Rezensionen
Der Stoff des Meeres
Die historische Familiensaga im 19. Jahrhundert
Autor: Anett Klose
Erschienen 2026 bei dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH;dp Verlag
ISBN 978-3-690-90925-9
Ein Sommer voller Veränderungen - 4 Sterne
Nach dem schweren Verlust ihres Zuhauses beginnt für die Hohenlindens auf Usedom ein neuer Lebensabschnitt. Die Geschichte setzt nicht auf große Dramatik, sondern begleitet die Figuren durch einen Sommer, in dem sich nach und nach vieles verändert. Neue Bekanntschaften entstehen, alte Themen tauchen wieder auf, und manches bekommt eine andere Bedeutung als noch zu Beginn.
Helene, Johanna und Dorothea stehen dabei vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Helene findet auf der Insel neue Anregungen für ihre Arbeit und stößt auf Dinge, die lange verborgen geblieben sind. Johanna wird mit Gefühlen und Entscheidungen konfrontiert, die ihr Leben in verschiedene Richtungen lenken könnten. Dorothea versucht, nach den Verlusten der vergangenen Jahre wieder etwas Zuversicht zu finden. Gerade die Unterschiede zwischen den drei Frauen machen viele Abschnitte interessant.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Insel nicht nur als Schauplatz dient. Das Leben am Meer ist immer wieder spürbar, ohne dass die Beschreibungen zu viel Raum einnehmen. Einige Begegnungen bleiben länger im Gedächtnis, andere sorgen dafür, dass sich neue Entwicklungen ergeben. Dadurch entsteht ein stimmiges Bild dieses Sommers, in dem vieles noch offen ist und nicht jede Frage sofort beantwortet wird.
Einen großen Teil der Geschichte nehmen die Beziehungen der Figuren untereinander ein. Vor allem die Spannungen innerhalb der Familie ziehen sich durch den Roman. Nicht jede Wunde ist verheilt, und manche Konflikte reichen weit zurück. Das verleiht vielen Gesprächen zusätzliches Gewicht. Gleichzeitig zeigt die Handlung, dass Veränderungen möglich sind, auch wenn sie nicht von heute auf morgen geschehen.
An manchen Stellen geht die Geschichte eher langsam voran. Wer ein hohes Tempo erwartet, braucht etwas Geduld. Für diesen Roman hat die ruhigere Erzählweise jedoch gut funktioniert, weil sie den Figuren genügend Raum lässt und ihre Entwicklung nachvollziehbar macht.
Der fünfte Band der Reihe verbindet Neuanfänge, alte Belastungen und neue Hoffnungen. Im Gedächtnis bleiben vor allem die Menschen und die Fragen, die sie mit sich tragen. Wer die bisherigen Bände mochte und gern historische Familiengeschichten liest, wird auch diesen Teil gerne begleiten. 4 Sterne.
Helene, Johanna und Dorothea stehen dabei vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Helene findet auf der Insel neue Anregungen für ihre Arbeit und stößt auf Dinge, die lange verborgen geblieben sind. Johanna wird mit Gefühlen und Entscheidungen konfrontiert, die ihr Leben in verschiedene Richtungen lenken könnten. Dorothea versucht, nach den Verlusten der vergangenen Jahre wieder etwas Zuversicht zu finden. Gerade die Unterschiede zwischen den drei Frauen machen viele Abschnitte interessant.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Insel nicht nur als Schauplatz dient. Das Leben am Meer ist immer wieder spürbar, ohne dass die Beschreibungen zu viel Raum einnehmen. Einige Begegnungen bleiben länger im Gedächtnis, andere sorgen dafür, dass sich neue Entwicklungen ergeben. Dadurch entsteht ein stimmiges Bild dieses Sommers, in dem vieles noch offen ist und nicht jede Frage sofort beantwortet wird.
Einen großen Teil der Geschichte nehmen die Beziehungen der Figuren untereinander ein. Vor allem die Spannungen innerhalb der Familie ziehen sich durch den Roman. Nicht jede Wunde ist verheilt, und manche Konflikte reichen weit zurück. Das verleiht vielen Gesprächen zusätzliches Gewicht. Gleichzeitig zeigt die Handlung, dass Veränderungen möglich sind, auch wenn sie nicht von heute auf morgen geschehen.
An manchen Stellen geht die Geschichte eher langsam voran. Wer ein hohes Tempo erwartet, braucht etwas Geduld. Für diesen Roman hat die ruhigere Erzählweise jedoch gut funktioniert, weil sie den Figuren genügend Raum lässt und ihre Entwicklung nachvollziehbar macht.
Der fünfte Band der Reihe verbindet Neuanfänge, alte Belastungen und neue Hoffnungen. Im Gedächtnis bleiben vor allem die Menschen und die Fragen, die sie mit sich tragen. Wer die bisherigen Bände mochte und gern historische Familiengeschichten liest, wird auch diesen Teil gerne begleiten. 4 Sterne.
von Shilo - 2026-06-16 19:27:00


