Rezensionen
Nicht ganz meins - 3 Sterne
Im Nachhinein betrachtet bin ich wohl mit etwas falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Aufgrund des Klappentextes bin ich eher von einem spannenden Thriller oder auch einer Art Kammerspiel ausgegangen. Erst danach habe ich gesehen, dass das Buch als Roman bezeichnet ist, was schon eher passt.
Das war aber gar nicht so sehr der Punkt. Bis zum Ende der Lektüre hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil des Autors, den ich doch als sehr holprig und auch irgendwie altbacken empfand. Die Dialoge und überhaupt das Miteinander der alten Freunde wirkten sehr konstruiert und für mich einfach nicht natürlich. Mit der Zeit habe ich mich etwas daran gewöhnt, aber ein Gefühl der Distanz und auch der Oberflächlichkeit blieb.
Ich habe mich mehrfach gefragt, wohin die Handlung denn nun führen soll, irgendwie plätscherten die Geschehnisse so vor sich hin, ohne rechtes Ziel. Erst gegen Ende kam mehr Zug in die Geschichte, trotzdem fehlten mir so ein wenig die Erklärungen zum Hintergrund, das blieb doch alles recht schwammig bzw. war mir zu wenig.
Insgesamt fand ich „Haus Waldesruh“ zwar nicht unbedingt schlecht und hatte es aufgrund des eher geringen Umfangs auch schnell ausgelesen, meinen Geschmack hat es allerdings nicht ganz getroffen.
Das war aber gar nicht so sehr der Punkt. Bis zum Ende der Lektüre hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil des Autors, den ich doch als sehr holprig und auch irgendwie altbacken empfand. Die Dialoge und überhaupt das Miteinander der alten Freunde wirkten sehr konstruiert und für mich einfach nicht natürlich. Mit der Zeit habe ich mich etwas daran gewöhnt, aber ein Gefühl der Distanz und auch der Oberflächlichkeit blieb.
Ich habe mich mehrfach gefragt, wohin die Handlung denn nun führen soll, irgendwie plätscherten die Geschehnisse so vor sich hin, ohne rechtes Ziel. Erst gegen Ende kam mehr Zug in die Geschichte, trotzdem fehlten mir so ein wenig die Erklärungen zum Hintergrund, das blieb doch alles recht schwammig bzw. war mir zu wenig.
Insgesamt fand ich „Haus Waldesruh“ zwar nicht unbedingt schlecht und hatte es aufgrund des eher geringen Umfangs auch schnell ausgelesen, meinen Geschmack hat es allerdings nicht ganz getroffen.
von Rinoa - 2025-06-12 16:43:00
Klassentreffen - 4 Sterne
Vier ehemalige Klassenkameraden treffen sich nach 15 Jahren in einem abgelegenen Forsthaus das angeblich dem Onkel eines Kameraden gehört. Es werden Regeln aufgestellt schonungslos die Wahrheit zu sagen und ein Geheimnis zu offenbahren. Werden sich alle daran halten?
Zunächst ist die Wiedersehensfreude groß, auch der zufällig dazugekommene Gast den Lea unterwegs aufgegabelt hat, fügt sich ein. Es wird angestoßen auf einen verstorbenen Schulfreund und erste Geheimnisse offenbart.
Anna beschleicht das Gefühl, dass bei diesem Treffen zu viele Zufälle aufeinander treffen und sie versucht Lea auf ihre Seite zu ziehen. Als später ein Unbekannter das Haus betritt kippt die Stimmung und die grausame Wahrheit kommt ans Licht.
Es ist ein eher ruhiger Roman der sich komplett in der abgeschlossenen Umgebung des Forsthauses abspielt. Der Schreibstil ist ruhig, fast ein wenig zu ruhig, denn Spannung kommt keine auf. Die Personen werden gut beschrieben, jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Aus der Grundidee hätte man etwas mehr herausholen können.
Zunächst ist die Wiedersehensfreude groß, auch der zufällig dazugekommene Gast den Lea unterwegs aufgegabelt hat, fügt sich ein. Es wird angestoßen auf einen verstorbenen Schulfreund und erste Geheimnisse offenbart.
Anna beschleicht das Gefühl, dass bei diesem Treffen zu viele Zufälle aufeinander treffen und sie versucht Lea auf ihre Seite zu ziehen. Als später ein Unbekannter das Haus betritt kippt die Stimmung und die grausame Wahrheit kommt ans Licht.
Es ist ein eher ruhiger Roman der sich komplett in der abgeschlossenen Umgebung des Forsthauses abspielt. Der Schreibstil ist ruhig, fast ein wenig zu ruhig, denn Spannung kommt keine auf. Die Personen werden gut beschrieben, jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Aus der Grundidee hätte man etwas mehr herausholen können.
von Ecinev - 2025-06-09 17:29:00
Leise Spannung - 4 Sterne
Vier ehemalige Schulfreunde treffen sich in einem abgelegenen Jagdhaus. Der fünfte im Bunde ist vor 15 Jahren gestorben.
Alle freuen sich über das Wiedersehen und es scheint ein gelungenes Wochenende zu werden. Doch nach und nach kommt es zu Differenzen und die Spannungen zwischen den ehemaligen Schulfreunden steigen. Handelt es sich wirklich nur um ein Treffen alter Schulfreunde oder steckt mehr dahinter? Seltsam ist auch der nicht eingeladen Gast, den Lea mitbringt. Was spielt er für eine Rolle?
Ein ruhiges Buch. Mit nur wenigen Protagonisten, mit interessanten Charakteren, wird eine spannende Geschichte erzählt. Die Atmosphäre des "Haus Waldesruh " kommt gut rüber. Ich möchte dort kein Wochenende verbringen müssen.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der eine gute, ruhige Erzählung zu schätzen weiß.
Alle freuen sich über das Wiedersehen und es scheint ein gelungenes Wochenende zu werden. Doch nach und nach kommt es zu Differenzen und die Spannungen zwischen den ehemaligen Schulfreunden steigen. Handelt es sich wirklich nur um ein Treffen alter Schulfreunde oder steckt mehr dahinter? Seltsam ist auch der nicht eingeladen Gast, den Lea mitbringt. Was spielt er für eine Rolle?
Ein ruhiges Buch. Mit nur wenigen Protagonisten, mit interessanten Charakteren, wird eine spannende Geschichte erzählt. Die Atmosphäre des "Haus Waldesruh " kommt gut rüber. Ich möchte dort kein Wochenende verbringen müssen.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der eine gute, ruhige Erzählung zu schätzen weiß.
von Beavielleser - 2025-05-15 10:47:00
Haus Waldesruh - 5 Sterne
In einem Forsthaus treffen einander nach fünfzehn Jahren vier ehemalige Klassenkolleginnen und -kollegen wieder. Anna, Marco, Ferdinand und Lea hatten seit der Matura nur wenig Kontakt. Die Freude über das Wiedersehen ist groß, doch rasch schon brechen alte Konflikte auf, zu unterschiedlich sind die Lebenswege der Freunde verlaufen. Nur zögerlich werden Geheimnisse preisgegeben - und bald wird klar, dass hier einer fehlt, um den alles kreist: Max, Annas Exfreund, der sich kurz nach der Matura das Leben genommen hat.
Marco, der den sadistischen Klassenlehrer für den Tod des Freundes verantwortlich macht, hat das Wiedersehen offensichtlich nicht ohne Hintergedanken geplant.
Doch als ein unerwarteter Gast das Haus betritt, kippt das Treffen in die Katastrophe.
Marco, der den sadistischen Klassenlehrer für den Tod des Freundes verantwortlich macht, hat das Wiedersehen offensichtlich nicht ohne Hintergedanken geplant.
Doch als ein unerwarteter Gast das Haus betritt, kippt das Treffen in die Katastrophe.
von Susanne Oberleitner - 2025-04-14 11:54:29
Theaterreif - 5 Sterne
Der österreichische Autor, David Krems, bringt uns in seinem neuesten Roman in eine abgelegene Jagdhütte, in der sich einige Freunde nach sehr langer Zeit wieder treffen. Die Freunde verbringe nach jahrelanger Funkstille ein Wochenende zusammen alleine im Wald. Die vier Freunde sprechen über Vorfälle in ihrer gemeinsamen Schulzeit, bei denen damals einer ihrer besten Freunde ums Leben gekommen ist. Der Selbstmord beschäftigt auch heute noch und jeder der Freunde hat Geheimnisse, die nach uns nah ans Licht kommen. Und dann ist da noch ein Fremder, der sich unter die Freunde mischt und an dem irgendwas komisch zu sein scheint. Und auch die Jagdhütte selbst scheint grausame Geheimnisse zu tragen.
Der Roman hat mich bis zum Ende in seinen Bann gezogen und immer wieder überrascht. Sprache, Cover und Inhalt passen perfekt zusammen- es war ein wahrer Lesegenuss.
Der Roman hat mich bis zum Ende in seinen Bann gezogen und immer wieder überrascht. Sprache, Cover und Inhalt passen perfekt zusammen- es war ein wahrer Lesegenuss.
von Carmen19994 - 2025-03-31 09:04:00
Wenn die Vergangenheit anklopft - 4 Sterne
Haus Waldesruh von David Krems hat mich sofort gefesselt. Die Geschichte beginnt mit einem Wiedersehen: Vier ehemalige Schulfreunde – Anna, Marco, Ferdinand und Lea – treffen sich nach fünfzehn Jahren in einem abgelegenen Forsthaus. Anfangs wirkt alles harmonisch, doch schnell wird klar, dass alte Wunden nie ganz verheilt sind. Besonders die Erinnerung an Max, Annas Ex-Freund, der sich kurz nach der Matura das Leben nahm, liegt wie ein Schatten über der Gruppe und bringt lange verdrängte Gefühle ans Licht.
Was mir besonders gefallen hat, ist die fein gezeichnete Psychologie der Figuren. Man spürt, dass sie alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, auch wenn sie es nicht immer zeigen. Die Dynamik zwischen ihnen ist glaubwürdig, mit all den unausgesprochenen Konflikten und unterschwelligen Spannungen, die entstehen, wenn man sich nach Jahren wieder begegnet. Das abgelegene Forsthaus verstärkt dieses beklemmende Gefühl noch – es gibt kaum ein Entkommen, weder vor den anderen noch vor der eigenen Vergangenheit.
Ein besonderer Moment ist der Auftritt eines unerwarteten Gastes, der alles noch komplizierter macht. Ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Krems versteht es, Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander zu verweben und große Themen wie Schuld, Verdrängung und Freundschaft auf eine sehr einfühlsame Weise zu behandeln.
Haus Waldesruh ist eine Geschichte, die nachwirkt. Sie geht leise, aber eindringlich unter die Haut. Sie regt zum Nachdenken an, ohne einfache Antworten zu liefern. Genau das hat mich daran so beeindruckt. Wer gerne tiefgründige, atmosphärische Romane liest, sollte es sich nicht entgehen lassen.
Was mir besonders gefallen hat, ist die fein gezeichnete Psychologie der Figuren. Man spürt, dass sie alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, auch wenn sie es nicht immer zeigen. Die Dynamik zwischen ihnen ist glaubwürdig, mit all den unausgesprochenen Konflikten und unterschwelligen Spannungen, die entstehen, wenn man sich nach Jahren wieder begegnet. Das abgelegene Forsthaus verstärkt dieses beklemmende Gefühl noch – es gibt kaum ein Entkommen, weder vor den anderen noch vor der eigenen Vergangenheit.
Ein besonderer Moment ist der Auftritt eines unerwarteten Gastes, der alles noch komplizierter macht. Ab da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Krems versteht es, Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander zu verweben und große Themen wie Schuld, Verdrängung und Freundschaft auf eine sehr einfühlsame Weise zu behandeln.
Haus Waldesruh ist eine Geschichte, die nachwirkt. Sie geht leise, aber eindringlich unter die Haut. Sie regt zum Nachdenken an, ohne einfache Antworten zu liefern. Genau das hat mich daran so beeindruckt. Wer gerne tiefgründige, atmosphärische Romane liest, sollte es sich nicht entgehen lassen.
von Katyleh - 2025-03-26 12:24:00
Wo bleibt die Spannung? - 2 Sterne
David Krems’ Kammerspiel Haus Waldesruh (Picus Verlag, März 2025) erzählt die Geschichte von vier ehemaligen Schulfreunden, die sich 15 Jahre nach ihrem Abschluss in einem abgelegenen Forsthaus wiedersehen. Eigentlich wollen sie in Ruhe alte Zeiten aufleben lassen, doch schnell wird klar, dass nicht alle Wunden verheilt sind. So hat jede und jeder sein Päckchen zu tragen und mit Problemen zu kämpfen. Geheimnisse kommen ans Licht, die Stimmung kippt – und als ein unerwarteter Gast auftaucht, eskaliert die Situation endgültig.
Leider hat mich der Roman nicht wirklich gepackt. Die Sprache wirkt oft hölzern, und es hat mich irritiert, dass ein Protagonist mal „Ferdinand“ und mal „Ferdi“ genannt wird – das fühlt sich stilistisch unentschlossen an. Auch die Erzählweise war für mich eher hinderlich als fesselnd. Der Erzähler gibt die Interpretation der Figuren und ihrer Emotionen gleich mit, statt sie durch Handlung oder Dialoge spürbar zu machen. Das hat mir als Leser wenig Raum für eigene Gedanken gelassen.
Auch die Spannung hat für mich nicht funktioniert. Selbst dramatische Momente plätschern eher dahin, weil die Figuren trotz vieler Beschreibungen seltsam blass bleiben. Ihr Handeln wird zwar erklärt, aber nicht wirklich erlebbar. Die Dialoge wirken oft gekünstelt, fast so, als würden die Figuren ein Drehbuch abarbeiten.
Was mir gefallen hat: Das Buch ist hochwertig verarbeitet und hat ein wirklich schönes Cover. Aber inhaltlich konnte es mich leider nicht überzeugen.
Leider hat mich der Roman nicht wirklich gepackt. Die Sprache wirkt oft hölzern, und es hat mich irritiert, dass ein Protagonist mal „Ferdinand“ und mal „Ferdi“ genannt wird – das fühlt sich stilistisch unentschlossen an. Auch die Erzählweise war für mich eher hinderlich als fesselnd. Der Erzähler gibt die Interpretation der Figuren und ihrer Emotionen gleich mit, statt sie durch Handlung oder Dialoge spürbar zu machen. Das hat mir als Leser wenig Raum für eigene Gedanken gelassen.
Auch die Spannung hat für mich nicht funktioniert. Selbst dramatische Momente plätschern eher dahin, weil die Figuren trotz vieler Beschreibungen seltsam blass bleiben. Ihr Handeln wird zwar erklärt, aber nicht wirklich erlebbar. Die Dialoge wirken oft gekünstelt, fast so, als würden die Figuren ein Drehbuch abarbeiten.
Was mir gefallen hat: Das Buch ist hochwertig verarbeitet und hat ein wirklich schönes Cover. Aber inhaltlich konnte es mich leider nicht überzeugen.
von dannylovesreading - 2025-03-22 08:30:00
Ein geheimnisvolles Klassentreffen - 4 Sterne
Fünfzehn Jahre nach ihrem gemeinsamen Abitur lädt Marco drei von seinen befreundete Klassenkameraden ein. Anna, Lea und Ferdinand genannt Ferdi sollen mit ihm ein Wochenende im Jagdhaus „Waldesruh“ eines entfernten Onkels verbringen.Das fünfte Mitglied der Clique, Max, der Annas Freund war, hat sich kurz nach dem Abitur das Leben genommen. Die Klassenkameraden wollen an diesem Wochenende ihrem ehemaligen Freund Max gedenken.Die Freunde, hatten in den letzten Jahren nur flüchtig Kontakt miteinander. Die Wiedersehensfreude ist zunächst groß.Doch schnell zeigt es sich , das die ehemaligen Klassenkameraden sich sehr unterschiedlich entwickelt haben und keine Gemeinsamkeiten mehr haben.Ein weiterer Störfaktor ist , das Lea einen Fremden mitbringt. Sie hat Frank im Zug kennengelernt und er hat sie freundlicherweise zum Jagdhaus gebracht.Nach gemeinsamen Gedanken und aufkeimenden Konflikten aufgrund recht unterschiedlicher Einstellung eskaliert die Situation mit einem weiteren Gast……
Der Autor David Krems hat einen fließenden Schreibstil,die Charaktere sind eigen.Das Cover passte zu der betrücklichen Szene im Jagdhaus.Es baute sich eine leichte Spannung auf-4 Sterne.
Der Autor David Krems hat einen fließenden Schreibstil,die Charaktere sind eigen.Das Cover passte zu der betrücklichen Szene im Jagdhaus.Es baute sich eine leichte Spannung auf-4 Sterne.
von Katzenmicha - 2025-03-14 15:40:00
Vier Freunde - 4 Sterne
Haus Waldesruh ist ein interessanter Roman des Schriftstellers David Krems.
Er hat eine frostige Atmosphäre geschaffen. Nicht nur, das es lausig kalt in der Hütte ist, ist auch die Freundschaft ziemlich erkaltet.
Fünfzehn Jahre nach der Matura treffen sich vier Freunde für ein Wochenende in der Waldhütte von Markus Onkel. Anne trifft als erste ein und ihr ist das etwas unheimlich.
Es ist eine ganz interessante Geschichte. Die Emotionen schlagen hoch.
Der Autor versteht es gut die Charaktere zu erfinden. Deren Empfindungen sind spannend gestaltet.
von begine - 2025-03-12 17:51:00
Anders als erwartet - 4 Sterne
„Haus Waldesruh“ ist ein ungewöhnlicher Roman des Autors David Krems. Bereits auf der Buchrückseite ist vermerkt, dass es ein Kammerspiel ist und dieser Hinweis ist vollkommen richtig und passend.
Anna, Lea, Ferdinand und Marco haben vor fünfzehn Jahren gemeinsam Matura gemacht und treffen sich nun in einem abgelegenen Forsthaus für ein gemeinsames Wochenende wieder. Zunächst ist die Freude über das Wiedersehen groß, aber einer fehlt. Max, der Exfreund von Anna hat sich kurz nach dem Schulende das Leben genommen. Als auch noch Frank in dem Landhaus ankommt, beginnt die Situation zu brodeln und die Stimmung zu kippen.
Der Schreibstil von David Krems ist ruhig und beschreibend, durch die Dialoge aber auch gleichzeitig sehr lebendig. Es gibt viele Details, die Atmosphäre des abgelegenen Forsthauses und die Stimmung zwischen den Protagonisten wird gut eingefangen und spürbar. Es kommen immer mehr Einzelheiten der Vergangenheit ans Licht und die Begeisterung über das Wiedertreffen weicht dem Ballast der Vergangenheit.
Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert und enthält zahlreiche Denkanstöße, leise Töne, die zum Nachdenken anregen und sehr genau gelesen werden wollen. Durch die reduzierte Anzahl der Charaktere und die vielen plötzlichen Umbrüche, wurde bei mir der Eindruck eines Kammerspiels, das ich lieber auf den Bühne sehe als es zu lesen, verstärkt.
Ich hatte zunächst mehr Spannung erwartet und war über das Fehlen ein wenig enttäuscht, muss aber sagen, dass mir das Buch dennoch gut gefallen hat, da es mich nachdenklich gestimmt hat und ich das Ende gelungen fand.
Anna, Lea, Ferdinand und Marco haben vor fünfzehn Jahren gemeinsam Matura gemacht und treffen sich nun in einem abgelegenen Forsthaus für ein gemeinsames Wochenende wieder. Zunächst ist die Freude über das Wiedersehen groß, aber einer fehlt. Max, der Exfreund von Anna hat sich kurz nach dem Schulende das Leben genommen. Als auch noch Frank in dem Landhaus ankommt, beginnt die Situation zu brodeln und die Stimmung zu kippen.
Der Schreibstil von David Krems ist ruhig und beschreibend, durch die Dialoge aber auch gleichzeitig sehr lebendig. Es gibt viele Details, die Atmosphäre des abgelegenen Forsthauses und die Stimmung zwischen den Protagonisten wird gut eingefangen und spürbar. Es kommen immer mehr Einzelheiten der Vergangenheit ans Licht und die Begeisterung über das Wiedertreffen weicht dem Ballast der Vergangenheit.
Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert und enthält zahlreiche Denkanstöße, leise Töne, die zum Nachdenken anregen und sehr genau gelesen werden wollen. Durch die reduzierte Anzahl der Charaktere und die vielen plötzlichen Umbrüche, wurde bei mir der Eindruck eines Kammerspiels, das ich lieber auf den Bühne sehe als es zu lesen, verstärkt.
Ich hatte zunächst mehr Spannung erwartet und war über das Fehlen ein wenig enttäuscht, muss aber sagen, dass mir das Buch dennoch gut gefallen hat, da es mich nachdenklich gestimmt hat und ich das Ende gelungen fand.
von Tara - 2025-03-08 22:43:00


