Rezensionen
Eine Oma für alle Fälle
Witziges Vorlesebuch ab 6 Jahren über eine generationsübergreifende Freundschaft
Autor: Christian Wichmann
Erschienen 2026 bei Carlsen
ISBN 978-3-551-55974-6
eine verrückte Oma - 5 Sterne
Eine Oma für alle Fälle - oder ich adoptier mir eine Oma und hab ganz viel Spaß mit ihr. Edgar sieht die neue Nachbarin beim Einzug und möchte sich ihr eigentlich nur vorstellen, da sie sich aber gegenseitig direkt sympatisch finden, erleben sie einige Tage gemeinsam und haben viel Spaß z.B. beim Opernbesuch.
Ein tolles Vorlesebuch. Besonders schön sind die Beschreibungen von der Wohnung von der Nachbarin und das in jedem Kapitel etwas passiert, d.h. wenn man abends ein Kapitel vorliest, dann ist das auch wirklich eine kleine Geschichte und nicht nur warten darauf, dass beim nächsten Mal etwas passiert. Durch die Gegensätze von Edgar und Frau Koschitz entstehen auch viele lustige Momente, sodass man etwa zum Kichern hat.
Einziges kleines Manko, dass Edgar mit Frau Koschitz in die Wohnung geht - da würde ich auf jeden Fall nochmall thematisieren, dass das (eigene) Kind das auf gar keinen Fall tun soll.
Ein tolles Vorlesebuch. Besonders schön sind die Beschreibungen von der Wohnung von der Nachbarin und das in jedem Kapitel etwas passiert, d.h. wenn man abends ein Kapitel vorliest, dann ist das auch wirklich eine kleine Geschichte und nicht nur warten darauf, dass beim nächsten Mal etwas passiert. Durch die Gegensätze von Edgar und Frau Koschitz entstehen auch viele lustige Momente, sodass man etwa zum Kichern hat.
Einziges kleines Manko, dass Edgar mit Frau Koschitz in die Wohnung geht - da würde ich auf jeden Fall nochmall thematisieren, dass das (eigene) Kind das auf gar keinen Fall tun soll.
von Kayli - 2026-04-14 16:47:00
Ansteckende Lebensfreude! - 5 Sterne
Christian Wichmanns Buch ‚Eine Oma für alle Fälle‘ könnte auch den Titel tragen ‚Paradies-Vogel-Oma trifft kleinen Nerd‘! Grundschüler Edgar ist ein kleiner Pedant, liebt die Ordnung und seinen durchstrukturierten Alltag. Doch dann zieht Frau Koschitz ein, bunt wie ein Paradiesvogel, chaotisch und voll ansteckender Lebensfreude!
Es macht einfach Spaß, Edgars wachsende Begeisterung für Frau Koschitz‘ fröhliches und unvernünftiges Treiben mitzuerleben. Es ist bei weitem nicht alles realistisch, aber phantasievoll, lustig und alles andere als alltäglich! Und die Schilderungen sind so mitreißend, dass die jungen Leser einfach das Gefühl haben müssen, mittendrin und dabei zu sein.
Die fröhlich-bunten Illustrationen von Julia Christians passen super zur Gute-Laune-Atmosphäre und veranschaulichen das Erzählte perfekt. Zum Vorlesen ab 6 Jahren ist dieses Buch perfekt, zum Selbstlesen für etwas ältere Grundschulkinder anspruchsvoll, aber durch das hohe Tempo und den Spaßfaktor auch sehr motivierend!
Es macht einfach Spaß, Edgars wachsende Begeisterung für Frau Koschitz‘ fröhliches und unvernünftiges Treiben mitzuerleben. Es ist bei weitem nicht alles realistisch, aber phantasievoll, lustig und alles andere als alltäglich! Und die Schilderungen sind so mitreißend, dass die jungen Leser einfach das Gefühl haben müssen, mittendrin und dabei zu sein.
Die fröhlich-bunten Illustrationen von Julia Christians passen super zur Gute-Laune-Atmosphäre und veranschaulichen das Erzählte perfekt. Zum Vorlesen ab 6 Jahren ist dieses Buch perfekt, zum Selbstlesen für etwas ältere Grundschulkinder anspruchsvoll, aber durch das hohe Tempo und den Spaßfaktor auch sehr motivierend!
von Lulu24 - 2026-04-12 21:34:00
Gegensätze ziehen sich an - 5 Sterne
Worum geht’s?
Edgar hat Ferien. Leider ist er die meiste Zeit allein zu Hause, weil seine Eltern viel arbeiten müssen. Aber Edgar kommt gut alleine zurecht. Er hält sich genau an seine Tagesabläufe und legt großen Wert auf gesundes Essen. Eines Tages hört er einen Umzugswagen – die neue Nachbarin, Frau Koschitz, weckt sofort sein Interesse.
Cover, Schreibstil, Illustrationen
Cover und Illustrationen haben einen ganz besonderen Stil. Ich finde sie sehr gelungen und passend für ein Kinderbuch. Der Schreibstil ist jugendlich, leicht und vor allem witzig. Es macht großen Spaß, diese Geschichte zu lesen.
Fazit
Diese Geschichte hebt sich von vielen anderen ab. Besonders originell ist die umgekehrte Rollenverteilung: Ein vernünftiges Kind trifft auf eine Erwachsene, die aus der Reihe tanzt. Dieser Perspektivwechsel macht das Buch so lebendig.
Edgar hat seine Eigenheiten – oder nennen wir es eine ordentliche Portion Perfektionismus. Doch durch Frau Koschitz gewinnt er an Selbstbewusstsein und lernt, das Leben ein wenig lockerer zu nehmen. Oft sind es genau diese Menschen, die gut für uns sind, weil sie unseren Alltag ein wenig durcheinanderbringen.
Edgar hat Ferien. Leider ist er die meiste Zeit allein zu Hause, weil seine Eltern viel arbeiten müssen. Aber Edgar kommt gut alleine zurecht. Er hält sich genau an seine Tagesabläufe und legt großen Wert auf gesundes Essen. Eines Tages hört er einen Umzugswagen – die neue Nachbarin, Frau Koschitz, weckt sofort sein Interesse.
Cover, Schreibstil, Illustrationen
Cover und Illustrationen haben einen ganz besonderen Stil. Ich finde sie sehr gelungen und passend für ein Kinderbuch. Der Schreibstil ist jugendlich, leicht und vor allem witzig. Es macht großen Spaß, diese Geschichte zu lesen.
Fazit
Diese Geschichte hebt sich von vielen anderen ab. Besonders originell ist die umgekehrte Rollenverteilung: Ein vernünftiges Kind trifft auf eine Erwachsene, die aus der Reihe tanzt. Dieser Perspektivwechsel macht das Buch so lebendig.
Edgar hat seine Eigenheiten – oder nennen wir es eine ordentliche Portion Perfektionismus. Doch durch Frau Koschitz gewinnt er an Selbstbewusstsein und lernt, das Leben ein wenig lockerer zu nehmen. Oft sind es genau diese Menschen, die gut für uns sind, weil sie unseren Alltag ein wenig durcheinanderbringen.
von Kapitel60 - 2026-02-20 15:56:00
Ein Duo zum Verlieben - 5 Sterne
Edgar wohnt in einem Mehrparteienhaus. Es sind Ferien, doch da seine Eltern arbeiten müssen, ist er viel allein. Das ändert sich schlagartig, als die neue Nachbarin Frau Koschitz ins Dachgeschoss zieht.
Selten hat uns ein Kinderbuch so begeistert wie dieses. Der Schreibstil ist locker, flockig und reißt den Leser mit. Es ist prall gefüllt mit Humor – die Kinder haben viel gelacht. Die Charaktere sind einzigartig. Edgar ist pflichtbewusst – ein Perfektionist – und hält sich präzise an seine Tagesabläufe. Die Oma für alle Fälle hingegen nimmt Regeln nicht so ernst und lebt jeden Tag, als wäre es der letzte. Die beiden ergänzen sich auf eine wunderbare Art und Weise. Auch die strenge Nachbarin Frau Manteufel ist unverzichtbar. Sie gibt der Geschichte zusätzlichen Pepp. Die Idee mit dem Glückskaugummi und dem abendlichen Reflektieren im Stiegenhaus ist einfach wunderschön. Wir lieben dieses Buch und hoffen, dass es bald eine Fortsetzung gibt.
Selten hat uns ein Kinderbuch so begeistert wie dieses. Der Schreibstil ist locker, flockig und reißt den Leser mit. Es ist prall gefüllt mit Humor – die Kinder haben viel gelacht. Die Charaktere sind einzigartig. Edgar ist pflichtbewusst – ein Perfektionist – und hält sich präzise an seine Tagesabläufe. Die Oma für alle Fälle hingegen nimmt Regeln nicht so ernst und lebt jeden Tag, als wäre es der letzte. Die beiden ergänzen sich auf eine wunderbare Art und Weise. Auch die strenge Nachbarin Frau Manteufel ist unverzichtbar. Sie gibt der Geschichte zusätzlichen Pepp. Die Idee mit dem Glückskaugummi und dem abendlichen Reflektieren im Stiegenhaus ist einfach wunderschön. Wir lieben dieses Buch und hoffen, dass es bald eine Fortsetzung gibt.
von lesen=liebe - 2026-02-19 12:23:00
Jeder ist besonders! - 5 Sterne
Edgar hat Ferien, ist aber fast den ganzen Tag allein zu Hause, weil die Eltern beruflich gerade ein wichtiges Projekt haben. Für Edgar ist das kein Problem, dennoch ist es spannend, als eine neue Bewohnerin ins Mietshaus einzieht. Sie ist ganz eindeutig das ganze Gegenteil von Edgar. Er liebt Ordnung und gesunde Ernährung, sie liebt das Chaos und Süßigkeiten. Doch die beiden werden blitzschnell zu besten Freunden.
Ich finde das Buch einfach entzückend, bezaubernd, liebenswert! Jede Figur ist hier auffallend auf eigene Weise. So hat Edgar für jeden Wochentag eine Farbe, die er in der Kleidung ausdrückt. Außerdem trägt er immer Krawatte! Frau Koschitz hängt alle Bilder verkehrtherum auf. Es macht Freude und Spaß und Mut und zeigt, dass jeder auf seine eigene Art besonders ist und das gut und richtig ist. Frau Manteufel, die ebenfalls im Haus wohnt, ist eine Paragrafenreiterin und immer schlecht gelaunt. Bisher hat Edgar sich davon einschüchtern lassen, doch Frau Koschitz zeigt ihm, dass er das gar nicht muss. Die beiden erleben herrliche Abenteuer, haben Spaß und zeigen Groß und Klein, wie wichtig es ist, Freude zu haben und Freude zu geben, jeden zu akzeptieren, denn Edgar macht am Ende etwas sehr Liebes.
Man könnte sich jetzt daran aufhängen, dass man 8jährige Kinder nicht alleine zu Hause lässt und es ganz schrecklich ist, wenn sie zu Fremden in die Wohnung gehen. Ich denke aber, dass die Realität manchmal eben nicht perfekt ist und man auch 8jährigen ein gewisses Maß an Urteilsvermögen zutrauen darf. Edgar hat das meiner Meinung nach großartig gelöst. Und die Eltern können beim Vorlesen ja auch darauf hinweisen, das Kind fragen, wie klug es ist, ohne Bescheid zu geben, zu jemandem zu gehen. Für mich ist dies also kein schwerwiegender Kritikpunkt.
Die Illustrationen von Julia Christians sind perfekt! Sie hat es geschafft, die Figuren perfekt zu treffen, lebendig zu machen und die Texte damit noch lebendiger zu machen. Ich hätte sogar gern noch mehr davon im Buch gefunden. Die Länge der einzelnen Kapitel ist gut gelungen. Es gibt Kapitel mit viel Witz und welche mit Spannung. Eine sehr schöne Mischung. Die Altersangabe ab 6 Jahren finde ich stimmig.
Für mich ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen und später selbst lesen. Fünf Sterne!
Ich finde das Buch einfach entzückend, bezaubernd, liebenswert! Jede Figur ist hier auffallend auf eigene Weise. So hat Edgar für jeden Wochentag eine Farbe, die er in der Kleidung ausdrückt. Außerdem trägt er immer Krawatte! Frau Koschitz hängt alle Bilder verkehrtherum auf. Es macht Freude und Spaß und Mut und zeigt, dass jeder auf seine eigene Art besonders ist und das gut und richtig ist. Frau Manteufel, die ebenfalls im Haus wohnt, ist eine Paragrafenreiterin und immer schlecht gelaunt. Bisher hat Edgar sich davon einschüchtern lassen, doch Frau Koschitz zeigt ihm, dass er das gar nicht muss. Die beiden erleben herrliche Abenteuer, haben Spaß und zeigen Groß und Klein, wie wichtig es ist, Freude zu haben und Freude zu geben, jeden zu akzeptieren, denn Edgar macht am Ende etwas sehr Liebes.
Man könnte sich jetzt daran aufhängen, dass man 8jährige Kinder nicht alleine zu Hause lässt und es ganz schrecklich ist, wenn sie zu Fremden in die Wohnung gehen. Ich denke aber, dass die Realität manchmal eben nicht perfekt ist und man auch 8jährigen ein gewisses Maß an Urteilsvermögen zutrauen darf. Edgar hat das meiner Meinung nach großartig gelöst. Und die Eltern können beim Vorlesen ja auch darauf hinweisen, das Kind fragen, wie klug es ist, ohne Bescheid zu geben, zu jemandem zu gehen. Für mich ist dies also kein schwerwiegender Kritikpunkt.
Die Illustrationen von Julia Christians sind perfekt! Sie hat es geschafft, die Figuren perfekt zu treffen, lebendig zu machen und die Texte damit noch lebendiger zu machen. Ich hätte sogar gern noch mehr davon im Buch gefunden. Die Länge der einzelnen Kapitel ist gut gelungen. Es gibt Kapitel mit viel Witz und welche mit Spannung. Eine sehr schöne Mischung. Die Altersangabe ab 6 Jahren finde ich stimmig.
Für mich ein tolles Kinderbuch zum Vorlesen und später selbst lesen. Fünf Sterne!
von Gute_Laune - 2026-02-13 12:55:00
Ungewöhnliche Freundschaft mit Herz und Humor - 3 Sterne
Edgar, ein achtjähriger Junge, der während seiner Ferien allein zu Hause ist, freundet sich schnell mit der neuen Nachbarin, Frau Koschitz, an. Beide sind auf sympathische Weise schrullig und dabei absolut gegensätzlich. Hier wirkt es ein wenig wie eine verkehrte Welt: Edgar ist für sein Alter übermäßig vernünftig, trägt täglich Krawatte, ernährt sich gesund und ist ziemlich ängstlich. Frau Koschitz dagegen kennt keine Angst, ist laut, farbenfroh und macht sich gern einen Salat aus Gummibärchen.
Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, und durch Frau Koschitz wird Edgar wieder mehr zum Kind. Außerdem bekommt er endlich eine Oma, wie er sie sich immer gewünscht hat: einen Superkumpel, mit dem man tolle „Premium-Sachen“ erleben kann.
Eine Oma für alle Fälle ist ein humorvolles Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Generationen. Auf warmherzige Weise wird Kindern vermittelt, dass Anderssein in Ordnung ist und Freundschaft trotz aller Gegensätze möglich sein kann.
Die einzelnen Kapitel erzählen jeweils eine abgeschlossene Geschichte und eignen sich perfekt zum Vorlesen. Der Schreibstil ist altersgerecht, geprägt von einfach formulierten, kurzen Sätzen und einer lebendigen Sprache. Immer wieder lockern farbenfrohe Illustrationen den Text auf und ergänzen die Geschichte anschaulich.
Etwas gestört hat mich während des Lesens jedoch, dass Edgar Frau Koschitz zunächst ohne das Wissen seiner Eltern trifft. Er weiß eigentlich, dass er nicht zu Fremden in die Wohnung gehen soll, tut es aber tagelang trotzdem. Erst gegen Ende der Geschichte erzählt er seinen Eltern von seiner neuen Freundin. Diese lernen Frau Koschitz schließlich kennen, nachdem sie zunächst ziemlich wütend sind. Hier hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht – insbesondere einen früheren Zeitpunkt, um dieses Thema aufzugreifen und aufzulösen.
Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, und durch Frau Koschitz wird Edgar wieder mehr zum Kind. Außerdem bekommt er endlich eine Oma, wie er sie sich immer gewünscht hat: einen Superkumpel, mit dem man tolle „Premium-Sachen“ erleben kann.
Eine Oma für alle Fälle ist ein humorvolles Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Generationen. Auf warmherzige Weise wird Kindern vermittelt, dass Anderssein in Ordnung ist und Freundschaft trotz aller Gegensätze möglich sein kann.
Die einzelnen Kapitel erzählen jeweils eine abgeschlossene Geschichte und eignen sich perfekt zum Vorlesen. Der Schreibstil ist altersgerecht, geprägt von einfach formulierten, kurzen Sätzen und einer lebendigen Sprache. Immer wieder lockern farbenfrohe Illustrationen den Text auf und ergänzen die Geschichte anschaulich.
Etwas gestört hat mich während des Lesens jedoch, dass Edgar Frau Koschitz zunächst ohne das Wissen seiner Eltern trifft. Er weiß eigentlich, dass er nicht zu Fremden in die Wohnung gehen soll, tut es aber tagelang trotzdem. Erst gegen Ende der Geschichte erzählt er seinen Eltern von seiner neuen Freundin. Diese lernen Frau Koschitz schließlich kennen, nachdem sie zunächst ziemlich wütend sind. Hier hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht – insbesondere einen früheren Zeitpunkt, um dieses Thema aufzugreifen und aufzulösen.
von ekiam - 2026-02-11 15:46:00


