Icon Kontrast wechseln

Rezensionen

Mythen der Monster 1: Medusa
Kinderbuch-Reihe ab 10 Jahren über mutige Heldinnen, griechische Mythologie und ein Internat voller Geheimnisse

Autor: Katherine Marsh

Erschienen 2024 bei Carlsen
ISBN 978-3-551-55949-4
Rezension verfassen

Spannende Geschichte mit originellem Blickwinkel - 4 Sterne

"Mythen der Monster" ist eine sehr interessante Buchreihe, die sich auf die weiblichen Monster der griechischen Mythologie bezieht. Die Idee finde ich richtig toll und erinnert mich an die Bücher und Filme wie Maleficient oder Cruella, die die Geschichten der Bösen aus Märchen neu erzählen. 

Die Handlung ist spannend, auch wenn sie sich an einigen Stellen in die Länge zieht. Der Schreibstil ist angenehm und hat mir gut gefallen. Der feministische Ton ist unübersehbar. Das passt natürlich zum Thema des Buches, wo die Angst vor der Macht Medusas mit Frauenfeindlichkeit einhergeht. Doch manchmal finde ich die feministische Botschaft etwas zu stark ausgedrückt und es wirkt so, als müsste die Protagonistin gegen das ganze Patriarchat kämpfen. Das finde ich etwas zu schwer (und ganz ehrlich gesagt, eher entmutigend) für ein Kinder- bzw. Jugendbuch. 

Im Allgemeinen finde ich das Buch aber sehr lesenswert, da es eine originale Sichtweise bietet, die zum Nachdenken anregt.

von tonton - 2024-11-28 16:54:00

Mythen der Monster - 5 Sterne

Testleserin AMELIE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Schwaz)

Ava ist in ihrer Schule nicht die beste. Aber sie kennt sich mit Mythen der griechischen Götter aus. Als sie aber bei einem Schulprojekt einen Jungen, der sie provoziert, versehentlich erstarren lässt, passiert etwas Unerwartetes. Sie wird in eine mysteriöse Schule geschickt, in der sie von ihrer wahren Herkunft lernt. Aber es läuft nicht alles wie gedacht, als sie ihrer neuen Freundin die Stimme retten muss und die wahre Geschichte über ihre Nachfahren herausfindet. Von da an beginnt ein wunderbares Abenteuer… mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da man viel über Griechenland und seine Götter erfährt. Es ist ein sehr spannendes Buch, das unterhält. Ich würde es vor allem weiterempfehlen, da es sehr flüssig zu lesen ist und es nie langweilig wird.
von Tyrolia Testleser:in aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck - 2024-11-06 18:06:23

Du bist nicht allein - 5 Sterne

Bei Ava offenbaren sich durch einen Gefühlsausbruch magische Kräfte. Daraufhin beschließt Ava’s Mutter, dass Ava aus den USA nach Italien gehen soll. Die Accademia del Forte ist ein Internat für Kinder mit besonderen Fähigkeiten und befindet sich in Venedig, die Stadt der Kanäle und Gondeln. Ava tut dieser Neuanfang gut und sie lernt ihre Freundin Fia kennen, stößt aber auch im Internat auf Probleme.

Das Buch ist spannend und atmosphärisch erzählt. Es geht um Freundschaft, Anderssein, griechische Mythologie, die Angst davor, man selbst zu sein, Mut und ein neues Verständnis von sogenannten Monstern. Bei Ava merkt man sofort, dass ihr großes bevor steht. Sie ist eine starke Hauptfigur, die sich nicht ungerecht behandeln lassen will und sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt, um ihre Freundin zu retten. Die Geschichte um Medusa, Helden und gewöhnliche Sterbliche hält einige Überraschungen bereit und es war ein packendes Leseerlebnis mit tollem Setting. Besonders hat mir gefallen, dass es mal was anders war und in vielen Punkten mit Klischees und Vorurteilen bricht. Auch die Handlung war ungewöhnlich und überraschend. Das Buch umfasst das erste Jahr auf der Accademia del Forte und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.
von La Calavera Catrina - 2024-10-09 16:32:00

Fantasy-Academy trifft auf griechische Mythologie – eine gelungene Kombination! - 4 Sterne

Das Cover verrät noch nicht viel, außer, dass ein Mädchen mit einer Laterne durch Venedig mit seinen Gondeln schleicht. Und das Buch startet auch erstmal woanders, nämlich in Avas „ganz normaler“ Schule, in der sie sich mit den ganz normalen Ärgernissen eines Teenager-Mädchens herumschlägt: die Freundinnen pubertieren, und in der Schule herrscht Alltagssexismus. Aber Avas Ärger bricht sich in neuer Form Bahn, und damit startet ihr Leben im Internat, in dem ihr Lieblingsthema – die griechische Mythologie – zum Leben erwacht.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen des Buchs. Die Charaktere sind glaubhaft und die Protagonisten sympathisch und überzeugend in ihren Freuden und Nöten. Leider ist die Grenze zwischen den Helden und ihren Antagonisten etwas überdeutlich gezogen, hier hätte ich mir mehr Schattierungen zwischen gut und böse gewünscht. Die Szenen sind lebendig und mitreißend erzählt, die Dialoge wirken meist spontan und natürlich, außer wenn etwas zu viel mythologischer Hintergrund in die Unterhaltungen eingebaut war. Insgesamt fand ich die Handlung spannend und die Autorin hat an vielen Stellen geschickt die mythologischen Hintergründe eingearbeitet, um die Handlung voranzutreiben (z.B. wie sich das genetische Erbe der Schüler*innen auf unterschiedliche Weise Bahn bricht). Dabei zeigt sie ihr tiefgehendes Wissen, sodass das Geschehen trotzdem nicht vorhersehbar ist. Auch ihre Ideen, wie die mythologischen Beziehungen zwischen den Sagengestalten gewesen sein könnten, fand ich ziemlich raffiniert. Ich glaube, mich in griechischer Mythologie halbwegs auszukennen, trotzdem bin ich über manche Gestalten und Hintergründe gestolpert. Auch wenn es ein Glossar gibt, glaube ich, dass vor allem Menschen Spaß an diesem Buch haben, die schon einigermaßen bewandert in griechischer Mythologie sind, sonst ist die Geschichte möglicherweise eine sehr beliebige Ansammlung an fantastischen Gestalten. Für meinen Teil hatte ich jedoch großen Spaß an den neuen Ideen und dem neuen Blickwinkel.
Neben dem Abenteuer der Protagonistin berührt das Buch auch interessante Themen wie die Frage, wie Menschen von den Versäumnissen ihrer Vorfahren betroffen sind und wie deren Errungenschaften ihnen helfen können, wie man sich selbst findet und über sich hinauswächst. Hiervon können gerade junge Leser*innen sicher profitieren. Viel präsenter ist jedoch das Thema Sexismus – unter den Schüler*innen, Lehrer*innen und Sagengestalten. Ich finde es richtig und wichtig, dass Kinder jeden Geschlechts darüber lesen und sich Gedanken machen. Die Beobachtung, welche Rolle Frauen in der Mythologie spielen, haben mich zum Nachdenken angeregt. Leider war das Problem für mich an manchen Stellen etwas zu sehr im Fokus, sodass es von der Handlung abgelenkt hat, und der Wunsch, Frauen und Mädchen zu bestärken, schlug bei den Figuren bisweilen in Schwarzweißmalerei in die andere Richtung und eine Abwertung fast aller männlichen Figuren um. Das fand ich schade und ich halte es für kein hilfreiches „Gegenmittel“ im Kampf gegen Sexismus.
Trotzdem habe ich das Buch mit großem Spaß gelesen und gebe eine Leseempfehlung für Fans griechischer Mythologie.
von Chrystally - 2024-10-07 10:36:00

Leider enttäuscht - 2 Sterne

Von diesem Buch habe ich mir sehr viel erhofft, wurde aber leider ziemlich enttäuscht.
Positiv fand ich aber auch einige Dinge. Dazu gehört der Schreibstil, der sich sehr leicht und angenehm lesen lässt. Auch mochte ich Ava, Layla, Fia und Arnold sehr gerne. Alle 4 sind sehr sympathisch angelegt und haben viele verschiedene Facetten, die schön ausgearbeitet wurden.
Die Handlung dagegen hat mir nicht gefallen. Zunächst einmal war der Einstieg sehr interessant und hat mich leicht an Percy Jackson erinnert, weshalb ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Dann hat sich die Handlung aber leider erst mal bis zur Hälfte ziemlich gezogen. Der spannende Teil wurde innerhalb kurzer Zeit regelrecht abgearbeitet, was ich sehr schade fand, da die Idee dahinter toll klingt und viel Potential da war.
Was mir gar nicht gefallen hat, war die Darstellung der Götter und Mitschüler. Viele Situationen waren sehr fies und Ava und ihre Freunde haben keine Unterstützung erfahren, was mich ziemlich geärgert hat. Allgemein wurden die Götter alle als frauenfeindlich und böse dargestellt. Das fand ich ziemlich daneben. Das Thema Gut und Böse hätte man auch darstellen können, ohne dass alle männlichen Götter als böse dargestellt wurden. Da war auch ganz klar zu erkennen, dass das Thema Frauenfeindlichkeit einen wahnsinnig großen Teil der Geschichte ausgemacht hat und sich Personen nur dadurch definiert haben. Die Autorin hat auch häufig alles so geschrieben, dass es dann so aussah, als wären Frauen viel besser als Männer und als bräuchte man gar keine Männer. Das fand ich für ein Kinderbuch ziemlich übertrieben. Viel sinnvoller wäre es gewesen, Männer und Frauen als gleichberechtigt zu zeigen, damit Kinder diese Einstellung auch im Alltag übernehmen können. Für ein Kinderbuch war das eindeutig zu viel Männerhass, der unterschwellig transportiert wurde.
Insgesamt eine tolle Idee, die Umsetzung konnte mich aber leider gar nicht überzeugen, weshalb ich dem Buch nur 2 Sterne gebe.
von Linelovesreading - 2024-09-27 19:04:00

Akademie der Monster - 5 Sterne

Schreibstil: Katherine Marsh’s Schreibstil hat mir sehr gefallen. Auch wenn man sich nicht ganz so gut mit der griechischen Mythologie auskennt erklärt die Autorin die Gottheiten und Wesen sehr gut. Das Konzept das die "Monster“ im Vordergrund stehen hat meine Aufmerksamkeit auf das Buch gelenkt da ich so eine Geschichte noch nicht gelesen habe. Der Schreibstil lässt sich locker lesen und die Entwicklung der Geschichte schreitet zügig voran, die Geheimnisse der Accademia sorgen für die perfekte Menge an Spannung.

Charaktere: Ava hat immer wieder mit ihrer Wut zu kämpfen, selbst Atemübungen helfen nicht. Die Kinder in Ava’s Schule sind nicht sehr nett zu ihr, was die Situation auch nicht gerade leichter macht. Als ihr Schulkollege mit seinem Verhalten zu weit geht, platzt Ava entgültig der Kragen … doch anstatt einem blöden Spruch scheint Owen plötzlich wie erstarrt. Als sie ihrer Mutter von dem Vorfall berichtet muss sie gleich darauf in eine neue Schule. Doch in dieser Akademie ist nichts wie es scheint, denn hier lernen die Nachfahren griechischer Monster sich zu kontrollieren und ihre Magie für das Gute zu nutzen.

Ava hat in dieser Geschichte eine ordentliche Entwicklung erlebt. In ihrer alten Schule stand sie im Schatten ihres Bruders, sie geht geduckt und es fällt ihr schwer für sich einzustehen das ganze staut sich dann so auf das es sich in Form von Wutausbrüchen äußert. An der Akademie steht dann Ava im Mittelpunkt die Lehrer schenken ihr Anerkennung und langsam aber sicher fast sie Mut. Auch Freunde schließt sie hier und lernt die rebellische Fia kennen.

Fia hat mir am allerbesten von allen Protagonisten gefallen. Sie bemerkt recht schnell, dass die Akademie sehr abwehrend auf ihre Fragen reagiert. Dennoch lässt sie sich nicht den Mund verbieten, auch wenn sie dafür schwere Strafen kassieren könnte. Auch Ava erkennt mit der Zeit das die Schule etwas verheimlicht und lässt sich von Fias rebellischen Ader anstecken. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie das Geheimnis, um Medusa zu lüften und gleichzeitig ihrer Freundin Fia zu helfen, dabei muss sie mehrmals ihren Mut beweisen.

Hörbuch: Die Sprecherin Yara Blümel hat wirklich großes Lob verdient. Ihre Stimme ist sehr angenehm anzuhören und sie hat jeden Charakter perfekt zum Leben erweckt. Auch die emotionalen Stellen hat sie so gefühlvoll gesprochen das ich fast Tränchen hatte. Ich kann die Hörbuchversion deshalb nur wärmstens empfehlen.

Fazit: Eine wunderbare feministische und kindgerechte Neuinterpretation in denen die Monster im Vordergrund stehen. Ava und ihre Freunde haben eine tolle Entwicklung und ich habe mit ihren mitgefiebert. Ich bin sehr neugierig wie die Autorin die Geschichte fortsetzten wird.
von Peachybookdreams - 2024-09-25 10:40:00

Die Geschichte hinter dem Monster - 5 Sterne

Das Cover hatte mich hier tatsächlich weniger angesprochen als der Titel und der Klappentext. Diese konnten mich dann ganz von sich überzeugen, denn ich lese liebend gerne Bücher über die mystische Götter-Monster-und Sagenwelt und dieses Buch war wirklich ein wunderbarer Einstieg für Kinder, die Monstergeschichten in der griechischen Mythologie zu hinterfragen und neu zu entdecken!

Die Geschichte handelt von Ava, die immer wieder in rasende Wut gerät, wenn sie von ihren Mitschülern mies behandelt wird. Nach einem solchen Wutausbruch hat einer ihrer Mitschüler einen Anfall und Avas Mutter reagiert daraufhin sofort und schickt sie gemeinsam mit ihrem Bruder auf die Accademia del Forte in Venedig. Hier stammen alle Kinder von mythologischen Monstern ab! Ava blüht in der Schule richtig auf, es gibt Schulstunden die sich um griechische und römische Mythologie drehen und sie lernt ihre Emotionen zu kontrollieren! Nach und nach jedoch merkt Ava immer mehr, dass Wiederworte in der Schule nicht willkommen sind und ein wichtiger Besucher stellt die Ansichten von Ava ebenfalls auf den Kopf. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden versucht Ava, den Geheimnissen der Accademia del Forte auf die Spur zu kommen.

Der Schreibstil ist kindgerecht und altersentsprechend leicht verständlich, gewisse Vorkenntnisse im Bereich der Mythologie sind von Vorteil, aber wenn sich das Kind noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat, gibt es am Ende des Buches noch ein kleines Lexicon, indem die wichtigesten Begriffe nochmal erklärt werden. Ich habe anfangs ein paar Seiten gebraucht um richtig in die Geschichte reinzukommen, Ava und die Schule werden erst einmal in aller Ruhe beschrieben und Freundschaften werden geknüpft, bevor es mit der Spannung losgeht. Dann jedoch konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen. Das Buch kann einerseits von Kindern und Jugendlichen gelesen werden, aber auch aufgeschlossene Erwachsene werden hier ihre Freude haben, denn die Mythologie wird auf eine sehr spannende und interessante Art und Weise "auf den Kopf gestellt". Mich hat das Buch sehr an eine kindgerechte Form von Büchern wie "Stone Blind-der Blick der Mudusa" oder auch "Elektra, die hell Leuchtende" erinnert, bei denen auch mal die Sicht der Frau und die Sicht des "Monsters" zu Tragen kommt.

Ava ist zunächst ein Mädchen, dass ungerne auffällt und versucht es den Lehrern recht zu machen. Ihre neue Freundin Fia dagegen trägt ihr Herz auf der Zunge und hinterfragt immer wieder den Unterricht auf, für die Lehrer, fordernde Weise. Sie ist sehr mutig und unerschrocken, dass es Ava schon fast unangenehm ist, hilft und unterstützt Ava aber auch immer wieder in schweren Situationen. Das Leben in der Schule und der Unterricht werden sehr lebendig und interessant beschrieben, toll finde ich aber vorallem auch die Message des Buches. Einerseits, dass man sich immer zum positiven verändern kann, aber dass man sich und seine Herkunft auch nicht verleugnen sollte und Dinge auch immer wieder hinterfragen- und von einer anderen Sichtweise betrachten sollte. In diesem Buch ist nichts so wie es anfangs scheint und es gibt viele Überraschungen.

Fazit: Ein Buch voller Frauenpower und viel Mythologie, dass aber auch sehr gut von Jungs gelesen werden kann, da auch die Jungs eine große Rolle spielen. Sehr spannend und faszinierend zu lesen, sowohl für Fans der Mythologie als als für Einsteiger in dieses Thema. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung die die volle Sternezahl von mir.
von DoraLupin - 2024-09-17 09:31:00

Coole Monsterheldentypen und Extraportion Mädchen- und Frauenpower - 5 Sterne

Fast wäre das Buch an mir vorbeigegangen - ich finde das Cover nämlich wenig ansprechend und hätte den Klappentext fast nicht gelesen.

Das wäre ein Jammer, denn das Buch ist eines meiner Kinderbuchhighlights.
Empfohlen ab zehn Jahren ist es aber auch für etwas ältere Semester ein spannendes Buch, das Blickwinkel öffnet. Auch für Teenies noch lesenswert und nach oben hin offen.

Es geht um Ava, die auf einmal seltsame Kräfte hat und deshalb mit ihrem Bruder auf eine Schule in Venedig geschickt wird, abgeschnitten von der Außenwelt. Dort erfährt sie, dass die Monster aus der griechischen Mythologie Nachkommen haben - und auf diese Schule gehen. Uff.

Es entwickelt sich ein furioses Abenteuer voller überraschender Wendungen. Man sollte sich keinesfalls davon abhalten lassen, dass hier die Monster und nicht die Gottheiten im Mittelpunkt stehen. Der Perspektivenwechsel ist super und gar nicht schrecklich-gruselig wie anfangs von mir befürchtet.

Zudem wird in dem Buch die weibliche Sicht eingenommen, sehr wohltuend, weil in der griechischen Götterwelt ja fast ausschließlich die Herren das Sagen haben. Trotzdem auch für Jungs lesenswert, denn sie sind auch elementar in der Handlung und dürfen auch mal Schwäche zeigen, aber natürlich auch Stärke.

Griechische Mythologie ist der Rahmen, man braucht aber überhaupt keine Vorkenntnisse, die Figuren werden alle erklärt (nebenbei, kein langweiliges Faktenvermittlungsbuch).
Falls man tiefer einsteigen möchte oder doch mal nachschauen möchte, am Endes des Buchs gibt es ein sehr ausführliches Glossar, das ich leider erst spät entdeckt habe.

Mein Fazit: Monsterheldentypen machen viel mehr Spaß als aalglatte Götterhelden!
von Marie aus E. - 2024-09-15 15:28:00