atmosphere
Roman | Der Nr-1-Bestseller in den USA und UK: »Sie werden diesen packenden Roman verschlingen.« Kristin Hannah
Autor: Taylor Jenkins Reid
Erschienen 2025 bei Ullstein Buchverlage
ISBN 978-3-550-20310-7
Wunderbare Geschichte - 3 Sterne
In Atmosphere von Taylor Jenkins Reid (Übersetzt von Babette Schröder) wird Joan Goodwin in den 80er Jahren zu einer der ersten Astronautinnen der Nasa. Obwohl die Frauen des Space-Shuttle-Programms zunächst belächelt werden, gehören sie zu einer hoch qualifizierten Gruppe mit dem Ziel, ins All zu fliegen. Neben ihrem Alltag als Astronautin, erfahren wir auch viel über Joans Privatleben, welches sich zunächst vor allem um ihre Schwester und um ihre Nichte dreht, um die sie sich aufopferungsvoll kümmert, auch als ihre Karriere sich weiterentwickelt. Und dann geschieht etwas womit Joan selbst nicht gerechnet hätte – sie verliebt sich.
Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch in kürzester Zeit gehört. Das Setting in der Nasa in den 80er Jahren und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die Beziehung von Joan und ihrer Nichte war sehr berührend. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Erzählung teils zu direkt und sehr dick aufgetragen war. Trotzdem habe ich die Geschichte um Joan, als Frau in einer Männerdomäne, die mit Identitätsfragen und gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen hat, sehr genossen.
Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch in kürzester Zeit gehört. Das Setting in der Nasa in den 80er Jahren und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die Beziehung von Joan und ihrer Nichte war sehr berührend. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Erzählung teils zu direkt und sehr dick aufgetragen war. Trotzdem habe ich die Geschichte um Joan, als Frau in einer Männerdomäne, die mit Identitätsfragen und gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen hat, sehr genossen.
von Tinimore - 2025-08-27 16:18:00
Weltraumroman und Liebesgeschichte - 4 Sterne
Taylor Jenkins Reid kann einfach erzählen – das merkt man auch in „Atmosphere“. Joan Goodwin ist eine Frau, die von den Sternen träumt. Der Roman begleitet sie in Rückblicken auf dem Weg ins Space-Shuttle-Programm der NASA in den 1980er Jahren und erzählt insbesondere von den Schwierigkeiten, eine der ersten Frauen in diesem Programm zu sein. Zusätzlich verliebt sich Joan in eine Person des Programms – was ihre Karriere beenden könnte, wenn es bekannt würde. Im Handlungsstrang, der in der Gegenwart des Romans spielt, sitzt Joan schließlich im mission control center und begleitet als Kommunikatorin eine Raumfahrtmission, als plötzlich alles zu eskalieren scheint.
Auch in diesem Roman kommt das typische Jenkins-Reid-Gefühl auf: nahbare Figuren, große Träume, eine Prise Melancholie und ein Setting in einem anderen Jahrzehnt, in dessen Lebensgefühl man richtig eintauchen kann. Allerdings hat mich „Atmosphere“ nicht ganz so sehr gefesselt wie andere Romane der Autorin, etwa „Carrie Soto is back“. Die Rückblenden waren stellenweise zu gemächlich erzählt, und einige Szenen im Shuttle wirkten für mich eher unglaubwürdig, weil die Astronaut:innen sich zu ihrer eigenen Sicherheit wahrscheinlich in Wirklichkeit streng an die Vorgaben halten. Trotzdem: Joans innere Zerrissenheit zwischen Karriere und Pflicht, Leidenschaft und Liebe ist spannend erzählt und ich habe den Roman gerne gelesen. Wer Jenkins Reid mag, wird auch hier wieder mit Emotionen, schnellen Dialogen und einem interessanten Einblick in eine andere Zeit belohnt – nur eben etwas weniger temporeich.
Auch in diesem Roman kommt das typische Jenkins-Reid-Gefühl auf: nahbare Figuren, große Träume, eine Prise Melancholie und ein Setting in einem anderen Jahrzehnt, in dessen Lebensgefühl man richtig eintauchen kann. Allerdings hat mich „Atmosphere“ nicht ganz so sehr gefesselt wie andere Romane der Autorin, etwa „Carrie Soto is back“. Die Rückblenden waren stellenweise zu gemächlich erzählt, und einige Szenen im Shuttle wirkten für mich eher unglaubwürdig, weil die Astronaut:innen sich zu ihrer eigenen Sicherheit wahrscheinlich in Wirklichkeit streng an die Vorgaben halten. Trotzdem: Joans innere Zerrissenheit zwischen Karriere und Pflicht, Leidenschaft und Liebe ist spannend erzählt und ich habe den Roman gerne gelesen. Wer Jenkins Reid mag, wird auch hier wieder mit Emotionen, schnellen Dialogen und einem interessanten Einblick in eine andere Zeit belohnt – nur eben etwas weniger temporeich.
von LeserinLu - 2025-08-24 17:47:00
ein buch, was ich aufgrund des covers wohl nie in die hand genommen hätte - 5 Sterne
Die Geschichte zieht einen sofort in eine Welt voller Widersprüche: Faszination für den Fortschritt trifft auf die Grenzen, die das Leben und die Gesellschaft setzen. Eine Protagonistin kämpft mit Mut, Zweifel und Sehnsüchten in einer männerdominierten Umgebung und zeigt, wie komplex persönliche und berufliche Herausforderungen sein können. Gleichzeitig wird eine zarte Liebesgeschichte erzählt, die nicht kitschig wirkt, sondern authentisch und emotional spürbar bleibt. Die parallelen Handlungsstränge zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen Tiefe, wirken aber manchmal ungleichgewichtig. Nebenfiguren hätten stärker ausgearbeitet werden können, und das offene Ende lässt Fragen zurück, die einige Leser:innen beschäftigen könnten. Dennoch bleiben die emotionale Intensität, die historischen Details und die Reflexionen über gesellschaftliche und persönliche Grenzen lange im Gedächtnis. Es ist ein Buch, das berührt, zum Nachdenken anregt und die Figuren nicht so schnell loslässt, weil sie in ihrer Verletzlichkeit und Stärke gleichermaßen real wirken.
von praja - 2025-08-18 16:13:00
was man bereit ist für sein Traum aufzugeben - 5 Sterne
Joan Goodwin ist eine beliebte und angesehene Astrophysikprofessorin, ihre ganze Leidenschaft gilt den Sternen. Als sie 1980 von ihrer Schwester erfährt, dass die Nasa jetzt auch Frauen für die Raumfahrt ausbildet will sie dabei sein. Auch wenn es heißt das sie sich von ihrer Familie, besonders von ihrer kleinen Nichte Frances, trennen muss. Sich in einer von Männern dominierten Welt durchzusetzen ist das eine, die Ausbildung an sich verlangt ihr körperlich so einiges ab. Kollegialität und Missgunst wechseln sich ab bis die Gruppe für das neu geschaffene Space Shuttle Programm zusammenfindet und merkt, dass man sich auf den anderen bedingungslos verlassen können muss. Ein zukünftiger Astronaut lebt nicht ungefährlich, auch bei Tests kann einigen misslingen. Zu den Sternen zu fliegen darf sie nur mit einem untadeligen Ruf, es darf nicht herauskommen das sie die ebenfalls im Nasa Programm befindliche Pilotin Vanessa liebt. Für die damalige Zeit in den USA wäre von beiden der Traum dann zu Ende. Als ihre Schwester als Alleinerziehende mit ihrer Tochter überfordert ist nimmt Joan diese bei sich auf. Noch mehr Verantwortung und Heimlichtuerei.
Die, damals verbotene, Liebesgeschichte steht im Vordergrund der Handlung, doch so nebenbei erhalten wir interessante Einblicke ins Universum und das Nasa Programm für Astronauten, das zwar fiktiv ist, in dieser Zeitrahmen jedoch wirklich stattgefunden hat. Zusammenhalt und Kollegialität, Fürsoge für andere, Mut und Opferbereitschaft, was man für seinen Traum aufzugeben bereit ist, sind Themen, die einen großen Raum einnehmen. Sehr gut geschrieben, leicht lesbar, spannend und mit einen hoch interessanten Hintergrund versehen.
Die, damals verbotene, Liebesgeschichte steht im Vordergrund der Handlung, doch so nebenbei erhalten wir interessante Einblicke ins Universum und das Nasa Programm für Astronauten, das zwar fiktiv ist, in dieser Zeitrahmen jedoch wirklich stattgefunden hat. Zusammenhalt und Kollegialität, Fürsoge für andere, Mut und Opferbereitschaft, was man für seinen Traum aufzugeben bereit ist, sind Themen, die einen großen Raum einnehmen. Sehr gut geschrieben, leicht lesbar, spannend und mit einen hoch interessanten Hintergrund versehen.
von Ulla - 2025-08-17 11:53:00
Der Traum vom Fliegen - 4 Sterne
"Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich die Sterne anschaue, weiß ich, dass ich nicht allein bin."
Die NASA-Astronautin Vanessa Ford gerät während einer Space-Shuttle-Mission in eine lebensbedrohliche Lage. Im Mission Control Centrum hält Joan Goodwin als CAPCOM mit ihr Kontakt.
In Rückblenden erfahren wir, wie Joan ins NASA-Trainingsprogramm kam und dort Vanessa kennenlernte und eine heimliche Beziehung mit ihr begann. Gleichzeitig lernen wir Joans privates Umfeld kennen, das viele ihrer Entscheidungen maßgeblich prägt.
Die Handlung des Romans wechselt zwischen Vanessas Einsatz im All und den Erinnerungen Joans, bis dann beide Handlungsstränge in einem sowohl dramatischen als auch emotionalen Höhepunkt zusammenfinden.
Der Roman "Atmosphere" verbindet die Faszination der bemannten Raumfahrt mit einer sehr persönlichen Geschichte. Taylor Jenkins Reid gelingt es dabei, die Emotionen der Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man sich mitten im Geschehen wiederfindet. Die Stimmung des Buches schwankt zwischen sehr spannenden, und dann wieder leisen, nachdenklichen Momenten.
Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen Gegenwart und Rückblenden. Dadurch wird nicht nur Joans verzweifelte Lage als CAPCOM am Boden greifbar, sondern auch ihre Vorgeschichte und die wachsende Nähe zu Astronautin Vanessa. Aus einer rein professionellen Verbindung entsteht Freundschaft – und mehr. Ein einziger Augenblick kann alles verändern, und genau dieses Gefühl transportiert die Autorin meisterhaft.
Neben Joan und Vanessa bleiben auch Nebenfiguren, allen voran Joans Nichte Frances im Gedächtnis. Ihre Geschichte bringt Wärme, Menschlichkeit und eine andere, zunehmend verletzlichere Seite von Joan zum Vorschein.
Der Roman ist flüssig geschrieben, gut recherchiert und bietet eine gelungene Mischung aus technischer Präzision und emotionaler Tiefe. Nur gelegentlich wirken einzelne Passagen etwas zu gedehnt, was den Lesefluss leicht bremst – deshalb vier statt fünf Sterne. Insgesamt aber ein beeindruckendes Leseerlebnis, das Raumfahrt und zwischenmenschliche Beziehungen zu einem stimmigen Ganzen verbindet.
von Arambol - 2025-08-14 21:45:00
Über den Weltraum hinaus - 4 Sterne
In ihrem neuesten Roman widmet sich Star-Autorin Taylor Jenkins Reid ganz dem Thema Raumfahrt. Doch „Atmosphere“ ist nicht nur ein Roman über das Weltall, sondern noch ganz viel mehr.
Die Geschichte spielt im Amerika der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt steht die Astrophysikerin Joan Goodwin, welche nach ihrer erfolgreichen Bewerbung bei der NASA eine intensive Ausbildung mit vielen Höhen und Tiefen zur Astronautin durchstehen muss. Während ihrer Zeit beim Space-Shuttle-Programm findet sie Anschluss unter Gleichgesinnten und wider Erwarten begegnet sie sogar der großen Liebe ihres Lebens.
In zwei Zeitebenen, die am Ende zu einer Einheit verschmelzen erzählt TJR in klaren und feinfühligen Worten die Geschichte einer jungen Frau mit viel Leidenschaft für ihren Beruf und einer tiefen Sehnsucht nach Identität und ihrem Platz im Leben. In einer Branche, die von Männern dominiert wird, lernt sie, sich zu behaupten und für sich selbst und die anderen Frauen einzustehen.
TJK hat ein großes Talent dafür Figuren so menschlich erscheinen zu lassen, dass man meint, sie seien echt. Auch bei „Atmosphere“ konnte sie dieses Talent wieder unter Beweis stellen. Joan ist eine durchweg nahbare Hauptfigur, mit der sich bestimmt viele Leser:innen identifizieren können. Doch auch die Nebenfiguren sind authentisch gezeichnet. Die Dynamiken untereinander glaubhaft und so realistisch, dass man nicht anders kann, als jede Emotion selbst mitzufühlen.
Ich muss gestehen, dass mich der Zusatz „a love story“ in der englischsprachigen Originalausgabe zunächst abgeschreckt hat. Das Romance-Genre ist so gar nicht meins aber gleichzeitig konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass TJR eine simple Love-Story ohne weitere Facetten schreibt.
Ein durch und durch überzeugender Roman, mit ganz viel Gefühl und Tiefgang!
Die Geschichte spielt im Amerika der 1980er Jahre. Im Mittelpunkt steht die Astrophysikerin Joan Goodwin, welche nach ihrer erfolgreichen Bewerbung bei der NASA eine intensive Ausbildung mit vielen Höhen und Tiefen zur Astronautin durchstehen muss. Während ihrer Zeit beim Space-Shuttle-Programm findet sie Anschluss unter Gleichgesinnten und wider Erwarten begegnet sie sogar der großen Liebe ihres Lebens.
In zwei Zeitebenen, die am Ende zu einer Einheit verschmelzen erzählt TJR in klaren und feinfühligen Worten die Geschichte einer jungen Frau mit viel Leidenschaft für ihren Beruf und einer tiefen Sehnsucht nach Identität und ihrem Platz im Leben. In einer Branche, die von Männern dominiert wird, lernt sie, sich zu behaupten und für sich selbst und die anderen Frauen einzustehen.
TJK hat ein großes Talent dafür Figuren so menschlich erscheinen zu lassen, dass man meint, sie seien echt. Auch bei „Atmosphere“ konnte sie dieses Talent wieder unter Beweis stellen. Joan ist eine durchweg nahbare Hauptfigur, mit der sich bestimmt viele Leser:innen identifizieren können. Doch auch die Nebenfiguren sind authentisch gezeichnet. Die Dynamiken untereinander glaubhaft und so realistisch, dass man nicht anders kann, als jede Emotion selbst mitzufühlen.
Ich muss gestehen, dass mich der Zusatz „a love story“ in der englischsprachigen Originalausgabe zunächst abgeschreckt hat. Das Romance-Genre ist so gar nicht meins aber gleichzeitig konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass TJR eine simple Love-Story ohne weitere Facetten schreibt.
Ein durch und durch überzeugender Roman, mit ganz viel Gefühl und Tiefgang!
von Sina - 2025-08-09 16:07:00
Wenn eine Frau von den Sternen träumt - 4 Sterne
Die Geschichte beginnt sehr ereignisreich: Joan arbeitet schon seit Jahren bei der NASA und eine Mission läuft ziemlich aus dem Ruder. Dann springen wir sieben Jahre zurück in die Vergangenheit, zu Joans Anfängen bei der NASA, wie sie ihre Kollegen kennenlernt und ihre Träume verfolgt, auch wenn das für Wissenschaftlerinnen in den 80ern gar nicht so einfach ist.
Joan liebt die Sterne und ihre Nichte Frances und hat schon als Professorin für Astrophysik am eigenen Leib erfahren, dass Frauen härter arbeiten müssen. Da sie schon selbst seit ihrer Jugend vom Weltraum träumt, wünscht sie sich, eines Tages ein Vorbild für junge Frauen sein zu können, die ihr Geschlecht nicht mehr als Hindernis sehen sollen.
Sie hat viele junge Kollegen und Kolleginnen, die auch hart arbeiten, aber dann ist da noch das Leben, das sich sowohl bei als auch außerhalb der Arbeit entfaltet. Joan hätte nicht damit gerechnet, dass sie sich auch selbst verlieben würde, und in der Hinsicht entwickelt sich alles langsam, sanft und emotional, weil alles, was sie tun, und alles, was sie sind, wirkt sich auch auf die Arbeit aus.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es geht um Frauen in der Wissenschaft und auch im All, aber auch um Liebe, Familie und Verantwortung. Für mich hat sich das Buch aber ein bisschen zu sehr gezogen, und das trotz der kleinen Zeitsprünge, weil hier schon eine größere Zeitspanne behandelt wird. Außerdem fand ich die Handlung schon ein bisschen vorhersehbar, auch durch den Blick in die Zukunft, durch den man sich einiges zusammenreimen kann.
Joan liebt die Sterne und ihre Nichte Frances und hat schon als Professorin für Astrophysik am eigenen Leib erfahren, dass Frauen härter arbeiten müssen. Da sie schon selbst seit ihrer Jugend vom Weltraum träumt, wünscht sie sich, eines Tages ein Vorbild für junge Frauen sein zu können, die ihr Geschlecht nicht mehr als Hindernis sehen sollen.
Sie hat viele junge Kollegen und Kolleginnen, die auch hart arbeiten, aber dann ist da noch das Leben, das sich sowohl bei als auch außerhalb der Arbeit entfaltet. Joan hätte nicht damit gerechnet, dass sie sich auch selbst verlieben würde, und in der Hinsicht entwickelt sich alles langsam, sanft und emotional, weil alles, was sie tun, und alles, was sie sind, wirkt sich auch auf die Arbeit aus.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es geht um Frauen in der Wissenschaft und auch im All, aber auch um Liebe, Familie und Verantwortung. Für mich hat sich das Buch aber ein bisschen zu sehr gezogen, und das trotz der kleinen Zeitsprünge, weil hier schon eine größere Zeitspanne behandelt wird. Außerdem fand ich die Handlung schon ein bisschen vorhersehbar, auch durch den Blick in die Zukunft, durch den man sich einiges zusammenreimen kann.
von Meli - 2025-08-05 17:07:00
Tiefgreifend - 5 Sterne
"Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid beeindruckt vor allem durch die tiefgreifende Geschichte von Joan Goodwin und ihren Beziehungen zu den verschiedensten Menschen. Man wird getragen in die Weiten des Alls und spürt die Faszination der Raumfahrt auf unterschiedlichen Ebenen.
Der Schreibstil trägt dazu bei, dass die Emotionen und Gefühle der Protagonisten greifbar werden. Es bleibt nichts anderes übrig, als in manchen Situationen mitzufiebern, zu zweifeln und so manches in Frage zu stellen. Es entwickelt sich mit der Zeit ein Sog und die Geschichte wirkt real. Dies liegt auch an den Beschreibungen und der gesamten Atmosphäre, die sich super schnell ändern kann.
So wie sich das Leben einzelner Protagonisten verändert.
Wir erleben mit, wie aus Fremden Freude werden. Wie aus Freunden vielleicht auch etwas mehr wird. Und wie sich innerhalb von einem Wimpernschlag alles ändern kann.
Durch den Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit schafft Taylor Jenkins Reid es, eine packende und spannende Handlung aufzubauen. Sie bringt uns die Weiten des Universums näher und die Arbeit bei der NASA. Sie zeigt uns anhand von Joan wie hart es sein kann nur zu zuschauen und nichts machen zu können. Joan ist generell eine sehr nahbare Protagonistin und ihre Art einfach toll. Doch auch von anderen Protagonisten wie Vanessa, erfährt man vieles.
Doch besonders Joans Nichte Frances bleibt mir im Kopf: Sie und Joan haben eine tolle Beziehung zueinander und jede Szene zwischen den Beiden ist eine Szene, in der man etwas lernt. In der man eine andere Seite von Joan kennenlernt.
Schlussendlich ist "Atmosphere" ein Buch, dessen Geschichte man selbst erlebt haben muss. Sie ist facettenreich und tiefgreifend und öffnet die Tore in eine völlig neue Welt.
Es ist eine Geschichte, die die Vergänglichkeit auf eine neue Weise zeigt und auch, wie Liebe immer eine Rolle spielt...
Der Schreibstil trägt dazu bei, dass die Emotionen und Gefühle der Protagonisten greifbar werden. Es bleibt nichts anderes übrig, als in manchen Situationen mitzufiebern, zu zweifeln und so manches in Frage zu stellen. Es entwickelt sich mit der Zeit ein Sog und die Geschichte wirkt real. Dies liegt auch an den Beschreibungen und der gesamten Atmosphäre, die sich super schnell ändern kann.
So wie sich das Leben einzelner Protagonisten verändert.
Wir erleben mit, wie aus Fremden Freude werden. Wie aus Freunden vielleicht auch etwas mehr wird. Und wie sich innerhalb von einem Wimpernschlag alles ändern kann.
Durch den Wechsel von der Gegenwart in die Vergangenheit schafft Taylor Jenkins Reid es, eine packende und spannende Handlung aufzubauen. Sie bringt uns die Weiten des Universums näher und die Arbeit bei der NASA. Sie zeigt uns anhand von Joan wie hart es sein kann nur zu zuschauen und nichts machen zu können. Joan ist generell eine sehr nahbare Protagonistin und ihre Art einfach toll. Doch auch von anderen Protagonisten wie Vanessa, erfährt man vieles.
Doch besonders Joans Nichte Frances bleibt mir im Kopf: Sie und Joan haben eine tolle Beziehung zueinander und jede Szene zwischen den Beiden ist eine Szene, in der man etwas lernt. In der man eine andere Seite von Joan kennenlernt.
Schlussendlich ist "Atmosphere" ein Buch, dessen Geschichte man selbst erlebt haben muss. Sie ist facettenreich und tiefgreifend und öffnet die Tore in eine völlig neue Welt.
Es ist eine Geschichte, die die Vergänglichkeit auf eine neue Weise zeigt und auch, wie Liebe immer eine Rolle spielt...
von Jule - 2025-08-04 19:28:00
Beeindruckend, berührend, bewegend, Feminismus und die Nasa - 5 Sterne
Taylor Jenkins Reid neuer Roman, den musste ich haben! Als langjährige Leserin ihrer Bücher war für mich sofort klar: Auch dieses Werk darf in meiner Sammlung nicht fehlen.
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ein Roman über die NASA und den Weltraum? Zuerst dachte ich, das wird nicht ganz mein Thema sein. Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der 1980er-Jahre hineingezogen – und sie hat mich bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen.
Im Zentrum stehen zwei Astronautinnen, die davon träumen, als erste Frauen ins All zu fliegen, und ihr gesamtes Leben diesem Ziel widmen. Die Autorin schafft es, die damalige gesellschaftliche Realität eindrucksvoll zu schildern: Frauen wurden im Berufsleben oft unterschätzt und mussten sich doppelt beweisen. Auch queere Identität spielt eine wichtige Rolle – und zeigt auf schmerzhafte, aber ehrliche Weise, wie sehr sich queere Menschen damals noch verstecken mussten.
Neben diesen ernsten Themen gelingt es Reid meisterhaft, eine fesselnde, emotionale Geschichte zu erzählen. Die Spannung reißt nie ab, und ich habe die beiden Protagonistinnen sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint relevante gesellschaftliche Themen mit einer packenden Handlung und authentischen Figuren. Wer Taylor Jenkins Reid liebt – oder starke Frauenfiguren und emotionale Geschichten schätzt – sollte dieses Buch nicht verpassen.
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ein Roman über die NASA und den Weltraum? Zuerst dachte ich, das wird nicht ganz mein Thema sein. Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der 1980er-Jahre hineingezogen – und sie hat mich bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen.
Im Zentrum stehen zwei Astronautinnen, die davon träumen, als erste Frauen ins All zu fliegen, und ihr gesamtes Leben diesem Ziel widmen. Die Autorin schafft es, die damalige gesellschaftliche Realität eindrucksvoll zu schildern: Frauen wurden im Berufsleben oft unterschätzt und mussten sich doppelt beweisen. Auch queere Identität spielt eine wichtige Rolle – und zeigt auf schmerzhafte, aber ehrliche Weise, wie sehr sich queere Menschen damals noch verstecken mussten.
Neben diesen ernsten Themen gelingt es Reid meisterhaft, eine fesselnde, emotionale Geschichte zu erzählen. Die Spannung reißt nie ab, und ich habe die beiden Protagonistinnen sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint relevante gesellschaftliche Themen mit einer packenden Handlung und authentischen Figuren. Wer Taylor Jenkins Reid liebt – oder starke Frauenfiguren und emotionale Geschichten schätzt – sollte dieses Buch nicht verpassen.
von Sandy3333 - 2025-08-02 23:12:00
Beeindruckend, berührend, bewegend, Feminismus und die Nasa - 3 Sterne
Taylor Jenkins Reid neuer Roman, den musste ich haben! Als langjährige Leserin ihrer Bücher war für mich sofort klar: Auch dieses Werk darf in meiner Sammlung nicht fehlen.
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ein Roman über die NASA und den Weltraum? Zuerst dachte ich, das wird nicht ganz mein Thema sein. Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der 1980er-Jahre hineingezogen – und sie hat mich bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen.
Im Zentrum stehen zwei Astronautinnen, die davon träumen, als erste Frauen ins All zu fliegen, und ihr gesamtes Leben diesem Ziel widmen. Die Autorin schafft es, die damalige gesellschaftliche Realität eindrucksvoll zu schildern: Frauen wurden im Berufsleben oft unterschätzt und mussten sich doppelt beweisen. Auch queere Identität spielt eine wichtige Rolle – und zeigt auf schmerzhafte, aber ehrliche Weise, wie sehr sich queere Menschen damals noch verstecken mussten.
Neben diesen ernsten Themen gelingt es Reid meisterhaft, eine fesselnde, emotionale Geschichte zu erzählen. Die Spannung reißt nie ab, und ich habe die beiden Protagonistinnen sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint relevante gesellschaftliche Themen mit einer packenden Handlung und authentischen Figuren. Wer Taylor Jenkins Reid liebt – oder starke Frauenfiguren und emotionale Geschichten schätzt – sollte dieses Buch nicht verpassen.
Anfangs war ich etwas skeptisch. Ein Roman über die NASA und den Weltraum? Zuerst dachte ich, das wird nicht ganz mein Thema sein. Doch meine Bedenken waren völlig unbegründet. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich in die Welt der 1980er-Jahre hineingezogen – und sie hat mich bis zur letzten Zeile nicht mehr losgelassen.
Im Zentrum stehen zwei Astronautinnen, die davon träumen, als erste Frauen ins All zu fliegen, und ihr gesamtes Leben diesem Ziel widmen. Die Autorin schafft es, die damalige gesellschaftliche Realität eindrucksvoll zu schildern: Frauen wurden im Berufsleben oft unterschätzt und mussten sich doppelt beweisen. Auch queere Identität spielt eine wichtige Rolle – und zeigt auf schmerzhafte, aber ehrliche Weise, wie sehr sich queere Menschen damals noch verstecken mussten.
Neben diesen ernsten Themen gelingt es Reid meisterhaft, eine fesselnde, emotionale Geschichte zu erzählen. Die Spannung reißt nie ab, und ich habe die beiden Protagonistinnen sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Für mich ist dieses Buch ganz klar ein Jahreshighlight. Es vereint relevante gesellschaftliche Themen mit einer packenden Handlung und authentischen Figuren. Wer Taylor Jenkins Reid liebt – oder starke Frauenfiguren und emotionale Geschichten schätzt – sollte dieses Buch nicht verpassen.
von Sandra Schwarz - 2025-08-02 23:08:00


