Rezensionen
The House Witch 1
Der Koch des Königs | Ein heiße Tasse Kakao in Buchform
Autor: Delemhach Emilie Nikota
Erschienen 2026 bei Klett-Cotta
ISBN 978-3-608-96671-8
Wohlfühlgeschichte - 4 Sterne
"The House Witch" ist ein wunderbarer Cozy-Fantasy-Roman in einer mittelalterlich angehauchten Welt. Der neue königliche Koch Finlay Ashowan begeistert nicht nur durch seine wunderbare Kochkunst, sondern setzt sich für die Schwachen und Unterdrückten im Schloss ein. Kein Wunder, denn er ist eine "Haushexe", dessen Ziel es ist, dass sich alle in seinem Einflussgebiet wohl, geborgen und zuhause fühlen.
Der Roman hat mir wunderbar gefallen. Die magischen Kräfte, die sich auf Tätigkeiten im Haushalt und der Küche beschränken, waren erfrischend und ungewohnt. Die Handlung ist leicht verständlich, es gibt keine großen Überraschungen und Plot-Twists. Das hat mir gut gefallen, denn ab und zu braucht man solche "Wohlfühlbücher". Die Charaktere waren alle gut beschrieben, jeder hatte so seine Eigenheiten und Vorzüge. Zwischendurch hat sich die Geschichte allerdings etwas in die Länge gezogen und war etwas mühsam zu lesen. Zum Ende hin wurde es wieder etwas spannender. Dies war gut gelungen, mit einer leichten Andeutung auf den nächsten Band, worauf ich mich schon freue!
Fazit: Für alle, die Lust auf eine etwas andere Hexen-Geschichte haben.
Der Roman hat mir wunderbar gefallen. Die magischen Kräfte, die sich auf Tätigkeiten im Haushalt und der Küche beschränken, waren erfrischend und ungewohnt. Die Handlung ist leicht verständlich, es gibt keine großen Überraschungen und Plot-Twists. Das hat mir gut gefallen, denn ab und zu braucht man solche "Wohlfühlbücher". Die Charaktere waren alle gut beschrieben, jeder hatte so seine Eigenheiten und Vorzüge. Zwischendurch hat sich die Geschichte allerdings etwas in die Länge gezogen und war etwas mühsam zu lesen. Zum Ende hin wurde es wieder etwas spannender. Dies war gut gelungen, mit einer leichten Andeutung auf den nächsten Band, worauf ich mich schon freue!
Fazit: Für alle, die Lust auf eine etwas andere Hexen-Geschichte haben.
von Ulrike - 2026-06-14 11:18:00
Sehr cozy, aber oft zu langatmig und mit eigenartigem Humor - 3 Sterne
Finlay Ashowan, meist Fin genannt, der neue Koch des Königshauses von Daxaria kocht wundervoll, dass er auch eine Haushexe ist, sollte aber niemand wissen.
Dieser Roman ist sehr eigen, ja eigenartig. Öfter habe ich überlegt, ob er wirklich für Erwachsene gedacht ist, manches, auch sein Humor, ist oft sehr kindisch. Dann aber gibt es Szenen, die doch wohl eher für Erwachsene gedacht sind, wenn zum Beispiel ständig Alkohol im Spiel ist, es gibt mehrere heftige Trinkgelage, betrunken, oder wohl eher sternhagelvoll, zu sein, und die Auswirkungen davon, sollen wohl lustig sein, was schon ein bisschen fragwürdig ist. Auch sonst konnte ich nicht immer alles nachvollziehen, manche Handlungen, manche Dialoge, manche Szenen, ob das der Übersetzung geschuldet ist, oder es schon im Original eigenartig ist, kann ich nicht sagen. Manche Motivation, wie zum Beispiel das Geschenk eines Haustieres, bleibt bis zum Ende offen, wird irgendwann nicht weiterverfolgt.
Abgesehen davon ist der Roman im Genre Cozy Fantasy einzuordnen, und er ist wirklich sehr cozy, oft fühlt man sich beim Lesen richtig wohl, da werden die leckersten Sachen gekocht, die diejenigen, die sie genießen dürfen, regelrecht glücklich machen, die Königsfamilie ist ausgesprochen nett und geht liebevoll miteinander um, Fin hat ein Händchen dafür, Freund:innen zu finden, obwohl er oft etwas griesgrämig ist, und einiges mehr trägt dazu bei..
Auch ich mochte Fin schnell, hätte ihm aber manchmal einen anderen Umgangston gewünscht, auch, wenn er oft damit durchkommt, und sogar manchmal Gutes dabei herauskommt. Man merkt aber auch schnell, dass er ein gutes Herz hat und wünscht ihm nur das beste. Andere Charaktere bleiben oft ein wenig blass, und nicht jede:r ist auf Anhieb sympathisch, bei manchen ergibt sich aber eine gewisse Entwicklung.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass man einfach verschiedene Ausschnitte aus Fins Leben erfährt, ein roter Faden oder ein Gefühl, wo die Geschichte hin will, fehlt oft. Gut, der Roman ist ein erster Band, aber eine gewisse Ahnung, worum es geht, sollte man schon bekommen. Hin und wieder rückt kurz in den Fokus, dass ein Krieg droht, ein recht unangenehm dargestelltes Land, in dem man übrigens gerne Sauerkraut isst, ob das eine Anspielung sein soll?, scheint angriffsbereit, doch so wirklich kommt diese Bedrohung noch nicht an. Auch nicht an kommt bei mir die Liebesgeschichte, die ich so gar nicht fühlen kann, und die in meinen Augen ziemlich aus dem Nichts kommt.
Unterm Strich bin ich zwiegespalten, einerseits hatte ich auch manche unterhaltsame Lesestunde, andererseits habe ich aber auch den Kopf schütteln müssen über die Geschichte. Spannend ist es selten, langatmig öfter, einiges erscheint auch eher unnötig, da hätte man doch hin und wieder die Schere ansetzen sollen.
Am Ende bleiben mir gute 3 Sterne zu vergeben. Der Roman hat gute und interessante Ansätze, ist streckenweise unterhaltsam zu lesen, es gibt aber auch vieles, über das ich den Kopf geschüttelt habe, der eigenartige Humor, der selten bei mir ankam, die unnötig erscheinenden und langatmigen Passagen, die Alkoholobsession, die Liebesgeschichte. Ob ich weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht.
Dieser Roman ist sehr eigen, ja eigenartig. Öfter habe ich überlegt, ob er wirklich für Erwachsene gedacht ist, manches, auch sein Humor, ist oft sehr kindisch. Dann aber gibt es Szenen, die doch wohl eher für Erwachsene gedacht sind, wenn zum Beispiel ständig Alkohol im Spiel ist, es gibt mehrere heftige Trinkgelage, betrunken, oder wohl eher sternhagelvoll, zu sein, und die Auswirkungen davon, sollen wohl lustig sein, was schon ein bisschen fragwürdig ist. Auch sonst konnte ich nicht immer alles nachvollziehen, manche Handlungen, manche Dialoge, manche Szenen, ob das der Übersetzung geschuldet ist, oder es schon im Original eigenartig ist, kann ich nicht sagen. Manche Motivation, wie zum Beispiel das Geschenk eines Haustieres, bleibt bis zum Ende offen, wird irgendwann nicht weiterverfolgt.
Abgesehen davon ist der Roman im Genre Cozy Fantasy einzuordnen, und er ist wirklich sehr cozy, oft fühlt man sich beim Lesen richtig wohl, da werden die leckersten Sachen gekocht, die diejenigen, die sie genießen dürfen, regelrecht glücklich machen, die Königsfamilie ist ausgesprochen nett und geht liebevoll miteinander um, Fin hat ein Händchen dafür, Freund:innen zu finden, obwohl er oft etwas griesgrämig ist, und einiges mehr trägt dazu bei..
Auch ich mochte Fin schnell, hätte ihm aber manchmal einen anderen Umgangston gewünscht, auch, wenn er oft damit durchkommt, und sogar manchmal Gutes dabei herauskommt. Man merkt aber auch schnell, dass er ein gutes Herz hat und wünscht ihm nur das beste. Andere Charaktere bleiben oft ein wenig blass, und nicht jede:r ist auf Anhieb sympathisch, bei manchen ergibt sich aber eine gewisse Entwicklung.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass man einfach verschiedene Ausschnitte aus Fins Leben erfährt, ein roter Faden oder ein Gefühl, wo die Geschichte hin will, fehlt oft. Gut, der Roman ist ein erster Band, aber eine gewisse Ahnung, worum es geht, sollte man schon bekommen. Hin und wieder rückt kurz in den Fokus, dass ein Krieg droht, ein recht unangenehm dargestelltes Land, in dem man übrigens gerne Sauerkraut isst, ob das eine Anspielung sein soll?, scheint angriffsbereit, doch so wirklich kommt diese Bedrohung noch nicht an. Auch nicht an kommt bei mir die Liebesgeschichte, die ich so gar nicht fühlen kann, und die in meinen Augen ziemlich aus dem Nichts kommt.
Unterm Strich bin ich zwiegespalten, einerseits hatte ich auch manche unterhaltsame Lesestunde, andererseits habe ich aber auch den Kopf schütteln müssen über die Geschichte. Spannend ist es selten, langatmig öfter, einiges erscheint auch eher unnötig, da hätte man doch hin und wieder die Schere ansetzen sollen.
Am Ende bleiben mir gute 3 Sterne zu vergeben. Der Roman hat gute und interessante Ansätze, ist streckenweise unterhaltsam zu lesen, es gibt aber auch vieles, über das ich den Kopf geschüttelt habe, der eigenartige Humor, der selten bei mir ankam, die unnötig erscheinenden und langatmigen Passagen, die Alkoholobsession, die Liebesgeschichte. Ob ich weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht.
von PMelittaM - 2026-06-13 22:43:00
Eine herrlich charmante Wohlfühl-Fantasy mit viel Humor und Herz - 5 Sterne
The House Witch von Emilie Nikota ist eine wunderbar gemütliche Fantasygeschichte, die vor allem durch ihren Charme, ihren Humor und ihre liebenswerten Charaktere überzeugt.
Besonders gefallen hat mir die originelle Idee eines Haushexers, dessen Magie sich rund um Heim, Herd und Küche dreht. Diese ungewöhnliche Herangehensweise hebt das Buch angenehm von vielen anderen Fantasyromanen ab. Die Dialoge sind witzig, die Figuren sympathisch und die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln sich auf eine natürliche und unterhaltsame Weise.
Finn ist ein Protagonist, den man schnell ins Herz schließt, und auch die Nebenfiguren tragen viel zur warmen und einladenden Atmosphäre der Geschichte bei. Trotz politischer Intrigen und magischer Konflikte bleibt die Handlung überwiegend leicht und angenehm zu lesen – perfekt für alle, die Fantasy ohne permanenten Weltenuntergangsstress suchen.
Wer humorvolle Cozy Fantasy, liebenswerte Charaktere und eine Prise Romantik mag, wird mit The House Witch viel Freude haben. Eine klare Empfehlung und starke 4 von 5 Sternen!
Besonders gefallen hat mir die originelle Idee eines Haushexers, dessen Magie sich rund um Heim, Herd und Küche dreht. Diese ungewöhnliche Herangehensweise hebt das Buch angenehm von vielen anderen Fantasyromanen ab. Die Dialoge sind witzig, die Figuren sympathisch und die zwischenmenschlichen Beziehungen entwickeln sich auf eine natürliche und unterhaltsame Weise.
Finn ist ein Protagonist, den man schnell ins Herz schließt, und auch die Nebenfiguren tragen viel zur warmen und einladenden Atmosphäre der Geschichte bei. Trotz politischer Intrigen und magischer Konflikte bleibt die Handlung überwiegend leicht und angenehm zu lesen – perfekt für alle, die Fantasy ohne permanenten Weltenuntergangsstress suchen.
Wer humorvolle Cozy Fantasy, liebenswerte Charaktere und eine Prise Romantik mag, wird mit The House Witch viel Freude haben. Eine klare Empfehlung und starke 4 von 5 Sternen!
von greenpanda - 2026-06-03 22:04:00
Überzeugende Wohlfühl-Fantasy - 5 Sterne
Das Königshaus von Daxaria bekommt einen neuen Koch. Was niemand weiß (und zunächst auch niemand wissen soll, wenn es nach ihm geht): Koch Finlay ist eine Haushexe. Dafür fällt er sofort durch diverse Umstrukturierungen in der Hofküche negativ auf. Und eckt bei einigen Leuten gewaltig an. Nicht nur der Hofmagier versucht, ihm auf die Schliche zu kommen. Auch andere Leute zeigen Interesse an ihm, aus verschiedensten Gründen.
Das Buch geht gemütlich los mit Finlays Einzug in die Hofküche. Seine Fähigkeiten sowie Hintergründe sind zunächst unklar. Zwar versucht er, sein Geheimnis auf etwas unwirsche Weise zu verbergen, doch wird beim Lesen schnell klar, dass er einen großen Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt.
Mit der Zeit kristallisieren sich neue Freundschaften heraus, sowohl Fin als auch die Leute in seiner Umgebung machen einige Charakterentwicklungen durch.
Pep bekommt die cozy Fantasy durch verschiedene Zwistigkeiten, magische Hintergründe zu Hexen und Magiern, politische Intrigen sowie eine sich anbahnende Romanze. Nicht zu vergessen Kater Kraken, der ebenfalls seine Sichtweise beizutragen hat. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, da nicht nur Fin so manches Mal der Schalk im Nacken sitzt. Ebenso wurden ein paar Gesellschaftsthemen gekonnt in die Handlung eingewoben.
So gemütlich, wie das Cover gestaltet ist, habe ich mich auch beim Lesen des Romans gefühlt. Cozy bedeutet hier keineswegs Langeweile, denn die Autorin hat es geschafft, dass immer etwas geschieht oder besprochen wird, was die Handlung voranbringt. Das Buch ist definitiv eine Reise nach Daxaria wert!
Das Buch geht gemütlich los mit Finlays Einzug in die Hofküche. Seine Fähigkeiten sowie Hintergründe sind zunächst unklar. Zwar versucht er, sein Geheimnis auf etwas unwirsche Weise zu verbergen, doch wird beim Lesen schnell klar, dass er einen großen Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt.
Mit der Zeit kristallisieren sich neue Freundschaften heraus, sowohl Fin als auch die Leute in seiner Umgebung machen einige Charakterentwicklungen durch.
Pep bekommt die cozy Fantasy durch verschiedene Zwistigkeiten, magische Hintergründe zu Hexen und Magiern, politische Intrigen sowie eine sich anbahnende Romanze. Nicht zu vergessen Kater Kraken, der ebenfalls seine Sichtweise beizutragen hat. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, da nicht nur Fin so manches Mal der Schalk im Nacken sitzt. Ebenso wurden ein paar Gesellschaftsthemen gekonnt in die Handlung eingewoben.
So gemütlich, wie das Cover gestaltet ist, habe ich mich auch beim Lesen des Romans gefühlt. Cozy bedeutet hier keineswegs Langeweile, denn die Autorin hat es geschafft, dass immer etwas geschieht oder besprochen wird, was die Handlung voranbringt. Das Buch ist definitiv eine Reise nach Daxaria wert!
von C. P. - 2026-05-22 17:02:00
Nicht ganz überzeugend - 3 Sterne
Fantasy ist nicht mein Lieblingsgenre, aber cosy fantasy lese ich ganz gerne mal, wenn mich ein Buch anspricht. Bei "The House Witch" war das der Fall: es hat ein wunderschönes Cover (das perfekt zum Inhalt passt), es soll "eine Tasse Kakao in Buchform" sein, der Klappentext klang toll, die Leseprobe überzeugte ... das konnte eigentlich nur gut werden, dachte ich. Leider lässt mich "The House Witch" aber ziemlich zwiegespalten zurück.
Kulisse ist der Hof des Königreiches Daxaria. Im Mittelpunkt steht Finlay Ashowan, der neue Koch. Er kocht nicht nur unglaublich gut, sondern ist eine Hexe. Eine ganz besondere Hexe - eine Haushexe.
Es droht ein Krieg mit dem Nachbarreich, und auch sonst geht es bei Hofe nicht ruhig zu: es gibt natürlich viele Intrigen!
The House Witch ist eine auf drei Bände angelegte Reihe. Geworben wird u.a. mit Tiefe und überraschenden Wendungen.
Die Idee der Autorin fand ich toll - die Kulisse, Magie, das kulinarische Element ... dieser Auftakt hatte so viel Potenzial, aber leider ist die Umsetzung nicht so gelungen; es wurde viel Potenzial verschenkt.
Die Kulisse ist toll. Der Hof gefiel mir, und gerade auch das kulinarische Element. Die Szenen in der Küche gehörten zu meinen absoluten Liebingsszenen. Auch die Magie wurde gut eingebunden, und die Idee mit der Haushexe ist originell.
Der Schreibstil der Autorin ist großartig! Dieser sowie die Atmosphäre der Geschichte haben mir von Anfang bis Ende sehr gefallen. Auch einige Figuren, etwa Finlay, Finlays Mutter, Eric bzw. generell die Königsfamilie ... sind absolut gelungen.
Intrigen und alles, was sonst noch versprochen wurde, bekommt der Leser auch.
Gemütliche Szenen wechseln sich mit Spannung und Gefahr ab, wobei erst relativ spät mehr Tempo in die Geschichte kommt. Es ist insgesamt definitiv cosy fantasy. Mir gefiel das, weil ich das Genre mag.
Aber es ist definitiv ein ruhiger erster Band, in dem unterm Strich nicht viel passiert. Mir gefiel es, für mich war es richtig, auch, weil ich das kulinarische Element sehr mochte - aber für eingefleischte Fantasy-Leser könnte es zu langweilig sein.
Leider gibt es aber auch Kritikpunkte:
Es gibt immer wieder Längen. Dieser Auftaktband zieht sich leider immer wieder ziemlich. Man hätte ihn gut straffen und Seiten einsparen können. Das hätte ihm gutgetan.
Die Autorin wollte zu viel in diesen ersten Band packen. Zu viele Dinge werden anfangen, dann aber im Sande verlaufen lassen bzw. jedenfalls nur oberflächlich angekratzt. Das führt dazu, dass der Leser den Überblick verliert. Generell fehlt diesem Auftaktband der rote Faden.
Die beworbene Tiefe und die überraschenden Wendungen habe ich ehrlich gesagt vermisst - da hatte ich, nachdem damit geworben wurde, irgendwie mehr erwartet.
Und: Während auch der Humor diese Reihe ausmacht und dieser mir oftmals gut gefallen und gut gepasst hat, war er an mehreren anderen Stellen einfach völlig misslungen. Es gab Szenen, die auf Biegen und Brechen lustig sein sollten und es dann einfach definitiv nicht waren. Hier war der Humor dann einfach too much und völlig deplatziert.
Auch Dinge wie die ständigen Saufgelage haben mir überhaupt nicht gefallen.
Auch eine Personenübersicht zu Beginn wäre hilfreich gewesen.
Am Ende dieses Auftaktbandes bleibe ich leider ziemlich unschlüssig zurück - stellenweise habe ich ihn wirklich gerne gelesen, stellenweise musste ich mich leider ziemlich durchkämpfen.
Ich bin eigentlich schon gespannt darauf, wie es weitergehen wird, weiß aber noch nicht, ob ich die Folgebände wirklich lesen will und werde. Ich befürchte v.a., dass diese sich wieder so ziehen könnten ... vermutlich werde ich die Leseprobe und erste Rezensionen lesen und dann entscheiden. Aber die Begeisterung ist leider definitiv nicht so groß, dass ich unbedingt weiterlesen will und den zweiten Band kaum abwarten kann ...
Fazit: Tolle Kulisse, ein paar tolle Figuren, originell bzgl. der Idee mit der Haushexe und ihrer Magie und dem kulinarischen Element, aber leider auch mit Kritikpunkten. Wer cosy fantasy aber wirklich liebt und Lust hat auf das Leben bei Hofe, Liebe, Freundschaft, Leidenschaft, Abenteuer und Gefahr, Intrigen, Kulinarik sowie eine Haushexe und ihre Magie, für den könnte "The House Witch" das richtige Buch bzw. die richtige Reihe sein.
Kulisse ist der Hof des Königreiches Daxaria. Im Mittelpunkt steht Finlay Ashowan, der neue Koch. Er kocht nicht nur unglaublich gut, sondern ist eine Hexe. Eine ganz besondere Hexe - eine Haushexe.
Es droht ein Krieg mit dem Nachbarreich, und auch sonst geht es bei Hofe nicht ruhig zu: es gibt natürlich viele Intrigen!
The House Witch ist eine auf drei Bände angelegte Reihe. Geworben wird u.a. mit Tiefe und überraschenden Wendungen.
Die Idee der Autorin fand ich toll - die Kulisse, Magie, das kulinarische Element ... dieser Auftakt hatte so viel Potenzial, aber leider ist die Umsetzung nicht so gelungen; es wurde viel Potenzial verschenkt.
Die Kulisse ist toll. Der Hof gefiel mir, und gerade auch das kulinarische Element. Die Szenen in der Küche gehörten zu meinen absoluten Liebingsszenen. Auch die Magie wurde gut eingebunden, und die Idee mit der Haushexe ist originell.
Der Schreibstil der Autorin ist großartig! Dieser sowie die Atmosphäre der Geschichte haben mir von Anfang bis Ende sehr gefallen. Auch einige Figuren, etwa Finlay, Finlays Mutter, Eric bzw. generell die Königsfamilie ... sind absolut gelungen.
Intrigen und alles, was sonst noch versprochen wurde, bekommt der Leser auch.
Gemütliche Szenen wechseln sich mit Spannung und Gefahr ab, wobei erst relativ spät mehr Tempo in die Geschichte kommt. Es ist insgesamt definitiv cosy fantasy. Mir gefiel das, weil ich das Genre mag.
Aber es ist definitiv ein ruhiger erster Band, in dem unterm Strich nicht viel passiert. Mir gefiel es, für mich war es richtig, auch, weil ich das kulinarische Element sehr mochte - aber für eingefleischte Fantasy-Leser könnte es zu langweilig sein.
Leider gibt es aber auch Kritikpunkte:
Es gibt immer wieder Längen. Dieser Auftaktband zieht sich leider immer wieder ziemlich. Man hätte ihn gut straffen und Seiten einsparen können. Das hätte ihm gutgetan.
Die Autorin wollte zu viel in diesen ersten Band packen. Zu viele Dinge werden anfangen, dann aber im Sande verlaufen lassen bzw. jedenfalls nur oberflächlich angekratzt. Das führt dazu, dass der Leser den Überblick verliert. Generell fehlt diesem Auftaktband der rote Faden.
Die beworbene Tiefe und die überraschenden Wendungen habe ich ehrlich gesagt vermisst - da hatte ich, nachdem damit geworben wurde, irgendwie mehr erwartet.
Und: Während auch der Humor diese Reihe ausmacht und dieser mir oftmals gut gefallen und gut gepasst hat, war er an mehreren anderen Stellen einfach völlig misslungen. Es gab Szenen, die auf Biegen und Brechen lustig sein sollten und es dann einfach definitiv nicht waren. Hier war der Humor dann einfach too much und völlig deplatziert.
Auch Dinge wie die ständigen Saufgelage haben mir überhaupt nicht gefallen.
Auch eine Personenübersicht zu Beginn wäre hilfreich gewesen.
Am Ende dieses Auftaktbandes bleibe ich leider ziemlich unschlüssig zurück - stellenweise habe ich ihn wirklich gerne gelesen, stellenweise musste ich mich leider ziemlich durchkämpfen.
Ich bin eigentlich schon gespannt darauf, wie es weitergehen wird, weiß aber noch nicht, ob ich die Folgebände wirklich lesen will und werde. Ich befürchte v.a., dass diese sich wieder so ziehen könnten ... vermutlich werde ich die Leseprobe und erste Rezensionen lesen und dann entscheiden. Aber die Begeisterung ist leider definitiv nicht so groß, dass ich unbedingt weiterlesen will und den zweiten Band kaum abwarten kann ...
Fazit: Tolle Kulisse, ein paar tolle Figuren, originell bzgl. der Idee mit der Haushexe und ihrer Magie und dem kulinarischen Element, aber leider auch mit Kritikpunkten. Wer cosy fantasy aber wirklich liebt und Lust hat auf das Leben bei Hofe, Liebe, Freundschaft, Leidenschaft, Abenteuer und Gefahr, Intrigen, Kulinarik sowie eine Haushexe und ihre Magie, für den könnte "The House Witch" das richtige Buch bzw. die richtige Reihe sein.
von Cellissima - 2026-05-01 21:49:00
Fantasy Slice of Life - 4 Sterne
Finlay ist nicht nur der neue Koch im Königsschloss einer Fantasy-Welt, sondern gleichzeitig auch heimlich eine Haushexe. Was das bedeutet? Fliegende Teller, sich selbst schälendes Gemüse und laufende Besen, dazu ein süßer Kater.
Wir begleiten ihn bei seiner Ankunft und erleben, wie er nach und nach die Schlossbewohner besser kennenlernt und für Aufruhr sorgt.
Dieses Buch passt perfekt zum Cozy Genre, es ist einfach super entspannt zu lesen und sorgt immer wieder für ein schönes warmes Gefühl.
Gleichzeitig hat es mich sehr an eine Art Slice of Life Serie erinnert, die Kapitel wirken wie eine kurze Episode, in der nur Kleinigkeiten passieren und zwischendurch mal etwas über die Rahmenhandlung erzählt wird.
Dies ist super, wenn man nur immer wieder mal ein paar Kapitel zwischendurch lesen will, führt allerdings auch zu einigen Längen, wenn man viele Seiten am Stück liest.
Dabei ist der Weltenaufbau relativ unkompliziert, sodass man die Grundlagen der Magie und Länderpolitik schnell versteht.
Die Idee einer (männlichen) Haushexe hat mir auch besonders gut gefallen, es passt auch perfekt zu einer cozy Fantasy Geschichte. Mein Highlight waren die verschiedenen Beziehungen und wie sich diese entwickelt haben, sei es zum Küchenpersonal oder auch zum Königspaar selbst.
Wer einfach nur immer wieder mal ein bisschen mit einem Buch in eine gemütliche Welt abtauchen will, ist hier gut mit beraten, wer atemlose Spannung sucht jedoch eher fehl am Platze.
Wir begleiten ihn bei seiner Ankunft und erleben, wie er nach und nach die Schlossbewohner besser kennenlernt und für Aufruhr sorgt.
Dieses Buch passt perfekt zum Cozy Genre, es ist einfach super entspannt zu lesen und sorgt immer wieder für ein schönes warmes Gefühl.
Gleichzeitig hat es mich sehr an eine Art Slice of Life Serie erinnert, die Kapitel wirken wie eine kurze Episode, in der nur Kleinigkeiten passieren und zwischendurch mal etwas über die Rahmenhandlung erzählt wird.
Dies ist super, wenn man nur immer wieder mal ein paar Kapitel zwischendurch lesen will, führt allerdings auch zu einigen Längen, wenn man viele Seiten am Stück liest.
Dabei ist der Weltenaufbau relativ unkompliziert, sodass man die Grundlagen der Magie und Länderpolitik schnell versteht.
Die Idee einer (männlichen) Haushexe hat mir auch besonders gut gefallen, es passt auch perfekt zu einer cozy Fantasy Geschichte. Mein Highlight waren die verschiedenen Beziehungen und wie sich diese entwickelt haben, sei es zum Küchenpersonal oder auch zum Königspaar selbst.
Wer einfach nur immer wieder mal ein bisschen mit einem Buch in eine gemütliche Welt abtauchen will, ist hier gut mit beraten, wer atemlose Spannung sucht jedoch eher fehl am Platze.
von Ryria - 2026-04-26 21:34:00
Cozy Fantasy und sympathische Charaktere - 5 Sterne
Schon das Cover von “The House Witch” hat mich sofort angesprochen. Diese warme, detailreiche Küchenszene mit dem schlafenden Kater, den Kräutern, dem Feuer und all den kleinen Dingen, die man erst beim zweiten Hinsehen entdeckt, vermittelt sofort eine besondere Atmosphäre. Es wirkt einladend, magisch und gleichzeitig bodenständig – eine Atmosphäre, die mich sofort neugierig gemacht hat und perfekt zu dem passt, was ich mir von diesem Buch erhofft habe. Das Cover verspricht eine Welt, in der Alltagsmagie und lebendige Figuren zusammenkommen, und genau das hält das Buch dann auch ein.
“The House Witch” hat mich von der ersten Seite an überrascht - im besten Sinne. Es ist Fantasy mit einem herrlich cozy Vibe, der sofort Nähe schafft, und gleichzeitig steckt so viel Handlung und Lebendigkeit darin, dass man immer wieder völlig im Geschehen versinkt. Besonders die Küche als zentraler Ort der Geschichte hat mich begeistert. Genau wie im echten Leben, wo sich bei jeder Party irgendwann alle in der Küche versammeln, wird sie hier zum Herzstück der Handlung: ein Raum voller Begegnungen, Humor, Spannung und Magie. Gleichzeitig gibt es im gesamten Buch so viele gut platzierte witzige Szenen, dass ich mich mehr als einmal wirklich abkugeln musste.
Die poetische Schreibweise trägt enorm dazu bei, dass ich tief in die Welt von Daxaria eintauchen konnte. Das Schloss, der Garten, die Küche, die alltäglichen Stimmungen der Menschen - alles entsteht so klar vor dem inneren Auge, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mich tatsächlich durch diese Räume zu bewegen. Die Beschreibungen des Essens sind ein eigenes Highlight: sinnlich, atmosphärisch, köstlich. Ich hatte ständig Hunger und konnte mir jede Szene in der Küche lebhaft vorstellen.
Der Schreibstil ist von Anfang an zugänglich, lebendig und angenehm modern, mit einem feinen Humor, der die Szenen auflockert, ohne an Atmosphäre zu verlieren. Die Dialoge wirken natürlich und dynamisch und lassen die Figuren für mich noch nahbarer erscheinen. Die Mischung aus Alltagsmagie und warmem Erzählton schafft eine besondere Stimmung, die mir das Lesen unglaublich angenehm macht und dabei jederzeit fesselnd bleibt.
Auch der Figurenaufbau hat mich absolut überzeugt. Es gibt kein Schwarz‑Weiß, keine künstlichen Sympathien oder Antipathien. Beziehungen entwickeln sich langsam, Abneigungen und Freundschaften entstehen nachvollziehbar, und die Charaktere sind so unterschiedlich, dass man ständig neue Facetten entdeckt. Manche mochte ich sofort, andere hätte ich am liebsten geschüttelt, und wieder andere - wie die Königin - haben mich richtig mitfiebern lassen. Besonders Fins Vergangenheit hat mich tief getroffen. Zu lesen, was er durch seinen Vater ertragen musste, war bestürzend und macht seine Entwicklung umso beeindruckender.
Am stärksten hat mich jedoch die Beziehung zwischen Lady Annika und Fin berührt. Sie beginnt nicht mit einem schnellen Funkenflug, sondern mit Vorsicht, Misstrauen und kleinen Reibereien. Genau das macht sie so glaubwürdig. Ich konnte richtig spüren, wie sich etwas zwischen ihnen verändert, wie sie einander langsam näherkommen und sich ihre Beziehung Schritt für Schritt aufbaut. Am Ende fügt sich alles so stimmig zusammen, dass es sich wirklich verdient anfühlt.
Fazit: “The House Witch” ist für mich ein rundum gelungenes Wohlfühl‑Fantasybuch mit Tiefe, Humor, Action und einer Welt, die man nicht so schnell vergisst. Es hat genau die Art von Atmosphäre und Figuren, die mich beim Lesen wirklich begeistert haben. Für mich ein Buch, das seine fünf Sterne absolut verdient, und jetzt warte ich schon sehnsüchtig auf den nächsten Band der Reihe.
“The House Witch” hat mich von der ersten Seite an überrascht - im besten Sinne. Es ist Fantasy mit einem herrlich cozy Vibe, der sofort Nähe schafft, und gleichzeitig steckt so viel Handlung und Lebendigkeit darin, dass man immer wieder völlig im Geschehen versinkt. Besonders die Küche als zentraler Ort der Geschichte hat mich begeistert. Genau wie im echten Leben, wo sich bei jeder Party irgendwann alle in der Küche versammeln, wird sie hier zum Herzstück der Handlung: ein Raum voller Begegnungen, Humor, Spannung und Magie. Gleichzeitig gibt es im gesamten Buch so viele gut platzierte witzige Szenen, dass ich mich mehr als einmal wirklich abkugeln musste.
Die poetische Schreibweise trägt enorm dazu bei, dass ich tief in die Welt von Daxaria eintauchen konnte. Das Schloss, der Garten, die Küche, die alltäglichen Stimmungen der Menschen - alles entsteht so klar vor dem inneren Auge, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mich tatsächlich durch diese Räume zu bewegen. Die Beschreibungen des Essens sind ein eigenes Highlight: sinnlich, atmosphärisch, köstlich. Ich hatte ständig Hunger und konnte mir jede Szene in der Küche lebhaft vorstellen.
Der Schreibstil ist von Anfang an zugänglich, lebendig und angenehm modern, mit einem feinen Humor, der die Szenen auflockert, ohne an Atmosphäre zu verlieren. Die Dialoge wirken natürlich und dynamisch und lassen die Figuren für mich noch nahbarer erscheinen. Die Mischung aus Alltagsmagie und warmem Erzählton schafft eine besondere Stimmung, die mir das Lesen unglaublich angenehm macht und dabei jederzeit fesselnd bleibt.
Auch der Figurenaufbau hat mich absolut überzeugt. Es gibt kein Schwarz‑Weiß, keine künstlichen Sympathien oder Antipathien. Beziehungen entwickeln sich langsam, Abneigungen und Freundschaften entstehen nachvollziehbar, und die Charaktere sind so unterschiedlich, dass man ständig neue Facetten entdeckt. Manche mochte ich sofort, andere hätte ich am liebsten geschüttelt, und wieder andere - wie die Königin - haben mich richtig mitfiebern lassen. Besonders Fins Vergangenheit hat mich tief getroffen. Zu lesen, was er durch seinen Vater ertragen musste, war bestürzend und macht seine Entwicklung umso beeindruckender.
Am stärksten hat mich jedoch die Beziehung zwischen Lady Annika und Fin berührt. Sie beginnt nicht mit einem schnellen Funkenflug, sondern mit Vorsicht, Misstrauen und kleinen Reibereien. Genau das macht sie so glaubwürdig. Ich konnte richtig spüren, wie sich etwas zwischen ihnen verändert, wie sie einander langsam näherkommen und sich ihre Beziehung Schritt für Schritt aufbaut. Am Ende fügt sich alles so stimmig zusammen, dass es sich wirklich verdient anfühlt.
Fazit: “The House Witch” ist für mich ein rundum gelungenes Wohlfühl‑Fantasybuch mit Tiefe, Humor, Action und einer Welt, die man nicht so schnell vergisst. Es hat genau die Art von Atmosphäre und Figuren, die mich beim Lesen wirklich begeistert haben. Für mich ein Buch, das seine fünf Sterne absolut verdient, und jetzt warte ich schon sehnsüchtig auf den nächsten Band der Reihe.
von JennifersBooks - 2026-04-19 23:43:00
Unausgegorener Fantasy-Auftakt - 3 Sterne
Unausgegorener Fantasy-Auftakt
Ich habe mich von dem tollen Cover und dem interessanten Klappentext, aber auch noch von der Leseprobe blenden lassen. Leider konnte mich das Buch dann nicht begeistern.
Der junge Finlay Ashowan kommt als neuer Koch an den Königshof. Was niemand erfahren soll: Fin ist eine Hexe. Doch er stellt sich so ungeschickt dabei an, sein Geheimnis zu wahren, dass ganz schnell ganz viele Leute davon wissen. Und es passiert … nichts. In diesem Stil werden Dinge aufgebauscht, ohne dass irgendeine Konsequenz daraus resultiert. Es werden viele, viele Seiten gefüllt, die man besser weggelassen hätte, um eine interessante, straffe Story zu erzählen. So musste ich den roten Faden zwischen all den nebensächlichen Szenen immer wieder von Neuem suchen, was ziemlich ermüdend und ernüchternd war.
Dabei waren die Figuren größtenteils toll und ich wollte gerne an ihrem Schicksal teilhaben, aber die oft ausufernden Beschreibungen und der für mich langweilige und zuweilen holperige Erzählstil verhinderten dies. Manche Sätze wirkten wie von einem Fünftklässler. Etliche Fehler, Ungereimtheiten und pubertärer Humor vermiesten mir das Lesen zusätzlich. Auch die Alkoholexzesse, die die Autorin wohl witzig fand, fanden bei mir keinen Anklang.
Die Idee zu diesem Buch ist klasse, es sind auch durchaus gute Ansätze vorhanden, aber insgesamt ist die Umsetzung doch eher dürftig. Es passiert recht wenig, und am Schluss ist genau ein loser Faden zu Ende geknüpft. Alles andere muss auf die nächsten Bände warten oder versickert vielleicht auch einfach nur im Nirwana. Das fand ich ziemlich enttäuschend.
Es handelt sich bei dieser Reihe um cosy Fantasy. Ich mag cosy, wenn es trotzdem spannend ist und handwerklich gut gemacht. Spannung sucht man bei diesem Buch aber leider vergeblich. Und was das Handwerkliche angeht, ist definitiv noch Luft nach oben.
Ich habe mich von dem tollen Cover und dem interessanten Klappentext, aber auch noch von der Leseprobe blenden lassen. Leider konnte mich das Buch dann nicht begeistern.
Der junge Finlay Ashowan kommt als neuer Koch an den Königshof. Was niemand erfahren soll: Fin ist eine Hexe. Doch er stellt sich so ungeschickt dabei an, sein Geheimnis zu wahren, dass ganz schnell ganz viele Leute davon wissen. Und es passiert … nichts. In diesem Stil werden Dinge aufgebauscht, ohne dass irgendeine Konsequenz daraus resultiert. Es werden viele, viele Seiten gefüllt, die man besser weggelassen hätte, um eine interessante, straffe Story zu erzählen. So musste ich den roten Faden zwischen all den nebensächlichen Szenen immer wieder von Neuem suchen, was ziemlich ermüdend und ernüchternd war.
Dabei waren die Figuren größtenteils toll und ich wollte gerne an ihrem Schicksal teilhaben, aber die oft ausufernden Beschreibungen und der für mich langweilige und zuweilen holperige Erzählstil verhinderten dies. Manche Sätze wirkten wie von einem Fünftklässler. Etliche Fehler, Ungereimtheiten und pubertärer Humor vermiesten mir das Lesen zusätzlich. Auch die Alkoholexzesse, die die Autorin wohl witzig fand, fanden bei mir keinen Anklang.
Die Idee zu diesem Buch ist klasse, es sind auch durchaus gute Ansätze vorhanden, aber insgesamt ist die Umsetzung doch eher dürftig. Es passiert recht wenig, und am Schluss ist genau ein loser Faden zu Ende geknüpft. Alles andere muss auf die nächsten Bände warten oder versickert vielleicht auch einfach nur im Nirwana. Das fand ich ziemlich enttäuschend.
Es handelt sich bei dieser Reihe um cosy Fantasy. Ich mag cosy, wenn es trotzdem spannend ist und handwerklich gut gemacht. Spannung sucht man bei diesem Buch aber leider vergeblich. Und was das Handwerkliche angeht, ist definitiv noch Luft nach oben.
von Lilli33 - 2026-04-13 20:25:00
Cosy Fantasy - 3 Sterne
The house witch ist endlich mal wieder ein Fantasy Buch, das etwas anders daher kommt. Ein männlicher Protagonist, der zwar so seine schwierige Vergangenheit und Familie hat, aber eine durchgehende Green flag ist.
Viele der nebencharaktere sind gut herausgearbeitet und bekommen ihre ganz eigene Zeit und Charakterentwicklung. Manchmal ergeben sich sogar sehr herzliche Momente der Charaktere.
Auch die Katze Kraken hat sich ihren Platz auf dem Cover verdient, bekommt jedoch nicht ganz so viel Screentime.
Die erste Hälfte des Buchs hat mir wirklich extrem gut gefallen, danach drängte der romantische Aspekt etwas mehr nach vorne und es war mir ehrlicherweise manchmal zu langatmig / ich mag es nicht, wenn sich hier aufgrund fehlender Kommunikation so ein Tanz ergibt.
Trotzdem ist mein Fazit insgesamt sehr positiv und ich freue mich auf eine Fortsetzung!
Viele der nebencharaktere sind gut herausgearbeitet und bekommen ihre ganz eigene Zeit und Charakterentwicklung. Manchmal ergeben sich sogar sehr herzliche Momente der Charaktere.
Auch die Katze Kraken hat sich ihren Platz auf dem Cover verdient, bekommt jedoch nicht ganz so viel Screentime.
Die erste Hälfte des Buchs hat mir wirklich extrem gut gefallen, danach drängte der romantische Aspekt etwas mehr nach vorne und es war mir ehrlicherweise manchmal zu langatmig / ich mag es nicht, wenn sich hier aufgrund fehlender Kommunikation so ein Tanz ergibt.
Trotzdem ist mein Fazit insgesamt sehr positiv und ich freue mich auf eine Fortsetzung!
von nishi93 - 2026-04-06 18:56:00
Cosy, aber für meinen Geschmack zu langsam - 3 Sterne
Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie so langatmig war.
Die Geschichte lässt sich am besten als „gemütlich“ beschreiben: Es gibt kaum Spannung oder Action, stattdessen konzentriert sie sich auf Szenen aus dem Alltag, während sich Finlay Ashowan in seine neue Rolle als königlicher Koch einlebt. Es gibt sogar zwei Kapitel, in denen wir die Katze bei ihren täglichen Runden begleiten.
Es gibt vier verschiedene „Handlungsstränge“ (oder Themen), die sich durch das Buch ziehen: Fins romantische Beziehung zu Annika, seine Beziehungen zu anderen Bewohnern des Schlosses, die Entwicklung von Fins magischen Kräften und die militärische Bedrohung für das Königreich. Letzteres betrachte ich als die „eigentliche Handlung“ der Geschichte, auch wenn sie im Hintergrund bleibt. Die Geschichte schreitet so langsam voran, dass selbst nach einem Drittel des Buches kaum ein Hauch von Handlung zu erkennen war. Was auch immer sich an Handlung abzeichnet, kommt bis zum Ende des Buches kaum voran.
Was ich jedoch spürte, war eine unterschwellige moralische Agenda. Finlay hat einige recht moderne Ideen und Werte, die seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum prägen. Wären da nicht seine magischen Kräfte, könnte man meinen, es handele sich um die Geschichte eines Mannes aus dem 21. Jahrhundert, der in dieses Schloss teleportiert wurde.
Trotz der vielfältigen Besetzung und der Länge des Buches gibt es außer bei Fin kaum Charakterentwicklung, und selbst dort findet das meiste davon erst in den letzten drei bis vier Kapiteln statt.
Insgesamt: kein schlechtes Buch, nur nicht mein Geschmack.
Die Geschichte lässt sich am besten als „gemütlich“ beschreiben: Es gibt kaum Spannung oder Action, stattdessen konzentriert sie sich auf Szenen aus dem Alltag, während sich Finlay Ashowan in seine neue Rolle als königlicher Koch einlebt. Es gibt sogar zwei Kapitel, in denen wir die Katze bei ihren täglichen Runden begleiten.
Es gibt vier verschiedene „Handlungsstränge“ (oder Themen), die sich durch das Buch ziehen: Fins romantische Beziehung zu Annika, seine Beziehungen zu anderen Bewohnern des Schlosses, die Entwicklung von Fins magischen Kräften und die militärische Bedrohung für das Königreich. Letzteres betrachte ich als die „eigentliche Handlung“ der Geschichte, auch wenn sie im Hintergrund bleibt. Die Geschichte schreitet so langsam voran, dass selbst nach einem Drittel des Buches kaum ein Hauch von Handlung zu erkennen war. Was auch immer sich an Handlung abzeichnet, kommt bis zum Ende des Buches kaum voran.
Was ich jedoch spürte, war eine unterschwellige moralische Agenda. Finlay hat einige recht moderne Ideen und Werte, die seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum prägen. Wären da nicht seine magischen Kräfte, könnte man meinen, es handele sich um die Geschichte eines Mannes aus dem 21. Jahrhundert, der in dieses Schloss teleportiert wurde.
Trotz der vielfältigen Besetzung und der Länge des Buches gibt es außer bei Fin kaum Charakterentwicklung, und selbst dort findet das meiste davon erst in den letzten drei bis vier Kapiteln statt.
Insgesamt: kein schlechtes Buch, nur nicht mein Geschmack.
von Bibibabby - 2026-03-31 22:26:00


