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Rezensionen

Lázár
„Der neue Zauberer … ein großartiges Werk.“ Die Zeit | Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025

Autor: Nelio Biedermann

Erschienen 2025 bei Rowohlt Berlin
ISBN 978-3-7371-0226-1
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Ein Leseerlebnis! - 4 Sterne

Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos’ Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den zwanziger Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista – der das Dunkle so liebt – müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen – und lernen, gegen sie zu bestehen.

Ein Roman wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und – ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage – die ewige Frage, wie man leben soll.

Fazit: Der erst 22-jährige Nelio Biedermann hat mit seinem Debütroman einiges an Aufsehen erregt. Er erzählt die Familiengeschichte seiner ungarischen landadeligen Vorfahren mit einer delikaten Mischung aus García Márquez und Arthur Schnitzler. Selten wurde der "Verfall einer Familie" ästhetischer erzählt, Vergleiche mit Thomas Mann kann ich jedoch nicht nachempfinden. Jedenfalls ein Leseerlebnis!
von Hans Hamedinger - 2026-03-27 16:01:47

Umwerfende Familienstory - 5 Sterne

Nelio Biedermanns Roman lässt vor dem Leser eine Familiengeschichte erstehen, die so lebendig, farbsprühend und spannend ist wie kaum eine zweite. Da finden Szenen statt, die wie in einem Film an mir vorbeigezogen sind. Es wundert mich überhaupt nicht, dass sein Erstling in mehr als 20 Ländern erscheinen wird.
Was mich an diesem Roman am meisten beeindruckt, ist das wundervolle Narrativ, in welches die Zeitgeschichte vor allem des 20. Jahrhunderts mühelos hineingebettet liegt. Man wird herrlich erzählend unterhalten und rekapituliert so ganz nebenbei, was alles geschehen ist, etwa in beiden Weltkriegen. Wobei die Sicht aus ungarischer Seite für mich eine bisher neue war.
Nelio Biedermann schöpft beim Entwurf der Charaktere derart aus dem Vollen, dass man zweimal hinsehen muss, wie blutjung der Autor noch ist. Zur Glaubwürdigkeit der einen, bereits sehr farbigen und lebenssprudelnden Personen gesellen sich die fantasievollen Eigenheiten der anderen, sozusagen der Unikate, die kaum irgendwo in der Literatur ihresgleichen haben. Man wähnt sich selbst in einer Traumwelt, ist gefangen im Geschehen und hofft inständig, besonders im letzten Drittel, dass man in den sicheren Gefilden der Schweiz erwacht.
Das alles muss erst einmal von einem Autorengehirn erdacht werden, auch dann, wenn Biedermann ganz bestimmt von seiner eigenen Familie bereits vieles erzählt bekommen hat. Denn dass er von ungarischem Adel abstammt, war ist für mich von den ersten Seiten an klar.
Noch dazu liest sich dieses, ja doch, opulente Buch flüssig leicht, auch wegen der meist kurzen Kapitel. Alle Sterne! Ich bin hellauf begeistert, und auf meinem Wunschzettel steht im Moment nicht mehr, als dass es NUR JA NICHT bei diesem Erstlingswerk bleibt! Gerade jetzt, für Weihnachten, scheint mir „Lázár“ ein überaus passendes Geschenk zu sein für alle, die immer neue Geschichten lieben.
von Emmmbeee - 2025-12-13 14:51:00

Zerfall einer ungarischen Adelsfamilie - 3 Sterne

Schon vor der Veröffentlichung wurde "Lázár" von Nelio Biedermann in hohen Tönen gelobt. Danach kamen mehrere Nominierungen für Buchpreise und sogar die Auszeichnung "Lieblingsbuch der Unabhängigen". Umso gespannter war ich auf den Roman, der vom Genre und der Thematik genau meinen Interessen entspricht.

In "Lázár" geht es um die Adelsfamilie "von Lázár", genauer Sándor und Mária von Lázár, die nach der Tochter Ilona den Sohn Lajos bekommen, der jedoch mit wasserblauen Augen und einer gläsernen Haut zur Welt kommt und seiner Familie nicht ähnlich sieht. Als Leser*in begleitet man die Familie ab diesem Zeitpunkt und über drei Generationen hinweg. Beginnend mit dem 20. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Dabei erlebt die Familie von Lázár neben familiären Problemen vor allem auch den Untergang ihrer Stellung in der Gesellschaft bis zur Enteignung und der Flucht in die Schweiz.

Biedermanns Sprache fühlt sich sehr erwachsen, verschachtelt und teilweise poetisch an. Dabei kann man als Leser*in wirklich vergessen, dass der Autor gerade einmal 22 Jahre alt ist.
Inhaltlich bietet der Roman viel Einblick in das Leben des Adels im 20. Jahrhunderts mit seinen Höhen und Tiefen. Leider waren die Charaktere für mich aber zu flach und in gewisser Weise nicht genug herausgearbeitet. Gewisse Gefühle wurden schon gezeigt, doch ich hatte das Gefühl, dass man noch viel viel mehr hätte herausholen können.
Hinzu kam, dass ich relativ lange gebraucht habe, um das Buch fertig zu lesen und mir ein gewisser Sog gefehlt hat. Auch das Pacing zum Ende des Buches entsprach nicht mehr ganz dem Pacing am Anfang des Buches.

Alles in Allem war es für mich kein schlechtes Buch. Es hatte sowohl gute als auch schlechte Aspekte. Trotzdem hat es einen gewissen Stellenwert und ich kann mir vorstellen weitere Bücher von Biedermann zu lesen.
von rosetheline - 2025-11-16 19:55:00

Eine ungarische Adelsfamilie in den Turbulenzen des 20. Jahrhunderts - 4 Sterne

Diesem Buch konnte man gar nicht entfliehen auf Bookstagram und überall wo viel über gute Bücher gesprochen und geschrieben wurde, daher hab auch ich es zur Hand genommen, obwohl Romane mit Pferden auf dem Cover sonst so gar nicht meines sind!
“ Der Schriftsteller fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Glück, was nur verständlich ist, denn Schreiben ist Konservieren, Festhalten, Ordnen, das Glück aber meidet die Sprache, entzieht sich den Wörtern, versteckt sich in der Vergänglichkeit und zerfällt, wenn man es zu erklären versucht.” (S. 108)

Und ich muss das Fazit vorziehen: Es hat sich gelohnt! Was ein tolles Buch. Die unabhängigen Buchhändler:innen haben dieses Buch in 2025 zu ihrem Buch des Jahres erklärt. Gute Wahl!
Nelio Biedermann findet eine äußerst gute Sprache für so vieles unaussprechliches. Für Dinge und Umstände, für die man zur damaligen Zeit keine Worte fand. Geschickt springt er in der Zeit, erzählt episodenhaft, aber zeichnet ein rundes Bilder einer Familie über Generationen hinweg.
“Auch sie, die die Hoffnung nicht verloren hatten, hofften eigentlich nicht auf die Zukunft, sondern auf die Rückkehr der Vergangenheit.” (S. 290)
Es geht um eine adelige Familie in Ungarn, die zurückgezogen in einem Waldschloss lebt. Zunächst im Glauben, dass der Adel und die Lebensweise ohne Umbrüche immer so weiter geht, aber dann kommt der erste Weltkrieg, dann der Zweite und dann die Kommunisten. Eine tragische Verstrickung von Ereignissen.
Wieder ein Buch, dass schafft durch eine fiktionalisierte Geschichte einen emphatischen Raum zu öffnen und die Imagination antreibt sich auszumalen wie die vergangenen Zeiten die Gegenwart geprägt hat.
Ich habe es sehr gern gelesen und wünsche Lazár viele Leser. Ach ja, und ignorieren sie das Pferd, auch wenn ihnen beim Lesen klar wird, welche Rolle es spielt.
von nil_liest - 2025-11-16 12:20:00

Gutes Buch mit teilweise fragwürdigem Frauenbild - 3 Sterne

„Lázár“ ist ein spannender und atmosphärisch dichter Roman, der vor allem durch seine Sprache und die psychologische Tiefe überzeugt. Die Geschichte zieht einen schnell hinein, sie ist geheimnisvoll, düster und gleichzeitig fein beobachtet. Der Autor hat ein gutes Gespür für Stimmungen und dafür, wie widersprüchlich Menschen sein können.

Trotz all dieser Stärken hat mich beim Lesen etwas gestört: das Frauenbild in dem Buch. Manche Szenen wirken überholt oder einfach unreflektiert. Besonders schwierig fand ich, dass ein Mann fälschlicherweise einer Vergewaltigung beschuldigt wird. So etwas ist ein heikles Thema, das hier ohne wirkliche Notwendigkeit eingebaut wurde und leicht falsche Vorstellungen bestärken kann. Für die Handlung wäre das gar nicht nötig gewesen.

Vielleicht liegt das daran, dass der Autor noch sehr jung ist und manche Dinge unbewusst übernimmt. Dabei merkt man eigentlich, wie klug und sprachlich stark er ist. „Lázár“ zeigt viel Talent und Tiefe, aber auch, dass zu einem wirklich reifen Roman mehr gehört als eine gute Sprache, nämlich auch Verantwortung für das, was man erzählt. 3,5/5 Sterne

von Alo - 2025-11-10 12:48:00

Lázár - 5 Sterne

In einem sehr flüssigen und angenehm zu lesenden Erzählstil beschreibt der Autor das Schicksal einer ungarischen Adelsfamilie zur Zeit des Ungarnaufstandes im 20. Jhdt.
Die Familie Lazar wurde, wie so viele Familien, enteignet und anschließend aus der Heimat vertrieben.
Das Buch ist teils autobiografisch und es läßt einem tief in die Geschichte ungarischer Adelsfamilien eintauchen. Das Schicksal der Familie Lazar steht
stellvertretend für das Schicksal vieler Familien.
Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle zeitgeschichtlich interessierten LeserInnen.
von Gabriele Geissl - 2025-10-20 08:07:33

Glanz und Elend - 3 Sterne


Lázár, Familienroman von Nelio Biedermann, EBook Rowohlt Verlag
Eine Familie in den Strudeln des 20. Jahrhunderts
Mit der Geburt Lajos, des weißhaarigen Kindes mit den blauen Augen, beginnt der Untergang der Familie Lázár. Das 20. Jahrhundert bricht an, das feudale Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn wird für immer verändert ausgelöst durch den Untergang des Habsburgerreichs, beiden Weltkriegen, Flucht und der Verlust von Macht Geld und Ländereien.
Das Buch teilt sich in 60 kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel befeuern die Lesegeschwindigkeit. Im auktorialen Erzählstil aus der Sicht verschiedener Charaktere. Schon im ersten Kapitel hat sich bei mir Lesefluss eingestellt. Ich war verblüfft wie wortgewaltig und bildhaft der 22jährige Autor schreibt.
Insgesamt jedoch finde ich das Buch jedoch nicht ausgereift. Zum Teil sprunghaft im Verlauf und dann wieder verliert sich der Autor in Nebensächlichkeiten. Über die beiden dazwischengeschobenen Kapitel über Stalins Tod, habe ich mich gewundert, das hat keinen Bezug zur Geschichte. Fast alle Figuren sind mir fremd geblieben, ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. Sie sind schwermütig und phlegmatisch, obwohl sie in Luxus leben. Erst Eva und auch Pista im letzten Drittel, engagieren sich, nehmen ihr Leben in die Hand.
Ich hätte auch mehr geschichtliche Fakten und Zusammenhänge erwartet. Über die Verhältnisse und Lebensumstände in Ungarn, zu Beginn des 20. Jahrhunderts und bezüglich der beiden Weltkriege hätte ich mehr Informationen gewünscht. Dies ist aktuell meine bevorzugte Ära in historischen Romanen. Dieser Roman lässt jedoch auf besseres hoffen, es ist noch viel Luft nach oben. Eine sorgfältigere Recherche hätte ich mir gewünscht.
Durch den Hype und die großen Ankündigungen um dieses Buch, habe ich mehr erwartet. Wer sich einen kurzen Überblick über diese Epoche verschaffen will, ist hier nicht verkehrt. Von mir schwache 3 Sterne.
von Ele - 2025-10-11 10:53:00

Niedergang einer Adelsfamilie - 3 Sterne

Nelio Biedermanns Debütroman »Lázár« entspricht nicht ganz meinem üblichen Geschmack, jedoch haben mich der Klappentext und die Tatsache, dass der Roman bereits internationale Wellen geschlagen hat, neugierig gemacht. Auch, dass der Schweizer Autor gerade einmal 22 Jahre alt ist, hat mich durchaus beeindruckt und so dachte ich, könne es nicht schaden, auch mal ein etwas anderes Buch auszuprobieren.

In der Geschichte begleiten wir die ungarische Adelsfamilie Lázár. Angefangen im frühen 20. Jahrhundert lebt diese zunächst in einem Waldschloss fernab der Ortschaften. Mit der Geburt von Sprössling Lajos nimmt die Handlung schließlich ihren Lauf und erstreckt sich über mehrere Generationen und historische Ereignisse.

Die erste Hälfte des Buches konnte mich durchaus in ihren Bann ziehen. Der Schreibstil ist mit den vielen verschachtelten Sätzen teilweise etwas anspruchsvoller zu lesen aber dennoch gut verständlich. Die Sprache des Autors ist detailreich, bildhaft und poetisch.
Die erste und zweite Generation der Figuren werden vorgestellt und die Handlung entfaltet sich mystisch, mitunter beinahe märchenhaft und geheimnisvoll.
Dieser Zauber verpufft leider ungefähr ab der zweiten Hälfte schlagartig.
Fast könnte man meinen, plötzlich ein Geschichtsbuch vor sich zu haben. Doch nicht nur die geschichtlichen Ereignisse und politische Entwicklungen sind schwere Kost - auch Themen wie Alkoholmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Selbstmord treten hier stark in den Vordergrund.
Die Fülle an Figuren macht es zudem teilweise etwas unübersichtlich. Oft sind einzelne Abschnitte so geschrieben, dass man erst nach einigen Sätzen erkennen kann, um wen es gerade geht oder der Fokus springt mitten im Text von einer Person zur nächsten.

Für meinen Geschmack enthielt das Buch zu viele explizite Sexszenen, die der Geschichte keinen Mehrwert gegeben haben.
Hier und da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Was hatte es mit dem rätselhaften Wald um das Schloss zu tun oder wie erging es Ilona in den USA?
Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch im Großen und Ganzen gerne gelesen und kann es - wenn auch eingeschränkt - empfehlen.
von Sina - 2025-10-05 08:16:00

Sprachgewaltig & atmosphärisch - 5 Sterne

„Lázár“ hat mich sofort durch seine besondere Sprache und Atmosphäre in den Bann gezogen. Nelio Biedermann erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie über mehrere Generationen hinweg – von den goldenen Zeiten über Kriegsjahre bis hin zum Zerfall. Mich hat beeindruckt, wie poetisch und zugleich eindringlich er schreibt. Gerade in der ersten Hälfte fand ich die Mischung aus Familiensaga, historischem Hintergrund und fast märchenhaften Elementen unglaublich stark.

Das Cover mit dem Schimmel passt für mich perfekt: edel, geheimnisvoll, ein Symbol für Tradition und Macht, die langsam bröckeln. Es fängt die Stimmung des Romans sehr gut ein.

Besonders berührt hat mich Lajos’ Kindheit, in der schon viel von der späteren Tragik spürbar ist. Biedermann gelingt es, mit wenigen Bildern eine ganze Welt entstehen zu lassen. Allerdings muss ich sagen, dass die zweite Hälfte für mich nicht mehr ganz die gleiche Kraft hatte. Manche Passagen wirkten fragmentarisch, die Episoden verloren etwas an Spannung, und ich hatte stellenweise Mühe, die gleiche Intensität wie zu Beginn aufrechtzuerhalten.

Trotz dieser Schwäche bleibt der Gesamteindruck stark. Für einen so jungen Autor ist es bemerkenswert, wie sicher er mit Sprache und Atmosphäre umgeht.

Fazit:
Ein außergewöhnliches Debüt, das viel Mut und literarisches Talent zeigt. Wer große, sprachlich dichte Familiengeschichten mag und sich auch auf mystische Zwischentöne einlassen kann, sollte „Lázár“ unbedingt lesen. Nicht alles wirkt perfekt ausgearbeitet, aber die poetische Wucht des Textes bleibt im Gedächtnis.
von Piet1990 - 2025-09-14 18:10:00

Lazar - 5 Sterne

Die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie von der Zeit vor 1900 durch beide Weltkriege bis zur Flucht der jüngsten Nachkommen in die Schweiz nach dem Ungarnaufstand in den 50er Jahren. Soweit klingt es vertraut, epische Familiengeschichten mag man oder nicht - aber die hier ist anders. Manche Episoden sind realistisch, prägnant erzählt, andere wieder geradezu traumartig. Die Erzähl- und Sichtweise spiegelt das Empfinden der Protagonisten wider, wie sie auf die rasant sich ändernden Verhältnisse reagieren, damit umgehen müssen. Ein wunderschöne, fesselnde und berührende Sprache, ein einzigartiges Buch.
von Lucia Kirchner-Krämer - 2025-09-10 17:37:56