Rezensionen
Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
Der Dark Romantasy TikTok-Hype auf Deutsch
Autor: Kaylie Smith
Erschienen 2025 bei Aufbau TB
ISBN 978-3-7466-4200-0
Ein teuflischer Pakt - 4 Sterne
Ophelia Grimm ist Nekromantin und ihre Magie erwacht mit dem Tod ihre Mutter, der viel zu früh und viel zu plötzlich eingetreten ist. Doch das ist nicht der einzige Schock. Sie und ihre Schwester Genevieve erfahren tags darauf, dass das Haus verschuldet ist und die Bank bereits Abrisspläne hegt. So landen die beiden Schwestern in Phantasma - dem Spiel um Leben und Tod.
Neun Level gilt es zu bezwingen und wer als letztes übrig ist, darf sich vom Teufel einen Wunsch erfüllen lassen. Für die meisten Teilnehmer*innen sind es finanzielle Motive, die sie in dieses schauerliche Spiel getrieben haben. Freundschaften werden hier kaum geschlossen und wer die Liebe findet, dem blüht ein noch schlimmerer Fluch.
Doch Ophelia geht recht rasch einen Pakt ein, der sie vielleicht ins Verderben stürzen wird. Ein Phantom erobert ihr Herz im Sturm und begleitet sie durch ihre ganz persönlich Hölle.
Phantasma ist ein New Adult Romance Roman, das alles mitbringt, was dieses Genre braucht. Es gibt heiße Geister, tödliche Abenteuer, eine Menge Blut und große Gefühle. Aber die Autorin lässt ihre Protagonistin auch eine steile Entwicklung durchleben. Sie findet Selbstvertrauen und lernt mit ihren mentalen Problemen umzugehen. Sie darf erfahren, dass sie trotz ihrer Unangepasstheit liebenswert ist und es verdient begehrt zu werden.
Ich habe das Buch gerne gelesen und es hat mich großartig unterhalten, obwohl die Geschichte stellenweise sehr grausam war. Doch die speziellen Räume, wie die Flüstergasse oder die geheimen Kammern, die Ophelia und Blackwell entdecken, lassen die Grausamkeiten in den Hintergrund treten. Und das Ende ... Da gibt es eigentlich nichts dazu zu sagen. Wen dieses Genre anspricht, dem kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: New Orleans als Schauplatz finde ich perfekt gewählt!
Neun Level gilt es zu bezwingen und wer als letztes übrig ist, darf sich vom Teufel einen Wunsch erfüllen lassen. Für die meisten Teilnehmer*innen sind es finanzielle Motive, die sie in dieses schauerliche Spiel getrieben haben. Freundschaften werden hier kaum geschlossen und wer die Liebe findet, dem blüht ein noch schlimmerer Fluch.
Doch Ophelia geht recht rasch einen Pakt ein, der sie vielleicht ins Verderben stürzen wird. Ein Phantom erobert ihr Herz im Sturm und begleitet sie durch ihre ganz persönlich Hölle.
Phantasma ist ein New Adult Romance Roman, das alles mitbringt, was dieses Genre braucht. Es gibt heiße Geister, tödliche Abenteuer, eine Menge Blut und große Gefühle. Aber die Autorin lässt ihre Protagonistin auch eine steile Entwicklung durchleben. Sie findet Selbstvertrauen und lernt mit ihren mentalen Problemen umzugehen. Sie darf erfahren, dass sie trotz ihrer Unangepasstheit liebenswert ist und es verdient begehrt zu werden.
Ich habe das Buch gerne gelesen und es hat mich großartig unterhalten, obwohl die Geschichte stellenweise sehr grausam war. Doch die speziellen Räume, wie die Flüstergasse oder die geheimen Kammern, die Ophelia und Blackwell entdecken, lassen die Grausamkeiten in den Hintergrund treten. Und das Ende ... Da gibt es eigentlich nichts dazu zu sagen. Wen dieses Genre anspricht, dem kann ich das Buch guten Gewissens empfehlen.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen: New Orleans als Schauplatz finde ich perfekt gewählt!
von Miro - 2025-10-26 22:38:00
»In einem anderen Leben, einem gerechten Leben, würde ich dich nicht mehr hergegeben, bis meine ewige Seele zu Staub zerfällt« - 4 Sterne
Willkommen in Phantasma! Hier gibt es nur zwei einfache Regeln: 1. Bleib am Leben. 2. Fürchte die Liebe.
Und wie schwer kann’s schon werden? Nur weil Teufel die Aufgaben präsentieren, die einzigen Tipps Rätsel sind, zumeist Aussichtslosigkeit zur Teilnahme führt, du vorab deine größte Angst preisgeben musst, dich Abmachungen Lebenszeit kosten können und wahr gewordene Albträume deine Zeit zwischen den Prüfungen aufpeppen… Naja, immerhin wartet am Ende ein Wunsch auf dich – falls du überlebst!
Phantasma von Kaylie Smith hat mir richtig gut gefallen. Mich hat der Vibe von Beginn an abholen können & als dann noch die Aufgaben, denen sich Ophelia stellen muss, hinzukamen, war klar, dass ich an den Seiten kleben werde. Nur gegen Ende hätte die Geschichte für mich etwas mehr Tragik vertragen.
Das Setting ist eher düster – denkt an ein verspuktes viktorianisches Herrenhaus – und auch die Protagonistin trägt zu diesem Gefühl bei. Ophelia ist Nekromantin, hat eine gefährliche Stimme im Kopf & entwickelt eine Schwäche für ein Phantom. (Im Prinzip ist sie ein Bookie. ????????)
Zusätzlich gibt es einen interessanten Mystery-Anteil & Regel 2 wird möglicherweise auf die Probe gestellt. Trotzdem würde ich sagen, dass vor allem zu Beginn eher Anziehung anstelle von Romance im Vordergrund steht, daher „Vorsicht“: Etwas spicy! (Finde es eigentlich nur ich komisch, wenn Good Girl übersetzt wird?)
Wenn Prüfungen entlang von Sünden, wie z. B. bei The Stars Are Dying, spannend klingen & ihr den Vibe von Caraval mochtet, es aber etwas blutiger sein darf, dann ist Phantasma auf jeden Fall etwas für euch!
Auf den zweiten Band (Enchantra) bin ich bereits sehr gespannt. Mir sind schon einige Zitate begegnet, die mich vermuten lassen, dass mir die Fortsetzung sogar noch besser gefallen wird. (Außerdem ist das Cover lila. Ich lieb’s! ????)
Und wie schwer kann’s schon werden? Nur weil Teufel die Aufgaben präsentieren, die einzigen Tipps Rätsel sind, zumeist Aussichtslosigkeit zur Teilnahme führt, du vorab deine größte Angst preisgeben musst, dich Abmachungen Lebenszeit kosten können und wahr gewordene Albträume deine Zeit zwischen den Prüfungen aufpeppen… Naja, immerhin wartet am Ende ein Wunsch auf dich – falls du überlebst!
Phantasma von Kaylie Smith hat mir richtig gut gefallen. Mich hat der Vibe von Beginn an abholen können & als dann noch die Aufgaben, denen sich Ophelia stellen muss, hinzukamen, war klar, dass ich an den Seiten kleben werde. Nur gegen Ende hätte die Geschichte für mich etwas mehr Tragik vertragen.
Das Setting ist eher düster – denkt an ein verspuktes viktorianisches Herrenhaus – und auch die Protagonistin trägt zu diesem Gefühl bei. Ophelia ist Nekromantin, hat eine gefährliche Stimme im Kopf & entwickelt eine Schwäche für ein Phantom. (Im Prinzip ist sie ein Bookie. ????????)
Zusätzlich gibt es einen interessanten Mystery-Anteil & Regel 2 wird möglicherweise auf die Probe gestellt. Trotzdem würde ich sagen, dass vor allem zu Beginn eher Anziehung anstelle von Romance im Vordergrund steht, daher „Vorsicht“: Etwas spicy! (Finde es eigentlich nur ich komisch, wenn Good Girl übersetzt wird?)
Wenn Prüfungen entlang von Sünden, wie z. B. bei The Stars Are Dying, spannend klingen & ihr den Vibe von Caraval mochtet, es aber etwas blutiger sein darf, dann ist Phantasma auf jeden Fall etwas für euch!
Auf den zweiten Band (Enchantra) bin ich bereits sehr gespannt. Mir sind schon einige Zitate begegnet, die mich vermuten lassen, dass mir die Fortsetzung sogar noch besser gefallen wird. (Außerdem ist das Cover lila. Ich lieb’s! ????)
von Vanessa - 2025-07-15 11:21:00
Viel Glück bei eigentlich gefährlichen Spielen - 3 Sterne
Ihre Mutter stirbt und hinterlässt Geheimnisse und hohe Schulden. Ophelias Schwester Genevieve scheint mehr zu wissen, weiht Ophelia aber nicht mehr ein, bevor sie verschwindet. Es sieht so aus, als würde Genevieve an den gefährlichen Phantasma-Spielen teilnehmen wollen, also tut Ophelia das auch, in der Hoffnung ihre Schwester retten zu können.
Ophelia ist aber ziemlich planlos und kommt damit schon viel zu gut durch. Ihr einziges Ziel ist es eigentlich, ihre Schwester zu retten, aber weil sie selbst nicht direkt gegen Genevieve spielt, weiß man nicht mal mit hundertprozentiger Sicherheit, ob die auch tatsächlich an den Spielen teilnimmt oder wie es ihr dabei geht. Also kann Ophelia in der Hinsicht nicht viel machen, sondern kümmert sich hauptsächlich darum, im Spiel weiterzukommen und versucht nebenbei noch, Blackwell zu helfen, der ihr dafür wertvolle Tipps bei den verschiedenen Leveln des Spiels gibt.
Ich fand es ziemlich interessant, hier eine Protagonistin mit einer Zwangsstörung zu haben, in einer Welt, wo es auch echte Dämonen gibt. Dazu fand ich Ophelia auch dadurch etwas sympathischer, weil man spürt, dass sie durch ihre Ausbildung zur Nekromantin schon lange mit der Last lebt, eines Tages das Erbe ihrer Familie weiterführen zu müssen. Aber dann war ich auch ziemlich enttäuscht davon, wie wenig man eigentlich davon sieht, dass sie irgendwas gelernt hat. Sie stolpert schon eher ahnungslos, mit einer guten Portion Glück und Blackwells Unterstützung durch die Spiele und das fand ich auf Dauer dann ziemlich langweilig, egal wie blutig es um sie herum gewesen sein mag. Wenn sie so leicht durchkommt, wirken die Spiele auch weniger anspruchsvoll und gefährlich.
Insgesamt hätte ich mehr von Ophelia und den Spielen erwartet, auch die Liebesgeschichte fand ich nicht besonders spannend. Das Ende des Buches fand ich dann wieder einigermaßen gelungen und da Ophelias Geschichte damit abgeschlossen ist, werde ich die Fortsetzung auf jeden Fall nicht mehr lesen, weil ich das Buch dafür einfach nicht gut genug fand.
Ophelia ist aber ziemlich planlos und kommt damit schon viel zu gut durch. Ihr einziges Ziel ist es eigentlich, ihre Schwester zu retten, aber weil sie selbst nicht direkt gegen Genevieve spielt, weiß man nicht mal mit hundertprozentiger Sicherheit, ob die auch tatsächlich an den Spielen teilnimmt oder wie es ihr dabei geht. Also kann Ophelia in der Hinsicht nicht viel machen, sondern kümmert sich hauptsächlich darum, im Spiel weiterzukommen und versucht nebenbei noch, Blackwell zu helfen, der ihr dafür wertvolle Tipps bei den verschiedenen Leveln des Spiels gibt.
Ich fand es ziemlich interessant, hier eine Protagonistin mit einer Zwangsstörung zu haben, in einer Welt, wo es auch echte Dämonen gibt. Dazu fand ich Ophelia auch dadurch etwas sympathischer, weil man spürt, dass sie durch ihre Ausbildung zur Nekromantin schon lange mit der Last lebt, eines Tages das Erbe ihrer Familie weiterführen zu müssen. Aber dann war ich auch ziemlich enttäuscht davon, wie wenig man eigentlich davon sieht, dass sie irgendwas gelernt hat. Sie stolpert schon eher ahnungslos, mit einer guten Portion Glück und Blackwells Unterstützung durch die Spiele und das fand ich auf Dauer dann ziemlich langweilig, egal wie blutig es um sie herum gewesen sein mag. Wenn sie so leicht durchkommt, wirken die Spiele auch weniger anspruchsvoll und gefährlich.
Insgesamt hätte ich mehr von Ophelia und den Spielen erwartet, auch die Liebesgeschichte fand ich nicht besonders spannend. Das Ende des Buches fand ich dann wieder einigermaßen gelungen und da Ophelias Geschichte damit abgeschlossen ist, werde ich die Fortsetzung auf jeden Fall nicht mehr lesen, weil ich das Buch dafür einfach nicht gut genug fand.
von Meli - 2025-06-25 00:17:00
Düstere Faszination zwischen Leben, Liebe und Tod - 5 Sterne
Cover? Definitiv ein Pluspunkt! Die Farben, die Gestaltung – einfach ein Hingucker im Regal. Und genau da wird das Buch auch bleiben, denn es ist eins dieser Werke, die ich mit Freude mindestens noch ein zweites Mal lesen werde.
Der Einstieg fiel mir zwar ein wenig schwer, da der Schreibstil mich anfangs nicht sofort abgeholt hatte, aber das änderte sich dann doch schnell. Auch das direkte Reingeworfenwerden in die Welt hat erstmal nach Orientierung verlangt – aber genau das empfand ich dann doch als angenehm anders – kein typischer Einstieg, wo alles in den „ersten drei kurzen Kapiteln“ passiert. :D
Zwar war für mich manches vorhersehbar und nicht immer so überraschend, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte – aber das hat meinem Lesespaß absolut keinen Abbruch getan! Wenn ich mir etwas gewünscht hätte, dann, dass es ein bisschen länger geht. Denn an manchen Stellen wirkte es fast etwas zu schnell ... bis einem dann wieder einfällt, dass Ophelia nur wenige Tage bleiben. Also ein klar gesetzter Rahmen, der zwar keine Längen zulässt, aber dadurch eben auch Grenzen setzt.
Die Prüfungen, durch die unsere Protagonistin Ophelia musste, fand ich spannend – allerdings hätte ich mir da auch ein klein wenig mehr Tiefe oder Ausschmückung gewünscht.
Besonders gut gelungen fand ich die Darstellung von Blackwell – ich musste ehrlich gesagt immer ein bisschen an Danny Phantom denken (aber nur im besten Sinne).
Und Blackwell hätte für meinen Geschmack ruhig noch mehr Szenen haben dürfen. ;)
Ophelias Schwester Genevieve war für mich etwas... anstrengend. Sie erinnerte mich ein wenig an die Schwester aus „Das wandelnde Schloss“. Vermutlich wurde sie jedoch bewusst so dargestellt, um den Kontrast zwischen den beiden deutlich zu machen. Unterschiedliche Lebensrealitäten, unterschiedliche Päckchen, die sie tragen.
Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mich das Buch wirklich überrascht. Ich hatte am Anfang ein bisschen die Sorge, dass die Figuren bei der Seitenanzahl etwas zu blass bleiben würden – aber dem war nicht so. Ich fand die Charakterentwicklung gelungen, gerade weil sie trotz der Kürze funktioniert hat.
Ob ich den zweiten Band lesen werde? Ja! Schon allein, weil ich Stil, Thema und die Entwicklung der Figuren spannend finde – und gespannt bin, wie sich die Welt aus Genevieves Perspektive anfühlt.
Besonders hervorheben möchte ich noch(mal):
~ die tolle Darstellung von OCD
~ das düstere, leicht gothic-angehauchte Setting
~ das gut beschriebene Haus, das wirklich Atmosphäre schafft
~ die schlagfertigen Dialoge, die ich beim Lesen einfach gefeiert habe :D
~ die romantischen Szenen (erst dachte ich, es wird ein Slow Burn – was ich nicht schlecht gefunden hätte – aber es wurde intensiver und sehr angenehm zu lesen)
Das Buch war stimmungsvoll, schnell gelesen (an einem Tag beendet – ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen!) und hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Es bietet eine gelungene Mischung, die Handlung wird nie langweilig, bleibt lebendig und – was ich besonders wichtig finde – ist dabei gut nachvollziehbar. Der Schreibstil? Flüssig, einfach und trotzdem atmosphärisch. Auch das Nachwort der Autorin fand ich wirklich interessant.
Die Triggerwarnungen sollte man sich vorab anschauen – das Buch ist sicher nicht für alle geeignet. Wer sich auf das Buch einlässt, bekommt hier eine fesselnde Story mit vielen spannenden Elementen, die nicht zu lang ist und Lust auf mehr macht. Für mich: absolut lesenswert!
Der Einstieg fiel mir zwar ein wenig schwer, da der Schreibstil mich anfangs nicht sofort abgeholt hatte, aber das änderte sich dann doch schnell. Auch das direkte Reingeworfenwerden in die Welt hat erstmal nach Orientierung verlangt – aber genau das empfand ich dann doch als angenehm anders – kein typischer Einstieg, wo alles in den „ersten drei kurzen Kapiteln“ passiert. :D
Zwar war für mich manches vorhersehbar und nicht immer so überraschend, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte – aber das hat meinem Lesespaß absolut keinen Abbruch getan! Wenn ich mir etwas gewünscht hätte, dann, dass es ein bisschen länger geht. Denn an manchen Stellen wirkte es fast etwas zu schnell ... bis einem dann wieder einfällt, dass Ophelia nur wenige Tage bleiben. Also ein klar gesetzter Rahmen, der zwar keine Längen zulässt, aber dadurch eben auch Grenzen setzt.
Die Prüfungen, durch die unsere Protagonistin Ophelia musste, fand ich spannend – allerdings hätte ich mir da auch ein klein wenig mehr Tiefe oder Ausschmückung gewünscht.
Besonders gut gelungen fand ich die Darstellung von Blackwell – ich musste ehrlich gesagt immer ein bisschen an Danny Phantom denken (aber nur im besten Sinne).
Und Blackwell hätte für meinen Geschmack ruhig noch mehr Szenen haben dürfen. ;)
Ophelias Schwester Genevieve war für mich etwas... anstrengend. Sie erinnerte mich ein wenig an die Schwester aus „Das wandelnde Schloss“. Vermutlich wurde sie jedoch bewusst so dargestellt, um den Kontrast zwischen den beiden deutlich zu machen. Unterschiedliche Lebensrealitäten, unterschiedliche Päckchen, die sie tragen.
Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mich das Buch wirklich überrascht. Ich hatte am Anfang ein bisschen die Sorge, dass die Figuren bei der Seitenanzahl etwas zu blass bleiben würden – aber dem war nicht so. Ich fand die Charakterentwicklung gelungen, gerade weil sie trotz der Kürze funktioniert hat.
Ob ich den zweiten Band lesen werde? Ja! Schon allein, weil ich Stil, Thema und die Entwicklung der Figuren spannend finde – und gespannt bin, wie sich die Welt aus Genevieves Perspektive anfühlt.
Besonders hervorheben möchte ich noch(mal):
~ die tolle Darstellung von OCD
~ das düstere, leicht gothic-angehauchte Setting
~ das gut beschriebene Haus, das wirklich Atmosphäre schafft
~ die schlagfertigen Dialoge, die ich beim Lesen einfach gefeiert habe :D
~ die romantischen Szenen (erst dachte ich, es wird ein Slow Burn – was ich nicht schlecht gefunden hätte – aber es wurde intensiver und sehr angenehm zu lesen)
Das Buch war stimmungsvoll, schnell gelesen (an einem Tag beendet – ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen!) und hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Es bietet eine gelungene Mischung, die Handlung wird nie langweilig, bleibt lebendig und – was ich besonders wichtig finde – ist dabei gut nachvollziehbar. Der Schreibstil? Flüssig, einfach und trotzdem atmosphärisch. Auch das Nachwort der Autorin fand ich wirklich interessant.
Die Triggerwarnungen sollte man sich vorab anschauen – das Buch ist sicher nicht für alle geeignet. Wer sich auf das Buch einlässt, bekommt hier eine fesselnde Story mit vielen spannenden Elementen, die nicht zu lang ist und Lust auf mehr macht. Für mich: absolut lesenswert!
von wolkenbücherwelt - 2025-05-25 17:42:00
Teuflischer Roman - 4 Sterne
Schon bevor es das Buch auf Vorablesen gab, hatte isch schon viel gutes darüber gehört und ich wollte es deswegen und wegen des Themas (das ähnlich, wie Caraval ist) lesen. Sowohl der Schreibstil, als auch die Charaktere und die Geschichte an sich, sind wundervoll kreativ verfasst.
Ich habe es geliebt in diese Welt einzutauchen und Ophelia auf ihrem Weg zu begleiten ihre Schwester wiederzufinden. Ophelia selbst fand ich sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere sind faszinierend gewesen und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind wirklich sehr passend und wunderschön gestaltet. Es ist auch sehr hilfreich, dass es zu Beginn des Buches eine Übersicht gibt, welchen Rang welche paranormalen Wesen haben. Da hab ich des Öfteren nachgesehen, um Charaktere besser einschätzen zu können.
Abschließend kann ich es jedem empfehlen, der gerne in eine spannende Welt voller Paranormalem eintauchen möchte und eine ganz neuartige Geschichte lesen möchte.
Ich habe es geliebt in diese Welt einzutauchen und Ophelia auf ihrem Weg zu begleiten ihre Schwester wiederzufinden. Ophelia selbst fand ich sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere sind faszinierend gewesen und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind wirklich sehr passend und wunderschön gestaltet. Es ist auch sehr hilfreich, dass es zu Beginn des Buches eine Übersicht gibt, welchen Rang welche paranormalen Wesen haben. Da hab ich des Öfteren nachgesehen, um Charaktere besser einschätzen zu können.
Abschließend kann ich es jedem empfehlen, der gerne in eine spannende Welt voller Paranormalem eintauchen möchte und eine ganz neuartige Geschichte lesen möchte.
von booklover3 - 2025-05-12 15:08:00
Horror und Liebe - 5 Sterne
"Du hast versagt, obwohl du noch nicht einmal angefangen hast. Klopf dreimal gegen die Mauer, dann wird alles wieder gut."
„Phantasma“ von Kaylie Smith hat mich wirklich positiv überrascht und ist mal etwas ganz anderes gewesen als das, was ich sonst lese. Wir begleiten Ophelia nach dem Tod ihrer Mutter nach Phantasma – und was dort passiert, muss man selbst gelesen haben. Teufel, Phantome und Dämonen. Alles findet seinen Platz in dieser Geschichte. Also auch die Liebe. Sie steht zwar nicht unbedingt im Vordergrund, hat aber dennoch eine starke Präsenz.
Weiter ins Detail gehen möchte ich in Sachen Liebe allerdings nicht. Nur so viel: Es entstehen definitiv interessante Beziehungen unter den Protagonisten.
Ophelia und Blackwell sind vor allem interessant. Ophelia, weil sie nun mal eben im Mittelpunkt der Geschichte steht und das ein oder andere Problem bewältigen muss. Sie ist nicht die klassische starke weibliche Protagonistin und hinter ihrer Fassade steckt noch mehr, wie man im Laufe der Geschichte bemerkt. Besonders der Bund zu ihrer Schwester ist sehr stark und bringt sie in die ein oder andere brenzlige Situation.
Und brenzlige bzw. gefährliche Situationen findet man in Phantasma sehr häufig. Und das macht diese Geschichte aus. Kaylie Smith schafft es einfach viel Spannung und ruhigere Story Elemente in ein perfektes Gleichgewicht zu bringen – denn langweilig ist mir beim Lesen nie geworden. Was auch an dem Schreibstil liegt, der ganz einfach gehalten ist. Die Beschreibungen der Umgebung lassen das gesamte Setting lebendig werden und man hat das Gefühl, man würde sich zusammen mit Ophelia den einzelnen Prüfungen stellen.
Insgesamt lassen sich in „Phantasma“ viele wundervoll ausgearbeitete Ideen finden, die alle auf irgendeine Weise zusammenpassen. Diese Geschichte ist einfach etwas Besonderes – von den Protagonisten bis hin zum Setting. Wer also Lust auf eine Geschichte hat, die man nicht weglegen kann, wird hier fündig. Aber denkt beim Lesen daran: Verliebt euch nicht (zu schnell in die Protagonisten).
von Arambol - 2025-05-09 12:12:00
Tolles Setting! - 4 Sterne
Das Setting und die Thematik des Buches haben mich sehr begeistert. Das Buch ist düster, spannend, flüssig zu lesen, greifbar und hat eine gewisse Sogwirkung. Die Idee der Spiele hat mich etwas an die Tribute von Panem erinnert, also gefährliche Spiele auf Leben und Tod. Die Beziehung zwischen Blackwell und Ophelia war für mich zu Beginn nicht ganz nachvollziehbar. Im Verlauf der Geschichte wurde sie für mich jedoch immer greifbarer und tiefgründiger. Das Buch kommt mit etwas, aber nicht zu viel Spice daher.
Es hat Freude bereitet, gemeinsam mit Ophelia nach und nach die Geheimnisse ihrer Familie aufzudecken und so mit ihr mitzufiebern. Dadurch, dass man gemeinsam mit ihr Stück für Stück Entdeckungen macht, hat die Reise mich emotional besonders abgeholt. Auch in den Spielen konnte ich mitfiebern, auch wenn ich den Ausgang der Spiele vorhersehbar fand. Hier hätte ich mir mehr Überraschung gewünscht.
Insgesamt ein Buch, das ich aufgrund des Settings und der Spannung sehr empfehlen kann!
Es hat Freude bereitet, gemeinsam mit Ophelia nach und nach die Geheimnisse ihrer Familie aufzudecken und so mit ihr mitzufiebern. Dadurch, dass man gemeinsam mit ihr Stück für Stück Entdeckungen macht, hat die Reise mich emotional besonders abgeholt. Auch in den Spielen konnte ich mitfiebern, auch wenn ich den Ausgang der Spiele vorhersehbar fand. Hier hätte ich mir mehr Überraschung gewünscht.
Insgesamt ein Buch, das ich aufgrund des Settings und der Spannung sehr empfehlen kann!
von Carolin - 2025-05-08 10:47:00
Spannend zu lesen, mit Kritikpunkten - 3 Sterne
Das Buch inklusive Cover und Farbschnitt hat eine sehr schöne Aufmachung. Es startet äußerst spannend und ich flog förmlich durch die Seiten. Die Idee der Spiele mit dem Teufel fand ich sehr originell, dies konnte mich sehr fesseln. Dennoch hatte ich mir mehr von den Spielen erhofft. Sie erschienen mir im Endeffekt „zu einfach“. Es gab stets direkt eine Lösung, Ophelia traf kaum auf Schwierigkeiten. Hier hätten ein paar mehr Seiten und ein paar mehr Kniffe der Geschichte gut getan.
Der Schreibstil liest sich dennoch sehr flüssig und schnell. Die Charaktere, insbesondere Ophelia und Blackwell, waren für mich sehr greifbar und tiefgründig. Besonders die Darstellung von Ophelia und ihren Gedankengängen sowie Zwangshandlungen hat mir sehr gefallen und erschien mir sehr realistisch und nachvollziehbar. Ich freue mich auf Band zwei und erhoffe mir ein paar mehr Stolpersteine und Twists!
Der Schreibstil liest sich dennoch sehr flüssig und schnell. Die Charaktere, insbesondere Ophelia und Blackwell, waren für mich sehr greifbar und tiefgründig. Besonders die Darstellung von Ophelia und ihren Gedankengängen sowie Zwangshandlungen hat mir sehr gefallen und erschien mir sehr realistisch und nachvollziehbar. Ich freue mich auf Band zwei und erhoffe mir ein paar mehr Stolpersteine und Twists!
von Chr. - 2025-05-08 10:46:00
Teuflische Spiele - 4 Sterne
Die Nekromantin Ophelia erbt die Magie als ihre Mutter Tessa Grimm unter mysteriösen Umständen stirbt, allerdings auch ihre Schulden. Um nicht das Haus und ihre Lebensgrundlage zu verlieren, entschließt sich Ophelias Schwester, an den teuflischen Phantasma-Spielen teilzunehmen, denn dem Gewinner wird ein Wunsch erfüllt. Doch die Spiele sind lebensgefährlich und Ophelia macht sich auf den Weg um Genevieve zu retten. Bei ihrem Kampf gegen die Gefahren kommt ihr Blackwell, ein heißes und unwiderstehliches Phantom zu Hilfe.
Als Setting wurde bei dieser fesselnden, fantastischen Story New Orleans gewählt. Die Stadt bietet durch ihre Geschichte eine lebendige und geheimnisvolle Atmosphäre.
Die Phantasma-Spiele sind abwechslungsreich und spannend, teilweise sehr brutal beschrieben, aber leider an manchen Stellen etwas undurchsichtig. Hier hätte ich mir mehr Genauigkeit und ausführliche Szenen gewünscht.
Ophelia, die Hauptprotagonistin leidet unter der OCD-Krankheit, eine Zwangsstörung, die sich in Form einer Schattenstimme bei ihr immer wieder zu den ungünstigsten Momenten bemerkbar macht. Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen, Ophelias Gedanken und ihren Kampf gegen diese Triebimpulse in den Handlungen zu verarbeiten.
Einige interessante Nebenfiguren hätten gerne noch mehr Raum einnehmen dürfen, mir waren sie ein bisschen zu blass.
Mit knisternden Momenten und funkensprühenden Dialogen unterhält dieses Buch bis zum Schluss.
Als Setting wurde bei dieser fesselnden, fantastischen Story New Orleans gewählt. Die Stadt bietet durch ihre Geschichte eine lebendige und geheimnisvolle Atmosphäre.
Die Phantasma-Spiele sind abwechslungsreich und spannend, teilweise sehr brutal beschrieben, aber leider an manchen Stellen etwas undurchsichtig. Hier hätte ich mir mehr Genauigkeit und ausführliche Szenen gewünscht.
Ophelia, die Hauptprotagonistin leidet unter der OCD-Krankheit, eine Zwangsstörung, die sich in Form einer Schattenstimme bei ihr immer wieder zu den ungünstigsten Momenten bemerkbar macht. Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen, Ophelias Gedanken und ihren Kampf gegen diese Triebimpulse in den Handlungen zu verarbeiten.
Einige interessante Nebenfiguren hätten gerne noch mehr Raum einnehmen dürfen, mir waren sie ein bisschen zu blass.
Mit knisternden Momenten und funkensprühenden Dialogen unterhält dieses Buch bis zum Schluss.
von gerlisch - 2025-05-04 21:32:00


