Rezensionen
Alice im Land der Ideen
Roman | Philosophie erleben: Ein All-Age-Roman für alle, die sich heute fragen, wie sie in Zukunft leben sollen
Autor: Roger-Pol Droit
Erschienen 2026 bei Ullstein Buchverlage
ISBN 978-3-550-20433-3
Reise durch die Philosophie - 4 Sterne
„Alice im Land der Ideen“ ist ein Roman, der versucht die Geschichte und den wesentlichen Inhalt der Philosophie, vor allem rund um das Thema „Ideen“, den Lesern auf eine umgängliche Art näher zu bringen. Vorbild des Romans ist, wie der Name schon verrät, „Alice im Wunderland“. Es ähnelt im Aufbau und Handlung allerdings auch sehr dem Buch „Sophies Welt“.
Gemeinsam mit der ursprünglichen Alice ist die große Fantasie, die dieses Buch hervorbringt. Zwei Mäuse, die ihre Größe verändern können, ein Känguru und eine wohlgenährte Fee sind die ständigen Begleiter des Mädchens. Mit ihnen reist sie durch die Weltgeschichte und trifft auf die namenhaftesten Philosophen. Dabei erfährt man sicher das ein oder andere Detail das man noch nicht wusste, z. B., dass Socrates nie ein Wort seiner Philosophie zu Papier gebracht hat und dass wir seine Person nur aus einer stark stilisierten Form von Platon kennen. Aber auch der Inhalt verschiedener philosophischer Denkrichtungen werden erklärt. Hier musst man genau aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren.
Insgesamt handelt es sich bei dem Roman nicht um eine leichte Lektüre. Stete Aufmerksamkeit ist gefragt. Jedoch wird man dafür mit allerhand Informationen und Denkanstößen belohnt. Inhaltlich ist der Roman durchaus interessant. Was aus meiner Sicht nicht ganz so gut gelungen ist, ist die Nacherzählung von Alice in dieser neuen Vision. „Sophies Welt“, ein Roman der in ganz ähnliche Weise versucht die Philosophie zu erklären und in der eine ganz eigene Geschichte rund um das wissbegierige Mädchen entworfen wird, hat mir besser gefallen. Teilweise wirkt diese Nacherzählung etwas konstruiert.
Die Sprecherin des Hörbuchs hat das Werk gut vorgelesen. Das Cover lässt viel Raum für eigene Interpretationen und passt damit hervorragend zum Thema.
Gemeinsam mit der ursprünglichen Alice ist die große Fantasie, die dieses Buch hervorbringt. Zwei Mäuse, die ihre Größe verändern können, ein Känguru und eine wohlgenährte Fee sind die ständigen Begleiter des Mädchens. Mit ihnen reist sie durch die Weltgeschichte und trifft auf die namenhaftesten Philosophen. Dabei erfährt man sicher das ein oder andere Detail das man noch nicht wusste, z. B., dass Socrates nie ein Wort seiner Philosophie zu Papier gebracht hat und dass wir seine Person nur aus einer stark stilisierten Form von Platon kennen. Aber auch der Inhalt verschiedener philosophischer Denkrichtungen werden erklärt. Hier musst man genau aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren.
Insgesamt handelt es sich bei dem Roman nicht um eine leichte Lektüre. Stete Aufmerksamkeit ist gefragt. Jedoch wird man dafür mit allerhand Informationen und Denkanstößen belohnt. Inhaltlich ist der Roman durchaus interessant. Was aus meiner Sicht nicht ganz so gut gelungen ist, ist die Nacherzählung von Alice in dieser neuen Vision. „Sophies Welt“, ein Roman der in ganz ähnliche Weise versucht die Philosophie zu erklären und in der eine ganz eigene Geschichte rund um das wissbegierige Mädchen entworfen wird, hat mir besser gefallen. Teilweise wirkt diese Nacherzählung etwas konstruiert.
Die Sprecherin des Hörbuchs hat das Werk gut vorgelesen. Das Cover lässt viel Raum für eigene Interpretationen und passt damit hervorragend zum Thema.
von Wolle - 2026-06-23 20:39:00


