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Rezensionen

Die Jagd nach den magischen Münzen
Poetisch-magisches Abenteuer ab 10 Jahren über ein Mädchen im alten London, das die Stimme der Themse hören kann

Autor: Jessie Burton

Erschienen 2026 bei Carlsen
ISBN 978-3-551-55960-9
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Das Flussmädchen - 4 Sterne

Bo findet eine schimmernde Münze im Schlamm der Themse, sie scheint nicht nur unheimlich wertvoll zu sein, sondern auch magisch, denn Bo hat das Gefühl, dass der Fluss zu ihr spricht. Und plötzlich ist da der Billy, ein Junge von der anderen Seite des Ufers, der Bo versteht und die Besonderheit der Münze erkennt und er weiß, dass es noch eine zweite Münze gibt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihr, doch sie müssen schnell sein, denn auch Frederick Muncaster möchte die beiden Münzen unbedingt besitzen. Können sie die zweite Münze finden und wird sie ihnen den wertvollsten Verlust zurückbringen?

Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton ist ein atmosphärisches Abenteuer für Klein und Groß. Kinder ab zehn Jahren können das Buch durchaus lesen, allerdings ist es nicht für jede:n etwas, denn Themen wie Verlust, Krieg, Tod und Sterblichkeit sind allgegenwärtig und sorgen für eine düstere Stimmung.

Ich muss gestehen, dass ich aufgrund des Klappentextes und Titels niemals auf die Idee gekommen wäre, dass es in dem Buch primär um diese Themen geht. Ich finde jedoch, dass die Themen durchaus kindgerecht erzählt werden und vor allem eine wunderschöne Botschaft mitgeben. Es geht nicht nur um den Verlust, sondern auch die Akzeptanz dessen und die Erkenntnis, dass die Erinnerungen an die Verstorbenen bleiben und immer im Herzen getragen werden. Der Krieg wird mir hingegen zu oberflächlich behandelt, er existiert, wird erwähnt, aber die Bedeutung kann man nicht erahnen (und wird bei Kindern im Altern von zehn Jahren auch noch nicht durch Geschichtswissen vorhanden sein) und dabei spielt er für Bo und ihre Familie eine tragende Rolle.

Außerordentlich gut hat mir jedoch die Beschreibung des Settings gefallen. Ich konnte mir alles unglaublich gut vorstellen, weswegen auch die Atmosphäre gut rüberkam. Die Charaktere sind toll, vor allem die Freundschaft zwischen Bo und Billy entwickelt sich wunderschön. Auch die Beziehung zwischen Bo und ihrem großen Bruder Harry wird unglaublich toll beschrieben, nur die Freundschaft zu Eddie war für meinen Geschmack nicht ganz so fein ausgearbeitet. Auch Billy Background ist unfassbar gut durchdacht, lässt sich zwar erahnen und dennoch bleibt eine Spur Überraschung nicht aus, die der Geschichte eine ganz andere Tiefe gibt.

Die Jagd nach den magischen Münzen ist ein atmosphärisches Abenteuer, das nicht nur das starke Band zwischen Freunden und Geschwistern herausstellt, sondern auch den Verlust und die Akzeptanz dessen beleuchtet. Ein Thema das bei einem Kinderbuch durchaus vorab angemerkt werden könnte, das von der Autorin jedoch sehr bedacht erzählt wird.
von Anndlich - 2026-03-02 14:12:00

Die Auserwählte - 4 Sterne

Als erstes fiel mir die schöne Gestaltung des Buches auf, einschließlich des Farbschnitts und des geheimnisvollen Titels: DIE JAGD NACH DEN MAGISCHEN MÜNZEN! Wobei sich im Laufe der Geschichte herausstellen wird, dass die Bezeichnung Münze nicht ganz korrekt ist.
Nachdem die Themse mit Bo Delavort gesprochen hatte, findet das 12jährige Schulmädchen im Schlamm der Themse eine Kostbarkeit, einen Miniaturvollmond. Gemeinsam mit Billy River, der wie aus dem Nichts auftaucht, erlebt sie weitere wundersame Dinge am Wasser. Sie erfahren von einer 500 Jahre alten Ballade und einer weiteren Münze und der Magie, die ihnen innewohnt und einer Sonnenfinsternis...Das Flussmädchen Bo und Billy, der Schattenjunge sind dazu bestimmt die Rätsel zu lösen. Bo ist die Auserwählte!

Die fantasievolle Story lässt sich gut lesen und hält spannende Momente bereit. Ich fand die Geschichte kindgerecht erzählt. In einem Vor- bzw. Nachwort hätte man allerdings noch erklärende Worte finden sollen zur Einordnung in die Zeit, in der sie spielt. Es werden historische Ereignisse wie der erste Weltkrieg und die Schlammsucherei (engl. Mudlarking) in der Themse erwähnt.

Das Buch behandelt eine Menge Themen, positive wie negative: Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verlust, Verrat und Täuschung, aber auch Treffen von Entscheidungen. Es ist eine Lektüre über Tod und Leben.

Ich bewerte mit vier von fünf Sternen und gebe meine Empfehlung für Kinder ab 10 Jahren.

von Hennie - 2026-02-28 22:45:00

Eine magische Story vor einer historischen Kulisse - 5 Sterne

Die Handlung beginnt 1918 in London und die 12-jährige Bo ist als Schlammschwalbe an der Themse unterwegs. Das bedeutet, dass sie im Schlamm der Themse nach etwas Brauchbarem sucht, um ihre Mutter zu unterstützen. Als sie dort eine Münze findet, spürt sie, dass diese Teil eines größeren Geheimnisses ist. Zudem trifft sie auf Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Er weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man diese beiden Münzen zusammenfügen muss. Sie machen sich auf die Suche, sind damit jedoch nicht die einzigen.

Die Handlung ist spannend und das Setting an der Themse wird sehr bildhaft beschrieben. Auch der Zeitgeist, der Erste Weltkrieg und die damit einhergehenden Entbehrungen der Bevölkerung sind eng mit der Handlung verwoben.

Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Es ist weit mehr als nur ein magisches und spannendes Kinderbuch, sondern eines das Gesprächsstoff liefert.
Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Mut, Verlust, Hoffnung und Geheimnisse. Das alles wird gelungen in die historischen Hintergründe zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingebunden. Das Setting an der Themse hat ebenfalls eine Menge dazu beigetragen, dass mich das Buch so begeistert hat.
Für mich war es ein richtiges Highlight.
von Pusteblümchen - 2026-02-26 19:54:00

Wer Abenteuer sucht, ist hier genau richtig!!! Hier einzutauchen hat super viel Spaß gemacht :-) - 5 Sterne

von Claudia Maralik - 2026-02-24 10:41:14

Das erste Kinderbuchhighlight im Jahr 2026! - 4 Sterne

London im Jahre 1918: Die zwölfjährige Bo ist eine Schlammschwalbe, d.h. eine Person, die im Schlamm der Themse nach Dingen sucht. Eines Tages findet sie eine glänzende Münze - und hat eine Vision. Dann trifft sie Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Billy weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man die beiden Münzen zusammenfügen muss. Sie beschließen, nach ihr zu suchen - und nach der Ballade der Themse, denn diese enthält eine genaue Anleitung. Die Ballade der Themse und ihre Anleitung sowie die beiden zusammengesetzten Münzen sollen eine Magie entfalten, mit der es möglich sein soll, einen über alles geliebten toten Menschen wieder ins Leben zurückholen ...
Doch da ist auch der alte Muncaster, der ebenfalls hinter den Münzen und der Ballade her ist und alles dafür tut, um wieder an die Münze, die Bo besitzt, zu kommen, und die andere Münze und die Ballade der Themse zu finden. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dessen Verlauf Bo und Billy in große Gefahr geraten. Und: Wer wird am Ende zurück ins Leben geholt? Und wer hat die Macht, darüber zu entscheiden?
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Ich habe schon die Romane von Jessie Burton gelesen und fand sie gut; somit war "Die Jagd nach den magischen Münzen" nicht nur für die Kinder interessant, sondern auch für mich, denn ich fand den Klappentext toll und war sehr gespannt darauf, wie Jessie Burton sich nun erstmals als Kinderbuchautorin macht.
Uns gefiel die Geschichte sehr gut. Jessie Burton schreibt hervorragend, ihr Stil lässt sich für Kinder wie für Erwachsene sehr gut lesen, und die Geschichte ist herrlich bildhaft und atmosphärisch. Schon deshalb hat sich die Lektüre gelohnt.
Die Handlung ist nicht 08/15, sondern die Autorin hat neue, eigene Ideen, was das Buch ebenfalls reizvoll macht. Die Figuren sind ihr toll gelungen, wandeln sich auch, zeigen verschiedene Facetten, was auch zu vielen verschiedenen Facetten der Geschichte führt. So ist sie mal herzerwärmend, etwa bei den Szenen zwischen Bo und der Lehrerin Miss Cressant. Mal, etwa wenn sie ein anderes Gesicht, eine andere Persönlichkeit zeigt, oder wenn der alte Muncaster auftaucht, ist die Geschichte aber auch spannend und gefahrvoll.
Grundsätzlich herrscht eine ausgewogene Mischung aus schöner, herzerwärmender Geschichte und Spannung; auf den letzten 50 Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird richtig spannend und gefährlich, aber doch mit einem guten (aber auch nicht in jeder Hinsicht glücklichen und allzu rosaroten) Ende, was ich für Kinder wichtig finde.
Uns haben auch die Botschaften, die das Buch übermittelt, gefallen. Und andere, kleinere Dinge, etwa, wie Bo zu ihrem Spitznamen kam und was der mit Anne Boleyn zu tun hat.
Auch der erste Weltkrieg, in den Bo´s Bruder ziehen muss, spielt eine Rolle - und dadurch, aber nicht nur dadurch, auch der Verlust geliebter Menschen und Tod. Eigentlich haben sogar fast alle Figuren geliebte Menschen verloren. Empfohlenes Lesealter ist ab 10, ansonsten passt das auch auf jeden Fall - aber dadurch, dass Tod und Verlust geliebter Menschen doch ziemlich dominant sind, würde ich das Buch je nach Kind erst mal selbst lesen und dann entscheiden, ob das betreffende Kind schon bereit für das Buch ist oder man lieber noch eine Weile wartet.
Ich glaube, dass es auch zu den Büchern gehört, bzgl. derer Redebedarf besteht, sodass man mit den Kindern über das Gelesene reden sollte.
Ansonsten ist es ein Buch, das sich gleichermaßen zum Vorlesen wie zum Selberlesen eignet. Die Länger der einzelnen Kapitel ist auch für Kinder perfekt.
Abenteuer, Freundschaft, Familie, Magie, das Leben im London der damaligen Zeit, aber auch Verlust geliebter Menschen sind zentrale Themen.
Fazit: Ein tolles Buch für Kinder, an dem auch Erwachsene noch Freude haben, und das ideal ist für alle, die London und vergangene Zeiten lieben und Lust auf eine ebenso schöne und herzerwärmende wie spannende Geschichte haben, in dessen Mittelpunkt ein tolles Mädchen steht und die noch dazu richtig gut geschrieben ist!
von Cellissima - 2026-02-21 20:46:00

Schatzsuche im historischen London - 5 Sterne

Die hochwertige Gestaltung mit dem Farbschnitt wirkte auf mich wie ein besonderes Buch, dessen Geschichte von kleinen Lesern und Leserinnen unbedingt entdeckt werden möchte. Es geht um einst verschollene magische Münzen, ein 12-jährigen Mädchen namens Bo, das 1918 in London lebt und vom Fluss auserwählt wird, und den Beginn einer schicksalhaften Freundschaft zwischen Bo und Billy, dem einsamen Küchenjungen vom Nordufer.
Krieg, Verlust und Trauer werden in diesem historischen Zusammenhang altersgerecht behandelt und realistisch dargestellt. Trotzdem ist es keine trostlose Reise in die Vergangenheit, denn gegenüber den traurigen Augenblicken überwiegen die Phasen der Warmherzigkeit, des Zusammenhaltes, der Freundschaft und die Magie ist hintergründig immer da. Es ist ruhig geschrieben und es ist uns leicht gefallen, uns alles vorzustellen. So tief die Emotionen über Verlust und Trauer gehen, so mühelos kann man dem Ablauf folgen, weshalb mir auch das Vorlesen leicht gefallen ist. Meine Kinder fanden es spannend und haben nicht so schnell durchschaut, worauf die Geschehen abzielen oder was sich dahinter verbirgt. Zeitgleich mit den Figuren werden die Rätsel aufgelöst, sodass man nicht mehr weiß als alle anderen. Der Fluss als Zeitzeuge leitet die Kinder der Themse und mündet in einem spannendem Finale. Ich hatte mir die Frage gestellt, ob die Münzen wirklich bewirken werden, was versprochen wird und alle waren mit dem Ende sehr zufrieden. Eignet sich gut zum abendlichen Vorlesen und gemeinsamen Entdecken, ebenso zum Selberlesen für Kinder ab 10 Jahren.
von Kokoloreslot - 2026-02-16 14:27:00

Das Flussmädchen und das Traumbild der Liebe - 4 Sterne

Hauptfigur ist die 12-jährige Bo, die mit ihrem Bruder und ihrer Mutter im Jahr 1918 im historischen London lebt. Die Familie hat nicht viel Geld, aber Bo kann die Schule besuchen und muss keinen Hunger leiden. Trotzdem denkt Bo nicht daran die wertvolle Münze zu verkaufen, die sie im Schlamm der Themse gefunden hat. Der Fluss sprach zu ihr und sie hatte eine Vision. Bo weiß, da steckt mehr dahinter. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Billy, der von einer zweiten Münze weiß, beginnt das Abenteuer um das Rätsel der magischen Münzen.

„Billy lachte sein wundervolles Lachen, das Bo von innen wärmte, und dazu der Geschmack der köstlichen Karamellbonbons. Hier unten am Fluss war das Leben schön.“ 119

Eine kindgerechte und langsam aufgebaute Geschichte, mit einer geradlinigen Handlung und vielen Rätseln, die nach und nach gelüftet werden. Erwachsene werden diese schneller durchschauen, aber für Kinder ist es eine berührende und mitreißende Story, die zum Wegträumen in eine andere Zeit einlädt, und sie überraschen wird. Durch die überschaubare Anzahl an Figuren und der einfachen Erzählweise, kann man der Handlung gut folgen. Besonders in Bo kann man sich gut einfühlen, ohne das es jedoch zu tiefgreifend wird. Die Kapitel haben eine angenehme Länge für geübte Lesende und ich würde das Buch ab 10 Jahren empfehlen.

Für alle, die eine poetische Geschichte suchen, die im alten London spielt, aber nicht bedrückend, sondern magisch, atmosphärisch und rätselhaft erzählt wird. Die tiefere Botschaft und das Ende hinterlassen als besonderes Abenteuer einen nachhaltigen Eindruck.
von La Calavera Catrina - 2026-02-14 19:14:00

Das Flussmädchen - 5 Sterne

Bo ist, wie viele andere Kinder auch, eine Schlammschwalbe. Sie sucht im Schlamm der Themse nach Dingen, die sie verkaufen kann.
Eines Tages hilft der Fluss ihr dabei, im Schlamm eine besonders wertvolle Münze zu finden. Kurz darauf lernt sie Billy, einen Jungen vom anderen Flussufer kennen.
Sie weiß gleich, dass beides kein Zufall sein kann.

Von Jessie Burton weiß man bereits, dass sie atmosphärisch dichte und äußerst spannende Romane schreiben kann. Nicht umsonst wurde eines ihrer Bücher verfilmt. Nun versucht sie sich am Jugendbuchgenre und ich finde, auch hier kann Burton überzeugen.

Bo ist ein starkes Mädchen, dass sich durchzuschlagen weiß. Das ist auch bitter nötig, denn es ist das Jahr 1918 und das Leben ist für alle nicht ganz so einfach. Gerade wurde Bos Bruder eingezogen, die Mutter schuftet den ganzen Tag und so versucht Bo die Familie zu unterstützen, indem sie die Ufer der Themse nach Kostbarkeiten absucht.
Die Autorin verliert keine Zeit, kaum hat das Buch angefangen, beginnt auch schon Bos Abenteuer. Sie findet die Münze und merkt gleich, etwas Sonderbares und Magisches ist hier am Werk.
Bo muss bald Rätsel lösen, auf Schatzsuche gehen und lernen, Gut und Böse zu unterscheiden.
Hinter der ganzen Aufregung rund um die Münzen, steckt aber auch ein ernstes und trauriges Thema. Da Krieg herrscht, wird auch der tragische Verlust geliebter Menschen zum Thema gemacht. Ich finde, die Autorin ist damit ganz wunderbar umgegangen. Das Buch wurde für Kinder ab 10 Jahren geschrieben, aber auch auf mich hatte das Buch mit seiner wertvollen Botschaft eine tröstende Wirkung.

Manche Szenen sind für den erwachsenen Leser vielleicht ein bisschen vorhersehbar, trotzdem gab es auch für mich ein paar überraschende Wendungen.
Der Erzählstil hat ein gewisses Tempo, die Kapitel enden auch immer so, dass man gleich weiterlesen möchte. Längen konnte ich keine entdecken, immerzu geschieht etwas Neues.
Abgesehen davon ist dieses Buch, mit seinem bunten Farbschnitt und dem wunderschönen Cover, auch noch eine Zierde in jedem Bücherregal.
Ein tolles Abenteuer für alle Jungen und Mädchen ab 10.
von nanu?! - 2026-02-14 15:10:00

Tolles Jugendbuch - 5 Sterne

Zunächst einmal möchte ich auf das wunderschöne Buchcover aufmerksam machen - es zeigt einfach direkt, in welcher Zeit es spielt, die Farbwahl, der tolle Farbschnitt, es ist alles einfach rundum passend.
Jessie Burton hat einen sehr schönen Erzählstil - das Buch lässt sich gut in einem Rutsch lesen, aber man kann auch Pausen einlegen, obwohl man eigentlich schon mitfiebert und immer wissen möchte, wie es weitergeht. Bo ist ein tolles Mädchen, eine Schlammschwalbe, ein Flussmädchen, immer auf der Suche nach einem Schatz am Themseufer.
In dem Buch geht es aber nicht nur um Bo und ihre Suche nach der zweiten magischen Münze, es berichtet auch davon, wie ihr Bruder in den Krieg nach Frankreich ziehen muss, es geht auch um Armut in dem Viertel, in dem Bo mit ihrer Mutter und ihrem Bruder lebt (bevor dieser eingezogen wird) - ohne ihren Vater der verstorben ist, um Freundschaft (mit dem asthmakranken Nachbarsjunge Eddie), aber eben vor allem um Bo und Billy (den Jungen vom anderen Themseufer) und ihre Suche nach den Hintergründen, nach den Münzen, nach der Wahrheit.
Ein ganz tolles Jugendbuch - spannend und wunderschön geschrieben!
von leseratte1604 - 2026-02-02 17:01:00