Rezensionen
Fünf Tage im Licht
Autor: Rhiannon Lucy Cosslett
Erschienen 2026 bei Rowohlt E-Book
ISBN 978-3-644-02618-6
Emotionale Geschichte - 4 Sterne
Zum Inhalt:
Malerin Sophie verbringt mit drei Freundinnen den Sommer auf Sifnos. Da eine von ihnen bald heiraten wird, ist es das letzte Mal, dass sie gemeinsam und unverheiratet Zeit miteinander verbringen können, Sophie genießt die Auszeit, denn ihr Freund setzt sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck. Als sie Ky begegnet, beginnen die beiden eine leidenschaftliche Affäre. Zudem arbeitet sie an einem Aktportrait ihrer Freundin Alessia, doch es entstehen immer mehr Unstimmigkeiten.
Meine Meinung:
Ja, es gibt die Momente, die auf einmal alles in Frage stellen, was einem zuvor noch als logisch und richtig erschien. So ergeht im Grunde Sophie, die sich durch den Kinderwunsch ihres Partners sehr unter Druck fühlt. Als sie dann den sympathischen Griechen kennenlernt, ist endlich wieder etwas Leichtigkeit da, aber noch mehr Unsicherheit zu dem, was vorher war. Auch ihre Unstimmigkeiten mit Freundin Alessia machen das Ganze nicht besser. Was ich durchaus interessant fand, war dass immer wieder auch die Rede von anderen Künstlerinnen und ihren Gemälden, das hatte schon was besonderes. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich auch gut gelesen fand. Das Buch ist emotional geschrieben und hinterfragt so manches, dass sich sicher nicht nur die Protagonistin gefragt hat.
Fazit:
Emotionale Geschichte
Malerin Sophie verbringt mit drei Freundinnen den Sommer auf Sifnos. Da eine von ihnen bald heiraten wird, ist es das letzte Mal, dass sie gemeinsam und unverheiratet Zeit miteinander verbringen können, Sophie genießt die Auszeit, denn ihr Freund setzt sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck. Als sie Ky begegnet, beginnen die beiden eine leidenschaftliche Affäre. Zudem arbeitet sie an einem Aktportrait ihrer Freundin Alessia, doch es entstehen immer mehr Unstimmigkeiten.
Meine Meinung:
Ja, es gibt die Momente, die auf einmal alles in Frage stellen, was einem zuvor noch als logisch und richtig erschien. So ergeht im Grunde Sophie, die sich durch den Kinderwunsch ihres Partners sehr unter Druck fühlt. Als sie dann den sympathischen Griechen kennenlernt, ist endlich wieder etwas Leichtigkeit da, aber noch mehr Unsicherheit zu dem, was vorher war. Auch ihre Unstimmigkeiten mit Freundin Alessia machen das Ganze nicht besser. Was ich durchaus interessant fand, war dass immer wieder auch die Rede von anderen Künstlerinnen und ihren Gemälden, das hatte schon was besonderes. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich auch gut gelesen fand. Das Buch ist emotional geschrieben und hinterfragt so manches, dass sich sicher nicht nur die Protagonistin gefragt hat.
Fazit:
Emotionale Geschichte
von brauneye29 - 2026-05-15 14:48:00
Nicht eitel Sonnenschein - 3 Sterne
Alessia, Iris, Helena, Sophie: vier Namen, die gut nach Griechenland passen. Vier junge Frauen, Freundinnen, die das Ende der Junggesellinnenzeit von einer von ihnen miteinander begehen, und das auf einer griechischen Insel, im südlichen Licht. Und damit kommt der Leser gleich zu Sophie, der Malerin. Sie hat einen Partner, Greg, der seinen Kinderwunsch mit Nachdruck verfolgt. Das aber widerspricht dem künstlerischen Streben von Sophie, die mit Nachwuchs behaftet am Malen gehindert wäre.
Auf der Insel fertigt Sophie ein Portrait von Alessia an, doch es gibt Streit zwischen ihnen, und das wirkt sich auf das Gemälde aus. Auch das Liebesabenteuer mit dem Griechen Ky geht nicht spurlos an der Protagonistin vorüber. Und nach den ersten fünf Tagen kommen die Männer der vier Frauen nach.
Zwischen den Kapiteln immer wieder Begegnungen mit den Werken von tatsächlich existierenden oder existiert habenden Malerinnen, Gedanken dazu, Kommentare, Zustimmung, Ablehnung, sogar Identifikation. Auch sie wollten nichts anderes als ihrer Kunst zu leben.
Viele Themen unserer Zeit werden angesprochen, manches bleibt an der Oberfläche. Das Buch wäre damit auch überfrachtet. Die Farben der Insel, das Inselgefühl, die Hitze, das Licht sind wunderbar beschrieben. Der Verlauf ist jedoch nicht straff durchgezogen, die Handlung hat meiner Meinung nach einige Hänger, manches ist vorhersehbar. Der Text scheint mir ein wenig zu sehr auf Frauen zugeschnitten. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er auch von Männern gern gelesen wird.
Es ist eine unaufgeregte Sprache, einmal leicht dahinplätschernd, dann wieder durchwirkt von ungewohnten Ausdrücken wie „Hangxiety“ und langen Absätzen, die zum Überfliegen verführen. Mir scheint das Werk insgesamt noch unausgereift, und ich vermisse eine gewisse Homogenität. Aber schließlich ist es ein Erstling, der hoffen lässt.
Das Cover gibt nicht viel preis, vermittelt aber einen mediterranen Eindruck, der an Badeferien denken lässt.
Auf der Insel fertigt Sophie ein Portrait von Alessia an, doch es gibt Streit zwischen ihnen, und das wirkt sich auf das Gemälde aus. Auch das Liebesabenteuer mit dem Griechen Ky geht nicht spurlos an der Protagonistin vorüber. Und nach den ersten fünf Tagen kommen die Männer der vier Frauen nach.
Zwischen den Kapiteln immer wieder Begegnungen mit den Werken von tatsächlich existierenden oder existiert habenden Malerinnen, Gedanken dazu, Kommentare, Zustimmung, Ablehnung, sogar Identifikation. Auch sie wollten nichts anderes als ihrer Kunst zu leben.
Viele Themen unserer Zeit werden angesprochen, manches bleibt an der Oberfläche. Das Buch wäre damit auch überfrachtet. Die Farben der Insel, das Inselgefühl, die Hitze, das Licht sind wunderbar beschrieben. Der Verlauf ist jedoch nicht straff durchgezogen, die Handlung hat meiner Meinung nach einige Hänger, manches ist vorhersehbar. Der Text scheint mir ein wenig zu sehr auf Frauen zugeschnitten. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er auch von Männern gern gelesen wird.
Es ist eine unaufgeregte Sprache, einmal leicht dahinplätschernd, dann wieder durchwirkt von ungewohnten Ausdrücken wie „Hangxiety“ und langen Absätzen, die zum Überfliegen verführen. Mir scheint das Werk insgesamt noch unausgereift, und ich vermisse eine gewisse Homogenität. Aber schließlich ist es ein Erstling, der hoffen lässt.
Das Cover gibt nicht viel preis, vermittelt aber einen mediterranen Eindruck, der an Badeferien denken lässt.
von Emmmbeee - 2026-04-30 17:48:00


